Protest zum Kirchentag (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 25.05.2017 | Jörn Kersten | Bild: rbb

Video | Protest gegen staatliche Finanzierung - Steuergelder für den Kirchentag?

Die Frage spaltet die Geister: Ist es in Ordnung, dass der Kirchentag auch mit Steuergeld des Staates finanziert wird? Immerhin muss allein der Berliner Steuerzahler ein Drittel der 23 Mio. Euro Veranstaltungskosten tragen. Auf der anderen Seite bringen die zahlreichen Besucher auch Geld in die Stadt.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Das Thema ist deswegen so kompliziert, weil man es von der möglichen Kritik an den Kirchen selbst trennen sollte. Denn darüber könnte man stundenlang Gift und Galle speien, egal ob bzgl. sexueller Gewalt, Ungleichbehandlung von Frauen sowie nicht heterosexueller Menschen, Doppelmoral gerade was die "Militärpfarrer" angeht, die zu wenig (auch finanziell) gewürdigte Soziale Arbeit an der Basis und nicht zuletzt die Intransparenz in Sachen Finanzen bis hin zu prunksüchtigen Verschwendungen.

    Also: Steuerliche Finanzierung solcher Veranstaltungen? Ja, klar. Nur: Dann sollten nicht nur die politischen Repräsentanten dort ausgewogen auftreten, sondern es müsste dann ebenso in ähnlichem Umfang auch muslimische, jüdische oder meinetwegen buddhistische Feste auf steuerlich geförderter Basis geben. Wie ich so manche Erzkonservative, um nicht zu sagen kulturalistische Rassisten, einschätze, hört da die "Nächstenliebe" auf. Das ist ja schon auf staatlicher Ebene so, siehe Kirchensteuer.

  2. 6.

    Rudelbildung mit Zollstock und Polizeieinsatz(siehe Video)! Was ist das für ein Demokratieverständnis beim diesjährigen Kirchentages?! Ich lache mich schlapp! Einfach lächerlich!

  3. 5.

    Wenn fussballfans sich betrunken daneben benehmen und randalieren und ich indirekt dafür bezahlen darf-da meckert doch auch kein mensch..ich bin zwar nicht involviert, finde es aber richtig das geld für veranstaltungen gegeben wird bei denen menschen friedlich zusammen kommen und übrr die probleme unserer zeit diskutieren und nach lösungen suchen das ein oder andere besser zu gestalten..

  4. 4.

    Ja, für solche Veranstaltungen scheint genug Geld vorhanden zu sein. Für die Opfer des Sexuellen Missbrauch an Kinder, auch durch die Mitarbeiter der Kirchen, scheint kein Geld mehr vorhanden zu sein.

    Es ist wohl ein " Fonds Sexueller Missbrauch " eingerichtet worden der mit 100 Millionen € ausgestattet werden sollte.

    Bis heute sind diese 100 Millionen nicht eingezahlt. Man spart lieber bei den Opfer und verweigert denen die Hilfe.

    Vom ersten Mail an die damals Beauftragte Frau Dr. Bergmann, über die Anonymisierungsnummer, sehr viel Bürokratie, bis zum negativen Bescheid, hat es fast 4,5 Jahre gedauert.

    Da klopfen sich die Verantwortlichen wieder auf die Schulter wegen der tollen Veranstaltung. Die Wut der Opfer scheint immer größer zu werden. Hauptsache der Schein der Kirchen ist wieder gewahrt.

    Die Opfer des Missbrauchs sind wieder aus der Öffentlichkeit.

    Ist auch nicht so ein schönes Thema auf dem Kirchentag.

  5. 3.

    Wenn man die Finanzierung des Kirchentages aus Steuermitteln kritisiert, sollte man beachten, dass an eben dieser Veranstaltung einige Zehntausend Steuerzahler teilnehmen. Sie haben also mitgezahlt und im Zweifel ist der Steueranteil nur aus den Steuern der Teilnehmer beglichen. Andere Veranstaltungen wie der Karneval der Kulturen in Berlin und alle Demonstrationen werden ebenfalls aus Steuermitteln finanziert und viele gehen gerne hin. Aber eben längst nicht alle Steuerzahler. Trotzdem käme niemand auf die Idee die Steuerfinanzierung in Frage zu stellen, denn dann wären diese Veranstaltungen schlicht nicht durchführbar.

  6. 2.

    Einerseits wird der Kirchentag zwar mit Steuergeldern unterstützt, andererseits sind die christlichen Feiertage ja auch für Nicht(mehr) Christen arbeitsfreie Tage ......

  7. 1.

    Absolut korrekte Kritik. Klar, dass "die Kirchen" die weder sehen noch hören wollen. Bitte wiederholen solange den Kirchen staatliche Steuermittel geschenkt werden. Die Kirchen gehören zu den reichsten Konzernen in Deutschland. Um diese Wahrheit zu verbreiten braucht es viel mehr Aufklärung über den Reichtum der Kirchen.

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