Selbstgebackenes und Tee werden serviert. (Quelle: Selina Pletscher)
Bild: Selina Pletscher

Reportage | Integration: Was haben wir geschafft? - Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

Omar S. und Fadila A. stammen aus der Stadt Homs im Westen Syriens. Seit zwei Jahren leben sie mit ihren beiden kleinen Töchtern in Marzahn-Hellersdorf. Wirklich angekommen ist die Familie nicht - aus vielerlei Gründen. Von Selina Pletscher

Die Türen im Treppenhaus sind gelb, alle im selben Ton. Ich steige in den fünften Stock. Hier lebt die syrische Familie S.. An der Wohnung gegenüber ist ein rotweißes Polizei-Absperrband befestigt – was mag dahinter passiert sein?

Ich klingele bei den S.. In der Tür stehen Omar, seine Frau Fadila A., beide studierte Agraringenieure aus der syrischen Stadt Homs, die fünfjährige Nour und ihre zweijährige Schwester Hala [alle Namen von der Redaktion geändert]. Omar ist aus der syrischen Armee desertiert und 2015 nach Deutschland geflüchtet. Seine Frau folgte ihm ein Jahr später. Seit 2016 leben sie hier in Marzahn-Hellersdorf.  

"Der Hund ist hier wie ein Sohn"

Das Wohnzimmer der Familie wirkt karg. Omar serviert Tee. Die Mädchen tingeln durch die Wohnung.

Wie sind ihre Erfahrungen in Marzahn-Hellersdorf? "Manchmal gehe ich mit meiner Frau auf der Straße und die Leute sagen 'Scheiße, scheiße', besonders wenn meine Frau ein Kopftuch trägt. Hier sind die Menschen immer wütend, ich weiß nicht wieso. Sie sagen das auch zu sich selber, 'Scheiße', das höre ich immer" , sagt Omar.

Seine Frau Fadila hat eine Hundephobie. Das kommt in Marzahn nicht gut an. "Der Hund ist hier wie ein Sohn", lacht Omar, "die Leute reagieren verärgert, wenn Fadila Angst vor ihren Hunden hat." Sie versucht stehen zu bleiben, wenn ein Hund sich ihr nähert. "I try, try, try", sagt sie.

Fadila wiederholt oft das letzte Wort eines Satzes. Mal klingt das verzweifelt, mal kämpferisch. Man spürt, wie sie damit ringt, in Deutschland anzukommen – sei es auch nur bei so etwas Belanglosem wie Marzahner Hunden.

Eine Puppe liegt vor dem Fenster (Quelle: Selina Pletscher)
Bild: Selina Pletscher

Niemand spielt mit Nour

Die fünfjährige Nour fürchtet sich nicht vor Hunden, doch sie weint, wenn sie zur Kita muss. "Seit sechs Monaten ist sie da", sagt Fadila, "und sie hat noch kein Deutsch gelernt, nur zwei, drei Wörter – vielleicht, weil niemand mit ihr spielt." Sie habe die Kitaleiterin darauf angesprochen, doch nichts sei passiert. Die Eltern sorgen sich. Sie wünschen sich mehr Förderung für ihre Tochter, die im Sommer 2019 in die erste Klasse kommt.

Hier in Marzahn-Hellersdorf hat die Familie keinen Kontakt zu ihren Nachbarn oder zu anderen Eltern von Nours Kita. Das war in Syrien ganz anders: "Nachbarn sind wie Familie in Syrien", sagt Fadila, "wir trinken Kaffee zusammen und plaudern, aber hier – niemand spricht mit mir, niemand fragt, woher ich komme." Sprechen denn die deutschen Nachbarn miteinander? "Nein", antwortet Omar, "jeder hat seine Wohnung und bleibt so, fremd."

Die Jungen sorgen für die Alten

Der Nachbar gegenüber ist allein gestorben – daher also das Absperrband. Wie lange er tot in der Wohnung lag, wissen sie nicht. Sie sahen nur, wie die Polizei seine Leiche abgeholt hat. "Wo sind seine Kinder, hat er Kinder?" fragt Omar, "der alte Mann sah freundlich aus, trotzdem hatte er nie Besuch."

"In Syrien lassen die Kinder ihre Eltern nicht allein", sagt Fadila, "sie rufen sie an, sie besuchen sie, sie fragen sie." Es gibt Seniorenheime, doch gilt es als unmoralisch, seine Eltern dort unterzubringen. Die Jungen sorgten für die Alten, das sei Pflicht, religiös und kulturell. "Ich möchte, dass meine Kinder bei mir sind, wenn ich sterbe", sagt die Mutter.

Das Beste aus beiden Kulturen

"In Syrien sollen Kinder artig sein", sagt Omar zum Thema Erziehung – just in diesem Moment schlägt die kleine Hala schreiend auf den Tisch, wir lachen. "Wenn die Mama 'Ja' sagt, ist es 'Ja'", fährt er fort, "wenn 'Nein', dann 'Nein'. Hier ist es ganz anders, die Kinder haben mehr Freiheit. Aber als Kind versteht man Freiheit noch nicht, aus mangelnder Erfahrung."

Mutter Fadila wundert sich, dass Jugendliche hier so früh aus dem Elternhaus ziehen. In Syrien wohne man bis zur Heirat bei den Eltern. Sie wünscht sich das auch, wenn ihre Töchter einmal erwachsen sind: "Man kann bei uns nicht unverheiratet eine Beziehung haben", ergänzt Omar.

Ihre Kinder sollen das Beste aus der deutschen und arabischen Kultur mitnehmen. Omar und Fadila schätzen an Deutschland Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, dass der Wehrdienst nicht Pflicht ist, die Ruhe und das öffentliche Rauchverbot. Aus der arabischen Kultur ist ihnen das Sozialleben wichtig, die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Gastfreundlichkeit und der Respekt gegenüber den Mitmenschen.

Kinderbuch (Quelle: Selina Pletscher)

Unabhängig vom Jobcenter sein

Fadila vermisst die unkomplizierte Nähe zu ihrer Familie, die in Homs selbstverständlich war. Zwar leben mit Ausnahme ihres Vaters alle hier, doch jeder ist mit Kursen, Behördengängen und dem neuen Leben beschäftigt. Sie selbst lernt Deutsch an der Volkshochschule.

Was braucht es, damit die Familie sich in Deutschland wohler fühlt? "Ich will arbeiten", sagt Omar, "unabhängig vom Jobcenter sein." Der Agraringenieur hat Deutsch gelernt, ein Praktikum am Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der HU Berlin absolviert und deutschlandweit Bewerbungen verschickt – bisher ohne Erfolg. Zurzeit besucht er eine Weiterbildung zum Technischen Assistenten, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Integration beginnt im Kleinen

Die Familie ist Deutschland für die Aufnahme sehr dankbar, doch würde sie sofort nach Syrien zurückkehren, wenn der Krieg beendet ist und ein Regierungswechsel stattgefunden hat.  

Fadila zeigt mir das Foto eines zerbombten Hauses in Homs. Anstelle der Fenster klaffen Löcher in der elterlichen Wohnung im Erdgeschoss. Rückkehrer haben im ersten Stock eine behelfsmäßige Bleibe eingerichtet. Berlin 1945 fällt mir sofort ein. Nour singt allein in einem Zimmer "Backe, backe Kuchen". Sie lässt Musik dazu laufen.  

Ich gehe an den gelben Türen im Treppenhaus vorbei, an Plaketten, Dekor und dem Abziehbild eines Golden Retrievers. Kein Ton dringt hervor. Integration beginnt im ganz Kleinen, denke ich. Bei Familie S. könnte ein "Hallo, wie geht’s, woher kommst du, willst du mit mir spielen" helfen.

Beitrag von Selina Pletscher

Kommentar

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35 Kommentare

  1. 35.

    Merkel hat eben gemeint mit "wir schaffen das", daß viel mehr Leute sich noch mehr ehrenamtlich einbringen werden, auch bei den Migranten.
    Aber da hat Merkel nicht berücksichtigt, daß in D bereits 48 % der Bürger ehrenamtlich in Sportvereinen, Kirchen, Bürgervereinigungen, Grüne Frauen im Krankenhaus (hat nichts mit den GRÜNEN zu tun) etc. engagiert sind, mehr geht einfach nicht. Wenn alle ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten von heute auf morgen niederlegen würden, würden unsere Politiker erst merken, was in unserem Land ehrenamtlich geleistet wird, weil sonst ein ganz großer Teil unseres Systems nämlich zusammenbrechen würde. Deshalb geht mehr fordern nicht!

  2. 34.

    Eine schnelle Integration in eine fremde Kultur bedarf einer gute Vorbereitung (Sprachkurse, Informationen über die neue Kultur, bestenfalls Gespräche mit anderen Landsleuten, die bereits in dem Ziel-Lang gelebt haben, ein gesicherter Arbeitsplatz im Ziel-Land etc.). Dass dies bei einer Flucht fehlt, ist vollkommen selbstverständlich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es hier Probleme gibt.

    Was ich im Artikel vermisse, ist eine konkretere Beschreibung der Situation: Wie nehmen die Nachbarn die Familie wahr? Inwiefern entspricht der berufliche Hintergrund der beiden Erwachsenen unseren hiesigen Anforderungen für die Jobs, auf die sich beworben wurde? Welche Unterstützung gibt es von staatlicher Seite? Welche Bemühungen werden von selbst vorgenommen? usw. usf.
    Leider kann mich der Artikel so nicht als Grundlage für das Bilden einer fundierten Meinung überzeugen. Mal davon abgesehen, dass es sich hier um ein konkretes, nicht unbedingt repräsentatives Beispiel handelt.

  3. 33.

    Ist das Satire oder ernst gemeint, was Sie da schreiben?

    Ich bin ein in Berlin geborener Deutscher mit einer "urdeutschen" Familie. Dennoch würde es mir nie in den Sinn kommen, Eisbein mit Sauerkraut zu essen.
    Bin ich nicht richtig in meiner Heimat angekommen? Das ist natürlich eine rhetorische Frage.

  4. 32.

    "Damals wurde rasch mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen - von der einheimischen Bevölkerung. Wer soll das in Homs tun, wenn nicht die, die dort ihre Heimat haben? "
    __________
    Eine kleine Ergänzung am Rande: Die "Flüchtlinge" haben ab 1945 erheblich mitgewirkt am Aufbau von 2 neuen Deutschlands. Sie wären gerne nach Schlesien/Ostpreussen/Sudetenland etc. zurück, weil sies schöner fanden. Sie vermissten Freunde, Dorftratsch, Nachbarsläden, Dialekte, Mentalitäten etc. Sie konnten aber nicht zurück, nach ihren Wünschen fragte keiner. Sie gründeten Heimat-, Trachten-, Mundart-, sogar Gebetsvereine, träumten ewig (+ spießig-nervig!) von "früher". Den "Einheimischen" (wie meiner Oma) waren sie lästig + suspekt. Evangelische Ostpreußen im katholischen Rheinland. Oi weh. Konkurrenten waren sie auch. Als später die Entschädigungen kamen, oi jeu, da war was los. Jede Ähnlichkeit mit heutigen Verhältnissen ist natürlich reiner Zufall.....

  5. 31.

    "arabischen Kultur " und "der Respekt gegenüber den Mitmenschen." lese ich .

    Gilt das auch für Schwule, für Andersgläubige, Ungläubige?


    arabische Länder müßten ja dann das Paradies sein, warum sind sie es nicht?

  6. 30.

    In Deutschland kommt man z.B. an, wenn man Eisbein mit Sauerkraut isst.

  7. 29.

    Sie meinen sicher ehemalige DDR Bürger, die noch immer nicht in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland angekommen sind? Tja, da könnte was dran sein...

  8. 28.

    Es ist mangelnde politische Überzeugung und Arbeit, die das Ankommen für Migrant*innen sowie Geflüchtete gerade in diesem Bezirk unnötig schwer macht. Stadtteilmütter werden noch immer belächelt und gleichzeitig funktional benutzt: 'Die sollen sich mit denen selbstorganisieren' - so funktioniert Integration nicht, so funktioniert Autoritarismus. Und das ausgerechnet in einem Stadtteil, der von den Linken mitgestaltet wird, trotz der hohen Stimmanteile der AfD. Hetze, Angstverbreitung, Kriminalisierung von Migrant*innen u. Asylbewerbenden, das gab es in M.-H. schon lange vor 2015.

    Viele mit geringeren Einkommen leben dort und Heitmeyer hat es einmal das Instrument der Ohnmächtigen genannt, wenn diejenigen, die selber finanziell und bzgl. soz. Teilhabe zu kämpfen haben, andere abwerten, ausgrenzen uam. Niemand aber bekommt einen Cent weniger AlG-II, niemand hat schlechtere Chancen auf dem Arbeits- o. Wohnungsmarkt wegen ein paar Menschen mehr.

  9. 27.

    So ist das nunmal wenn zwei so verschiedene Kulturen aufeinander treffen

  10. 25.

    ARD-Deutschlandtrend vom Juni dieses Jahres: 86% für konsequente Abschiebung Abgelehnter, 62% für Einreiseverbot ohne Dokumente, 61% für Ankerzentren, also ziemlich genau, was Herr Thiele schrieb. Die Ergebnisse der Umfrage sind aber tatsächlich nicht leicht zu finden. Über Gründe möchte ich jetzt nicht spekulieren.
    Zu Ihrer Antwort auf meinen Beitrag: dass Flüchtlingsunterkünfte zum großen Teil in Stadtteile wie Marzahn-Hellersdorf gesetzt wurden (soweit ich das überblicke in jeder Stadt Deutschlands), ist natürlich Teil des Problems. Es ist eine Binsenweisheit, dass es in unterschiedlichen Gegenden einen unterschiedlichen "Grad" an Willkommenskultur gibt. Und erzählen Sie bitte nicht, dass es in Prenzlauer Berg oder Wannsee oder im Regierungsviertel schlicht an Platz mangelt. Ich finde es überheblich, von Politikern über die Notwendigkeit dieser Unterkünfte belehrt zu werden, solange auf der Wiese vor dem Reichstag oder im Innenhof des Kanzleramtes keine aufgebaut wird.

  11. 24.

    Welches Anspruchsdenken? Er möchte arbeiten gehen um "unabhängig vom Jobcenter sein." und die Familie möchte sich integrieren.

    Also wirklich unverschämt dieses Anspruchsdenken!

  12. 23.

    Was sind denn bitte "Deutsche Ureinwohner"? Wie lange muß ich denn meinen Ariernachweis, pardon Familienstammbaum zurückverfolgen können?

    Zurück bis zu meinen Urgroßeltern, die aus Schlesien und Königsberg stammen? Oder bis zu den Hugenotten und Holländern, die Berlin erst aus dem märkischen Sumpf urbar gemacht haben? Oder gar Rheinländer die man hierher geholt hat, die evt. sogar von römischen Besatzungssoldaten abstammen?

    Oder meinen sie zurück bis zu den Germanen die hier jahrhundertelang friedlich mit Slawen heimisch waren?

    Und mal unter uns, so von Spandauer zu Spandauer: "Die Ursprünge Spandaus sind auf eine slawische Siedlung zurückzuführen, die am Zusammenfluss von Havel und Spree angelegt war. Aus dieser unbefestigten Anlage entstand bis zum Ende des 10. Jahrhunderts eine befestigte Burganlage, deren slawischer Name nicht überliefert ist und die in der Forschung deshalb als „Spandauer Burgwall“ bezeichnet wird."

  13. 22.

    Leider ein sehr einseitiger Beitrag von Frau Pletscher. Kein einziger der sehr zahlreichen Nachbarn kommt zu Wort, wie es denn mit den neuen Nachbarn so läuft. Stattdessen geht Frau Pletscher einfach an den "anonymen" Türen der Nachbarn vorbei ohne zu klingeln und ohne zu fragen.
    "Berlin 1945 fällt mir sofort ein." - Vielen anderen sicher auch. Damals wurde rasch mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen - von der einheimischen Bevölkerung. Wer soll das in Homs tun, wenn nicht die, die dort ihre Heimat haben?
    Der Krieg ist vorbei, jedenfalls in Homs. Familie S. kann deshalb in ihre Heimat zurückkehren. Von D aus auf einen Regierungswechsel zu warten, ist nicht plausibel. Wer soll diesen(demokratisch)herbeiführen, wenn nicht diejenigen, die ihn wollen?
    Im Übrigen gewinnt man den Eindruck, dass es mit der Integration der Familie S. schwierig wird. Ganz wesentliche kulturelle Unterschiede wollen sie beibehalten und damit grenzen sie sich selbst von ihrem neuen sozialen Umfeld aus.

  14. 21.

    Wenn es denen in ihrer Heimat so gut gefallen hat, dann mögen sie doch bitte schnell wieder gehen. Das Anspruchsdenken dieser Leute ist unerträglich.

  15. 20.

    Meiner Meinung nach sollten Sie nach Syrien gehen um sich zu überzeugen das es dort sicher ist.
    Natürlich ohne Schutz durch irgendwen.
    Wahrscheinlich denken Sie dann anders, wenn Sie zurück kommen sollten.
    Und kommen Sie bitte nicht mit was kann ich für den Bürgerkrieg.
    In der christlichen Lehre würde man fragen was können Sie dagegen tun.

    Auch mein Bekanntenkreis gehört nicht zu Ihren fabulösen 60- x %

  16. 19.

    Ehrlich gesagt frage ich mich, wie sich gebildete Leute mit Kindern dazu entscheiden können in eine Hauptstadt zu ziehen und meinen sich dort integrieren zu können. In einer Hauptstadt kann sicherlich jeder etwas Geld verdienen, wahrscheinlich mehr als in der Provinz, aber alles andere funktioniert nicht. Ich hoffe, dass von dem im Studium erlernten noch soviel übrig ist, um zu erkennen, dass mit diesen Abschlüssen auf dem Land durchaus Arbeit zu finden ist. Das geht dann allerdings ausschließlich über persönlichen Kontakt. Welcher Personaler, der diesen Wohnort ließt ohne die beiden zu kennen, würde hier eine Einladung verschicken? Einmal in einer kleineren Gemeinde angekommen, sind alle auch schnell im Umfeld integriert. Dann muss die Tochter auch nicht bis zur Heirat zu Hause bleiben und kann ein selbst bestimmtes Leben führen.

  17. 18.

    Nur geht es in dem Artikel nun mal nicht um den Hipster aus Dublin sondern um eine Flüchlingsfamilie aus einem Kriegsgebiet, die sicher andere Gründe hatte nach Berlin zu kommen und nun offensichlich ( auch religions bedingt ) mit unserer Gesellschaft überfordert ist.

    Und was das alter unsere Poliker angeht, gebe ich ihnen Recht, dass liegt aber wohl eher daran, dass es schwer ist junge Leute für Politik zu begeistern.

    Das ganze ist aber auch keinen Grund unsere älteren Mitmenschen zu beleidigen.

  18. 17.

    Mensch, Thiele, aus den Ländern, wo es Armut, Krieg und Unterdrückung gibt, werden immer Leute zu uns kommen, die ein besseres Leben suchen. Da wir die Welt nicht verändern können, wohl aber unser unmittelbares Umfeld positiv beeinflussen sollten, sollten wir den Fremden mit Wohlwollen begegnen, nicht mit Ablehnung. Es geht um das friedliche Zusammenleben, um gegenseitige Akzeptanz. Das müsste doch ein mehrheitsfähiger Ansatz sein. Deshalb hoffe ich, dass Ihre 60-70% nicht stimmen.

  19. 16.

    Dann mal ab zurück nach Hause, diese ganze Integrationsdebatte ist doch für die Katz, es wird niemals funktionieren! Nebenbei gesagt suchen viele, viele Deutsche Ureinwohner genauso gute, bezahlbare Arbeit und wollen von den Bürokrtatiemonstern vom Jobcenter auch nicht mehr abhängig sein, klappt ebenso wenig und es ist doch einfach so, wenn nicht mal Deutsche Nachbarn miteinander reden, wie soll das denn bitte gehen mit mit Ausländern? nee lasst mal alles gut sein!

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