Andreas Schwartz (Quelle: rbb)
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Video | Unerhörte Fragen - 30 Jahre nach dem Mauerfall - "Nach dem Anschlag habe ich die Mauer zurückgewünscht"

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2 Kommentare

  1. 2.

    Es waren nicht 9.000 sondern 8.600. Geteilt durch 40 Jahre sind das 215 Straftaten pro Jahr für das gesamte Gebiet der DDR. Das entspricht etwa 1,30 rechten Straftaten pro 100.000 Einwohner und Jahr. Im Jahr 2017 hat die Polizei bundesweit 20.520 Straftaten politische Kriminalität rechts registriert (Tagesspiegel 13.11.18). Das entspricht 24,78 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Das ist also das 19-fache. Und Sie wollen uns erzählen, das sei ein "nahtloser Anschluß"? Das war kein "nahtloser Anschluß", sondern 1990 war eine ZÄSUR! Ich habe es 1990 auf der Prager Straße in Dresden das erste Mal erlebt, daß Neonazis in Zugstärke marschierten und skandierten. Ich war schockiert. So etwas habe ich vorher in 25 Jahren DDR nicht erlebt - und ich habe immer in Großstädten gelebt (wo es eher extreme Szenen gibt). Diese Leute wären früher sofort weggefangen worden. Aber in der BRD läßt man sie gewähren - und zwar fächendeckend und im großen Stil. "Erbe der DDR"? Daß ich nicht lache!

  2. 1.

    @rbb Leider gab es auch in der DDR (wie in der BRDalt) Terror(anschläge), doch der wurde vertuscht und wird häufig noch heute verleugnet: "Der Historiker Harry Weibel hat in jahrelanger Archivforschung fast 9000 Propaganda- und Gewalttaten gegen Ausländer gefunden, die die DDR-Staatssicherheit unter Verschluss hielt. Bei etwa 200 Anschlägen wurden Tausende Menschen aus 30 Ländern verletzt, mindestens zehn kamen ums Leben, einige von ihnen wurden geradezu gelyncht. Weibel kommt in einem Beitrag für die „Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat“ zu dem Schluss, dass die rassistischen Übergriffe der Neunziger und Nullerjahre nahtlos an diese Tradition anschließen."
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/woher-die-baseballschlaeger-kamen-ist-rechte-gewalt-im-osten-ein-erbe-der-ddr/25182938.html

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