ARCHIV - Elektronische Hinweistafel in Berlin/Charlottenburg informiert die Verkehrsteilnehmer über die Sperrung der Straße des 17. Juni vom Großen Stern zum Brandenburger Tor. (Foto: imago images/PEMAX)
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Jubiläums-Höhepunkt - Mauerfall-Fest behindert Autofahrer und S-Bahn-Nutzer

Für den Höhepunkt des 30. Mauerfall-Jubiläums am Samstag wurden die Straßensperrungen in Berlin ausgedehnt - besonders rund um das Brandenburger Tor. Zur großen Show fährt man am besten mit den Öffentlichen - allerdings gibt es auch hier bereits Beschränkungen.

Auch am Tag des Höhepunkts des 30. Mauerfalljubiläums ist es eng auf Berliner Straßen. Am Samstag kamen zusätzlich zu den bereits seit Oktober bestehenden umfangreichen Sperrungen rund um das Brandenburger Tor noch weitere hinzu. Es handelt sich um Teile der Wilhelm-, der Ebert- und der Behrenstraße. 

Bereits am 21. Oktober - weit vor Beginn der Festwoche zum Mauerfall-Jahrestag am 4. November - hatten die Sperrungen begonnen. Inzwischen ist etwa die Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern gesperrt. Mindestens in Teilen sind außerdem gesperrt: Yitzhak-Rabin-Straße, Ebertstraße und John-Foster-Dulles-Allee/Scheidemannstraße. 

Weitere Sperrungen möglich

Die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) empfiehlt, zur Bühnenshow am Brandenburger Tor mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Allerdings gibt es auch hier Beschränkungen: Vor Beginn der Show wurden zwei Eingänge der S-Bahn-Station Brandenburger Tor gesperrt. Auf Anordnung der Bundespolizei seien wegen zu großen Andrangs die Zugänge Wilhelmstraße und Pariser Platz geschlossen worden, sagte ein S-Bahn-Sprecher rbb|24. Zudem sei wegen des erwarteten Besucherstroms "im weiteren Umfeld des Tiergartens und Mitte" mit weiteren Behinderungen und Sperrungen zu rechnen, hatte es bereits am Freitag von der VIZ geheißen.

Öffentliche Verkehrsmittel statt Auto

Auch nach der Festwoche müssen Verkehrsteilnehmer noch mit Behinderungen rechnen, da die Veranstalter noch abbauen müssen.

Bis inklusive 9. November gibt es in der Hauptstadt rund 200 Veranstaltungen an Orten der friedlichen Revolution 1989. Da ein solches Event zahlreiche Besucher anzieht, bietet es sich an, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Alle Straßensperrungen im Überblick:

  • 21.10.2019 bis 16.11.2019

  • 6.11.2019 bis 12.11.2019

  • 8.11.2019 bis 10.11.2019

  • 9.11.2019 bis 10.11.2019

Sperrungen zum Mauerfalljubiläum (Quelle: Mappa/rbb)

Sendung: Inforadio, 05.11.2019, 16:00 Uhr

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9 Kommentare

  1. 9.

    Okay, danke! Hieß der Bahnhof früher mal "Unter den Linden"? Den hatte ich tatsächlich übersehen und ziehe den Einwand zurück. Schönen Abend!

  2. 8.

    Nicht ganz richtig, Steffen ;-) Die unterirdische S Bahn Linie 1 Wannsee - Oranienburg verkehrt dort seit die Nazis den Nord-Südtunnel errichtet hatten

  3. 6.

    Lieber RBB, die Station Brandenburger Tor wird von der U55 angefahren, nicht von der S-Bahn. Die nächsten S-Bahnhöfe sind Hauptbahnhof, Friedrichstraße bzw. Potsdamer Platz.

  4. 5.

    Ich gedenke der Opfer der Reixhsprogrlmnacht, der Abdankubg des Kaisers, der Gründung der (Räte)Republik und dann auch des Mauerfalls und der geplatzten Traume von einer dann besseren BRD.

  5. 4.

    Da hat die BVG mal wieder nicht zu Ende gedacht. Alle sollen das Auto stehen lassen und das günstige Ticket für S- und U-Bahn nutzen. Dann werden aber Kurzzüge im 10 bis 20 Minuten Takt eingesetzt... so kann sich der Touri gemütlich an den Berliner kuscheln. Wirklich tolle Idee!

  6. 3.

    Vielen Dank, dann weiß ich jetzt, wo ich nicht hingehen werde.

  7. 2.

    Straßen zu sperren scheint die Lieblingsbeschäftigung dieses Senats zu sein.

  8. 1.

    Tja, was ist neu an dieser Meldung. Die Partymeile ist wieder dicht. Handy aus, die APP abschalten, sich mal 'n Kopp über "weiträumige Umfahrungen" machen. So'n oller Stadtplan kann echt helfen. Andernfalls helfen Öffis - gefühlt dauert es länger - ist es wirklich so?
    Relax - das ist Bärlin!

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