Frank Balzer, Bürgermeister von Berlin Reinickendorf (Quelle: rbb/ Michel)
rbb/ Michel
Bild: Audio: rbb 88.8 | 24.07.2019 | Interview mit Frank Balzer

Interview | Bezirksbürgermeister Frank Balzer - "Ich wünsche mir die U8-Verlängerung ins Märkische Viertel"

Die meisten Ur-Berliner leben in Reinickendorf. Auch der Bezirksbürgermeister Frank Balzer ist hier geboren. Im Interview spricht er über die Nachnutzung des TXL, die Verkehrs- und Wohnungssituation und welche Wünsche er für seinen Bezirk hat.

rbb: Wir haben uns im Bezirk mal umgehört. Auffällig in Reinickendorf war, dass das Thema Mieten kein Thema bei den Leuten ist. Sie waren eher zufrieden und hatten auch nicht das Gefühl, verdrängt zu werden. Ist das was Gutes oder heißt das, es will hier keiner hin?

Frank Balzer: Reinickendorf ist unglaublich attraktiv. Bei den Wohnungsbaugesellschaften und den sonstigen Vermietern geht die Leerstandsquote gegen Null. Von daher liegt es meines Erachtens nicht an der mangelnden Attraktivität. Wir haben einen sehr hohen Bestand an Einfamilienhäusern, sehr viele Genossenschaften und auch einen großen Bestand an sozialem Wohnungsbau. Das führt dazu, dass die Leute seltener wegziehen. Von daher gibt es eher eine große Zufriedenheit.

Was in Ihrem Bezirk eher für Unzufriedenheit sorgt, sind die nicht ausreichend vorhandenen Kita-Plätzeze, was wir aber fast aus fast allen Bezirken hören. Wie wird das bei Ihnen in Zukunft?

Das ist ein generelles Problem. Im Vergleich der Bezirke ist es in Reinickendorf nicht ganz so dramatisch, wie beispielsweise in unserem Nachbarbezirk Pankow. Es gibt durchaus Fälle, wo wir für Menschen aus Pankow Hilfe anbieten können. Aber die Problematik dort ist größer, sie ist aber bei uns auch vorhanden. Mit dem Neubau von Kitaeinrichtungen und Schaffung von Plätzen versuchen wir dem gegenzusteuern. Aber es ist auch ein Problem in ganz Berlin. Es liegt auch daran, dass wir einfach nicht genug Erzieherinnen und Erzieher haben. Wir haben oftmals Kita-Einrichtungen, wo wir noch nicht einmal die Platzzahl ausschöpfen können, weil das Personal fehlt. Das ist ein großes Problem, das auch mit der Bezahlung zusammenhängt.

Hauptkritikpunkte der Reinickendorfer waren die klassischen Themen, wie Ordnung, Sauberkeit, Einhaltung der Spielregeln, wachsende Kriminalität, keiner achte mehr auf den anderen und Müll im Park. Eigentlich steht Reinickendorf doch eher für einen bürgerlichen Lebensstil. Das fand ich eher erstaunlich.

Das ist jetzt so eine Wahrnehmung von Einzelnen. Ich glaube, dass der Bezirk, was das Thema Sauberkeit angeht, noch eine absolut führende Rolle im Land Berlin hat. Man sieht in Reinickendorf gemähte Wiesen, keine illegale Plakatierung oder keine illegalen Kleidercontainer. Von daher glaube ich, dass wir da schon sehr, sehr viel tun. Wir sind meines Erachtens der einzige Bezirk, der über 400.000 Frühjahrsblüher im Straßenbild hat. Wir haben aktuell über 60.000 Blumen im Sommer und im Herbst. Da tun wir schon sehr viel, aber es ist ein generelles Problem.

Stichwort Verwahrlosung: Hier versuchen wir gegenzusteuern. Ein Grundproblem ist die Präsenz der Polizei, die ausgedünnt ist und zu wenig da ist. Auch die Ordnungsämter sind überlastet: Wir haben 38 Kollegen im Dreischichtbetrieb. Sie sollen Radfahrer ermahnen, die verbotenerweise auf dem Bürgersteig fahren oder Hunde kontrollieren, Falschparker erwischen. Das sind so viele Aufgaben, die mit der jetzigen Personalstärke einfach nicht ausreichen.

Sie fühlen sich also ein bisschen zu Unrecht geschmäht?

Zu Unrecht kann man nicht sagen. Die Probleme sind da und wir versuchen, mit der Aufstockung des Personals dort gegenzusteuern. Aber das reicht noch nicht aus und sicherlich ist die Präsenz der Polizei dort das entscheidende Thema.

Reinickendorf hat viele verschiedene Ecken: Frohnau hat die höchste Millionärsdichte, Lübars ist ein schnuckeliges Dorf; das kleinstädtische Tegel und die Großsiedlung Märkisches Viertel. Ist diese Vielfalt für Sie reizvoll als Bürgermeister?

Ich bin in Reinickendorf geboren und wir haben in der Tat eine sehr bunte Mischung. Wir haben die Hochhaussiedlung Märkisches Viertel, wo die Menschen aber trotzdem sehr gerne leben. Hier leben auch sehr viele Ur-Berliner. Außerdem ist das Zentrum von Berlin nicht weit entfernt, von der Residenzstraße sind es ungefähr sieben Kilometer bis zum Alexanderplatz. Deshalb wählen auch viele den Standort Reinickendorf zum Wohnen.

Reden wir über Tegel: Hier entsteht ein neues Einkaufszentrum. 200 Millionen Euro werden investiert. Einige Anwohner kritisieren, dass es damit noch mehr Verkehr und Monokultur gibt. Ist das gut für den Bezirk?

Es ist für den Bezirk nicht nur gut, es ist sehr gut. Die Gorkistraße war schon ziemlich in die Jahre gekommen. Das was jetzt passiert, wird eine deutliche Aufwertung mit sich bringen. Tegel wird meiner Meinung nach zu einem sehr starken Zentrum - nicht nur für Reinickendorf, sondern auch für die Umlandgemeinden oder für Menschen aus Pankow oder Mitte. Von daher begrüßen wir das sehr. Leider verzögert sich die Baumaßnahme etwas. Das auch etwas mehr Verkehr entstehen wird, ist eine Konsequenz. Es kann aber nicht dazu führen, dass wir die Baumaßnahme nicht mehr wollen. Es muss sicherlich gut koordiniert werden. Die Verkehrsgutachten sind soweit bestätigt.

Sie haben das Märkische Viertel sehr positiv dargestellt. Allerdings liegt der soziale Status bei Stufe 4 - also eher schlecht. Auf der einen Seite gibt es energieeffiziente Wohnblöcke, auf der anderen Seite eine nicht so reiche Bevölkerung. Ist das eine Mischung, die noch funktioniert?

Ich würde sagen -  ja. Die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, mit der wir als Bezirk sehr intensiv im Kontakt stehen, tut auch viel dafür. Es sind wieder Hausmeister bechäftigt. Man versucht, die Anlagen besser zu pflegen. Wir versuchen bei der Versorgung von Kita-Plätzen und Schulplätze im Grundschul- und Oberschulbereich viel zu tun. Wir haben ein gutes Sportangebot. Ich kenne keinen Ortsteil, wo sie auf einem sehr engen Raum, zwei Fußballplätze, ein Leichtathletik-Stadion, eine Schwimmhalle, Tennisplätze, eine Bogenschießanlage und eine Jump-Halle haben. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Auch die sonstige Infrastruktur, mit dem Atrium, Bibliotheken, dem Fontane-Haus als kleines Rathaus, kann sich wirklich sehen lassen.

Wenn man mit den Menschen dort spricht, sind sie durchaus oft stolz und präsentieren ihr Märkisches Viertel sehr positiv. So wie Sie klingen, sind Sie es auch?

Ja, bin ich. Bevor die Gesobau über 500 Millionen Euro investiert hat, gab es durchaus Probleme. Die Leerstandsquote tendiert nun gegen null. es ziehen auch Menschen dort hin, die eine höhere Einkommensstruktur haben.

Das größte Projekt ist momentan der Flughafen Tegel. Die Nachnutzung sieht 9.000 Wohnungen, ein Wissenschafts- und Industriestandort mit etwa 20.000 Arbeitsplätze vor, sowie einen Wald. Können Sie die Etappen skizzieren, in denen das stattfinden soll?

Die Grundvoraussetzung ist, dass der BER ans Netz geht. Wenn das der Fall sein sollte, gibt es bereits nach Nutzungsüberlegungen. Dieser Mix zwischen Arbeit, Wohnen und Freizeitgestaltung ist meines Erachtens ein guter. Wir müssen aufpassen, dass die Wohnungsbaudichte nicht zu stark ist, sondern, dass es auch entsprechende Freiräume gibt.

Deshalb rede ich eher über 5.000 Wohneinheiten. Aber die Nachnutzung im Technologiebereich kann viele Arbeitsplätze mit sich bringen. Wir müssen sehen, dass die Verkehrsanbindung gut ist, denn die ist momentan noch nicht klar. Im Gespräch sind Straßenbahnen und ein Abzweig der U6, der auf das Gelände führt, was ich persönlich bevorzuge. Es gibt eine vernünftige Nachnutzungsüberlegung und -planung, mit der sich der Bezirk auch identifizieren kann.

Der Verkehr wird nicht weniger. Was brauchen Sie noch an neuer Infrastruktur, wenn sie sich was wünschen dürften?

Ich würde mir die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel wünschen. Es geht eigentlich nur darum, dass ein Kilometer Strecke gebaut wird und sicherlich auch wesentlich preiswerter ist, als wir es sonst kennen. Es ist ein Wunsch und eine Forderung, seitdem das Märkische Viertel gebaut wurde. Und das Märkische Viertel ist mittlerweile um die 55 Jahre alt. Ein anderer Wunsch ist eine bessere Kommunikation und sind bessere Ergebnisse zwischen Senat und dem Land Brandenburg. Es ist für mich überhaupt nicht verständlich und völlig inakzeptabel, dass das AB-Netz nicht mindestens zwei S-Bahn-Stationen nach Brandenburg ausgeweitet wird. Damit könnte das Pendlerproblem immens verändert und verbessert werden.

Pendler aus Oranienburg oder Stolpe, die die Autobahn stadteinwärts wählen,stehen fast jeden Morgen im Stau. Von Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Die B96 aus Hohen-Neuendorf sorgt für verstopfte Straßen. Von daher muss der öffentliche Personennahverkehr attraktiver werden. Wir haben die Situation, dass die S-Bahn nach Hennigsdorf nur alle 20 Minuten fährt. Da muss nachgearbeitet werden. Auch bei der S1 herrscht die Problematik, dass man froh sein kann, wenn man in Frohnau noch einen Sitzplatz bekommt, spätestens in Hermsdorf hat man nur noch Stehplätze und man muss sich rein drängeln. Das ist alles nicht attraktiv und da muss ordentlich nachgearbeitet werden.

Wo sehen Sie den Bezirk Reinickendorf in zehn Jahren?

Ich wünsche mir, dass der Bezirk seine Grundstruktur behält. Ich setze mich sehr stark dafür ein. Jede Kleingartenanlage und jede Grünanlage ist schützenswert, zumindest solange wir es uns leisten können, das Tempelhofer Feld nicht mit einer Wohnung zu bebauen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Ingo Hoppe für rbb 88,8. Der Text ist eine gekürzte Fassung. Das ganze Interview können Sie hören, wenn Sie auf das Abspielsymbol im oberen Bild klicken.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Beitrags war versehentlich als Audio das Interview mit dem Bezirksbürgermeister von Spandau verlinkt. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten, ihn zu entschuldigen. 

Kommentar

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27 Kommentare

  1. 26.

    Nur dass z.Zt. keine U-Bahn gebaut wir heißt doch noch lange nicht dass RRG generell gegen U-Bahnbau ist. DAS aber war der Vorwurf.

    Es gibt doch soviele schöne Simulationen für den PC oder Android und bestimmt auch für Freunde des angebissenen Obstes.

    Sie haben ein Budget von X Millionen, davon können sie Hunderte von Straßenbahnkilometern bauen oder 5 Kilometer U-Bahn, wie entscheiden sie sich?


    https://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,102512,102593

  2. 25.

    "Es gibt hier kein Entweder-Oder sondern nur ein UND."

    Insgesamt sehe ich das genauso wie Sie, im Detail allerdings nicht.
    Jeder Euro kann im Zweifelsfall nur einmal ausgegeben werden und da ist es schon die Frage, welches Verkehrsmittel mit welchem wie in Kombination steht. Ob und wie es überhaupt kombinierbar ist.

    Nicht übersehen werden darf m. E., dass die Verbindung zwischen Wittenau und Tegel unterbelichtet ist und eine Straßenbahnverbindung zwischen Rosenthal über das Märkische Viertel und S-Bhf. Wittenau diese Lücke geradezu idealerweise schließen würde.

  3. 23.

    Dann nennen Sie mir bitte eine U-Bahn-Ausbaumaßnahme, die dieser Senat innerhalb der nächsten 2-4 Jahre anpacken will. Antwort: Es gibt keine einzige!
    Linke und Grüne lehnen den U-Bahnbau auf unabsehbare Zeit kategorisch ab und die SPD hat nicht die Kraft oder den politischen Willen, sich dagegen durchzusetzen.
    Im Übrigen verstehe ich den Gegensatz Straßenbahn contra U-Bahn überhaupt nicht. Beides muss ausgebaut werden, je nach örtlichen Gegebenheiten und verkehrlicher Notwendigkeit, und zwar schnell!

  4. 22.

    Genau so ist es! U-Bahn/S-Bahn und Straßenbahn/Bus sind sich ergänzende Systeme. In einer Großstadt mit den Dimensionen von Berlin ist weder das eine noch das andere allein in der Lage, die Anforderungen an den ÖPNV zu befriedigen.

  5. 21.

    Ich meinte nat. "oberirdisch" und nicht "überirdisch", ein schöner freudscher Fipptehler, denn das passt ja auch i-wie. ;-)

  6. 20.

    Eine Verlängerung der U8 bis Usedom wäre auch wünschenswert...

    Mal im Ernst, wohin soll denn die U8 noch, sie grenzt ja schon an das MV. Dort ist überirdisch genug Platz für eine Straßenbahn mit dichter Taktfolge. Wünschenswert ist einiges aber bezahlbar und schnell realisierbar nicht.

  7. 19.

    Sie haben recht, Unsinn wird durch Wiederholung nicht wahrer, z.B. die Lüge dass RRG gegen den U-Bahnbau wäre. Nur ist die U-Bahn nicht überall sinnvoll und teuer, sehr teuer. Dort wo Platz ist und ins MV hat es mehr Platz als genug, reicht eine Straßenbahn mit dichter Taktung.

  8. 18.

    Ihrem schlechten Gedächtnis kann geholfen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

    FRagen sie doch mal bei der cDU nach wo das Geld geblieben ist.

  9. 17.

    Die Verlängerung der U-Bahn wäre sehr wünschenswert. Am Besten bis nach Brandenburg, um hoffentlich viele Pendler dazu bewegen zu können, die Bahn anstatt ihres Autos zu nutzen.
    Das sollte man in ganz Berlin tun.
    Zusätzlich noch Tram, um kleine Strecken fahren zu können und gute Radwege.
    Nur durch ein vernünftiges Angebot kann man Autofahrer zum ÖPNV locken.
    Pauschale Ablehnung ist nicht zielführend.

  10. 16.

    Dieser linksgrüne Unsinn mit der Ablehnung jeglichen U-Bahnausbaus wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer!
    U-Bahnen haben ganz andere Transport- und
    Erschließungsaufgaben als Straßenbahnen.
    Beide Netze müssen deutlich verdichtet werden,
    um mehr Menschen für den ÖPNV zu gewinnen.
    Deshalb: Her mit der U8 so schnell wie möglich, zumal die Verkehrsströme im MV ohnehin hauptsächlich Richtung Westen ausgerichtet sind.

  11. 15.

    1996 war das alles in der Senatsverkehrsplanung avisiert. Warum der Senat davon abgewichen ist ist unklar.
    Hier eine Karte © Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe von von 1996
    https://web.archive.org/web/20121107202057/http://home.arcor.de/suedwestbezirk/suewe3/step3.jpg

  12. 14.

    Blödsinn wäre es weiter teure U-Bahnen zu bauen, obwohl die nur gebaut wurden um dem Autoverkehr Vorrang zu geben.

    PS: Das MV existiert nur weil der Westen seine Armen traditionell an den Stadtrand drängt. Im Fall von West-Berlin war das an der "Grenze" zu Ost-Berlin. Der reiche Südwesten Berlins sollte von den armen Massen verschon bleiben.

  13. 13.

    Sie meinen diese Farce von der Billigflugairline mit angeschlossener Partei?

    "Weil der Volksentscheid keinen Gesetzentwurf zum Inhalt hatte, ist das Abstimmungsergebnis rechtlich nicht bindend."

    Außerdem finde ich das völlig okay wenn Els Poblets eingeebnet wird um dort Europas größte Atommülldeponie zu bauen.

    Abstimmen dürfen natürlich alle Europäer über die Frage "Soll die Atommülldeponie bei Ihnen vor der Tür gebaut werden statt in Els Poblets?"

    Ich glaube ich kann ihnen das Abstimmungsergebnis jetzt schon verraten. So ähnlich war auch die Farce.

  14. 12.

    Wirklich sensationell wie diese Politiker den Volksentscheid zum Flughafen Tegel ignorieren.

  15. 11.

    Mauer aus den Köpfen!
    Berlin muss ja nicht jeden Blödsinn machen. Auch nicht in ein Viertel das nur wegen Mauer, Flucht vor den "Sozialisten" und Wohnungsnot existiert.
    Hirn einschalten.

  16. 10.

    "Das was jetzt passiert, wird eine deutliche Aufwertung mit sich bringen.[...] und ein Abzweig der U6, der auf das Gelände führt [...] Ich würde mir die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel wünschen."

    Die Verkehrswende oder die Förderung des Radverkehrs existiert in Reinickendorf nicht.

    Herr Balzer und die cDU praktizieren eine "Verkehrspolitik der 50er Jahre - und dann noch zusammen mit der AfD. DAS ist traurige Realität in Reinickendorf." (Hervorhebung durch mich).

    Das Zitat stammt aus der interessanten Serie "Bezirke unter der Lupe" in der Radzeit 1/2019 mit der Überschrift "Bastion gegen das Mobolitätsgesetz".

    https://radzeit.de/bastion-gegen-das-mobilitaetsgesetz/#more-4228

  17. 9.

    Und weiter! Die sozialistische Strassenbahn wird den Westen erobern! und eure völlig überteuerte stickige U-Bahn wird nichts dagegen ausrichten können.

Bezirks-Chefs im Interview