Leere Stühle und Tische eines Straßencafés am Berliner Gendarmenmarkt. (Quelle: imago-images/Future Image)
Video: rbb24 | 20.03.2020 | 13 Uhr | Bild: imago-images/Future Image

"Kein Allheilmittel" - Müller will Ausgangssperre möglichst vermeiden

Die Zahl der Corona-Fälle steigt, der Ruf nach einer Ausgangssperre in Deutschland wird lauter. Berlins Regierender Bürgermeister sieht eine solch drastische Maßnahme allerdings kritisch. Er appelliert, die Menschen sollten Kontakte freiwillig minimieren.

Was Sie jetzt wissen müssen

Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), hat sich zurückhaltend zu der Frage einer Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie geäußert. Diese sei kein Allheilmittel, sagte der SPD-Politiker am Freitag im rbb.  

Entscheidend sei, dass die Menschen begriffen, wie ernst die Lage sei und Kontakte minimierten. "Ich appelliere auch immer noch sehr an die Vernunft jedes Einzelnen, jetzt mitzuhelfen. Es geht um unser aller Gesundheit", so Müller im rbb-Inforadio. Wenn nötig, werde der Senat aber auch härter durchgreifen.

Gleichzeitig verteidigte Müller, dass der Senat Spielplätze bislang nicht geschlossen hat. Es gebe Ärzte, die sagten, Kinder müssen auch raus, um das Immunsystem stärken. "Aber auch dort muss Eigenverantwortung und Vernunft um sich greifen, damit es zum Schluss nicht doch zu anderen Maßnahmen kommen muss." Inzwischen haben allerdings acht der zwölf Bezirke Spielplätze geschlossen.

Linke will keine Ausgangssperre in Berlin

Einer von Müllers Koalitionspartnern, die Berliner Linke, ist derweil entschieden gegen eine Ausgangssperre. "Jedes andere Mittel muss erst ausgeschöpft sein", sagte Linke-Chefin Katina Schubert am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Eine Ausgangssperre bedeute keine verlängerten Schulferien. "Wir sperren dann Leute ein", sagte die Landesvorsitzende. "Wer jetzt laut danach schreit, will politisch Kapital daraus ziehen und den starken Mann spielen."

Hinzu komme, dass eine vollständige Ausgangssperre nicht zu kontrollieren sei. Schubert sprach sich dafür aus, dass Berlin unabhängig davon entscheiden sollte, wie andere Bundesländer mit dem Thema umgehen: "Die Situation in Berlin ist eine andere als im Schwarzwald, das ist nicht vergleichbar", so die Linke-Vorsitzende.

CDU: Ausgangssperre darf kein Tabu sein

Die Berliner CDU hingegen spricht sich für eine Ausgangssperre aus. Nicht alle Menschen in Berlin verhielten sich dem Ernst der Lage entsprechend, teilte der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner mit Blick auf Gruppen in Parkanlagen oder Corona-Partys mit. Es müsse alles getan werden, um die Ausbreitung des Viruses zu stoppen. "Wir müssen heute Freiheiten einschränken, um morgen Leben zu retten. Eine Ausgangssperre darf in einer Metropole wie Berlin kein Tabu sein", so Wegner.

Die Berliner Polizei hat erneut zahlreiche Verstöße gegen das Corona-Infektionsschutzgesetz festgestellt. Am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag überprüften Polizisten 98 Kneipen, Restaurants, Geschäfte und andere Objekte, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Als Ergebnis wurden 91 Anzeigen gestellt, oft wegen der nicht mehr erlaubten Öffnung von Kneipen oder Läden. 

In Berlin waren bis Donnerstagnachmittag 688 Fälle von Covid-19-Infektionen bestätigt. Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung werden davon 43 Personen im Krankenhaus behandelt, der Rest befindet sich in häuslicher Isolation. 

Merkel berät am Sonntag mit Ministerpräsidenten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Sonntag über weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Auch dabei dürfte es um eine Ausgangssperre gehen.

Städtetag sieht Ausgangssperren als letztes Mittel

Der Deutsche Städtetag sieht in der Corona-Krise bundesweit einheitliche Ausgangsbeschränkungen als letztes Mittel, wenn alle anderen Maßnahmen nicht ausreichend greifen.

"Wir wollen als Städte keine Ausgangssperren. Aber wenn sie schließlich doch nötig werden sollten, dann spricht viel für eine bundeseinheitliche Lösung", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. "Wir haben eine nie dagewesene
Ausnahmesituation. Disziplin und Solidarität sind jetzt ungeheuer wichtig. Es muss uns gelingen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Alle Menschen tragen Verantwortung, ihre Alltagskontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen."

Einkaufen und Gassigehen wohl auch bei Ausgangssperre möglich

In Italien, Frankreich, Spanien und Belgien und auch in einigen Landkreisen in Bayern gibt es bereits Ausgangssperren. Anhand der in diesen Ländern verhängten Sperren lässt sich ableiten, was diese Maßnahme für Deutschland bedeuten könnte. Verboten wären das Verlassen der eigenen Wohnung und damit auch das Betreten von öffentlichen Straßen, Plätzen, Parks.

Weiterhin erlaubt wären allerdings Arztbesuche, Einkäufe, Tankstellenbesuche,  Bankbesuche, die Fahrt zur Arbeit, wenn Homeoffice nicht möglich ist, Sportarten im Freien, sofern man dabei allein ist, Gassigehen mit dem Hund, so lange man in Wohnungsnähe bleibt, Familienzusammenführungen, die Betreuung Hilfsbedürftiger.

Sendung: Inforadio, 20.03.2020, 7:40 Uhr

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88 Kommentare

  1. 88.

    @Statistikator. Doch, Sie verharmlosen die Auswirkungen von Corona in unverantwortlicher und erschreckend nüchtern unmenschlicher Form nach dem Motto:: die Alten sterben ja sowieso aufgrund ihrer biologischen Uhr ( ob ein bisschen früher oder später ist doch egal). . Was muss denn Ihrer Meinung nach noch geschehen, dass 'Panik' gerechtfertigt wäre? Unser Leben ist das wichtigste das wir verlieren können und inzwischen sind auch junge Menschen auf Intensivstationen. Corona ist kein 'Rentnervirus'! Ich glaube Sie haben einfach noch nicht realisiert, dass die Auswirkungen von Corona die Welt massiv verändern wird und es werden gerade die Jungen Leute sein, die besonders die finanziellen Auswirkungen jahrzehntelang zu spüren bekommen. Schalten Sie mal Netflix ab und informieren sich im deutschen Fernsehen, dann geht Ihnen vielleicht ein Licht auf.

  2. 87.

    Nein ich meine nicht, dass die Alten ruhig sterben sollen. Die Biologie gibt leider vor, dass sie, wir ab einem gewissen Alter sterben müssen.
    In den späten 80ern Jahren,im Bestenfall frühen 90er ist die biologische Uhr für einen Menschen irgendwann mal abgelaufen. Da reicht eine Influenza, eine Grippe oder ein Corona und die Kerze wird ausgeblasen.
    Das nun gerade diese Leute, die eh schon stark geschwächt sind, neigen sie dazu gerade im späten Winter, Frühjahr sterben, ist in Italien und Südfrankreich, auch Spanien Normalität. Vielleicht sind es durch Corona 200 , vielleicht auch 1000 mehr als sonst, aber trotzdem ist es eine Tatsache dass 2000-3000 ältere pro Land, jahr jährlich dahingerafft werden, und da wird in der Panikmache ABSICHTLICH, wie ich meine einiges durchmischt. In DE gab es bis zum heutigen Zeitpunkt 65 Tote. Ich will den Virus nicht verharmlosen, aber die Panik verdammen. Die Panik wird uns letzendlich mehr Existenzen und Leben abfordern als der Virus selbst.

  3. 86.

    Ich frage mich was die Politiker erwarten. Erst die Stadt zu einer Dienstleistungsmetropole Umbauen und sich dann wundern das grade die jungen Leute sich nicht an die Vorgaben halten. Des Weiteren unterschätzt der Berliner Senat die entstehende Langeweile in der Bevölkerung, weil nichts ist schlimmer als Menschen die keine Beschäftigung haben. Vielleicht einfach mal an die eigene Kindheit denken. Da ist man von nichts tun schon mal auf eine verrückte Idee gekommen. Genauso haben wir mit der Schließung von Schulen Tausenden jungen Leuten die Lebensperspektive genommen!

  4. 85.

    Verehrter User,

    versuchen Sie bitte mal, sachlich zu begruenden, warum B. jetzt und ganz schnell die Ausgangssperre braucht ! Natuerlich muss die Zahl der Neuinfektionen eingedaemmt und jeder Tote vermieden werden - aber meinen Sie tatsaechlich, dies mit einer Ausgangssperre zu erreichen ? Was sollte die Leute zu der Vernunft bringen, zu der sie bis jetzt nicht gefunden haben ? Wenn die Leute Einsehen haetten, braeuchten wir an eine AS nicht mal zu denken - ganz abgesehen davon, dass sie (trotz starker Notwendigkeit) ein massiver Eingriff in die Grundrechte nach GG waere und dass sie (die AS) in einer Stadt wie Berlin wohl nur aeusserst schwer zu kontrollieren bzw. durchzusetzen waere ...

  5. 84.

    Kleiner Hinweis zu Ihrer Aussage: Das war bei der Grippe auch mal so, dass es kein Medikament gab, keine Antikörper und ist quasi jedes Jahr so, da der Influenza-Viren häufig mutieren. Es sind beides Viren und beide lösen Atemwegserkrankungen aus. Sie sind demnach vergleichbar, aber uns liegen noch unzureichende Daten zum neuen Corona-Erreger vor.

    Ihrem Appell stimme ich absolut zu und möchte ergänzen: bitte keine Familienausflüge mehr zum Einkaufen.

  6. 83.

    Italien hat die Ausgangssperre am 10.3. verhängt,nachdem am Vortag 463 Tote gemeldet wurden.
    Spanien hat die Ausgangssperre am 14.3.,nachdem am Vortag 133 Tote gemeldet wurden.
    Deutschland beklagt aktuell 44 Tote mit eindeutiger Tendenz nach oben.

    Sollten sich die Tendenzen am Wochenende nicht klar verbessern,kommen wir nicht um eine Ausgangssperre herum.
    Und wenn man an das Verhalten mancher Mitmenschen denkt,kann ich mir vorstellen,dass manche das Wochenende gerade nochmal nutzen werden.. Warum sollten wir auch schlauer sein als unsere Nachbarländer? Gibt dazu auch ein schönes Video vom rbb gestern auf twitter.
    Einzig die niedrigen Temperaturen könnten Hoffnung machen.

    Argentinien hat jetzt übrigens schon bei drei Toten mit einer Ausgangssperre reagiert.

    Vielleicht hilft dieses Video ja auch,um den Ernst der Lage zu vermitteln:
    https://www.youtube.com/watch?v=o_cImRzKXOs

  7. 82.

    Sie übersehen leider dass sowohl die Zahl der Toten und der Infizierten sich alle drei Tage verdoppelt. Das heißt sie vertausendfacht sich in einem Monat. Nehmen Sie gerne mal einen Taschenrechner und prüfen Sie nach. Ich finde Ausgangsbeschränkungen deswegen hinnehmbar, aber ich finde es auch gut dass sie nicht leichtfertig verhängt werden. Ich bin wahrlich kein großer Müller-Fan, aber was er getan haben soll, um hier von beiden Seiten so angemeckert zu werden, das verstehe ich nicht.

  8. 81.

    Eine Ausgangssperre ist eine drastische Maßnahme, von der das Gesetz verlangt, dass sie notwendig und verhältnismäßig, also alternativlos ist. Dies muss mit der gebotenen Sorgfalt geprüft werden, und ich sehe im Moment nicht, dass die Berliner Regierung da irgend etwas falsch macht. Viele scheinen sich zu wünschen, dass Ausgangssperren auch unverhältnismäßig und unnotwendig verhängt werden, weil sie ihre Mitmenschen für "Assis" halten oder für "Spaßgesellschaft", oder was einem sonst noch an albernen Beleidigungen einfällt?

  9. 80.

    Es wäre auf jedenfall sinnvoll die Selbstisolation von Älteren zu unterstützen, denn diese Gruppe ist am gefährdetsten. Leider gibt es praktisch keinen Lebensmittel/Drogerielieferservice mehr, die Arztpraxen und Apotheken sind auch nicht darauf eingerichtet. So wird dann oft weiter zum Einkaufen und zum Arzt gegangen, ggfs mit ÖPNV gefahren etc. weil es nicht anders geht. Zudem verstehen manche Ältere noch nicht richtig in welche Gefahr sie sich begeben. Stellen Sie sich mal die Toilettenpapierjagd für 80jährige vor. Diese Außenaktionen wären bei einer Ausgangssperre wahrscheinlich sicherer. Aber wie lange kann man sowas aufrecht erhalten?

  10. 79.

    Berlin braucht die Ausgangssperre ganz dringend sonst haben wir hier in 14 tagen zu viele tote !!
    Leider verstehen dies gewisse Menschen in ihren Ämtern in Berlin nicht, diese Stellen die Spiellust der Kinder über Menschenleben. Ich hoffe das unsere Kanzlerin endlich für eine einheitliche Regelung findet die unser Volk auch wirklich schützen. Nicht so wie diese Inkompetenz der SPD und der Linken.

  11. 78.

    Oh, entschuldigung, natürlich war ich nicht gemeint, ich habe da nicht aufgepasst. Dennoch bin ich froh, dass wenigstens der Präsident der Ärztekammer auf die psychischen Folgen einer sozialen Distanzierung auf längere Zeit hinweist. Ganz zu recht sagt er, wir können das nicht Monate durchhalten und wenn in einem Monat alles wieder aufsperrt, haben wir zwar etwas Zeit gewonnen, aber der Höhepunkt des Geschehens wird uns dann trotzdem plötzlich etwas später treffen. Ein Verlangsamen ist auch möglich, wenn sich nicht alle, sondern nur viele, so korrekt verhalten wie sie es für nötig finden. Die soziale Vereinsamung trifft nicht nur die tanzenden Jungen, sondern vor allem auch die Älteren, die ohne Familie sind. Sie bleiben allein in ihren Wohnungen ohne Sozialkontakte und versterben womöglich an welcher Krankheit auch immer ganz einsam und allein in ihrer Wohnung und niemand merkt es.

  12. 77.

    Falls Sie mich meinen, dass ich Alte sterben lassen möchte, sollten Sie sich statt Unterstellungen auszusprechen lieber meine Ausführungen zu den Verbesserungen der Ausrüstung und des Personals in den Kliniken lesen und habe lediglich festgestellt, dass genauso viele Menschen den Virus bekommen werden, dass sich nur der Zeitpunkt ändern wird. Und das genau ist der Sinn der auch offiziell so benannten Verzögerungsstrategie, ein Unterbinden ist nicht möglich, nur ein Verzögern. Statt also Polizei und Armee zu Kontrollen in Parks zu schicken, empfehle ich diese bei Bau und Ausrüstung von Krankenhäusern oder auch als Unterstützung des Pflegepersonals zu nutzen. So wertvolle Ressourcen werden für so unnütze Tätigkeiten verschwendet.

  13. 75.

    @Statistikator. Sie haben absolut keine Ahnung von den Auswirkungen von Corona auf uns ALLE! Genau wegen solcher Unwissenheit und Ignoranz vorhandener Fakten stehen wir bald am Abgrund eines medizinischen Kollaps. Auch wenn Sie sich aufgrund ihres Alters für unverwundbar halten, so können Sie als Überträger dazu beitragen, dass andere schwer erkranken oder sogar sterben. Wir werden am Ende dieser Pandemie Millionen Opfer beklagen. Es würde mich wundern, wenn darunter nicht auch Bekannte oder Verwandte von Ihnen sind. Corona können Sie nicht mit einer Grippe vergleichen, weil wir alle absolut keine Antikörper dagegen haben und auch keine Medizin. Wir befinden uns alle im Krieg gegen ein kleines, unsichtbares Virus, das wir nur gemeinsam bezwingen können und deswegen seien Sie bitte einsichtig und bleiben auch zu Hause.

  14. 74.

    Jetzt müsst ihr handeln , jeder Toter ist einer zuviel ! Auf was wartet ihr ? Wie immer der Staat entscheidet wieder zu spät ! Und dann kommt wieder, wir hätten ..!
    Seht ihr nicht was in Italien los ist ? Das wollen wir hier nicht haben ! Danke

  15. 72.

    Ich finde es eher amüsant zu lesen, wie gerne die Angst die Menschen ihre Freiheit aufgeben lässt. Es ist doch nicht ernsthaft zu glauben, dass in einer Millionenstadt wie Berlin eine Ausgangssperre zum jetzigen Zeitpunkt irgendetwas bringt. Wir haben doch inzwischen viiiiel mehr Infizierte, wobei die meisten mangels Symptomen völlig ungestört zur Arbeit und einkaufen gehen bzw. in dicht gedrängten Bussen/Bahnen sitzen. Da auch alle essen brauchen, etc. pp. wird sich Kontakt nicht ausschließen lassen. Mit etwas Glück, geht es ein bisschen langsamer, so dass bis dahin unserem jahrelang finanziell verkümmerten Gesundheitssystem ad hoc endlich ausreichend Ausrüstung/Personal zur Verfügung gestellt wird, damit die wirklich Kranken versorgt werden können und es nicht wie in Italien endet. Das ist doch das Problem, worauf Corona hinweist. Trotzdem werden genauso viele den Virus bekommen, ggfs. stark erkkranken, mit guter Ausrüstung werden vlt. ein paar mehr Menschen gerettet.

  16. 71.

    Sie haben noch immer Nichts verstanden!!!!
    Lassen sie sich doch bitte den Sachverhalt mal erklären. ....von einem Freund oder Sohn//Tochter
    Diesen Unsinn kann man kaum ertragen.

  17. 70.

    das Durchschnittsalter der verstorbenen Italiener war 79,8 Jahre. Die meisten User die sich eine starke Hand wünschen und dem Bürgermeister und Kanzlerin wegen Ihrer Reserviert bashen , weil diese zögern, die einfachsten Grundrechte Ihrer Schutzbefohlenen zu beschneiden, sollten darüber zweimal nachdenken.
    Es gibt jedes Jahr ca 3000 Grippe und Influenzatote auch in Italien. Bisher 45 in DE rechtfertigen nicht, das gesamte Land zu kasernieren und 80 Millionen ihrer elemtarsten Grundrechte zu berauben. Wer soviel Angst hat, kann sich ja zuhause selbstbestimmt einsperren oder in Brandenburg in die Prepperhütte gehen, muß es aber nicht von allen fordern.

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