22.10.2020, Berlin: An einem Stand auf einem Wochenmarkt im Berliner Stadtteil Steglitz werden Mund-Nasenbedeckung zum Kauf angeboten. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
Bild: dpa/Kay Nietfeld

Beschränkungen wegen Corona - Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

Wegen der steigenden Infektionszahlen wird das öffentliche und private Leben ab 1. Dezember erneut weiter eingeschränkt - allerdings gelten für die Weihnachtsfeiertage kleinere Ausnahmen. Ein Überblick.

Hinweis: Im Folgenden sind die Maßnahmen abgebildet, die der Berliner Senat am 26.11. verkündet hat. Sie gelten bis zum 22. Dezember. Für die Weihnachtsfeiertage gelten gesonderte Regeln bei den Kontaktbeschränkungen.


Die genauen Regelungen finden sich voraussichtlich am Samstag in der 13. Änderung der Berliner Infektionsschutzverordnung [berlin.de], die vom 1. Dezember bis zum 22. Dezember gelten soll. Sie tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

Kontaktbeschränkungen

Physische Kontakte sind grundsätzlich erlaubt, allerdings empfiehlt der Senat, diese sehr klar einzuschränken: "Die eigene Häuslichkeit nur aus wichtigen Gründen verlassen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind angehalten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen. Insbesondere ist jeder angehalten, auf Reisen zu verzichten."

Ab 1. Dezember ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie bei privaten Veranstaltungen oder Zusammenkünften nur allein oder mit Personen des eigenen Haushalts plus einem weiteren Haushalt erlaubt - es gilt eine Personenobergrenze von höchstens fünf Menschen.

In Kurzform: zwei Haushalte, aber höchstens fünf Menschen (ausgenommen Kinder bis zwölf Jahre).

Ausnahme sind die Weihnachtsfeiertage. Hier gilt: mehrere Haushalte, aber maximal fünf Personen. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren.

Unklar ist noch, ob die Regelung aus dem November noch gilt: "Eine Ausnahme im öffentlichen Raum gilt für Kinder bis zwölf Jahre aus einer gemeinsamen Betreuungs- und Unterrichtsgruppe."

Mund-Nasen-Schutz

Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird noch einmal ausgeweitet.

Sie gilt ab 1. Dezember überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist, wie auf Märkten oder in Warteschlangen, sowie (neu) Parkplätzen, dem unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, sowie in Warteschlangen. Außerdem: auf praktisch allen Straßen, wo es viele Geschäfte und damit Begegnungen und Kontakte gibt. Details sind noch nicht bekannt.

Sowie explizit in diesen Straßen (Regelung aus der 12. Verordnung)
- Karl-Marx-Straße (Neukölln)
- Hermannplatz (Neukölln)
- Hermannstraße (Neukölln)
- Sonnenallee (Neukölln)
- Tauentzienstraße (Schöneberg, Charlottenburg)
- Breitscheidplatz (Charlottenburg)
- Wilmersdorfer Straße (Charlottenburg)
- Kurfürstendamm (Charlottenburg)
- Olympischer Platz (Charlottenburg, bei Veranstaltungen)
- Hardenbergplatz (Charlottenburg)
- Kottbusser Tor (Kreuzberg)
- Lausitzer Platz (Kreuzberg)
- Bergmannstraße (Kreuzberg)
- Boxhagener Platz (Friedrichshain)
- Alte Schönhauser Straße (Mitte)
- Rosa-Luxemburg-Platz (Mitte)
- Alexanderplatz (Mitte)
- Friedrichstraße (Mitte)
- Rathausstraße (Mitte)
- Potsdamer Platz (Mitte)
- Rosenthaler Platz (Mitte)
- Washingtonplatz/Europaplatz (Mitte)
- Bebelplatz (Mitte)
- Hackescher Markt (Mitte)
- Lustgarten (Mitte)
- Leipziger Platz (Mitte)
- Pariser Platz (Mitte)
- Unter den Linden (Mitte)
- Karl-Liebknecht Straße beidseitig vom Pariser Platz bis zum Alexanderplatz (Mitte)
- Turmstraße (Tiergarten)
- in der Altstadt Spandau
- Wittenbergplatz (Schöneberg)
- Bölschestraße (Köpenick)
- Schloßstraße (Steglitz)

Weiterhin vorgeschrieben ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in Geschäften, teilweise in Schulen (siehe Abschnitt Schule), im Öffentlichen Nahverkehr, an Bahnhöfen und Flughäfen, in Gewerbebetrieben, in Arztpraxen, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in Taxen und bei privaten Fahrten mit Personen aus einem fremden Haushalt.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, riskiert ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro.

Seit dem 3. Oktober gilt zudem eine Maskenpflicht in Büro- und Verwaltungsgebäuden: Die Mund-Nasenbedeckung muss immer dann getragen werden, wenn man sich von seinem Schreibtisch entfernt, also für den Gang zur Toilette, zum Ausgang, zur Kantine und wenn der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Bei der Arbeit am Schreibtisch muss keine Maske getragen werden.

Seit dem 5. September gilt die Maskenpflicht auch bei Demonstrationen.

Schulen und Universitäten

Es gilt eine Maskenpflicht für Lehrkräfte und Schüler in den Schulgebäuden auf Fluren, in der Toilette, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen. An allen weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht.

Neu ab 1. Dezember: In allen Berliner Bezirken mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht auch in den Klassen 5 und 6 an den Grundschulen und Gemeinschaftsschulen.

Die Abstandsregel von 1,50 Meter muss in den Schulen nicht eingehalten werden.

Für Schüler, die zur Risikogruppe gehören oder die mit einer Person aus der Risikogruppe zusammenwohnen, ist das schulisch angeleitete Lernen zu Hause möglich. Entsprechende ärztliche Nachweise müssen Eltern hierfür vorlegen.

Symptomfreie Beschäftigte aller Berliner Schulen können sich kostenfrei testen lassen.

Wenn Berlin mehr als 200 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohnern aufweist, besteht für die Schulen die freiwillige Möglichkeit, in den Jahrgangsstufen 8 und 11 an den Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen sowie in den Jahrgangsstufen 8 und 9 an den allgemeinbildenden Gymnasien in das "Alternativszenario" zu wechseln, also: Teilung der Lerngruppen, Mix aus "angeleitetem Lernen zu Hause und Präsenzunterricht". Das gilt nicht für Abschlussklassen.

Zudem gilt weiterhin der Stufenplan [pdf, berlin.de].

An den Berliner Hochschulen dürfen Bibliotheken nur für den Leihbetrieb öffnen. Für das Wintersemester ist eine Mischung aus digitalem Lehr- und Präsenzlehrbetrieb vorgesehen, soweit es die Infektionslage zulässt.

Der Publikumsverkehr an den Hochschulen ist bis zum 31. März 2021 eingestellt. Ausnahmen gelten nur in den Lehrbereichen, wo kein digitales Format möglich ist: Labore, medizinisch-klinische Lehre, Kunst.

Einkaufen

Alle Geschäfte dürfen weiterhin unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche öffnen.

Es darf sich dort jedoch maximal eine Person pro zehn Quadratmeter aufhalten, wenn das Geschäft bis 800 Quadratmeter groß ist. Bei Geschäften, die größer sind, darf auf die zusätzliche Fläche dann höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen.

Kundinnen und Kunden müssen beim Einkauf Mund und Nase bedecken und den Mindestabstand einhalten. Ausgenommen davon sind Kinder unter sechs Jahre und Menschen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen keine Maske tragen können.

In den geöffneten Läden dürfen keine Anreize wie etwa Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen, um Kundinnen und Kunden nicht länger als nötig im Geschäft zu halten. Das gilt auch für Einkaufszentren. Geschäfte dürfen zudem vom 10. Oktober an zwischen 23 und 6 Uhr nicht öffnen. Ausnahmen sind etwa für Apotheken oder Tankstellen geplant, letztere dürfen in der Nacht aber keinen Alkohol mehr verkaufen.

Weihnachts- und Jahrmärkte dürfen nicht öffnen.

Essen und Körperpflege

Gaststätten dürfen vom 2. November an nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen lediglich Speisen und Getränke zur Abholung und Lieferung anbieten. Für die Abholung sind geeignete Vorkehrungen zur Vermeidung von Menschenansammlungen zu treffen. Von 23 Uhr bis sechs Uhr darf kein Alkohol verkauft werden.

Kantinen dürfen öffnen, wobei zwei Personen an einem Tisch sitzen dürfen.

Die Registrierungspflichten gelten weiterhin, auch wenn vieles, etwa die Bewirtung im Restaurant, nicht mehr möglich ist. Hier galt zuletzt: Gäste im Innenraum (und seit 5. September auch im Außenraum) mussten sich mit ihren Kontaktdaten in Listen eintragen, damit Gesundheitsämter eventuelle Infektionsketten nachvollziehen können. Seit 5. September waren Gäste verpflichtet, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zur Anwesenheit zu machen. Andernfalls drohte eine Bußgeld - sowohl Gästen wie Gastwirten.

Geöffnet bleiben Friseurbetriebe. Zudem können medizinisch notwendige Behandlungen, etwa in Podologiepraxen, durchgeführt werden.

Kosmetik-, Sonnen- und Tattoostudios sowie Massagepraxen (Dienstleistungsgewerbe im Bereich der Körperpflege) müssen ab 2. November geschlossen bleiben. Auch Dampfsaunen, Dampfbäder und ähnliches bleiben geschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen im Prostitutionsgewerbe sind untersagt.

Kultur, Freizeit, Veranstaltungen

Der Leihbetrieb von Bibliotheken bleibt zulässig.

Wie bereits im Frühjahr dürfen aber vom 2. November an Kinos, Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Gedenkstätten und kulturelle Veranstaltungsstätten in öffentlicher und privater Trägerschaft nicht mehr für den Publikumsverkehr öffnen.
Ebenfalls geschlossen bleiben das Aquarium des Zoologischen Gartens Berlin sowie die Tierhäuser des Zoologischen Gartens und des Tierparks Berlin Friedrichsfelde.

Auch sogenannte Vergnügungsstätten - hier nennt der Senat beispielsweise "Freizeitparks, Betriebe für Freizeitaktivitäten sowie Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Betriebe" - dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Weiterhin gilt: Clubs und Diskotheken dürfen ihr reguläres Angebot nicht aufnehmen. Das heißt, die Ausrichtung von Tanzlustbarkeiten ist weiterhin verboten. Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Menschen sind bis mindestens Ende des Jahres untersagt. Der Senat hat ein entsprechendes Verbot wegen der wieder stärker steigenden Infektionszahlen verlängert.

Öffentliche Veranstaltungen im Freien dürfen nur mit bis zu 100 Anwesenden stattfinden. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt die Grenze von 50 gleichzeitig Anwesenden. Auch diese verschärften Regelungen von Zusammenkünften gelten grundsätzlich nur, wenn die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln gewährleistet werden kann. Außerdem müssen alle Innenräume gut belüftet werden. Gäste müssen ihre Kontaktdaten für eine eventuelle Nachverfolgung von Infektionsketten hinterlegen. Die Betreiber sind verpflichtet, diese Daten nach vier Wochen zu vernichten.

Kitas

Seit 22. Juni haben Eltern wieder einen vollen Betreuungsanspruch für ihre Kinder. Die konkreten Ausgestaltungen müssen in enger Abstimmung zwischen Trägern und Eltern und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort erfolgen. Auch die Eingewöhnung von neuen Kindern ist möglich.

In vielen Einrichtungen dürfen Kinder von nur einer Person gebracht und abgeholt werden. Zudem gilt bei zahlreichen Kitas für Personen über 6 Jahre die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken.

ÖPNV und Autofahrten

In allen öffentlichen Verkehrsmitteln besteht eine Maskenpflicht, wenn möglich soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Das gilt auch für Fähren, Flughäfen, Taxis, Bahnhöfe und Züge. Wer in Bussen und Bahnen ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs ist, muss mit einer Geldstrafe rechnen (zwischen 50 und 500 Euro). Wer mit Freunden, Bekannten oder anderen Personen in einem Auto fährt, muss ebenfalls eine Maske tragen, wenn der Mitfahrer in einem anderen Haushalt lebt.

In Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Ein Ticketverkauf im Bus ist nicht möglich.

Sport

Sport darf nur alleine oder mit einer anderen Person kontaktfrei unter Einhaltung der Abstandsregeln ausgeübt werden.

Kinder bis zwölf Jahre dürfen in festen Gruppen von maximal zehn Personen im Freien Sport betreiben.

Der Amateursport wird ausgesetzt. Das heißt, es dürfen keine Trainings der Sportvereine im Freien und in Hallen stattfinden. Dies gilt auch für den Wettkampfbetrieb.

Damit gilt, dass auch Fitnessstudios, Strandbäder, Freibäder und Hallenbäder geschlossen sind. Allerdings: Schulschwimmen findet statt.

Rehasport wurde am 17. November wieder erlaubt. Der ärztlich verordnete Sport ist in Gruppen von bis zu zehn Personen möglich, in begründeten Einzelfällen dürfen auch mehr Menschen teilnehmen.

Professioneller sportlicher Wettkampfbetrieb in der Bundesliga und internationalen Ligen darf stattfinden, allerdings sind Zuschauer untersagt. Auch die Berliner Fußball-Teams der Regionalliga Nordost dürfen trainieren, denn auch sie werden vom Senat als Berufssportler anerkannt.

 

Gottesdienste

In Berlin dürfen drinnen und draußen Gottesdienste stattfinden, es gelte keine Obergrenzen für Teilnehmende. Allerdings müssen die festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden.

In geschlossenen Räumen darf nur gemeinsam gesungen werden, wenn die Räume gut belüftet sind und die Singenden ausreichend Abstand einhalten können.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Der Besuch von Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist nur noch deutlich eingeschränkt erlaubt. Laut Senatsverordnung dürfen Patienten einmal am Tag von einer symptomfreien Person Besuch bekommen - für eine Stunde. Keine Einschränkung gibt es für sterbende Patienten, auch Seelsorge bleibt erlaubt.

Es gibt allerdings je nach Betreiber zum Teil noch strengere Regelungen: In DRK-Standorten wie dem Westend sowie in allen Vivantes-Kliniken dürfen nur Patienten bis 16 Jahre und Schwerstkranke eine Stunde Besuch pro Tag von einer symptomfreien Person empfangen.

Auch für Neugeborene und ihre Mütter gilt das einstündige Besuchsrecht am Tag durch eine einzige Person. Geschwister des Babys unter 16 Jahren dürfen die besuchende Person begleiten. Für Geburten gilt, dass sich Frauen einen Menschen aussuchen dürfen, der sie begleitet.

Menschen mit Symptomen, die auf Covid-19 hinweisen, dürfen generell nicht zu Besuch in Kliniken kommen. In Innenräumen müssen Masken getragen werden.

Krankenhäuser dürfen planbare Aufnahmen, Operationen und Eingriffe unter der Voraussetzung durchführen, solange sie noch ein Kontingent an Plätzen für Corona-Patienten freihalten und die Rückkehr in einen Krisenmodus wegen einer Verschärfung der Pandemielage jederzeit kurzfristig umgesetzt werden kann.

Demonstrationen

Auf Demos müssen die Hygienerichtlinien eingehalten werden. Die Veranstalter müssen vorab in einem Konzept erklären, wie sie die Einhaltung dieser Regeln sicherstellen wollen. Auf Wunsch ist dieses Konzept der zuständigen Behörde auszuhändigen. Es gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern unter Teilnehmern, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben.

Seit 5. September gilt die Maskenpflicht bei Demos mit mehr als 100 Teilnehmern. Sie kann aber auch verordnet werden, wenn während der Veranstaltung zum Verstoß des Infektionsschutzes aufgerufen oder gesungen wird.

Reisen

Wer aus einem Risikogebiet nach Berlin einreist, muss seit Mittwoch, 4. November, nur noch zehn Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann frühzeitig beendet werden, wenn nach dem fünften Tag ein Corona-Test gemacht wird und der negativ ausfällt. Das zuständige Gesundheitsamt ihres Bezirks [rki.de] müssen Sie in jedem Fall über den Aufenthalt in einem Risikogebiet informieren.

Die Regelung gilt nicht im sogenannten kleinen Grenzverkehr, also für Reisende, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Sie gilt auch nicht für Durchreisende, Berufspendler und medizinisches Personal wie Ärzte und Pfleger. Weitere Ausnahmen gibt es für den Besuch naher Verwandter und Lebensgefährten.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich digital unter einreiseanmeldung.de anmelden - vor der Einreise. Die neue Web-Anwendung ersetzt die bisherigen Aussteigekarten in Papierform.

Rückkehrer können sich direkt an der Teststelle des BER-Flughafens testen lassen, allerdings nur, wenn sie symptomfrei sind [berlin.de]. Kommen sie aus einem Risikogebiet, ist der Test für sie kostenlos. Kommen sie nicht aus einem Risikogebiet, ist der Test kostenpflichtig. Testmöglichkeiten bieten auch ausgewählte Arztpraxen - aber nur nach Terminvereinbarung. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sich die Getesteten in Quarantäne begeben. Die Teststellen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), am Hauptbahnhof und am Flughafen Tegel wurden inzwischen geschlossen.

Mehr Infos zur Einreise aus Risikogebieten finden Sie hier [auswaertiges-amt.de]. Die aktuelle Liste der Risikogebiete gibt es auf der Seite des Robert-Koch-Instituts [rki.de] und in der folgenden Grafik. Wenn Ihnen diese nicht angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Touristische Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben sind untersagt. Ausnahmen gelten für die Weihnachtsfeiertage.

Ansonsten gibt es im innerdeutschen Verkehr momentan keine Reisebeschränkungen, auch nicht für Reisende mit Wohnsitz in Risikogebieten.

Allerdings sind einzelne Angebote wie Nachtzüge mit Liegewagen ausgesetzt.

Pendler- und Warenverkehr sind ebenfalls ausdrücklich nicht betroffen, Familienbesuche möglich.

Was Sie jetzt wissen müssen

499 Kommentare

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  1. 499.

    geht uns genau so wie Ihnen.Langsam haben wir die Faxen dicke.Bisher nur Verzicht.Kein Urlaub, keine Kurzreisen,
    keine Geselligkeiten,keine Restaurantbesuche,kein Theater, kein Konzert, kein Wochenmarktbesuch,immer und überall mit Maske, ständig Hände waschen,Abstand halten usw. es reicht langsam.
    Und was haben die drei Wochen Lockdown bisher gebracht ? NULL
    Und siehe da in Kirchen darf sogar gesungen werden,Profisportler bekommen Millionen Überbrückungshilfen,
    Und jetzt : auch noch Maskenpflicht auf Parkplätzen gehts noch ?
    Wir haben uns bisher an alle Regeln gehalten.Aber langsam bekommt man das Gefühl: wir werden verheizt
    Täglich steigt der Frust.Auch wenn man immer wieder sieht wieviele Ignoranten sich bewußt an keine Regeln halten.

  2. 498.

    MNS für Fahrradfahrer ist ja wohl überfällig....:D
    Ggf. Bei unter 15 Km/h
    Und was ist das beste daran .... belebte Straßen .... eine eindeutige für jeden nachzuvollziehende Definition ... ich finde es relativ belebt wenn ich nicht mehr umfallen kann ... da wird es gaaaanz bestimmt Bußgelder hageln .... die dann alle wieder aufgehoben werden.

  3. 497.

    „ Am besten finde ich ja die Maskenpflicht auf Parkplätzen.. denen fällt echt nichts mehr ein.. “
    Da ist noch Luft nach oben. Denen wird noch was einfallen, ganz sicher.
    In den nächsten Monaten wird es noch öfter Maßnahmenkataloge geben. MNS an der frischen Luft wird immer mit dabei sein. Haben sie einen Punkt mehr auf der Liste und sieht so aus, als hätten sie was getan. Und ist viel einfacher als überhaupt nur herausfinden zu wollen, was in den Altersheimen abgeht.

    Hier ein paar Möglichkeiten, sind mind. so gut wie MNS auf Parkplätzen:
    - MNS in öffentlichen Toiletten und auf Dixi-Klos
    - MNS auf Bürgersteigen mit weniger als 2m Breite
    - MNS im Umkreis von 10m von Fußgänger- und Fahrrad-Ampeln
    usw.

  4. 495.


    Aber Asylsuchende werden immer weiter ins Land gelassen. Findet den Fehler.

  5. 493.

    Am besten finde ich ja die Maskenpflicht auf Parkplätzen.. denen fällt echt nichts mehr ein..

  6. 492.

    Das kann ja wohl nicht wahr sein! Seit Jahresbeginn habe ich mich von Ansammlungen fern gehalten, kein Wochenmarkt, kein Flohmarkt, keine Kunst- + Kulturveranstaltungen, keine Reisen, keine Treffen in Gruppe mit Freunden. Ich habe von Beginn an Mund + Nasenschutz getragen, bevor Ärzte + Politiker sich einig wurden. Durch den 2. Lockdown habe ich jetzt auch noch Kündigungen von meinen Tai Chi Schülern erhalten, heisst nach Corona werde ich keine Gruppenaufbau weiter betreiben können, weil die Basis weggebrochen ist. Jeden Tag sehe ich im Fernsehen, wie Fußballer trainieren dürfen, sich anprusten und natürlich keinen Abstand einhalten. Politiker z.B. Herr Spahn 2 Tage vor seiner Infektion, die Köpfe dicht an dicht am tuscheln ist oder Frau Claudia Roth ohne Maske ohne Abstand. Die kann mit einem kurzen Kichern sich aus der Affaire ziehen, WIR WERDEN MIT HOHEN BUßGELDERN BEDROHT!?! Demonstrationen mit 20000 Menschen werden genehmigt. Lächerlich die Ansage nur unter Einhaltung der AHA-Rege

  7. 491.

    Auf belebten Straßen und Plätzen soll nun Maskenpflicht herrschen !
    Ist das jetzt nur Verzweiflung um irgendwas zu beschließen oder Dummheit oder der komplette Verlust der Realität incl. des Ignorierens von Recht und Gesetz ?
    Man könnte ja auch dazu übergehen …. zu schnelles fahren in Berlin ist verboten und dann gibt es Bußgeldbescheide für alle …. wegen zu schnellem fahren :D

  8. 490.

    Dafür gibt es bestimmt einen Grund. Wie auch...
    In Kirchen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung, keine Maskenpflicht und es darf bei genügend Abstand und ausreichend Lüftung auch gesungen werden.

  9. 489.

    Worin besteht der Unterschied im Infektionsrisiko zwischen einem privaten Treffen im öffentlichen Raum, z. B. Spaziergang im Park (5 Personen aus 2 Haushalten erlaubt) und der Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen im Freien (100 Personen aus ?? Haushalten erlaubt) oder gar an Demonstrationen?

  10. 488.

    Das Tragen einer Atemschutzmaske im Auto ist grundsätzlich erlaubt, solange dazu keine Sonnenbrille getragen wird, denn erst dann greift das Vermummungsverbot wegen der Unerkentlichkeit des Fahrers! Gruß Loki

  11. 487.

    Heute auf einer dicht gedrängten U-Bahnfahrt, bei einem Treffen mit einem Bekannten im Kaufhaus. Straßenbahn Haltestellen, oh, alle Sitzplätze leer. Ja, Pustekuchen links und rechts von mir haben Fahrgäste auch gleich Platz genommen. Kein Abstand, Gedankenlos??? die Situationen in denen sich Menschen mit Krankheiten wie dem Coronavirus infizieren können.

  12. 486.

    Die Idee fänd ich gut und glaube auch, dass im ÖPNV (neben einigen Einkaufsstätten) die engsten und langandauernsten Kontakte in geschlossenen Räumen statt finden. Nur leider gibt es dafür nicht genug Fahrzeuge (und Personal), denn die stünden sonst ja ungenutzt rum.
    Da die größte Gruppe derer, die derzeit von A nach B müssen, SchülerInnen sind, könnte man diese aber z. B. zeitlich verteilen, indem der Unterrichtsbeginn gestaffelt wird.

  13. 485.

    Auf dem Alexanderplatz läuft die Hälfte der Leute seit Tagen ohne Maske rum. Die Polizei sieht nur noch zu und greift nicht durch. Was sollen solche Verordnungen, wenn Sie nicht durchgesetzt werden.

  14. 484.

    Bei mir ist nebenan ein Angelclub, dort treffen sich im Laufe des Tages mindestens 10 Personen, bestimmt aus 10 Haushalten, ist das erlaubt, da wird nicht geangelt. Gartenpflege oder geselliges Beisammensein.

  15. 483.

    Warum werden denn an den Straßen mit Maskenplicht keine Schilder angebracht, so wie es in anderen Bundesländern auch ist. So viele Straßennamen kann man sich doch gar nicht merken, oder sollen Berliner mal wieder nur bezahlen.

  16. 482.

    Schön ist die Empfehlung... draußen nur 1 Haushalt plus zwei fremde..... da müssen jetzt alle aufpassen das man sich nicht zu doll bewegt sonst ist das Sport und das darf man nur mit einer Person :D

  17. 481.

    Liebes Redaktionsteam,

    vielleicht kann ich es einfach nur nicht sehen. Haben Sie irgendwo einen Hinweis eingebaut, an dem zu erkennen ist, was genau Neu ist, also heute beschlossen wurde?
    Ist es z.B. so, dass auch wissenschaftliche Bibliotheken ab jetzt bzw. nächster Woche nur noch ausleihen dürfen und Lesesäle in Berlin nicht mehr geöffnet werden? Bisher waren die Lesesäle der Hochschulbibliotheken und der Stabi geöffnet.

  18. 480.

    Weshalb immer noch nicht die Schönhauser Allee respektive der Prenzlauer Berg ???

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