Die Einkaufspassage Brandenburger Straße in Potsdam am 15.05.2020 (Bild: imago images/Eberhard Thonfeld)
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Beschränkungen wegen Corona - Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist - und was verboten

Die Landesregierung hat die Corona-Regelungen in Brandenburg inzwischen mehrfach gelockert. Die Fallzahlen steigen allerdings wieder und es gibt weiterhin Einschränkungen, etwa bei privaten Feiern. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote.

Hinweis 1: Die Brandenburger Landesregierung beschloss am 6. Oktober eine neue Corona-Verordnung [brandenburg.de], die die bisher gültige am 11. Oktober ablöste und zunächst bis zum 8. November gelten soll. Bei Verstößen können Bußgelder fällig werden.

Hinweis 2: Die neuen Beschlüsse nach Beratungen von Bund und Ländern (14.10.) sind hier noch nicht berücksichtigt - sie müssen erst von den einzelnen Bundesländern übernommen werden. Erst wenn die Brandenburger Landesregierung neue Corona-Regeln verkündet, werden wir diese Übersichtsseite aktualisieren. Damit ist im Laufe der Woche vom 19. bis 25. Oktober zu rechnen. Bis dahin gelten auch unten stehende Regeln.

Alle Lockerungen sowie weitere aktuelle Einschränkungen finden Sie hier im Überblick:

Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht

Erlaubt: Nach der Umgangsverordnung sind fast alle sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten erlaubt, solange die Neuinfektionen in den betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten nicht die 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreichen oder übertreffen. Es gibt allerdings Begrenzungen für öffentliche und private Feiern, die nicht als Großveranstaltungen zählen. Öffentlichen Orte wie Parks oder Spielplätze dürfen ohne "triftigen Grund" betreten werden.

Nicht erlaubt: Zu allen Menschen ist weiterhin ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren.

Maskenpflicht

Eine Maskenpflicht gilt in Geschäften, bei Gewerbeanbietern mit Kundenkontakt, für Besucher in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, im ÖPNV, in Taxen und Reisebussen, bei Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten im geschlossenen Innenbereich eines Fahrzeugs. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 bis 250 Euro rechnen.

Außerdem müssen Mund und Nase bedeckt werden in Gebäuden, die für den Publikumsverkehr zugänglich sind, wie zum Beispiel Flughäfen. Auch in Schulgebäuden gilt außer während des Unterrichts Maskenpflicht. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit ärztlichem Attest.

Sollten sich in Landkreisen oder kreisfreien Städten innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Personen pro 100.000 Einwohner neu infizieren, tritt eine Maskenpflicht für Angestellte und Gäste in Gastgewerben in Kraft, sofern diese sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Das gilt außerdem für Personal und Gäste in Büro- und Verwaltungsgebäuden, die sich nicht direkt an ihrem Arbeitsplatz aufhalten - also beim Gang zur Toilette oder Kantine, sowie auf Fluren und in Aufzügen.

In Cottbus dürfen Gehörlose und stark hörgeschädigte Menschen und ihre Begleitpersonen auf eine Maske verzichten. Nach Erkenntnissen des Landesverbands der Gehörlosen ist das in Brandenburg die einzige Ausnahmeregelung dieser Art.

Private Feiern

Erlaubt: Bislang gilt in Brandenburg für private Feiern in der Wohnung oder im Garten eine Obergrenze von 75 Teilnehmern. Haushaltsfremde Personen müssen die geltenden Abstandsregeln einhalten. Sobald jedoch mehr als 35 pro 100.000 Menschen innerhalb von sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt positiv auf das Coronavirus getestet werden, gelten schärfere Obergrenzen: maximal 50 Personen in öffentlichen oder angemieteten Räumen, maximal 25 Personen zuhause in Wohnungen oder Gärten. Zudem müssen Feiern dann drei Tage vorher dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Sollten mehr als 50 Menschen auf 100.000 Einwohner in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen neu infiziert sein, verschärfen sich die Obergrenzen weiter. Dann gilt: maximal 25 Personen im Freien und 10 Menschen in Innenräumen. Bei Verstößen gegen die Obergrenzen droht Veranstaltern ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro.

Nicht erlaubt: Großveranstaltungen sind in Brandenburg weiterhin untersagt - vorerst bis Ende des Jahres. Auch müssen Organisatoren bei allen Feiern und Versanstaltungen sicherstellen, dass Teilnehmer einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Einzelhandel

Erlaubt: Alle Geschäfte dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche öffnen.

Nicht erlaubt: Die Maskenpflicht in Geschäften gilt in Brandenburg weiterhin. Ausgenommen davon sind Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die zum Beispiel aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen keine Maske tragen können. In Cottbus sind außerdem Gehörlose und stark hörgeschädigte Menschen und ihre Begleitpersonen von der Maskenpflicht ausgenommen.

Dienstleistungen

Erlaubt: Friseurbetriebe dürfen öffnen, Kundinnen und Kunden müssen allerdings Mund und Nase bedecken. Fußpflege, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo und Sonnenstudios sowie Massagesalons dürfen wieder öffnen. Das gilt auch für erotische Massagen, sofern es nicht zum Geschlechtsverkehr kommt.

Nicht erlaubt: Der Betrieb von Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Gleiches gilt für Prostitutionsstätten, Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Angebote.

Gastronomie

Erlaubt: Gaststätten, Cafés, Kneipen und Bars dürfen ohne zeitliche Einschränkung öffnen. Es dürfen bis zu sechs Leute unterschiedlicher Haushalte zusammensitzen. Die Betreiber müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und Anwesenheitslisten führen. Gäste müssen für eine mögliche Rückverfolgung von Infektionsketten ihre Kontaktdaten hinterlassen. Falschangaben können mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro bestraft werden. Auch Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe dürfen öffnen.

Ab einem Infektionsgeschehen von 35 Personen pro 100.000 Einwohner eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen müssen Gastwirte und und Gäste eine Maske tragen, sofern diese sich nicht an ihrem Tisch aufhalten.

Schulen, Universitäten und berufliche Bildung

Erlaubt: Alle Schülerinnen und Schüler können seit Beginn des Schuljahres wieder in die Schule gehen. Zwischen den Schülerinnen und Schülern fällt der Mindestabstand weg. Allerdings hat die Landesregierung angesichts drohender Schulschließungen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf Schulen und Horte ausgeweitet.

Nun müssen auch alle Schülerinnen und Schüler sowie Erwachsenen in den Innenbereichen von Schulen, außer im Unterricht oder sonstiger pädagogischer Angebote, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das gilt auch in den Innenbereichen von Horteinrichtungen außerhalb der Betreuungs- und Bildungsangebote, die in Gruppen-, Bewegungs- und sonstigen pädagogischen Räumen stattfinden, sowie für Lehrendenzimmer. In allen Aufenthaltsräumen muss regelmäßig gelüftet werden.

Hochschulen können Präsenzlehrveranstaltung durchführen, sofern auf der Grundlage eines geltenden Hygienekonzepts die Einhaltung der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln im Einzelfall sichergestellt wird [mwfk.brandenburg.de]. Räume müssen dabei regelmäßig gelüftet werden, außerdem werden Anwesenheitslisten geführt. Die Hochschulen führen den Lehrbetrieb unter den Maßgaben der Landesregierung und den Gegebenheiten vor Ort eigenverantwortlich durch.

Mit ihrer Umgangsverordnung hat die Landesregierung das Abstandsgebot in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung aufgehoben. Voraussetzung dafür sind feste Lerngruppen sowie die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Nicht erlaubt: Lehrer und Erzieher müssen untereinander weiter einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Das gilt auch im Lehrendenzimmer.

Kitas

Erlaubt: Die Brandenburger Kitas sind für alle Kinder geöffnet. Das Abstandsgebot gilt in Kitas, sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung nicht mehr. Allerdings sind besondere Hygiene-Regeln wie die Reinigung von Kontaktflächen einzuhalten. Die Zusammensetzung der Kindergruppen soll möglichst konstant sein.

Nicht erlaubt: Erzieher müssen untereinander sowie zum sonstigen Kitapersonal weiterhin den Mindestabstand wahren. Eltern und betreuende Personen sind in vielen Einrichtungen angehalten, alleine zu erscheinen und eine Maske zu tragen.

Verkehr und Flughäfen

Erlaubt: In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen mit Attest oder körperlicher Einschränkung.

Eine Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot hat Brandenburg für die für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereiche von Flughäfen geschaffen, sofern diese den ordnungsgemäßen Betrieb nicht anders aufrechterhalten können.

Nicht erlaubt: In Bussen und Bahnen ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Allerdings ist es den örtlichen Verkehrsunternehmen in Brandenburg laut Aussage des Verkehrverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mittlerweile selbst überlassen, ob sie den vorderen Türbereich von Bussen absperren.

Sport und Sportveranstaltungen

Erlaubt: Sport in und auf allen Sportanlagen ist erlaubt, solange er kontaktfrei erfolgt. Die Betreiber müssen die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln, sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Wenn beim Sport gemeinsame Geräte benutzt werden, müssen diese regelmäßig desinfiziert werden. Sportler sollen sich regelmäßig die Hände waschen, Hallen sollen zudem gelüftet werden. Der Wettkampfbetrieb darf unter den genannten Hygienebestimmungen stattfinden.

Schwimm-, Spaß-, Freizeit-, Thermal- und Freibäder sowie sonstige Badeanlagen dürfen öffnen. Hier gelten die gleichen Anforderungen wie für die Sportanlagen.

Für Sportler gibt es altersunabhängig kein Kontaktverbot in der Halle, sodass Indoor-Kontaktsport wieder ohne Alterseinschränkungen möglich ist. Ausnahmen gelten bei der Gruppengröße. Wer Fuß- oder Handball spielt oder bei Judo oder Ringen mitmacht, kann in der Halle trainieren - allerdings mit feststehenden Gruppen. Für Mannschaftssport wie Fußball sollen bis zu 30 Teilnehmer erlaubt sein, für Individualsport wie Ringen bis zu fünf.

Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportausübung unmöglich ist, gilt nun, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen.

Bei größeren Sportveranstaltungen sind testweise mehr als 1.000 Zuschauer erlaubt, wenn der Veranstaltungsort groß genug ist. In Stadien und Arenen dürfen 20 Prozent der regulären Gesamtkapazität besetzt werden - in einem Stadion mit 10.000 Plätzen beispielsweise sind bis zu 2.000 Zuschauer möglich. Es gilt ein Alkoholverbot. Die Tickets werden personalisiert und den Zuschauern feste Plätze zugewiesen. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt zudem eine Maskenpflicht. Die Testphase dauert bis zum 15. November.

Nicht erlaubt: In Sportveranstaltungsorten mit einer Gesamtkapazität von 5.000 oder weniger Plätzen gilt weiterhin eine Höchstgrenze von 1.000 Zuschauern. In jedem Fall gelten die Hygiene- und Abstandsregeln. Fangesänge und -rufe sind zu vermeiden.

Kultur

Erlaubt: Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindestabstand eingehalten wird. Auch Musikschulen dürfen den Betrieb aufnehmen. Autokinos und vergleichbare Angebote wie "Autokonzerte" dürfen für den Publikumsverkehr öffnen - und anders als andere Veranstaltungsorte grundsätzlich auch mehr als 1.000 Gäste aufnehmen. Konzerte, Theater und Kinos dürfen öffnen, wenn Auflagen zur Hygiene und Mindestabstände eingehalten werden. Die Abstände zwischen den Stühlen können auf einen Meter reduziert werden, wenn die Besuchenden Mund und Nase während der Vorstellung bedecken.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stellte am 27. August in Aussicht, dass Weihnachtsmärkte mit strengen Corona-Konzepten stattfinden könnten. Voraussetzung sei, dass mit den Gesundheitsämtern entsprechende Konzepte erarbeitet werden.

Nicht erlaubt: Clubs werden vorerst nicht wieder aufmachen. Alle Veranstaltungen finden unter Umständen wegen der Mindestabstandsregel mit weniger Publikum statt. Großveranstaltungen sind noch bis mindestens zum 31. Dezember verboten.

Demonstrationen und religiöse Veranstaltungen

Erlaubt: Demonstrationen sind unter Einhaltung der Abstandsregeln wieder erlaubt, eine Obergrenze bei der Teilnehmerzahl gibt es nicht mehr. Religiöse Feiern und andere Veranstaltungen sind in öffentlichem oder im privaten Rahmen ebenfalls wieder erlaubt, die Obergrenze liegt bei 1.000 Teilnehmern. Dazu zählen Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Volksfeste, Konzerte, Open-Air-Konzerte, Rock-Festivals, Umzüge, Wahlkampf-, Jubiläums-, Wohltätigkeits-, Theater-, Faschings- sowie Verkaufsveranstaltungen, Lehrveranstaltungen, Tagungen, Kongresse, Seminare, Zirkusse, Einweihungsfeiern, Richtfeste, Hochzeiten, Filmvorführungen, Parteitage, Partys, Stadtfeste, Kinderfeste und Paraden.

Nicht erlaubt: Die Veranstalter müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und die Teilnehmerzahl kontrollieren. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss außerdem für regelmäßigen Luftaustausch gesorgt und Anwesenheitslisten geführt werden.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Erlaubt: Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Dabei gelten die üblichen Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstände, Erfassen von Personendaten). Ausnahmen für das Abstandsgebot gibt es für nahe Angehörige von Schwerkranken oder zur Sterbebegleitung sowie für therapeutische Versorgungen und Seelsorge.

Nicht erlaubt: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht gilt auch nicht, wenn in in der Einrichtung aktuell ein Sars-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt.

Reisen

Erlaubt: Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern dürfen wieder Gäste empfangen, solange diese nicht aus einem Corona-Hotspot kommen, der die Zahl der 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nicht übertrifft. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie gegebenenfalls auch einen Zutrittsstopp sind sicherzustellen. Personendaten der Gäste müssen in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern muss außerdem regelmäßig gelüftet werden.

Nicht betroffen vom Beherbergungsverbot sind Berufspendler, Tagesausflügler und Besucher. Auch wer zwingend notwendig verreist, etwa beruflich, darf übernachten - Voraussetzung ist ein negativer ärztlich attestierter Corona-Test, der höchstens 48 Stunden vor Anreise gemacht wurde. Wer ein Grundstück in Brandenburg besitzt, kann dieses besuchen und auch über Nacht bleiben. Gleiches gilt für Besuche bei Freunden oder Verwandten.

Nicht erlaubt: In Brandenburg gilt ein Beherbergungsverbot für Touristen aus Berlin und anderen Corona-Hotspots in Deutschland, weil dort die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen über 50 gestiegen war. Diese Obergrenze ist nicht auf bestimmte Bezirke geschränkt, sondern bezieht sich auf die ganze Stadt. Tabu sind Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen in Brandenburg auch für Gäste aus Frankfurt am Main, Offenbach, Bremen, Hamm, Herne, Remscheid, Rosenheim sowie den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Wesermarsch in Niedersachsen und dem Kreis Esslingen in Baden-Württemberg.

Urlauber dürfen ins Ausland reisen - für einige Staaten gelten allerdings Reisewarnungen [auswaertiges-amt.de]. Dabei sind in jedem Land jeweils nationale Bestimmungen zu beachten. Menschen, die aus Risikogebieten im Ausland zurückkehren, müssen sich in Quarantäne begeben.

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119 Kommentare

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  1. 119.

    Vielen Dank an den rbb für die aktuelle Darstellung.
    Die Landesregierung BB scheint es nicht für nötig zu halten, auf ihrer Internetpräsenz eine solche allgemeinverständliche Übersicht zu präsentieren - oder ich kann sie nicht finden - auch nicht so gut, oder ...

  2. 118.

    Hallo,
    Genau diese Frage stelle ich mir auch! Darf mein Lebensgefährte, der in Berlin zwar gemeldet ist und eine eigene Wohnung hat, aber dort nicht wohnt, sondern bei mir ununterbrochen! Darf er das?

  3. 117.

    Das mit Berlin ist mir nicht ganz klar. Dürfen jetzt Berliner (Einwohner) nicht in Brandenburg beherbergt werden, oder jemand der in Berlin war als es zum Krisengebiet erklärt wurde? Zwei Beispiele:
    1. Jemand aus Thüringen macht eine Stadtrundfahrt seit Mitte Oktober. Er/sie besucht gerade Berlin für eine Woche (incl. Hotelaufenthalt). Nächste Station ist die Stadt Brandenburg, ebenfalls mit Übernachtung. Ist das erlaubt?
    2. Ein/-e Berliner/-in (in Berlin gemeldet) ist seit Anfang Oktober nicht mehr in Berlin gewesen. Möchte jetzt einige Sachen In Potsdam (nicht in Berlin) erledigen. Dazu möchte er/sie in Potsdam (nicht in der eigenen Wohnung in Berlin) übernachten. Ist das erlaubt?

  4. 116.

    Sperrstunde auch für Imbisse, Döner und Spätkauf und wird es kontrolliert?

  5. 114.

    Ich fordere die Brandenburger Regierung auf, sich jetzt endlich dem Schutz der Risikogruppen zu widmen. Es gibt immer noch keine Konzepte zum Schutz der Risikogruppen. Risikogruppen sind übrigens nur zu einem sehr geringen Prozentsatz in Alten- und Pflegeheimen untergebracht. Besuchsregelungen und Hygieneregeln für diese Einrichtungen sind also kein ausreichendes Konzept für den Schutz der Risikogruppen.
    Eine Möglichkeit wäre die Festschreibung (und Umsetzung) asymptomatische Tests in den Teststrategien, damit Covid-19-Infektionen rechtzeitig erkannt werden und nicht erst bei einem Routinetest im Krankenhaus, wie im Krankenhaus Spremberg, wo dann jede Hilfe zu spät kam. Angehörige der Risikogruppen haben die schwersten Verläufe. Wenn eine Covid-19-Infektion bei denen zu spät erkannt wird, gibt es kaum noch eine Chance. Ein Klinikleiter in Italien hat das im März in einem TV-Interview begründet.

  6. 113.

    Ich denke mal die allgemeinen AHA-Regeln sowie die neueren Ergänzungen, wobei mir das Lüften zum Abbau von Aerosolkonzentrationen als besonders wichtig erscheint (regelmäßiges Stoßlüften). Ich würde auch noch zusehen, dass der Raum nicht zu klein ist. Je geringer das Raumvolumen um so höher ist eine mögliche Aerosolkonzentration.

  7. 112.

    arbeiten sie mal körperlich 8 Stunden plus jeden Tag Mehrarbeit, quasi tgl mind. 10 Stunden. Schleppen Sie Möbel, schwere Kisten, Getränke, schwere Tiefkühlsachen, viele schwere NF Artikel teils in stickigen, nicht gelüffteten Nebenräumen. Und das nonstop mit Maske. So arbeiten nicht alle, das stimmt wohl. Die Leute die nicht körperliche Aebeit verrichten sollten in meinen Augen auch Masken tragen müssen, wer aber wie in meinem Fall jeden Abend erschöpft ins Bett fällt dem sollte man auch Lockerung eingestehen. Ich höre bei ihrer Frage eine Aggresivität heraus und denke mir wieder jemand der nur rumsäuert weil er im eigenen Leben nicht durch gekommen ist.

  8. 111.

    Wir wollen wieder unsere Skat- Abende einführen (ca. 20 Teilnehmer). Was müssen wir dabei zwecks Corona beachten?

  9. 110.

    Ich muß Möbel zu meiner Tochter nach Cloppenburg bringen, muß ich nach der Rückkehr aus Cloppenburg in Quarantäne?

  10. 109.

    Im Land Brandenburg werden angezeigte vorsätzliche Verstöße nicht verfolgt. Frau Nonnemacher sieht keinen Handlungsbedarf, wird dazu auf Beschwerden mitgeteilt. Es wurden jetzt Fraktionen des Parlaments mit diesem Sachverhalt in Form von Beschwerden konfrontiert und dann geht es in Richtung Bundesregierung, da die Landesregierung nicht einschreitet. Es ist eine Schande, was in Potsdam passiert.
    Solange wie die Politik hier ein Generalversagen demonstriert braucht man sich nicht zu wundern, wenn es mit diesem Land immer weiter bergab geht.
    Wieso berichtet der rbb eigentlich nicht über solche Fälle?

  11. 107.

    Ich würde gern wissen, warum im Einzelhandel die Verkäufer keine Maske tragen müssen. Wenn Maskenpflicht in den Geschäften herrscht, dann für alle....

  12. 106.

    Das ist richtig ...er kann den Zutritt verweigern.
    Es hat absolut nichts mit der Sicherheit der Kunden zu tun....zeigt dieser den Attest hat er den Kunden ohne Maske im Laden....wie auch wenn er es ihm glaubt.

    Und solange die regalauffüller .... putzleute alle ohne Maske zwischen den Kunden rumturnen.... ist das mit der Sicherheit der Kunden wohl eh nicht so weit her.... und wer das nicht begreift ...muss wohl noch eine Menge mehr lernen.

  13. 105.

    Soweit zwar richtig, aber der Filialleiter hat das Hausrecht und könnte (zumindest theoretisch) den" Maskenverweigerer" aus dem Geschäft weisen, es sei denn, dieser zeigt freiwillig sein Attest. Das hat nichts mit einem "Hilfssheriff" zu tun, sondern dient der Sicherheit der anderen Kunden. Wer das nicht begreift, hat noch viel zu lernen.

  14. 104.

    Den Attest muss man NUR den Ordnungsbehörden vorzeigen.
    Einem Filialleiter nicht ! Oder wer sich sonst noch als Hilfssheriff berufen fühlt.

  15. 103.

    Wenn nichts besonderes im Infektionsschutzbla bla geregelt wurde, dann gilt Arbeitsrecht.
    Und jetzt dürfen alle mitraten, warum es da keine Regelung gibt ?
    Ordnet ein AG eine Maskenpflicht an kann jeder Mitarbeiter sich wehren. Selbiges gilt auch für eine Corona Testpflicht. Hier scheiden sich noch die Geister.....
    Grundsätzlich darf er das nicht anordnen.... bisher gibt es einzig und allein noch etwas Rückendeckung, weil ein Infizierter dafür sorgen könnte das ein Betrieb geschlossen wird. Dazu wird es aber bestimmt mal differenzierte Urteile geben.

  16. 102.

    Klar brauchen sie den ... die Schwerbehinderung kann ja auch wegen einer Gehbehinderung sein.

  17. 101.

    Die freie Meinungsäußerung hat nichts mit Klugheit oder Dummheit zu tun .... da können sie froh sein.
    In Sachen Demo und so..... einfach mal das Grundgesetz lesen ...da ist alles erklärt.

  18. 100.

    Gilt die Maskenpflicht in Einzelhandelsgeschäften und Diskountern auch für das Personal?
    Wer ist für die Einhaltung dieser Pflicht verantwortlich?
    Wer kann Busgelder beim Nichteinhalten der Maskenpflichtverhängen?

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