Ein Delegierter hält eine Stimmkarte auf dem außerordentlichen Landesparteitag der Brandenburger SPD in die Höhe. Quelle: www.imago-images.de
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Corona-Pandemie - SPD in Brandenburg sagt Landesparteitag ab

Die Brandenburger SPD hat angesichts eines massiven Anstiegs der Corona-Infektionen ihren für den 7. November geplanten Parteitag abgesagt. Die Entscheidung sei schwergefallen, da die SPD Brandenburg richtungsweisende Anträge beraten und einen neuen Landesvorstand wählen wollte, teilte SPD-Generalsekretär Erik Stohn am Donnerstag mit. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. "Wir müssen ihn auf zunächst unbestimmte Zeit verschieben", sagte er.

Videokonferenz statt Parteitag

Als Forum und Möglichkeit für den Austausch für die Basis gebe es am 7. November eine Videokonferenz. Die könne aber aus rechtlichen und organisatorischen Gründen eine Antragsberatung und Gremienwahlen nicht ersetzen. In den kommenden Monaten sollen verstärkt digitale Angebote für das Parteileben genutzt werden.

Der Parteitag war gemäß den geltenden Corona-Verordnungen mit hohen Sicherheitsstandards geplant. Die Dynamik der Corona-Pandemie erforderte aber ein Umdenken, hieß es. Delegierte, Gäste und Mitarbeiter der Tagungsstätte und der SPD Brandenburg sollen nach den Angaben nicht in Gefahr gebracht werden.

Am Donnerstag hatte auch die Berliner SPD die Absage des Landesparteitags in der Hauptstadt bekannt gegeben. In Berlin sollten Raed Saleh und Franziska Giffey zur neuen Spitze der Landespartei gewählt werden.

Sendung: Inforadio, 29.10.2020, 19 Uhr

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