Symbolbild: Tische und Stühle stehen vor einer Gastronomie, die derzeit nur Speisen zum Mitnehmen anbieten darf. Angesichts der verlängerten Schließung von Hotels, Kneipen und Restaurants drängen Branchenvertreter auf eine schnelle Auszahlung der Novemberhilfen. (Quelle: dpa/H. Dittrich)
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Unternehmen in Brandenburg - Bisher rund 3.300 Anträge für Novemberhilfen eingegangen

Für die Novemberhilfen für Unternehmen zur Abfederung der Folgen von Corona-Schließungen sind in Brandenburg bisher 3.300 Anträge gestellt worden. Mehr als 2.500 Unternehmen und Soloselbstständige hätten bislang eine Unterstützung erhalten, teilte die Investitionsbank Brandenburg (ILB) am Freitag in Potsdam mit. Dazu zählten 1.581 Unternehmen, die einen Abschlag für die Hilfen von bis zu 10.000 Euro erhalten hätten, sowie 985 Soloselbstständige, die eine Unterstützung bis zu 5.000 Euro bekommen können.

Die Auszahlung wird sich voraussichtlich hinziehen: Ab 10. Januar übertrage der Bund die Auszahlung der Hilfen auf die Länder, erklärte die ILB. Erst danach könnten nach der Prüfung von Anträgen die Novemberhilfen weiter ausgezahlt werden. Die Höhe der beantragten Förderung liege derzeit bei über 35 Millionen Euro, sagte ILB-Vorstandschef Tillman Stenger. "Ich gehe davon aus, dass sich diese Zahl jetzt nach Verlängerung der coronabedingten Maßnahmen weiter erhöhen wird."

Erhöhung der Zahlung wird geprüft

Die Novemberhilfen sind Zuschüsse für Firmen zum Beispiel in der Gastronomie, die wegen behördlicher Anordnungen in der Corona-Krise schließen mussten. Dabei gibt es Abschlagszahlungen, das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne tiefergehende Prüfung. Soloselbstständige erhalten bisher eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro, andere Unternehmen bis zu 10.000 Euro. Das Programm sieht vor, dass für die meiste Zahl der Firmen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden sollen. Ähnliche Hilfen soll es im Dezember geben.

Nach breiter Kritik hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine Prüfung angekündigt, ob die Abschlagszahlungen in bestimmten Fällen erhöht werden könnten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 4.12.2020, 15:30 Uhr

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1 Kommentar

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  1. 1.

    Bis 10 Januar ist der teillockdown ja in Kraft bin dann mal gespannt wie es dann für uns weitergeht ich bin eine normale Tresenkraft die gerne wieder mal arbeiten gehen würde wie so viele andere auch mein Chef ist da zuversichtlich in der Beziehung erstaunlicherweise mit seine drei Läden und mit dem Geld was er bekommen soll wartet er noch immer mal schauen wie lange

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