Krieg in der Ukraine - Biosphäre Potsdam schließt als Notunterkunft für Geflüchtete

Do 23.06.22 | 17:25 Uhr
Eine junge Mutter aus der Ukraine sitzt mit ihrer Tochter in der Orangerie der Biosphäre Potsdam auf einem Feldbett. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)
dpa/Jens Kalaene
Audio: Antenne Brandenburg | 24.06.2022 | Po Keung Cheung | Bild: dpa/Jens Kalaene

Die Orangerie der Biosphäre Potsdam wird ab Freitag nicht mehr als Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine genutzt. Das teilte die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit der Stadt, Brigitte Meier, am Donnerstag mit.

Die Mitarbeiter der Biosphäre hatten nach Angaben der Stadt Anfang März zusammen mit Beschäftigten der Kommune 150 Plätze eingerichtet. Dort seien die Geflüchteten - unterstützt von vielen freiwilligen Helfern - unter anderem mit Mahlzeiten, Kleidung und Hygieneartikeln versorgt worden. Durchschnittlich seien dort 500 Menschen pro Woche angekommen.

Die aktuellen Zahlen zeigten, dass der Zustrom an Geflüchteten seit Wochen auf einem niedrigen Niveau sei, begründete Meier nun die Schließung der Notunterkunft. Zudem würden andere Unterbringungsmöglichkeiten ausgebaut.

Die erste Anlaufstelle für Geflüchtete ist weiterhin die Behlertstraße 3a sowie außerhalb der Öffnungszeiten die Notunterkunft in der Metropolishalle.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.06.2022, 08:30 Uhr

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