Russlands Krieg in der Ukraine - Mehrere Zehntausend Menschen demonstrieren in Berlin für Frieden

So 13.03.22 | 16:28 Uhr
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Menschen nehmen an einer Demonstration unter dem Motto «Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine» teil. (Quelle: dpa/F. Sommer)
Video: rbb|24 | 13.03.2022 | Material: rbb|24, Abendschau, Brandenburg aktuell | Bild: dpa/F. Sommer

Gegen den Krieg in der Ukraine sind am Sonntag zehntausende Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis, darunter Umweltschutz- und Friedensinitiativen.

In Berlin hat am Sonntagmittag eine Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine begonnen. Wie ein Polizeisprecher dem rbb am Sonntagnachmittag sagte, beteiligten sich in der Spitze etwa 20.000 bis 30.000 Menschen an der Demonstration unter dem Motto "Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine".

Die Demonstration sei störungsfrei verlaufen, hieß es. Angemeldet waren bei der Polizei 100.000 Teilnehmer. Diese Zahl kursierte auch am Nachmittag als die der Teilnehmer. Zu der Veranstaltung aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften und Kirchen sowie Umweltschutz- und Friedensorganisationen. Die Demonstrations-Teilnehmer liefen vom Alexanderplatz zur Straße des 17. Juni.

Bereits vor zwei Wochen hatte es eine große Ukraine-Demonstration gegeben, bei der mehrere Hunderttausend Menschen in Berlin gingen auf die Straße.

Tausende Menschen demonstrieren rund um den Alexanderplatz gegen den Krieg in der Ukraine. (Quelle: rbb)
| Bild: rbb

Straßen sind voll, Öffentliche eingeschränkt

Rund um den Alexanderplatz, wo die Demonstration startete, waren nach rbb-Informationen bereits am späten Vormittag die umliegenden Straßen mit Menschen gefüllt. Die BVG twitterte, dass es an einigen Stationen für Bus und Bahnen zu Einschränkungen kommen könne. Der Demonstrationszug führte bis zur Siegessäule führen, wo gegen eine Abschlusskundgebung geplant war.

Unter den Demonstranten waren junge wie alte Menschen, auch Familien mit Kindern beteiligten sich. Manche hatten Luftballons in blau und gelb, den Farben der Ukraine, dabei. Andere trugen selbstbeschriebene Transparente mit Aufschriften wie "Stop War", "Peace", "Wo bleibt die Impfung gegen Krieg" und Beschimpfungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. 550 Polizisten waren im Einsatz. Die Stimmung war friedlich, die allermeisten Teilnehmer trugen Corona-Masken.

Menschen nehmen an der Demonstration «Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine» in Berlin Mitte teil. (Quelle: dpa/F. Sommer)

Mitten in der Berliner Demonstration fuhr ein Düsseldorfer Karnevalswagen mit einem riesigen Pappmaché-Putin, der sich die Ukraine in den Rachen stopft, mit. Das Motiv mit dem Spruch "Erstick dran" stammte von dem Düsseldorfer Jacques Tilly, der Karnevalswagen entwirft und baut. Der Karnevalszug in Düsseldorf war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Der Wagen wurde von einer Privatinitiative nach Berlin gebracht.

Demo-Mitorganisator kritisiert Militär-Sonderetat der Bundesregierung

Der Mit-Initiator des Protests in Berlin und Geschäftsführer der Kampagnen-Plattform Campact, Christoph Bautz, sagte am Sonntagmorgen im rbb, die Menschen seien weiter sehr aufgewühlt davon, was in der Ukraine passiert: "Und sie wollen die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ausdrücken und gleichzeitig sagen: Ihr seid willkommen, wenn Ihr Euch auf die Flucht macht."

Bautz betonte auf Radioeins vom rbb, man wolle mit der Demonstration auch ein Signal an die Bundesregierung senden: "Wir müssen jetzt über härtere ökonomische Sanktionen gegen Russland nachdenken und einen schrittweisen Importstopp von Kohle, Öl und Gas."

Kritik äußerte Bautz am Sondervermögen von 100 Milliarden Euro, das die Bundesregierung für die Bundeswehr plant: "Das Geld darf jetzt nicht im Hauruck-Verfahren einfach mal verplant werden, sondern da braucht es gute Konzepte. Und 100 Milliarden, das ist weit jenseits dem, was jetzt das Gebot der Stunde ist." Solche Geldbeträge seien für anderes nötig, ergänzte Bautz - "nämlich dafür, uns energieunabhängig zu machen, also so schnell wie möglich aus den fossilen Energieträgern rauszukommen."

Hunderttausende vor dem Krieg auf der Flucht

Das Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Initiativen, Umweltschutzorganisationen und Friedensgruppen hatte bereits kurz nach dem Angriff Russlands am 24. Februar eine große Demonstration am 27. Februar initiiert. Mehr als hunderttausend Menschen gingen in Berlin auf die Straße, weit mehr als ursprünglich erwartet.

Auch in Cottbus fand am Sonntagnachmittag eine Demonstration gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine statt. Dazu aufgerufen hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Hier gab es rund 500 Teilnehmende.

Seit dem Angriff auf die Ukraine sind Hunderttausende aus dem Land geflüchtet. Der größte Teil von ihnen ist in Polen angekommen. Aber auch in vielen anderen EU-Staaten sind Geflüchtete aufgenommen worden. Täglich erreichen Tausende Berlin und Brandenburg. Mehrere große und größere Städte des Landes stehen unter Beschuss durch russische Einheiten.

Alle aktuellen Ereignisse zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch im Liveblog der tagesschau.

Sendung: Abendschau, 13.03.2022, 19.30 Uhr

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62 Kommentare

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  1. 62.

    Ach ja bevor ich es vergesse...ich war am ZOB und habe geholfen, habe Lebensmittel und Kleidung gespendet und an eine der vielen Hilfsorganisationen Geld gespendet.
    Und ich habe auch schon letzten Sonntag dafür gesorgt, das die Demo Teilnehmer sicher von A nach B befördert werden. Aber um an meinen Arbeitsplatz zu gelangen musste ich tausend Umwege fahren und das nervt. Statt anderthalb Stunden fast drei Stunden one Way.
    Wenn jeder Demoteilnehmer zwanzig Euro oder mehr spenden würde wäre den Menschen wesentlich mehr geholfen als wie bei strahlenden Sonnenschein die Straßen zu blockieren.

  2. 61.

    Wir zahlen die Zeche - weil wir uns ständig einmischen. Das wär unter Kohl und Genscher nie passiert.

  3. 60.

    Und ich stelle die gleiche Frage wie letzten Sonntag....wie bitte komme ich zur Arbeit wenn alles abgesperrt ist. Des weiteren kann ich Kommentar 36 nur Recht geben.

  4. 59.

    " „Findet eigentlich auch mal eine Demo gegen hohe Energie und Spritpreise statt? "
    ja, heute in Köln von LKW Fahrern"
    Fahren die Herrschaften mit Ihren Lkws zur Demo oder gehen die zu Fuß?

  5. 58.

    Um 15 Uhr am Sonntag findet vor dem Roten Rathaus eine Demo gegen Masken und Tests bei Schulkindern statt."
    Und um 15.30 Uhr findet in Karlshorst die 487. Ortsgruppensitzung des Norddeutschen Meerschweinchenzüchterverbandes statt. Es gibt Kaffee und Kuchen.

  6. 57.

    Ich sehe das auch so, danke für ihren Kommentar. Diese verdammte Doppelmoral, es sind eben nicht alle Kriegsopfer gleich. Das ist für mich eine Moralblase ... Kapitalismus geht eben nicht ohne Krieg. Und wer Geopolitisch nicht vor dem Krieg aktiv wird, muß sich dann nicht wundern wenn es Opfer gibt (menschlich/wirtschaftlich).

    Über die Rolle der 4 Säule der Demokratie will ich erst gar nicht reden ...

  7. 56.

    Wenn das echt ihr einziges Problem ist was den Krieg in der Ukraine Betrifft, fragt mann sich echt, WAS SIND SIE FÜR EIN MENSCH ???
    Zb. In Luxemburg lallen die Spritpreise wieder
    Seit Donnerstag um 45 Cent

  8. 55.

    @Satanus
    Der beste Kommentar hier genauso sehe ich das auch.
    Nur von demonstrieren kann man kein Krieg beenden.

  9. 54.

    Demo hier, als ob das den Verbrecher im Kreml interessieren würde. Man muss einfach mal die Realitäten sehen. Es wird nichts davon in Russland ankommen, da die Propaganda dort voll wirkt und alles andere gesperrt oder verhaftet ist. Putin und seine Clique verstehen ausschließlich den Blick ins Mündungsfeuer und viele tote Soldaten. Den Ukrainern in ihrem Land helfen n u r Waffen. Da aber diejenigen, die die Demokratie in die Welt tragen, denen die sie einführen, nicht wirklich helfen wollen, wird die Ukraine vorerst untergehen. Aber die Geschichte lehrt, das es nach dem Krieg einen weiteren gegen den Aggressor geben wird. Das werden die Russen allerdings erst später erfahren. Ach übrigens: Mit Waffen kann man wirklich keinen Frieden schaffen - wenn eine Seite keine hat. Jeder hier sollte hoffen das Putin nicht auf die Idee kommt die Russen in Königsberg zu retten....

  10. 53.

    Ich freue mich, wenn möglichst viele gegen diesen Krieg demonstrieren. Bei der letzten großen Demo haben dann aber Attack, Green Peace und Fridays for Future den Krieg missbraucht und Ihr Klimasüppchen gekocht und ihre einfachen Weltsichten verkündet: Sonne und Wind und alles wird gut.

    Ich hoffe diesmal geht es wirklich um die Menschen in der Ukraine und wie wir als Europäer unsere Demokratie bewahren können.

  11. 52.
    Antwort auf [Roman ] vom 10.03.2022 um 15:42

    Und meint Guido vielleicht auch das "Lasst uns rein, lasst uns rein - wir wollen nie wieder zum Russen !" ?

  12. 51.

    „es gibt aber noch andere probleme.“

    Da haben Sie sicherlich Recht. Hier geht es aber nun mal ganz konkret um diesen sinnlosen und menschenverstanden Krieg in der Ukraine, der auf beiden Seiten unsagbar viel Leid verursacht und unnötig viele Menschenleben kostet.

  13. 50.

    „ Wir dürfen uns um mehr als eine Katastrophe sorgen machen.
    Sehr beeindruckend auch, dass alle anderen Kriege und deren Opfer ausgeblendet werden von den Demonstranten.“

    Aus gleich mehreren verschiedenen Gründen betrifft uns dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg, der in unserer unmittelbaren europäischen Nachbarschaft stattfindet, ganz direkt. Also sparen Sie sich doch bitte Ihre Relativierungsversuche und äußern Sie Ihre sonstigen Sorgen ganz einfach dort, wo es auch tatsächlich angebracht ist. Vielen Dank.

  14. 49.

    Ihnen würde ich ja tatsächlich zutrauen, dass Sie nicht verstanden haben, dass die russische Botschaft gemeint war.

  15. 48.

    " „Findet eigentlich auch mal eine Demo gegen hohe Energie und Spritpreise statt? "

    ja, heute in Köln von LKW Fahrern

  16. 47.

    „Findet eigentlich auch mal eine Demo gegen hohe Energie und Spritpreise statt? Wäre angebracht!“

    Organisieren Sie doch einfach selbst eine. Niemand hält Sie davon ab.

    Mal davon abgesehen, dass dieser unsinnige Krieg dieses Größenwahnsinnigen im Kreml, wegen dem zahllose Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, im Moment unser dringendstes Problem darstellt, ist eben genau dieser Krieg auch der Grund dafür, dass die Gas- und Spritpreise steigen. Also kommen Sie doch morgen einfach mit auf die Demo!

  17. 46.

    Macht alle mit und demonstriert gegen den Krieg in der Ukraine. Wer das nicht kann oder will, der kann Sachspenden in allen Aufnahmeeinrichtungen abgeben und macht euch keine Sorgen um unsere Kinder, die helfen und spenden fleißig, ein Dank an alle Schüler und Lehrer in unserem solidarischen Land. Lucia und Meschugge, kommt doch einfach mit auf die Demo, vielleicht verliert Ihr dann Eure Ängste, denn es sind Ängste, die Euch hier diesen Unsinn schreiben lassen.

  18. 44.

    Findet eigentlich auch mal eine Demo gegen hohe Energie und Spritpreise statt? Wäre angebracht!

  19. 43.

    Demonstriert bitte auch und besonders vor der Botschaft des Landes, welches uns das alles über Jahre eingebrockt hat und es zuvor schon mit so vielen anderen Ländern versucht hat.

  20. 42.

    Ich anerkenne ihren humanistischen Ansatz. Wie immer gibt es jedoch auch zu ihrem Komm. ein ABER:

    Erster Gedanke: Ihre s.g. "deutschen Steuerkassen" finanzieren Ihnen (und uns) ein vergleichsweise komfortables Leben in D. Wohlgemerkt bei aller nötigen Kritik zur St.verschwendung, St.-hinterziehung usw., aber diese Einstellung erscheint mir wohlfeil.

    Zweiter Gedanke: Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu den Friedensbewegten in diesem Land. Ein hoher moralischer Anspruch kollidiert mit geopolitischen Realitäten. Da ist leider viel Dogma im Spiel. Diese traurigen Tage zeigen vielmehr, dass mindestens ein Jahrzehnt nicht erkannt worden ist, was Putins Russland im Schilde führt, und das lässt Schlimmeres befürchten. Ich bevorzuge wie jeder andere vernünftige Mensch diplomatische Lösungen, man muss aber auch erkennen, wann es Zeit ist, die Art von Abschreckung zu re-installieren, die uns durch den Kalten Krieg gebracht hat, ohne das dieser heiß wurde.

    D.M.

  21. 40.

    Nun, wenn Sie meinen, dass Maßnahmen zum Schutze unser aller Gesundheit vergleichbar sind mit dem, was die Menschen in der Ukraine erleben, und es angebracht ist, hier im Thread das Thema auf die Maskenpflicht zu lenken, dann ist Ihnen vermutlich einfach nicht zu helfen.
    Allerdings sollten Sie dann den Begriff Empathie aus Ihrem Wortschatz streichen...

  22. 39.

    Geschmacklos, der Hinweis, dass es mehr als einen Krieg gibt und weitere Probleme?
    Bitte mal etwas mehr Weitsicht oder die Akzeptanz, dass andere sich um mehr Sorgen, als um eine Sache.

  23. 38.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Aber hier spielen Sie lediglich Themen gegeneinander aus, was einfach nur geschmacklos daherkommt...

  24. 36.

    Durch diese Friedensdemo wird der Krieg auch nicht Sonntag Abend vorbei sein. Da können auch zehn Millionen auf die Straße gehen, Putin interessiert es nicht.

  25. 35.

    Aber was konkret erreichen Sie mit der Teilnahme an der Demonstration, außer sich besser zu fühlen, Ihre Meinung und Ihren Protest und Ihre Solidarität kundzutun? Wird dadurch der Krieg schneller enden? Werden dadurch die Ursachen und Gründe des Krieges beseitigt? Lindern Sie dadurch Leid? Denken Sie die Regierung Deutschlands macht deshalb mehr gegen den Krieg? Nein, wenn Sie das wollen, müssen Sie an den Ort des Geschehens und helfen oder protestieren oder kämpfen. Den Beteiligten des Krieges interessiert diese Demo die Bohne, sie nehmen diese nicht mal wahr. Wie lautet schon das Sprichwort: Was interessiert es mich, wenn in China ein Sack Reis umfällt.

  26. 34.

    sie lassen also nur ihre meinung gelten. es gibt aber noch andere probleme.

  27. 33.

    Unreflektiert finde ich, alles andere jetzt zu ignorieren. Ich war mehrfach als Helfer am Hbf, habe Geld und Sachspenden geleistet.
    Trotzdem leben wir in keiner Blase , die alles andere ausblendet.
    Wir dürfen uns um mehr als eine Katastrophe sorgen machen.
    Sehr beeindruckend auch, dass alle anderen Kriege und deren Opfer ausgeblendet werden von den Demonstranten.

  28. 32.

    Ich verstehe nicht wie man einen menschenverachtenden Angriffskrieg, gegen den zu demonstrieren für alle selbstverständlich sein sollte, hier verglichen wird mit Schutzmaßnahmen für unsere Kinder und das Lehrpersonal. Bei allem Respekt vor unterschiedlichen Meinungen geht das gar nicht...

  29. 31.

    Ihr Kommentar hat doch rein garnichts mit dem Thema hier zu tun
    Hier geht es um ein viel schlimmeres Thema als um Masketragen und impfen
    Versetzten Sie sich mal in die Lage von Müttern und Kindern die ihremänner zurücklassen mussten die kämpfen müssen
    Die wissen nicht ob sie sich wiedersehen

  30. 30.

    Ich kann mich erinnern, dass es solche Demonstrationen damals beim Jugoslawienkrieg nicht gab. Auch kannte die EU, darunter auch die BRD, noch am selben Tag der Proklamierung die Teilrepubliken als eigenständige Staaten an.
    Damals bombardieren NATO-Flugzruge die kriegsführendrn Parteien und die Blauhelme versagten jämmerlich.
    Ist heute die Situation anders? Scharfmacher gibt es auf beiden Seiten.
    Nur, heute wird demonstriert.
    Wie absurd.

  31. 29.

    Ja, für friedliche Optionen zu demonstrieren ist notwendig. Angesichts der zunehmenden militaristischen Kriegspropaganda wird mir schlecht; jetzt sind auch die Kirchen wieder für Waffenlieferungen: www.tagesschau.de/inland/bischoefe-waffenlieferungen-ukraine-krieg-103.html
    Weiterhin auch von dort kein Wort zu den Männern, die nicht ausreisen dürfen, weil sie beim Krieg mitmachen sollen. Wo bleiben die sicheren Fluchtkorridore für die "wehrfähigen" Männer Richtung Westen?
    @rbb Warum wird zur Lage von Kriegsdienstverweigerern nur geschwiegen?

  32. 28.

    Ich anerkenne ihren humanistischen Ansatz. Wie immer gibt es jedoch auch zu ihrem Komm. ein ABER:

    Erster Gedanke: Ihre s.g. "deutschen Steuerkassen" finanzieren Ihnen (und uns) ein vergleichsweise komfortables Leben in D. Wohlgemerkt bei aller nötigen Kritik zur St.verschwendung, St.-hinterziehung usw., aber diese Einstellung erscheint mir wohlfeil.

    Zweiter Gedanke: Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu den Friedensbewegten in diesem Land. Ein hoher moralischer Anspruch kollidiert mit geopolitischen Realitäten. Da ist leider viel Dogma im Spiel. Diese traurigen Tage zeigen vielmehr, dass mindestens ein Jahrzehnt nicht erkannt worden ist, was Putins Russland im Schilde führt, und das lässt Schlimmeres befürchten. Ich bevorzuge wie jeder andere vernünftige Mensch diplomatische Lösungen, man muss aber auch erkennen, wann es Zeit ist, die Art von Abschreckung zu re-installieren, die uns durch den Kalten Krieg gebracht hat, ohne das dieser heiß wurde.

    D.M.

  33. 27.

    Wir sind dabei. Für den Frieden in Europa. Auch für die Ukrainer, soweit es keine Rassisten sind. Und für unsere Kinder und Enkel. Wir müssen Präsenz zeigen

  34. 26.

    Öhm, eigentlich ist Ihr unreflektierter Kommentar ziemlich empathielos. Das Thema des Artikels haben Sie nicht mitbekommen...?

  35. 25.

    In den Kommentaren kann ich nur 3 - 4 Stück erkennen von denen sich ein wirkliches Mitgefühl mit Kriegsopfern und Wunsch gegen Kriegshandlungen erkennen lässt. Die anderen Kommentare sind auf sehr bescheidenem Niveau, substanslos und nicht zum Thema. Für was schreibt man so etwas? Deutschland ist nach zwei Weltkriegen einer der größten Kriegswaffenexporteure der Welt. Genehmigt wurden diese von Christlichen und Sozialen und Freien Demokraten und auch von grünen Weltverbesserern. Deutsche Firmen und deutsche Steuerkassen verdienen somit an Kriegen in aller Welt. Daher werden am Sonntag hoffentlich viele Menschen gegen den russischen Krieg und gegen Krieg und Aufrüstung in der ganzen Welt demonstrieren.

  36. 24.

    Das eine schließt das andere nicht aus.
    Trotz Krieg gibt es auch bei uns Probleme.
    Und es schert sich wirklich niemand um unsere Kinder. Die erste gute Nachricht, dass die Maskenpflicht ab 20. für Schüler fällt.
    Auch das ist wichtig.
    Ihr Kommentar wirkt empathielos.

  37. 21.

    So funktioniert das nicht. Es kommen nicht viele zusammen, weil man darum bittet, sondern weil man die zu demonstrierende Haltung teilt. Wenn also nicht mehr Leute für Ihr Anliegen zusammenkommen dann wohl vor allem weil die meisten nicht von Ihren Problemen überzeugt sind, vllt. mangels rationaler Argumente gar nicht überzeugbar sind. Sonntag um 17 Uhr wird hinterm Grunewald eine Demo gegen die aktuelle Mittelstreifenbreite der Frankfurter Allee stattfinden. Warum kommen Sie nicht auch da dazu? Wäre ja mal sinnvoll, sich auch da zu engagieren, oder?

  38. 20.

    Es werden lediglich Verteidigungswaffen geliefert. Die Alternative wäre das Abwarten bis es die Ukraine nicht mehr gibt. Was wäre denn Ihr Vorschlag?

  39. 18.

    Empathieöosigkeit ! Kinder in Deutschland sind Seelenleben Roboter ?
    Bei mehr als einem Problem übergefordert ?

  40. 17.

    Nein. Kinder in Deutschland, deutsches Problem .
    Nicht zu Multitasking fähig ?
    Zu viel Testosteron ?

  41. 16.

    Ich hoffe nur, daß die Menschen auch gegen weitere deutsche Waffenlieferungen demonstrieren. Glaubt die Regierung, daß damit der Frieden befördert wird?

  42. 15.

    Hier im Forum finden sich ziemlich schräge Ansichten: Weder hat eine FFP2-Maske oder ein Test mit mangelnder Empathie zu tun (es handelt sich im Gegenteil um Empathie, wenn wir uns gemeinsam vor Corona-Ansteckungen schützen) noch ist in den 90ern Russland versprochen worden, dass es keine Nato-Osterweiterung geben wird. Der Angriffskrieg von Putin zeigt den Osteuropäern, dass ihre Entscheidung der Nato beizutreten überlebenswichtig war, sonst würde Putin dort als nächstes einmarschieren.

  43. 14.

    Menschen wie Sie stellen für Kinder die größere Gefahr dar als Masken und Tests...

  44. 13.

    Sie haben aber leider nichts zu entscheiden, so leid es mir für Sie und alle anderen tut.

    Den Richtigen in Russland interessiert die Demo nicht die Bohne, Vgl, Realität.

    Richtig ist, dass BRD wieder Atommacht werden muss und daher das Angebot des Macron, gemacht in 02.2022, annehmen sollte.

  45. 12.

    Wow, Ihrer und die Kommentare ihrer zwei Vorgänger zeigen, woran dieses Land so krankt. Ich habe mit keinem Wort den Krieg oder seine Folgen geschmälert. Vielleicht fragen Sie sich mal besser, wie weit Ihre Empathie so geht. Übrigens hat man ukrainischen Kindern als Erstes eine FFP2 in DL auf die Nase gedrückt. Wenn diese und ihre Eltern schlau sind, gehen sie direkt weiter in ein Land, dem Kinder was bedeuten.

  46. 11.

    Na, da scheint der Name ja Programm zu sein.
    Da tobt unweit ein Krieg, hier kommen Frauen mit ihren Kindern hier an, traumatisiert und voller Sorge um die Zurückgebliebenen und Sie stören sich an Tests für Schulkinder!
    Ich kann nicht glauben, dass es so viel Empathielosigkeit gibt!

  47. 8.

    Um 15 Uhr am Sonntag findet vor dem Roten Rathaus eine Demo gegen Masken und Tests bei Schulkindern statt. Es wäre sehr begrüßenswert, wenn auch dafür mal ein paar mehr Leute auf die Straße gehen würden.

  48. 6.

    Na ist das nicht schön??!!!

  49. 5.
    Antwort auf [Roman ] vom 10.03.2022 um 15:42

    Genau. Bei den 2 + 4-Verträgen ging es um das Territorium der DDR. Selbst Gorbatschow hat zugegeben, dass der angebliche Betrug ein Mythos ist.

    https://web.archive.org/web/20220218104114/https://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/nato-osterweiterung-gorbatschow

    Keiner ist damals davon ausgegangen, dass der Warschauer Pakt irgendwann zerbricht. Daher war es gar nicht notwendig über eine Nato Osterweiterung nachzudenken/zu verhandeln. Die stand überhaupt nicht zur Diskussion.

  50. 3.

    Mich zum Beispiel. Und ein paar zig- bis hunderttausende andere bestimmt auch wieder.

  51. 2.

    Zu einer Friedensdemonstration gehört neben der scharfen Verurteilung des Angriffskrieges durch Russland auch die grundsätzliche Demonstration gegen alle Kriege und Rüstung. Deutschland liefert seit Jahrzehnten riesige Mengen an Kriegswaffen an Diktaturen und in Krisengebiete. Mehr Waffen schaffen keinen Frieden. Frieden und Demokratie gedeihen am besten in sozialer Gerechtigkeit.

  52. 1.

    Wen interessiert das???

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