Erinnerung an Getötete - Gegner des Kriegs gegen die Ukraine wollen sich vor Reichstag auf Boden legen

Di 05.04.22 | 13:18 Uhr
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Der Reichstag in Berlin. Foto: rbb
Bild: rbb

Aus Protest gegen den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine wollen sich Demonstranten am Mittwoch im Berliner Regierungsviertel am Reichstagsgebäude auf den Boden legen. Damit soll an die in der Ukraine getöteten Menschen erinnert werden, hieß es in der Ankündigung der Demonstration.

Außerdem sollen Berichte von Menschen aus dem Kriegsgebiet vorgelesen werden. Angemeldet sind von der Initiative Allianz Ukrainischer Organisationen für 17 Uhr 5.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Energie-Embargo gegen Russland wird gefordert

Die ukrainischen Gruppen fordern wegen der als Kriegsverbrechen eingestuften Gewalt in der Stadt Butscha ein Energie-Embargo gegen Russland.

Bilder aus der Kleinstadt Butscha, wo nach dem Abzug russischer Truppen zahlreiche Leichen von Bewohnern auf den Straßen gefunden wurden, sorgen seit dem Wochenende weltweit für Entsetzen. Die Ukraine ist überzeugt, dass russische Soldaten in der Stadt schwere Kriegsverbrechen begangen haben. Moskau bestreitet das.

14 Kommentare

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  1. 14.

    Die Forderung nach einem (kompletten) Energieembargo - bei Existenz zweifelloser Abhängigkeiten - ist doch erhoben worden oder nicht?

  2. 12.

    WOSSI-Nachricht am Dienstag
    soll wohl Aprilscherzkeks sein?
    Hoffentlich gibt es bei Ihnen
    schon Frieden im Hirn und
    im Herzen. In Zukunft Zynismus
    und Sarkasmus hinlegen und
    nichts tuen und vielleicht auch
    einfach mal mitmachen bei
    Hoffnung Aktionen. ***

  3. 11.

    na Hauptsache es regnet nicht !
    Sonst muss die Aktion noch ins Wasser fallen

  4. 10.

    Bei uns der Tross direkt vorbeigekommen und es war schon bedrückend, das angesichts der Russischen Greueltaten zu sehen. Natürlich sollten wir die hier lebenden Russen nicht alle in einen Sack mit Putin, seinem faschistischen Klüngel und den JaSagern im russischen Volk zu stecken, aber hat schon mal jemand eine RussenDemo in Deutschland gegen den Krieg in der Ukraine beobachten dürfen? Ich leider nicht.

  5. 9.

    Unter den Linden ist der bessere Ort für die Demo oder wenigstens das Karl-Liebknecht-Haus.

  6. 8.

    Danke, Wossi!
    Sie wissen ganz genau bescheid und sind natürlich sehr effektiv aktiv. Das wird gebraucht!

  7. 7.

    Eine Denken, was hierzulande leider oft genug all zu oft fremd anmutet:
    Veränderung kann geschehen durch Tun und auch durch Sein-Lassen.

  8. 6.

    Wer auch das letzte Hemd noch um die halbe Erde transportieren lässt, um den Preis der Billigkeit wegen, obwohl das Vermögen zur Kleidungsherstellung im eigenen Land besteht, steht im Zweifelsfall eben nackt da.

    Menschen haben vom kulturellen Austausch schon immer gut gehabt: neue Ideen, neue Anbau- und Fertigungsmethoden, bis hin zu Utensilien, die es hier auss topografischen Gründen nicht gibt. Einer Globalisierung um den Preis des Billigsten geht es darum, alles rein wirtschaftlich "über einen Leisten" zu schlagen.



  9. 5.

    Ich hoffe das dieses Jahr tausende Menschen mehr zu den Friedensdemos zu Ostern kommen ( "Ostermärsche").

  10. 4.

    Wer hat die Demos der Russlandanhänger im Fernsehen gesehen?
    Das reicht doch. Man sollte alle Russen und Russlanddeutsche, die Putin vertreten, aus Deitschland ausweisen können. Leider geht das nicht. Schlimm genug.

  11. 3.

    Da haben sie Recht
    Schon damals hätte der Westen reagieren müssen und nicht noch weitere Geschäfte mit Putin machen dürfen
    ZB. NORDSTREAM 2 Hätte schon damals gestoppt werden müssen

  12. 2.

    Hätte man schon seit 8 Jahren machen können, solange tobt in Osten der Ukraine nämlich schon ein Krieg in Donezk und Luhansk. Auch mit zivilen Opfern. Und ich gehe davon aus, dass sich die Bewohner der Separatistenstädte nicht selber beschießen. Unbequeme Wahrheit.

  13. 1.

    Hinlegen und Nichtstun - das passt ja in den Zeitgeist um echt was zu bewegen?

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