Rettungseinsatz der Luftwaffe - Bundeswehr-Flugzeug mit verletzten Ukrainern am BER gelandet

Mi 25.05.22 | 18:11 Uhr
Der Airbus A310 MedEvac rollt mit Kriegsverletzten aus der Ukraine auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel (Bild: dpa/rtn/Frank Bründel)
Bild: dpa/rtn/Frank Bründel

Eine Bundeswehrmaschine mit Verletzten aus der Ukraine ist am Mittwoch am Flughafen BER in Schönefeld gelandet. Das bestätigte ein Sprecher der Luftwaffe. Die Maschine sei am Mittwoch von Köln aus nach Rzeszów in Polen gestartet.

Dort seien die Verletzten an Bord genommen und anschließend nach Schönefeld transportiert worden. "Sie werden nun auf Kliniken in Berlin und Brandenburg verteilt", sagte der Sprecher. Es sei der mittlerweile siebte Einsatz dieser Art gewesen.

Zuvor hatte die "B.Z." über den Einsatz der Bundeswehr berichtet. Nach rbb-Informationen sind an Bord der Maschine rund 20 Verletzte gewesen, unter ihnen auch ein Intensivpatient. Der Luftwaffensprecher konnte diese Zahlen jedoch zunächst nicht bestätigen. Die Verletzten wurden von einem Großaufgebot an Rettungs- und Notarztwagen aufgenommen.

Der Airbus A310 MedEvac fliege noch am Mittwoch zurück nach Köln. Die Abkürzung steht für Medical Evacuation, also den Transport von Patienten aus unsicheren Regionen. Koordiniert werden diese Flüge und die Verteilung in Deutschland durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Wenn Krankenhäuser in der Ukraine ihre Patienten nicht mehr versorgen können, koordiniert das BBK die Verlegung.

Sendung: rbb24 Inforadio, Nachrichten, 25.05.2022, 18 Uhr

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