Treffen mit Vizekanzler Habeck - Wladimir Klitschko wirbt in Berlin für mehr Unterstützung für Ukraine

Do 31.03.22 | 14:50 Uhr
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Wladimir Klitschko geht nach seinem Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Habeck im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zum Ausgang. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)
Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka

Eine Delegation um den ehemaligen Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat in Berlin um mehr Unterstützung für die Ukraine geworben. Klitschko traf sich dabei unter anderem mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, Bruder des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko, hat am Donnerstag in Berlin um mehr deutsche Unterstützung für die Ukraine geworben. Er traf unter anderem mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zusammen.

Wladimir Klitschko kam am Morgen als Mitglied einer ukrainischen Delegation in Deutschland an. An dem Gespräch mit Habeck beteiligt waren nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums auch der Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums für Sanktionspolitik, Oleksij Makiejev, sowie die ukrainische Abgeordnete und Ko-Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe, Halyna Janschenko.

Bild: Klitschko bleibt zwei Tage

"Wir sind dankbar für die geleistete Hilfe, brauchen aber im Krieg gegen die russische Armee dringend sowohl noch mehr humanitäre als auch militärische Unterstützung", sagte Wladimir Klitschko der "Bild" [bild.de]. Nach Informationen der Zeitung soll die Delegation mindestens zwei Tage in Deutschland bleiben. Die Delegation hatte nach "Bild"-Informationen um mehrere Gespräche mit verschiedenen Ministern gebeten.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb zuvor auf Twitter, sein Bruder plane Treffen mit mehreren hochrangigen deutschen Politikern. Dabei gehe es um weitere Unterstützung für die Ukraine, sowohl politisch als auch wirtschaftlich, humanitär und im militärischen Bereich.

Russland hat vor fünf Wochen einen Krieg gegen das Nachbarland Ukraine begonnen. Nach UN-Angaben wurden bereits etwa 1.200 Zivilisten getötet. Allgemein wird jedoch von weitaus höheren Opferzahlen ausgegangen.

Sendung: rbb24 Abendschau, 31. März 2022, 19:30 Uhr

75 Kommentare

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  1. 75.

    Ich habe mich schon in vielen Kommentaren zu diesem Krieg geäußert und dabei auch nicht Putins Krieg verteidigt. Er ist dort einmarschiert, ohne wenn und aber. Nur ist es mir auch wichtig zu sagen, dass es keinen guten oder bösen Krieg gibt. Wo war der Aufschrei Europas als der Irak Krieg begonnen wurde? Hat dieser Krieg nicht auch nur Tote, Zerstörung, Elend gebracht? Genau so wie der jetzige Krieg? Und noch einmal, jeder Krieg, egal wer ihn ausgelöst hat, ist zu verurteilen. Aber das scheint Ihnen wichtiger zu sein nur auf einen Aggressor zu zeigen, aber leider gibt es auf der Welt sehr viele Kriegsschauplätze, die noch ohne Konsequenzen bleiben, aber nicht weniger Elend hervorbringen.

  2. 74.

    Was für ideologische Scheuklappen gibt es um Oberst Stauffenberg im meinem Beitrag zu vermuten?

  3. 73.

    Ich danke Ihnen für diesen Beitrag, Sie haben das Entscheidende erkannt, ohne ideologische Scheuklappe.

  4. 72.

    Sie haben völlig Recht, dass Stauffenberg nicht Sophie Scholl war und er handelte im guten preußischen Befehlsgehorsam im Sinne Hitlers und war natürlich auch Antisemit. Ja auch Stauffenberg war zweifellos ein Täter.
    Allerdings hätte ein geglücktes Attentat und eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands vielen Menschen das Leben gerettet und insofern spielen die tatsächlichen Beweggründe eine untergeordnete Rolle.
    Entscheidend ist, dass er es im Gegensatz zu vielen anderen Hitler-Getreuen auch getan hat.

  5. 71.

    Putintrolle und ihr whataboutism. Welche Haltung zeigt denn Thomas? In jeden Krieg stirbt die Wahrheit zuerst aber es ist unbestritten wer hier der Aggressor ist, davon kann auch ihr whataboutism nicht ablenken.

  6. 70.

    So wie ich das sehe ist die Ukraine ein selbstbestimmter unabhängiger und zudem demokratischer Staat mit territorial festgeschriebenen Grenzen. Es gibt völkerrechtlich kein verbrieftes Recht, irgendwelche Länder zu überfallen. Ausnahmsweise kann, eine UNO-Resulotion vorausgesetzt, gegen massive Menschenrechtsverletzungen in Ländern oder zur Abwendung von weltweiten Gefahren auch millitärisch interveniert werden. Das scheitert aber in der Praxis überwiegend durch das Veto-Recht der Atommächte.
    Der 2. Krieg im Irak was selbstverständlich völkerrechtswidrig, weil weder der angebene Anlass stimmte, noch irgendein UNO-Mandat vorlag.
    Der Afganistankrieg "Operation Enduring Freedom" war gemäß UNO-Resulotion ein Akt der Selbstverteidigung und die Notwendigkeit, alle erforderlichen Schritte gegen zukünftige Bedrohungen zu unternehmen. Da die USA angeriffen wurden trat zudem der Bündnisfall der NATO ein. Damit war Operation legitim.

  7. 69.

    Ausgerechnet den Oberst Stauffenberg als gutes Beispiel zu nennen? Dieser Oberst hat jahrelang Länder übefallen, somit dem Hitler treu gedient, und den Weg für Nazischergen freigeebnet, und erst im Juli 44, wo klar war dass der Krieg verloren ist, gab es seinerseits ein fehlgeschlagenen Versuch den Hitler zu beseitigen. Obwohl ein kriegserfahrener Oberst mit persönlichen Zugang zum Hitler, ist sein Vorhaben fehlgeschlagen!

  8. 68.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, das Sie nie in die Politik wechseln. Denn genau solche Haltungen gegenüber anderen Völkern führen zu bewaffneten Auseinandersetzungen, ein Volk wird über das andere gestellt. Aber wer es braucht? Und wie bewerten Sie dann die Kriege im Irak oder die Rolle der Nato in Afghanistan?

  9. 67.

    Wieviele russischstämmige Ukrainer kenne sie denn, die ein Putinsches Zarenreich einer demokratischen EU-orientierten Ukraine bevorzugen würden. Und von welchen neuen "Volksrepubliken" sprechen sie eigentlich?
    Ich sehe im Donbass eine kriminelle Klicke, ähnlich zu den russichen Oligarchen, die mit Unterstützung Putins hier die Macht anstreben, um sich langfristig in guter Putinscher Tradition, auf Kosten der normalen Bevölkerung die Taschen zu füllen. Nichts anderes ist auch auf der Krim gelaufen.
    Ich gebe ihnen insofern Recht, dass die Ukraine eine andere Normalität zu der russischstämmigen Bevölkerung finden muss. Aber Selensky ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern ein vernünftiger Mann und ich bin mir sicher, dass er auch die Ausübung der russischen Sprache und Kultur der russischstämmigen Bevölkerung stärker unterstützen würde.

  10. 66.

    Und Sie glauben wirklich, das Russland keine Aufklärungssatelliten hat? Nach Ihrer Meinung benötigt das ukrainische Heer gar keine Unterstützung anderer Länder, denn die russische Armee kommt ja mit der Streitaxt, Pfeil und Bogen und Steinschleudern? Woher haben Sie Ihre Erkenntnisse? Und nukleare Horrorszenarien, wie Sie diese hier zum besten geben, braucht die ganze Welt nicht. Der Krieg ist so schon schlimm genug. Und eigentlich müsste jeder Erdenbewohner darüber enttäuscht sein, dass es so etwas immer noch gibt. Europa war oft genug Kriegsschauplatz, aber Säbel rasseln gehört wohl immer noch zum guten Ton?

  11. 65.

    "Putin muss weg"
    Ich glaube dran, das sich ein "Graf Claus Schenk v.Stauffenberg" auch dort finden wird und dann kann Russland, die Russen, ohne Gesichtsverlust neu anfangen.
    Mit Putin wird das in der Tat nicht mehr gehen, zu viel Porzellan ist von Ost und West zerschlagen worden.

  12. 64.

    "Es ist ein riesiger Unterschied, ob Menschen für ihre Freiheit kämpfen und ihr Land, Familien beschützen "
    Selbstverständlich stimmt diese Aussage prinzipiell.

    Nur, politisch nutzt die jede Seite. Auch die russischstämmigen Ukrainer in den neuen Volksrepubliken argumentieren so.
    Es ist letztendlich eine Glaubensfrage.
    Und ich persönlich traue mir kein abschließendes Urteil darüber zu, wer hier im Recht ist.

  13. 63.

    Meines Wissens nach war das KZ Sachsenhausen der erste Vernichtungs-Komplex der ausschließlich von der SS geplant, gebaut und kontrolliert wurde.
    Aber sie haben Recht, zeitlich waren die ersten Konzentrationslager Dachau und Oranienburg.

  14. 62.

    Und ich setzte noch einen drauf, weil diesen Punkt viele immer unterschätzen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob Menschen für ihre Freiheit kämpfen und ihr Land, Familien beschützen oder ob sie einen verordneten Angriffskrieg führen, deren Sinn und Zweck sie selbst nicht verstehen.
    Dafür haben wir in der Geschichte ja zahlreiche Beispiele. (Vietnamkriege und der russische Afganistankrieg ) Natürlich geht sowas nicht ohne Waffen, aber primär zählt der Wille. Das wissen solche guten Boxer wie die Klitschko-Brüder auch und zeigen das ja jeden Tag.
    Und ja, gibt den Ukrainern zügig die notwendigen Waffensysteme oder wenigstens das notwendige Geld, damit sie sich die Waffen direkt und so schnell wie möglich besorgen können.

  15. 61.

    Der Kleinstaat Estland Waffen für 220 Mio. USA 800 Mio D 80 Mio ,soviel dazu D macht genug.
    Nein,tun wir eben nicht. Putin muss weg,nicht die Russen.

  16. 60.

    Z.B. sichern auch die südl.EU-Partner die stabile Stromversorgung in der Ukraine. Auch sollte Putin die Gasversorgung der Ukraine kappen, wird die EU einspringen (wie auch immer). Beide Energiesysteme der Ukraine wurden mit der EU enger "gekoppelt".
    Diese Unterstützung wird zuwenig erwähnt. Soll eigentlich nur Deutschland Waffen liefern oder werden auch alle anderen Staaten so unter "Druck" gesetzt?

  17. 59.

    Ganz schön oberflächliche Betrachtung! Ich wäre Herrn Klitschko ja mal richtig dankbar, wenn er seine Erfahrungen mit Boxclubs, ´Oligarchen´ und Politikern in der Ukraine offenlegt! Warum scheinen Boxclubs und deren Umfeld echt wichtig zu sein, bei einer politischen Karriere? Ansonsten Frieden schaffen ohne Waffen!

  18. 58.

    Russland wird diesen Krieg nicht gewinnen, weil die Ukrainer die amerikanische Aufklärung aus dem Weltall nutzen darf.
    Dadurch erfährt das ukrainische Militär von jeder Bewegung der russischen Verbände und Söldnergruppen. Der russische Generalstab hat vier Wochen gebraucht, um das zu merken.
    Auch schnelle Operationen, soweit Russland dazu überhaupt noch in der Lage sein sollte, sind daher hoffnungslos.
    So bleibt für Russland nur der Raketenbeschuss aus grosser Entfernung. Aber diese Entfernung
    wird bald auch nicht mehr helfen, weil ukrainische Gegenschläge kommen werden.
    Dann wird der Krieg erst richtig heftig, weil Russland dann Nuklearwaffen einsetzen müsste. Auch das wird riskant werden, weil die ukrainische Aufklärung die Abschussstellen identifizieren kann und vorbeugende Massnahmen zur Detonation in Russland führen werden.
    V. Putin bleibt dann nur noch die Ausweitung des Krieges auf NATO-Gwbiet. Das wird dann im totalen Untergang Russlands enden.

  19. 57.

    Na wenn die Ukrainer so gut ausgerüstet und ausgebildet sind, dann brauchen die gar keine Unterstützung?

  20. 56.

    "Wir" als Gemeinschaft liefern seit Jahren Waffen, Ausbilder und militärische Berater und halten Militärmanöver ab. Ich nehme immer eine gewisse Prahlerei wahr, dass die Russen so dumm und die Ukrainer so toll ausgebildet und motiviert sind. Und jetzt sind wir direkt als Nachschubbatalion Kriegspartei.

  21. 55.
    Antwort auf [SB] vom 31.03.2022 um 21:41

    Klar sind wir Kriegspartei, wir liefern Waffen. Ist auch richtig so, denn in der Ukraine wird die Demokratie verteidigt. Ohne Hilfe wird alles in der Ukraine zerbombt.

  22. 54.

    Mit guten Taten! Sie hätten z.B. nicht schon seit 8 Jahren hinnehmen dürfen, was ihre Regierung in Donezk und Luhansk betreibt. Da sterben nämlich schon seit 8 Jahren Menschen durch Krieg. Jeder Krieg ist inakzeptabel. Nicht nur die von anderen.

  23. 53.
    Antwort auf [Bernd] vom 31.03.2022 um 20:29

    Mich würde tatsächlich auch interessieren was unsere (südlichen) EU Partner dazu beitragen. Man hört und liest darüber leider sehr wenig.

  24. 52.

    Ja da haben sie Recht. Zumal die Deutschen Hitler demokratisch gewählt haben und der mit dem Trick des Ermächtigungsgesetzes und schließlich mit dem Tot Hindenburgs freie Fahrt in seine Schreckensherrschaft hatte.
    Ist ein abendfüllendes und kompliziertes Thema und trotzdem müssen wir irgendwann auch wieder Brücken zum russischen Volk schlagen.

  25. 51.

    Und wie sollen sich die Ukrainer gegen die einmarschierenden, raketenwerfenden Russen wehren? Nur mit guten Worten?

  26. 50.

    Ich wollte kein Vergleich der Gräueltaten verschiedenster Diktatoren vornehmen, weil das zu nichts führt, dann würde je nach Rechnung und Perspektive wahrscheinlich Hitler, Mao Tse Tung oder Stalin die Hitliste anführen.
    Ich wollte nur klar machen, dass das „Böse“ in uns allen schlummert und im richtigen Kontext mehr oder weniger ausbricht. Viele versuchen dann in solchen Regimen nur noch zu überleben.

  27. 49.

    Denn ich war noch nicht in so einer Lage. Kenne die Erzählungen nur von meinen Eltern, Jahrgang Anfang 30er und von Schwiegervater, 1921er Jahrgang, der in Afrika war. Sehr unterschiedliche Sichtweisen. Ich hoffe einfach nur ganz naiv mit meinen fast 60 Jahren, dass sich die „Kriegsparteien“ zu einer friedlichen Lösung aufraffen können. Denn gewinnen kann hier niemand. Und wir hoffen doch wohl alle, dass es nicht noch schlimmer kommt! Gemeinsamer Nenner?

  28. 48.

    Ich habe gerade bei ntv gelesen,das der ukrainische Staatschef einge Botschafter,z.b. Georgien abberufen hat.
    Der Grund.Der Botschafter konnte Georgien nicht überzeugen sich den Forderungen der Ukraine nach Waffen,Sanktionen anzuschließen. .
    Kann den Botschafter in Deutschland nicht passieren.

  29. 47.

    Ich glaube, die Verzweiflung gibt manchmal den Ton an. Und hier geht es nicht um kleine alltägliche Probleme. Hier geht es um das nackte Überleben von Menschen. Eines ganzen Staates. Ich habe auch schon Luft geholt, wenn Herr Melnyk oder Herr Selenskyi um Hilfe fordern. In Ruhe drüber nachgedacht aber einfach nur nachzuvollziehen. Und wir sitzen (noch) entspannt im Wohnzimmer. Ich kann noch nicht mal erahnen, wie es den Menschen emotional dort geht.

  30. 46.

    Applaus für Ihren wohltuenden Kommentar , keine Warnungen, Drohungen oder Hetze , Bravo !!!

  31. 45.

    War nicht Dachau der erste KZ-Komplex? Hat jetzt mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Bin nur irritiert.

  32. 44.

    Schließen Sie wirklich von einem Nachbarn auf ein ganzes Land?
    Da muss ich Ihnen gleich èine Reihe von Vorurteilen nehmen Ich habe als Junge von 1941 bis Kriegsende häufig mit Ukrainerjungs gespielt und wir haben uns gut verstanden. Ìm Nachbarhaus wohnten 3 Ukrainerfamilien, die auf dem Gutsbesitzerfrau war eine russische Jüdin, die nach Kriegsende von den Kommunisten in Selbstmord getrieben wurde. Sie behandelte die Ukrainer wie ihre Kinder. Als sie 1945 weggebracht wurden, gab es Tränen auf allen Seiten. Es war nicht alles so, wie es heute dargestellt wird.
    Alles nachzulesen unter Dolgenbrodt mit weiteren Infos bei Google. Andere Fremdarbeiter, die bei Bauern arbeiteten, kamen später zu Besuch, ein Pole heiratete dem Bauern die Tochter weg.
    Deswegen verwende ich auch das Wort Zwangsarbeiter nicht, es gab aüch andere Arbeitgeber.
    Von den Ukrainern haben wir nie wieder was gehört, während Franzosen und Polen öfters schrieben.
    Übrigens:Im Dorf gab es keinen Nazi

  33. 43.

    Mit der Aussage und dem Vergleich über Deutsche und Russen, die sich in Diktaturen eingerichtet haben, das sehe ich als eine Verfälschung der Tatsachen, weil, während sich die Russen jetzt "einrichten", kann man das ürer die Deutschen während der NAzi-Zeit nicht sagen, im Gegenteil, da zu gab es zu viele Mitglieder in der NSDAP, zu viele glühende Nazis und zu viele Mitläufer Dieses Grauen hätte ansonsten gar nicht funktionieren können.

    Das russische Volk ist sehr leidensfähig, aber nie von Diktaturen begeistert, außerdem, es wurde ihm noch nie eine Demokratie gegönnt

  34. 42.

    Mit dem russischen Gas und dem Öl wird vor allem auch Ihr Wohlstand, Ihre aktuelle Lebenssituation und die Existenz der deutschen Wirtschaft realisiert und nicht der russische Krieg finanziert. Die könne zwar mit dem Geld in Euro nichts anfangen, weil gesperrt,(darum ist "finanziert den Angriffskrieg" Unsinn), aber liefern immer noch total zuverlässig, denn Deutschland ist keine (und hoffentlich weiterhin) Kriegspartei. Es ist nicht unser Krieg! Darum sollten deutsche Politiker diese Situation und ihre Autorität für ein Ende des Krieges einsetzen. Es geht um Frieden, und nicht um die Vernichtung einer der beiden Kriegsparteien. Darum keine Waffenlieferungen.

  35. 41.

    Dann würden Sie also auch diese Forderungen an die Ukraine stellen, wenn Sie seit 8 Jahren im Donbas von deren Asow Regiment beschossen würden? Gut, dass Sie nur die Hälfte der Geschichte kennen (wollen). Das macht alles soviel einfacher.

  36. 40.

    Ich kann Ihnen nur zustimmen.
    Was wäre eigentlich, wenn nicht die Russen angegriffen hätten?

  37. 39.

    Klitschkos ist jegliche Unterstützung zu verweigern.

  38. 38.

    Deutsche Steuergelder für humanitäre Hilfe JA!!!Deutsche Steuergelder für Waffen und Munition,
    NEIN!!!
    Herr Klitschko das ist "BLUTIGES GELD" es verlängert den Krieg und Sterben des ukrainischen Volkes.

  39. 37.

    Ich habe da nur eine Frage: Wie viel private finanzielle Mittel haben die Klitschko Brüder für die Unterstützung ihrer Landsleute zur Verfügung gestellt?

  40. 36.

    Wieviel Ukrainer wurden durch uns im zweiten Weltkrieg ermordet und ausgeraubt. Ich glaube unsere Verantwortung hat in diesem Bezug kein Verfallsdatum. Verstehe auch nicht warum ihnen das Vergessen so wichtig ist.

  41. 35.

    Das mit den Verträgen ist so eine Sache. Phosphorbomben sind schon lange verboten. Trotzdem werden sie weiter abgeworfen. So wohl auch jetzt wieder in der Ukraine. Aber auch im Irak von den USA. Wer einmal gesehen hat, welchen Schaden sie anrichten, versteht das Verbot. Was sie anrichten zeigte sich u.a. in Dresden 1945. Das Gefährliche ist die Kautschukmasse,die überall klebt, nicht zu entfernen ist.
    Die Muschiks sollten einem eigentlich Leid tun. Die einfachen Soldaten kennen nur die Kaserne und werden von den älteren geschurigelt. Als die 45 zu uns kamen, war das eine fremde Welt für sie.
    Dass es heute immer noch so ist, eirstaunt mich dann doch.

  42. 34.

    Man macht es sich aber auch zu einfach, wenn man die Bevölkerung völlig aus der Verantwortung zieht. Die Deutschen waren letztlich mit Schuld. Beihilfe macht einen auch mitschuldig. Wenn der Großteil mit macht, kann man auch von den Russen sprechen. Man kann natürlich auch Putins-Russen sagen, wenn man auf der Absolut sicheren Seite stehen will. Übrigens russische Häftlingen beinhalten Ukrainer und Weißrussen, weil diese wahrscheinlich auch am Meisten Vertreten waren.

  43. 33.

    Man wird das Gefühl nicht los das sich hier bei einige Kommentaren die Putin Trolle tummeln.

  44. 31.

    Diesem Kommentar kann ich nur zustimmen.
    Wenn ich die Ergüsse von David Weber und Jens lese kann man nur dankbar sein, dass die NATO und die G7-Länder so bedacht handeln, obwohl sie menschlich sicher ganz andere Hilfen leisten würden. An die beiden Genannten: dies ist kein Computerspiel, ihr habt Euch in Eurer Wohlstandsblase hirnlos eingenistet!

  45. 30.

    Primär war Sachsenhausen der erste deutsche KZ-Komplex der SS. Da wurden viele russische Häftlinge ermordet und später auch Juden vergast. Erst nach dem Dritten Reich hat Stalin Teile das KZ zum Speziallager Nr. 7 umfunktionieren lassen und nun seinerseits 5 Jahre kang die unbequemen Personen inhaftieren und verhungern lassen.
    Ich schreibe dies deswegen um zu zeigen, dass es nicht die Russen oder die Deutschen sind, sondern sich solche menschenrechtsverachtenden Strukturen in Dikaturen ausbilden. Genauso wie sich viele Deutsche bei Hitler eingerichtet hatten, richten sich auch viele Russen bei Putin ein. Das ist einfach Soziologie und wir sollten nach Kriegsende nicht vergessen wer die eigentlichen Schuldigen dieses Kriegs sind, mit SIcherheit nicht "die Russen"!

  46. 28.

    Die Behauptung einiger hier, Selenskyi würde immer nur unrealistische Forderungen stellen, deckt sich nicht mit der Realität. So ist er z. B. der Ansicht, dass es ein Sieg für die Ukraine wäre, wenn sich die russischen Truppen in die von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebiete im Osten zurückziehen würden und betonte: "Wir verstehen, dass es unmöglich ist, das Gebiet vollständig zu befreien." Eine Rückeroberung der Gebiete würde „den Dritten Weltkrieg“ auslösen. Und auch bzgl. einer Bündnis-Neutralität der Ukraine hat er Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Es liegt nun an Putin diesen Krieg zu beenden.

  47. 27.

    Wir haben damit nichts zu tun? Warum kaufen wir dann Öl und Gas, mit dem dieser Angriffskrieg finanziert wird?

  48. 26.

    "Irgendwann ist auch mal gut." Genau. Einen Schlußstrich ziehen über den Vogelschiß der deutschen Geschichte, nicht wahr?

  49. 25.

    „Man müsste denen mal sagen, was passiert, wenn Militär kommt.“

    Na, was passiert denn dann? Gibt es dann etwa Krieg? Ich bin mir sicher, die Ukrainer wären darüber ernsthaft schockiert …

  50. 24.

    Zitat: "Ihr Irrer wird Europa nicht angreifen, es sei denn die NATO und Europa ärgern ihn noch weiter und verhängen eine Sanktion nach der anderen."

    Das ist ja nun mal völlig realitätsfern, Peter. Putin wird Europa oder irgendwen anderes nicht wegen irgendwelcher Sanktionen angreifen, so irre ist der nicht. Vermutet wird allerdings, dass er von seinen Untergebenen nicht allumfassend über die Lage in der Ukraine informiert wird, da diese schlicht Angst davor haben schlechte Nachrichten zu überbringen. Wenn dem tatsächlich so sein sollte, wäre das ein gefährlicher Faktor.

    Aber dass sich die NATO bsw. durch eine Flugverbotszone militärisch engagiert, steht aktuell und auch in Zukunft nicht zur Debatte. Und das wird Klitschko bei seinem Besuch ganz sicher auch nicht zum Thema machen.

  51. 23.

    Ich kenne die Geschichten meiner Eltern. Leider. Und ein Besuch in Sachsenhausen mit weit geöffnetem Blick und genauer Lektüre verdeutlicht auch vieles. Es heißt nicht umsonst, die Russen kommen. Nur hat man im Laufe der Jahrzehnte daraus einen Witz werden lassen.

  52. 22.

    Ich befürchte, dass die Menschheit ganz scharf darauf ist dieses letzte Buch zu schreiben. Leider. Es gibt momentan nur noch ein Schwarz Weiss Denken. Entweder man ist dafür oder dagegen. Wo sind die Mittelwege geblieben? Das man wenigstens versucht einen Kompromiss zu finden. Was ist nur aus der Welt geworden. Man sollte vielleicht wirklich noch einmal ganz von vorn mit der Menschheit beginnen.

  53. 21.

    Ich bin auch für kein militärisches Eingreifen.So entsteht schnell ein neuer und letzter Weltkrieg für die Erde.Und es wird doch noch das letzte Buch geschrieben irgendwann irgendwo wie die Puhdys es brsiengen. Hoffe für uns alle,die Menschheit bleibt vernünftig

  54. 20.

    Danke Peter,
    manchmal denkt man ja, normales Denken wäre ausverkauft und jeder glaubt dass seine unrealistischen Hoffnungen zur Wahrheit werden, wenn man nur ganz fest daran glaubt.

  55. 19.

    Ich stimme zu! Ständig Forderungen an uns und Angriffe. Wir haben mit diesem Krieg nichts zu tun und können nicht unsere Kinder in Gefahr bringen.

  56. 18.

    Ja ,so denken viele. Mein Nachbar ist auch Ukrainer, leicht aufbrausend, fordernd für sich,
    Man müsste denen mal sagen, was passiert, wenn Militär kommt. Und so schnell geht NATO nicht. Kommen die nur zu uns?Bu.kanzler Scholz hat doch nicht die Führung.

  57. 17.

    Bemerkenswert was die Brüder Klitschko für ihr Land machen! Und ALLE Forderungen von den Ukrainern sind nachvollziehbar und berechtigt! Würde ich auch stellen wenn mein Land bombardiert wird und jeden Tag MENSCHEN UND TIERE STERBEN! Wer dafür kein Verständnis hat, den hat die Arroganz aufgefressen. Unsere Politiker müssen nun abwägen und sehr schwierige Entscheidungen treffen.

  58. 14.

    „Was gefährlich werden kann sind die unerträglich Forderungen von Hr.Selenskyj und Hr.Melnyk an die NATO und Europa sich militärisch einzumischen!“

    Aus unserer Sicht mögen die von den Ukrainern gestellten Forderungen (zumindest teilweise) zu weit gehen … Aber was erwarten Sie denn? Wenn Sie mit dem Rücken zur Wand einem übermächtigen Gegner wie Putins Armee gegenüberstehen würden, würde Ihnen ebenfalls kaum etwas anderes übrig bleiben.

  59. 13.

    Das ist leider in jedem Krieg so. Die Menschen kehren im Krieg ihre schlechteste Seite heraus, ganz einfach weil sie es können und gewaltsam Macht über andere Menschen haben.
    Daher ist es gut, dass wir internationale Verträge haben und den einen oder anderen Kriegsverbrecher auch verurteilen können.
    Auch an diesem Beispiel zeigt sich wieder die menschliche Größe des ukrainischen Präsidenten Selensky, der trotz barbarischer Invasion Putins, keine Verletzungen der Genfer Konventionen seiner eigenen Landsleute duldet. Selensky, genauso wie die Klitschkow-Brüder, sind für mich große Staatsmänner, an denen sich viele "professionelle Staatsmänner" lieber mal ein Beispiel nehmen sollten.

  60. 12.

    Die Russische Seite verheizt in diesem Angriffskrieg auch viele junge Wehrpflichtige, die noch nie einer solchen Situation ausgesetzt waren. Wenn diese in Kampfhändel geraten und dabei ihre Kameraden sterben sehen, wächst natürlich bei nicht wenigen der Wunsch nach Rache und Vergeltung, der dann auch an der Zivilbevölkerung ausgelassen wird. Bestie Krieg.

  61. 11.

    Ihr Irrer wird Europa nicht angreifen, es sei denn die NATO und Europa ärgern ihn noch weiter und verhängen eine Sanktion nach der anderen. Was gefährlich werden kann sind die unerträglich Forderungen von Hr.Selenskyj und Hr.Melnyk an die NATO und Europa sich militärisch einzumischen! Und da die beiden Herren nicht reichen mischt sich jetzt Klitschko auch noch ein.

  62. 10.

    Sehr gute Analyse und sie haben vollständig recht. Diese Meinung vertrete auch seit Beginn der Invasion Putins!

  63. 8.

    Ihnen ist aber schon bewusst, dass es sich bei Selenskyj, Melnyk und Klitschko um drei separate Personen handelt, David. Und Ihre Unterstellung, die Flucht von Frauen und Kindern ins Ausland würde bei Selenskyi wohl nicht so gut ankommen, ist einfach nur unterirdisch.

  64. 7.

    Herr Klitschko kann gerne um Hilfe werben (für mich ist das fördern), und ich bin der Meinung, humanitäre und wirtschaftliche Hilfe sollten wir gewähren. Militärische Hilfe aber nicht, bzw nur in Form von Verteidigungswaffen. Dieser Krieg ist unerträglich und kann nur auf diplomatischem Weg beendet werden .

  65. 6.

    Ja, der Plan, dass Selenski einfach einpackt und abhaut ist nicht aufgegangen. Das frustriert natürlich so manche.

  66. 5.

    Vergessen wie Berlin, Hamburg, Dresden '45 ausgesehen haben? DAS sind Verluste, Sie haben nicht ansatzweise verstanden was Europa erwartet wenn dieser Irre nicht gestoppt wird.
    Es ist in unserem Interesse der Ukraine jede erdenkliche Hilfe zu kommen zu lassen,

  67. 4.

    Eben hörte ich im TV-Mittagsmagazin einen Bericht aus einer befreiten Stadt. Das Benehmen der russ.Soldaten ist um keinen Deut besser als 1945. Damals brachte man als Entschuldigung das Vorgehen der Hitlerarmee vor. Das entfällt ja wohl in der Ukraine. Ich bin ja mal gespannt, wie unsere Putin freundlichen User die Vergewaltigungen und die Tatsache, dass sich alle nackt ausziehen mussten, entschuldigen.
    Vielleicht erzählen die wenigen Augenzeugen von 45 ihren Enkeln, was wir erlebt haben.

  68. 3.

    Dass die russische Armee kaum Fortschritte macht ist nur der erste Schritt für eine Niederlage.
    Die Ukrainer sind bestens ausgerüstet mit modernen westlichen Waffen, informiert vom amerikanischen Nachrichtendienst und haben hervorragende Experten für die Cyberkriegsführung.
    Sie haben sich auch seit 2014 auf diesen Angriff vorbereitet.
    Die Russen können Städte zerstören aber nicht erobern.
    V. Putin hat offen Atomwaffen angedroht und verdeckt chemische und biologische. Das ist das letzte Argument eines Diktators.

  69. 2.

    "Will um Unterstützung werben"- klingt bei Hr.Selenski und Hr.Melnyk aber mehr wie "wir fordern". Und da Hr.Selenski immer betont, dass er in Kiew und seine Familie in der Ukraine bleiben(wir sind Patrioten), scheint die Fluchtbewegung nicht so gut anzukommen. Gleichfalls spielt anscheinend die Flüchtlingshilfe durch Deutschland nicht so die Rolle, wird diese überhaupt erwähnt? Wichtig sind nur Waffen, eine Flugverbotszone, Stop sämtlicher Energieimporte aus Russland-ohne Rücksicht auf Verluste

  70. 1.

    Ist ja alles schön und gut ,was Herr Klitscko möchte.
    Mann sollte Ihm aber auch mal sagen,wie sich seine Staatsvertreter(Botschafter,Konsularin) gegenüber deutschen Pölitikern und dem deutschen Steuerzahler verhalten.
    Anmaßend, Beleidigend und Fordernd.
    Egal was Deutschland macht,man kann diesen Personen nichts recht machen.
    Und es soll niemand mehr mit irgendwelcher Verantwortung aus der deutschen Geschichte kommen.
    Irgendwann ist auch mal gut.

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