Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) (Bild: rbb)
Video: rbb|24 | 09.01.2021 | Material: Abendschau | Bild: rbb

Video | Biontech oder Moderna - Kalayci widerspricht Spahn: Berliner können Impfstoff wählen

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6 Kommentare

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  1. 6.

    Warum werden die Berliner wieder verunsichert, ich denke der überwiegende Teil ist froh eine Impfung zeitnah zu erhalten.
    Warum muß man sich provilieren, wenn der Impfstoff nicht ausreichend zu Verfügung steht. Ich kann Herr Müller nicht verstehen,wenn jeder Senator sein Statement abgiebt, was in der Realität in weiter Ferne ist.

  2. 5.

    Ausnahmsweise empfehe ich, in diesem Falle BILD zu lesen, wenn es um die Versorgungsproblematik der Impfmittel geht. Hier hat Merkel mir ihrer Politik, die Impfmittelbeschaffung aus der Hand zu geben und die Versagerin von der Leyen damit völlig unzureichend zu beauftragen, einen weiteren gigantischen Schaden angerichtet. Wieviel Merkel die Impfmittelbeschaffung tangiert, kann an der Relation der Ausgabeposten abgelesen werden.

    <<Höchstens 2,7 Milliarden Euro für den Impfstoff, aber 750 Milliarden für EU-Hilfen – weshalb um alles in der Welt sparen wir ausgerechnet bei Maßnahmen, die gegen Corona wirklich helfen? In der Krisenpolitik versagt die Regierung auf ganzer Linie. >>

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article224081750/Corona-Impfstoffe-Merkel-und-Spahn-haben-sich-von-Anfang-das-falsche-Ziel-gesetzt.html

  3. 4.

    Es wird nur noch mehr Durcheinander. Letztendlich werden die Betroffenen das am nächsten befindliche Impfzentrum wählen, also lediglich indirekt die Impfstoffmarke.

  4. 3.

    Dieses Politikergezanke ist nur noch grauenhaft. Können die nicht einfach mal zu Hause die Beine hochlegen und nichts machen, anstatt alle in den Wahnsinn zu treiben ?
    Wenn hier noch irgendwie das BGB gilt, sollte jeder Bürger entscheiden können, welchen Impfstoff er gespritzt haben möchte. Ob der dann verfügbar ist, mag eine andere Geschichte sein !

  5. 2.

    Im Grundprinzip haben nicht beide Recht, da man nicht vorschreiben kann welchen Impfstoff man gespritzt kriegt. Vor allen sollte man dies auch nicht vorschreiben, wenn man den gewünschten Prozentssatz von Geimpften erreichen möchte. Hinzu kommt noch das man im Prinzip den Impfstoff über die Steuergelder schon selber bezahlt hat.

    Ob nun der gewünschte Impfstoff vorhanden ist oder nicht, hängt ja wohl davon ab wie viel Impfstoff gekauft wurde. Und wenn der nicht vorhanden sein sollte, lässt man sich eben nicht impfen.

    Und über die Bürokratie sollte man sich keinen Kopf machen, da es um meinen Körper geht.

  6. 1.

    Eigentlich haben beide recht!
    Auch Berliner können ihren Impfstoff nicht wählen - jedenfalls nicht direkt!
    Indirekt können sie natürlich bestimmen, welchen Impfstoff sie erhalten werden, indem sie den Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren, in dem der gewünschte Impfstoff benutzt wird.

    Was aber geschieht, wenn - z.B. kurzfristig wegen Lieferschwierigkeiten - im gewählten Impfzentrum nun doch der andere verimpft wird? Erfahre ich das vorher und kann meinen Termin verlegen?
    Was, wenn ein Impfstoff bevorzugt wird und sich in diesen Zentren Staus bilden und in den anderen gähnende Leere herrscht?
    Wartet man lieber länger auf den "gewünschten" Impfstoff oder wählt man doch den anderen?
    Und kann die sowieso belastete Bürokratie hinter den Impfungen das alles überblicken und verwalten?

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