Archivbild: Schüler beim Mittagessen in der Mensa in der Grundschule an der Wuhlheide am 07.08.2019. (Quelle: dpa/Jens Kalaene).
Audio: Inforadio | 18.02.2021 | Kirsten Buchmann | Bild: dpa/Jens Kalaene

Ab Montag - Berliner Grundschüler sollen im Wechselunterricht auch Mittagessen bekommen

Im Wechselunterricht an Schulen für die Klassen eins bis drei sollen Kinder ein Mittagessen erhalten können. Das sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Die Schulen können den Schülern demnach zwischen 11:00 Uhr und 14:30 Uhr ein Mittagessen anbieten. So sei es mit den Caterern abgesprochen, sagte Scheeres. Auch im Wechselunterricht sei den Kindern damit ein Mittagessen garantiert.

An Grundschulen kehren am Montag Schüler der Klassen eins bis drei in den Unterricht zurück, im Wechsel in geteilten Lerngruppen. Für die Zeit, in der die Schulen nicht komplett geöffnet sind, gibt es laut Scheeres darüber hinaus Initiativen einiger Bezirke. Sie ermöglichen es Familien, Essen abzuholen.

Sendung: Inforadio, 18.02.2021, 17:10 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

6 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 6.

    Weil die Information der Schulen an die Eltern bisher ist, dass es im Wechselunterricht (3-4h am Tag)kein Mittagessen gibt, nur für Kinder in der Notbetreuung.
    Und so bleiben ab nächster Woche eben NICHT die meisten Schüler nach Unterrichtsende in Hort oder Betreuung, da es nur eine Notbetreuung gibt.

  2. 5.

    Naja das ist insofern eine Schlagzeile wert als dass bis vorher der Stand war, dass die Kinder kein Mittagessen kriegen sondern nur die, die in der Notbetreuung sind. Bei uns haben die Kinder von 8 bis 10:30 oder von 11 bis 13:30 Unterricht und zumindest für die zweite Truppe wäre ein Essen super.

  3. 4.

    Ich frage mich, wie das für die SchülerInnen funktionieren soll, wenn sie bis 10.30 Unterricht haben, das Mittagessen im Hort ab 12 Uhr erst ausgegeben wird und die Kinder keinen Anspruch auf Notbetreuung haben. Genau diese Kinder müssen abgeholt werden, um dann erneut zum Essen in den Hort zurückzukehren und wieder abgeholt zu werden.

  4. 3.

    Weil sie während der Essenspause im Unterricht sind. Allerdings sollte man sich fragen, wieso das überhaupt eine Schlagzeile werden muss. Wieso es keine Selbstverständlichkeit ist.

  5. 2.

    Wirklich merkwürdig. Soll das ein "Marketingartikel" sein, wo wieder keine Leistung dahinter steckt aber positiv verkauft werde soll? Worte wie "anbieten" sind ein Hinweis darauf.
    Das provoziert die Rückfrage an Frau Scheeres: Welche Voraussetzungen zur Eindämmung und Einhaltung der AHA-L-Regeln wurden getroffen??? Testen und Impfen: sehr gut. Sauberkeit/Desinfizierung? Wechselunterricht kleine Lerngruppen Lehrerschlüsselzuweisungen usw? Gibt es einen Plan oder Planchen?

  6. 1.

    Merkwürdiger Beitrag. Warum sollen denn die Schüler kein Essen bekommen? Die Mittagsversorgung wurde nie eingestellt und es wurde auch bis jetzt immer Essen ausgegeben. Die meisten Grundschüler gehen nach dem Unterricht auch nicht nach Hause sondern bleiben in der Ganztagsbetreuung/Hort. Nur das Mittagessen zum abholen war ein typischer Flop, hat kaum ein Kind genutzt oder gebraucht.

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Symbolbild: Ein liest einen Brief. (Quelle: dpa/Christin Klose)
dpa/Christin Klose

Mietendeckel-Aus - Plötzlich schuldet Gyanie 1.000 Euro

Hunderttausende Haushalte in Berlin müssen nach dem Mietendeckel-Aus mit beträchtlichen Nachzahlungen rechnen. Sie hätten den Unterschied zurücklegen sollen, sagen Kritiker. Ein Betroffener erklärt, warum das während der Pandemie nicht möglich war. Von Efthymis Angeloudis