Symbolbild: Abiturienten an einem Gynmasium ( Quelle: dpa/Waltraud Grubitzsch)
Video: Abendschau | 21.04.2021 | Carla Spangenberg | Bild: dpa/Waltraud Grubitzsch

Berlin und Brandenburg - Abiturprüfungen starten mit verlängerten Klausuren

Für tausende Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg beginnen
am Mittwoch die Klausuren für das Abitur 2021.

Wegen der Corona-Pandemie werden die Prüfungen dieses Jahr unter besonderen Umständen stattfinden. So wurde beispielsweise die Unterrichtsphase verlängert, damit die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit zum Lernen haben.

Letzter Prüfungstag in Berlin ist der 18. Juni. In Brandenburg müssen die Abiturzeugnisse bis zum 26. Juni überreicht sein.

Die Zeit für die einzelnen Klausuren wurde um eine halbe Stunde verlängert.

Darüber hinaus haben in Berlin alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in schriftlichen Prüfungsfächern zusätzlich eine mündliche Prüfung abzulegen.

In Brandenburg können Schüler und Schülerinnen die Nachschreib-Termine als Haupttermine nutzen. Für die Schüler, die mehr als 20 Unterrichtstage im aktuellen Schuljahr in Distanz unterrichtet worden sind, ist der Nachschreibtermin von vornherein der Haupttermin.

Nach Angaben der Berliner Bildungsverwaltung ist bei den Klausuren ein Mindestabstand von 1,5 Metern vorgeschrieben. Auch das Tragen einer Gesichtsmaske ist dringend empfohlen, jedoch nur verpflichtend, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

In Brandenburg gilt die Regel, dass die Maske bei langen Klausuren abgenommen werden darf.

Corona-Test keine Voraussetzung für Teilnahme

Corona-Selbsttests vor den Prüfungen werden nach Angaben der Berliner Bildungsverwaltung ebenfalls dringend empfohlen, sind jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme. In Brandenburg sind sie verpflichtend.

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), ihre Brandenburger Kolegin Britta Ernst (SPD), die Kultusministerkonferenz und die Berliner Elternvertretung befürworteten die Entscheidung, die Abiturprüfungen trotz Pandemie stattfinden zu lassen.

Die Lehrergewerkschaft GEW hatte Ostern gefordert, die Prüfungen abzusagen und stattdessen die Leistungen aus dem Unterricht zur Grundlage der Notenvergabe zu machen.

Sendung: inforadio

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7 Kommentare

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  1. 7.

    Allen Abiturienten viel Glück bei den Fragen und Erfolg beim Antworten. <3

  2. 6.

    Warum muss man die Abiturienten danach fragen und mit welchem Ziel genau? Die wollen das und gönnen Sie es auch: ein Abi, das anerkannt wird. Da haben die Berliner und Brandenburger Schüler eher Nachteile, besonders die Guten. Jeder weiß, dass 1-2 Noten abgezogen werden, wenn man sich bewirbt.

  3. 5.

    Glückwunsch an alle, die jetzt ihr Abitur schreiben!! Ihr seid spitze!! Viel,viel Glück- ihr habt euch in dieser verrückten Zeit gut vorbereitet. Euren Kindern und Enkeln könnt ihr zwar nichts vom Abistreich und Abiball erzählen, aber davon wie ihr euch selbst motiviert habt und eine "andere "Abizeit hattet. Viel Glück!!

  4. 4.

    Erst einmal wünsche ich allen Teilnehmern *innen viel Glück und Erfolg bei allen Prüfungen! Auch an alle Lehrkräfte gilt mein Dank für Ihre geleistete Arbeit in Zeiten der Pandemie! Aber Kritik unter welchen Umständen dieses Jahr die Prüfungen stattfinden, ist angebracht. Die Prüfungen im normalen Umfang unter diesen Umständen stattfinden zu lassen, finde ich schon sehr fragwürdig. Vergangenes Jahr waren diese Klassen im Lockdown, welcher bestimmt einige Lücken im Wissen hinterlassen hat, die aufgrund des neuen Distanzunterrichts und deren Anlaufschwierigkeiten geschuldet sind. Dazu noch in Berlin unter Umständen mit Maske und Schnelltest womöglich noch ein Platz in der Sonne... Da macht man im Vorfeld alle Prüflinge nervös und unkonzentriert! Was macht die KMK in den Folgejahren, da es absehbar ist, dass das vermittelte Wissen, aufgrund von 2 und eventuell mehr Schuljahren im Lockdown, noch geringer geworden ist? Wie weit ist man vorangekommen mit dem Distanz - und Onlineunterricht, der Überarbeitung der Lehrpläne, der Vernetzung der Schulen und Lüftungsanlagen? Oder fällt alles dem Rotstift zum Opfer und der Mantel des Schweigens wird darüber gehüllt? Zwei Hinweise an den RBB: 1. Ich bin kein Querdenker (habe ich schon mehrmals betont!), aber jemand der alternativ unbequem komplex anders denkt, mit gesundem Menschenverstand. 2. Zwei Kommentare von mir wurden vom RBB nicht veröffentlicht, ich hoffe, dieser wird es...

  5. 3.

    Und wer fragt wie es den Abiturienten dabei ergeht oder was sie von dieser Entscheidung halten???? Niemand !!!
    Nein, sie sollen bei den Prüfungen antreten, am besten Abstand halten, Masken tragen und dies stundenlang ! Eine Verlängerung von 30 Minuten, ja wow !! Applaus, wirklich... eine schöne Tragödie.

  6. 2.

    An der Schule meines Sohnes sind die Selbsttests morgen früh vor der Abiprüfung Pflicht. Genauso ist das Tragen der FFP-2-Masken während der bis zu 5,5 Stunden andauernden Prüfung Pflicht. Da gibt es kein "kann".
    Schön, wenn andere Schulen es anders machen. Egal wie, zur Prüfungsangst kommt also auch die Angst vor Ansteckung dazu, mal abgesehen davon, dass Schüler*innen morgen auch von den Prüfungen ausgeschlossen werden könnten, weil der Test falsch positiv ist. Alles tolle Bedingungen und ungemein fair.
    Und danke, dass dieses Abitur unter diesen Bedingungen und mit diesem mehr als einjährigen pandemischen Vorlauf dann als vergleichbar mit anderen Abiturjahrgängen gilt.

  7. 1.

    @rbb: Wie auch in den letzten Jahren finden parallel in Brandenburg ebenfalls die Abiprüfungen zu den gleichen Terminen statt, da könnte der Artikel entsprechend ergänzt werden.

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