Eine junge Frau meldet sich am 11.12.2020 für einen SARS-CoV-2-Antigentest, im Corona-Antigen- Schnelltestzentrum am Mauerpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, an. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
Bild: dpa/Britta Pedersen

Angaben des Senats - Berlin zählt rund 400 Corona-Schnelltest-Stellen

Berlinweit gibt es inzwischen rund 400 Stellen, an denen Corona-Schnelltests angeboten werden. Dazu zählen 19 Testzentren des Landes und etwa 380 sogenannte Test-to-go-Stellen privater Anbieter, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mitteilte.

Weitere 60 Teststellen würden derzeit zertifiziert, die meisten davon sollen bereits am Samstag starten dürfen. Außerdem will die Verwaltung das Angebot an Testzentren des Landes in den Bezirken Spandau, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Neukölln, Marzahn-Hellersdorf, Pankow
und Reinickendorf erweitern.

Auslastung derzeit bei rund 40 Prozent

Pro Woche sind in Berlin den Angaben zufolge rund 1,2 Millionen Tests möglich - Tendenz steigend. Bei der aktuellen Auslastung von rund 40 Prozent allerdings seien das derzeit erst rund 480.000 Tests pro Woche.

Senatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte, das Testangebot werde in Abstimmung mit den Bezirken weiter ausgebaut. Am Montag hatte sie im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses eingeräumt, dass es vor allem außerhalb des S-Bahnrings noch Lücken gebe, aber auch erklärt, dass es unmöglich sei, Teststellen "herzuzaubern". Mehrere Abgeordnete hatten darauf hingewiesen, dass der Weg zur nächsten Teststelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Teil mehr als eine halbe Stunde dauere.

Sendung: rbb88,8, 16.04.2021, 14 Uhr

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14 Kommentare

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  1. 14.

    So sieht’s aus. Und wenn man denn mal genau schaut, sind einige Stellen nicht jeden Tag oder nicht den ganzen Tag offen. Oder die Teststellen, bei denen dann eine Warteschlange ist. Die einen machen Termine, die anderen nicht. Und das für einen Einkaufsbummel? Bürokratie hoch 3

  2. 13.

    Ähm... bin ich politisch verantwortlich? Terminshopping war einfacher. Und wenn Händler Selbsttest vor Ort anbieten würden, wäre ich dabei, selbst mit Kostenbeteiligung. Mir gehts nicht ums Geld, sondern um den Aufwand, sprich, meine Zeit. Erst Test, dann warten auf das Ergebnis und dann shoppen? Sorry, aber ich arbeite ... Keine Lust für den Test mind. 30 min zu verschwenden

  3. 12.

    Und wann gibt es Tests für Kitakinder? Oder lassen wir es da laufen?

  4. 11.

    Wo wäre eigentlich das Problem, wenn z.B. in den Fußgängerzonen, großen Einkaufsstraßen usw. "mobile" Teststellen eingerichtet werden. Da kann sich jeder testen lassen, bekommt ein "Krankenhausarmband" um's Handgelenkt, auf dem der Gültigkeitszeitraum ablesbar ist und gut ist.
    Dies würde sich gerade für die Außenbezirke anbieten.
    In Lichtenrade könnte an einem Ende (oder beiden) eine solche Teststelle eingerichtet werden und dann kann die Straße hoch und runter geshoppt werden. Solche Einkaufsstraßen gibt es sicher mehr als genug in den Außenbezirken.

  5. 10.

    dann gibt es bald keine Geschäfte mehr. Die Miete für Vermieter fällt ggf. weg und die Umlage fällt auf die bestehenden Mieter. So machen Wir´s

  6. 9.

    Entzückend!
    Aber ich warte noch mit dem Testen, bis es die "Lolly-Tests" auch für Erwachsene gibt.

  7. 8.

    Ich bleib beim Onlineshopping bis ich nicht mehr testen muss.

  8. 7.

    Ungefähr ?
    Unsere Bezirksbürgermeister mit ihren lustigen Zählwichteln sind der Brüller des Monats.

  9. 6.

    "Senatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte, das Testangebot werde in Abstimmung mit den Bezirken weiter ausgebaut. Am Montag hatte sie im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses eingeräumt, dass es vor allem außerhalb des S-Bahnrings noch Lücken gebe, aber auch erklärt, dass es unmöglich sei, Teststellen "herzuzaubern".
    Zauberkünste werden nicht erwartet,sondern vernünftige praxisnahe Planungen bei denen man nicht den 3.Schritt vor dem 1. macht. Typisch Theoretiker.
    Wer eine Testpflicht zur Veraussetzung macht ,um mindestens zum Friseur gehen zu können und bei diesem Impfchaos Getestete und Geimpfte gleichstellt, muss Möglichkeiten für kostenlose Schnelltests auch im Wohnumfeld anbieten- in der GANZEN STADT.
    Und das für alle Bürger von jung bis alt. Wählen lassen wollen sie sich unsere Politiker auch von allen und nicht nur von jungen Leuten innerhalb des S-Bahnrrings die über Smartphones und Internetverbindungen/ Laptops verfügen.

  10. 5.

    400 Teststellen, gerade mal auf test to go geschaut, im Süden Berlins zwischen Rudow bis rüber nach Lichterfelde immer noch ziemlich tote Hose.

  11. 4.

    In den Außenbezirken sieht es aber traurig aus mit Testmöglichkeiten. Z.B. Lichtenrade - eine Apotheke für rund 50.000 Menschen gibt es gerade mal die Tests anbietet. In Mariendorf, Marienfelde und Buckow sieht es kaum besser aus. Dringender Handlungsbedarf!

  12. 3.

    Und, sind die kostenlos? Den Bürgern stehen mehrere kostenlose Tests zu, um sich z. B. Hosen oder Schuhe kaufen zu können, und zwar nicht das x-te Paar in blingbling, sondern weil ihnen nach einem Jahr die Lappen vom Leib fallen! Aber es können ja heute und morgen noch alle nach Brandenburg kommen, da geht das ohne Tests...

  13. 2.

    Die Auslastung liegt bei 40% .... also macht man noch mehr Teststellen auf und diese „Überlastung“ zu senken.
    Naja Frau K. gehört ja auch nicht zum Wirtschaftsministerium.

  14. 1.

    Ich habe heute morgen schon bei den Betreibern der Internetseite Test-to-go angefragt, warum sie auch Apotheken listen, die gar keine kostenfreien "Bürger-Test" anbieten (sondern Schnelltests für fast 40 EUR!).
    So wird die Liste natürlich auch angenehm lang. Aber geholfen hat es leider keinem.

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