Archivbild: Kinder sitzen im Rahmen der Notbetreuung in einem Kindergarten während des Mittagessens an einem Tisch. (Quelle: dpa/S. Kahnert)
Audio: rbb 88.8 | 08.04.2021 | Silke Mehring | Bild: dpa/S. Kahnert

Steigende Infektionszahlen - Berliner Kitas kehren zur Notbetreuung zurück

Wegen steigender Corona-Zahlen sollen Kitas ab Donnerstag nach vier Wochen Regelbetrieb zurück in den Notbetrieb wechseln. Nur noch Kinder von Eltern, bei denen mindestens ein Teil in einem systemrelevanten Beruf tätig ist, können noch betreut werden.

Viele Berliner Eltern und ihre kleinen Kinder dürften ab Donnerstag wieder mehr Stress haben. Wegen wachsender Corona-Infektionsrisiken werden die Kitas erneut formal geschlossen. Sie sollen aber eine Notbetreuung anbieten für Kinder aus Familien, die dringend darauf angewiesen sind und in denen mindestens ein Elternteil in einem besonders wichtigen, sogenannten systemrelevanten Beruf arbeitet. Die Bildungsverwaltung hat eine Liste der Anspruchsberechtigten für die Notbetreuung zusammengestellt. [berlin.de]

Auch Alleinerziehende, die keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, und Eltern, bei deren Kindern aus besonderen pädagogischen Gründen eine Betreuung erforderlich ist, sollen das Angebot in Anspruch nehmen können. Eine ähnliche Regelung gab es schon einmal, bis die Kinderbetreuung im März wieder hochgefahren wurde.

Elternausschuss: "Willkürliche Maßnahme zur Reduzierung der allgemeinen Inzidenz"

Der Landeselternausschuss Kindertagesstätten Berlin (Leak) bezeichnete die Rückkehr zur Notbetreuung in den Einrichtungen als nicht tragbar. Es würden Instrumente aus der Anfangszeit der Pandemie angewendet, ohne diese an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen, zu denen auch Testmöglichkeiten zählten, hieß es am Sonntag erneut von Seiten des Leak.

Eine Schließung von Kitas sei nicht begründbar. "Vielmehr handelt es sich um eine willkürliche Maßnahme zur Reduzierung der allgemeinen Inzidenz, bei der der Einfachheit halber auf die Gruppe zurückgegriffen wird, die ihre Interessen selbst nicht nach außen vertreten kann", hieß es.

In 124 von 2.700 Berliner Kitas Corona-Fälle gemeldet

Ein Sprecher der Bildungsverwaltung verteidigte den Schritt am Mittwoch: "Uns ist bewusst, wie belastend die Situation für viele Familien und vor allem die Kinder ist." Ziel des Senats sei es daher, den Notbetrieb in den Kitas so kurz wie möglich zu halten und dann zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren, in dem wieder allen Kindern ein Betreuungsangebot gemacht wird.

"Wir beobachten allerdings auch die Entwicklung der Infektionslage mit Sorge und müssen deshalb den Betrieb einschränken", so der Sprecher. Nach Angaben der Bildungsverwaltung sind aktuell (Stand 6. April) in 124 der rund 2700 Berliner Kitas Corona-Fälle gemeldet - bei zuletzt rückläufiger Tendenz (Stand 1. April: 172).

Auch Alleinerziehende, die keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, und Eltern, bei deren Kindern aus besonderen pädagogischen Gründen eine Betreuung erforderlich ist, sollen das Angebot in Anspruch nehmen können. Eine ähnliche Regelung gab es schon einmal, bis die Kinderbetreuung im März wieder hochgefahren wurde.

 

Ein Sprecher der Bildungsverwaltung verteidigte den Schritt am Mittwoch: "Uns ist bewusst, wie belastend die Situation für viele Familien und vor allem die Kinder ist." Ziel des Senats sei es daher, den Notbetrieb in den Kitas so kurz wie möglich zu halten und dann zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren, in dem wieder allen Kindern ein Betreuungsangebot gemacht wird.

 

"Wir beobachten allerdings auch die Entwicklung der Infektionslage mit Sorge und müssen deshalb den Betrieb einschränken", so der Sprecher. Nach Angaben der Bildungsverwaltung sind aktuell (Stand 6. April) in 124 der rund 2700 Berliner Kitas Corona-Fälle gemeldet - bei zuletzt rückläufiger Tendenz (Stand 1. April: 172).

 

97 davon seien deswegen teilweise und 20 komplett geschlossen. In 77 der betroffenen Kitas infizierten sich Beschäftigte, in 27 Kitas Kinder und in 19 Kitas sowohl Beschäftigte als auch Kinder oder Eltern. In eine Kita gelangte das Coronavirus durch eine externe Person.

 

Die Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, lag in Berlin bei Kindern der Altersgruppen null bis vier wie auch fünf bis neun zuletzt über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

97 Kitas teilweise und 20 komplett geschlossen

97 davon seien deswegen teilweise und 20 komplett geschlossen. In 77 der betroffenen Kitas infizierten sich Beschäftigte, in 27 Kitas Kinder und in 19 Kitas sowohl Beschäftigte als auch Kinder oder Eltern. In eine Kita gelangte das Coronavirus durch eine externe Person.

Die Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, lag in Berlin bei Kindern der Altersgruppen null bis vier wie auch fünf bis neun zuletzt über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

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55 Kommentare

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  1. 55.

    Na ja, das Problem beim Wechsel Modell ist ja, dass dann zwar die Kinder wechseln, nicht jedoch das Personal. Und über dieses kann das Virus dann von Gruppe A auf Gruppe B überspringen. Da nützt dann eine Trennung auch nicht mehr wirklich. Es gibt einfach zu wenig Erzieher...

  2. 54.

    Auch jetzt wieder müssen die Kinder zu Hause bleiben, die schon seit Monaten keine Kita von innen gesehen haben.
    Warum kann man nicht ein Wechselmodell machen, damit jedes Kind wenigstens für eine halbe Woche in den Genuss
    von Kita kommt?
    Schön ist, dass die Erzieher jetzt ein Impfangebot erhalten haben, die Impfungen werden sich aber noch eine Weile
    hinziehen. Bis dahin ist es meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, dass das Personal in den Kitas regelmässig
    getestet wird, am besten Montags und Freitags. Bis jetzt ist doch jedem selbst überlassen, ob er sich testen
    lassen will. Das hilft doch nicht weiter, die Gefahr, sich unter Kollegen anzustecken, wenn man in oft kleinen Räumen
    zusammensteckt, ist doch enorm gross. Ganz abgesehen von der Menge und der Nähe der Kinder.
    In anderen Firmen sind Tests jetzt vorgeschrieben, egal ob die Mitarbeiter gefährdet sind oder nicht.
    Allen Kitas, in denen Mitarbeiter an Corona erkrankten, wünsche ich gutes Durchhalten!



  3. 53.

    Die sogenannte Notbetreuung bedeutet eine Auslastung von 80 bis 90%. Es bekommen alle Kinder einen Betreuungsplatz, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitetet (die Liste ist inzwischen sehr lang), wenn das Elternteil alleinerziehend ist, wenn das Kind in diesem Jahr in die Schule kommt, wenn das Kind einen erhöhten Förderbedarf hat oder auch aus anderen Gründen wie z.B. Überlastung der Eltern. Ich habe ca. 100 Anträge auf Notbetreuung erhalten, die alle berechtigt sind, insgesamt hat unsere Kita 130 Plätze.
    An der Inzidenz wird sich dadurch nichts ändern lassen. Die Kitas sind geöffnet und es kann keine Rede sein von Notbetrieb.

  4. 52.

    Mancher Vergleich hier hinkt ein wenig. Z.B. der mit anderen Menschen im Kundenkontakt: keine Verkäuferin hat zu tröstende Kinder auf dem Arm, wir haben keine Plexiglasscheiben zwischen uns und Kindern , eine Kelle Suppe werfen wir auch nicht mit Mindestabstand auf den Teller. In der Garderobe mal eben eine ganze Gruppe anziehen ohne Körperkontakt... Im Übrigen gab es im Januar eine Statistik der Krankenkassen mit Coronaerkrankungen. Die wurde noch vor dem Pflegepersonal von Erziehern angeführt (doppelt so hoch wie der Durchschnitt aller Arbeitnehmer). Allein derzeit sind knapp 5% aller Berliner Kitas betroffen, davor waren es andere, danach werden es andere sein. Dann ist Quarantäne,für alle, auch systemrelevante Familien. Kitaleitungen sind derzeit ziemlich allein gelassen, sie müssen jeden Kampf um Zugang zur Notbetreeung mit Familien auskämpfen, wenn sie den Anspruch der Verantwortung zum Schutz der großen und kleinen Menschen in ihrer Kita ernst nehmen.

  5. 51.

    Mancher Vergleich hier hinkt ein wenig. Z.B. der mit anderen Menschen im Kundenkontakt: keine Verkäuferin hat zu tröstende Kinder auf dem Arm, wir haben keine Plexiglasscheiben zwischen uns und Kindern , eine Kelle Suppe werfen wir auch nicht mit Mindestabstand auf den Teller. In der Garderobe mal eben eine ganze Gruppe anziehen ohne Körperkontakt... Im Übrigen gab es im Januar eine Statistik der Krankenkassen mit Coronaerkrankungen. Die wurde noch vor dem Pflegepersonal von Erziehern angeführt (doppelt so hoch wie der Durchschnitt aller Arbeitnehmer). Allein derzeit sind knapp 5% aller Berliner Kitas betroffen, davor waren es andere, danach werden es andere sein. Dann ist Quarantäne,für alle, auch systemrelevante Familien. Kitaleitungen sind derzeit ziemlich allein gelassen, sie müssen jeden Kampf um Zugang zur Notbetreeung mit Familien auskämpfen, wenn sie den Anspruch der Verantwortung zum Schutz der großen und kleinen Menschen in ihrer Kita ernst nehmen.

  6. 50.

    Es geht aber nicht darum, jetzt regulären Betreuungsanspruch auch gegen eine echte Notwendigkeit durchzudrücken, sondern eine Pandemie einzudämmen, indem jeder Kontakt vermeiden werden sollte, der NICHT unbedingt NÖTIG ist. Geht das denn in die Köpfe der Leute nicht rein? Bequemlichkeiten sollten jetzt mal wirklich zurück stecken, sonst komme wir aus der Pandemie-Nummer noch später und schlechetr wieder raus. Alle bringen derzeit Opfer und wünschen sich Normalität. Aber wenn jeder nur an seine Komfortzone denkt und darauf pocht, das zu kriegen, was ihm zusteht (wie gesagt, auch nicht wirklich Notwendiges), dann wird es mit den Lockdown immer länger und weiter gehen - um em Ende wird dann wieder auf Politiker geschimpft, die angeblich so gar nichts hinkriegen - dabei iegt es an jedem Einzelnen, seinen Beitrag zu leisten, wo immer möglich. Und nicht nur auf Rechte pochen!

  7. 49.

    … Und ja, viele bringen ihre Kinder, obwohl sie es eigentlich überhaupt nicht müssten!!!…

    Das ist der Leute eigene Entscheidung. Wenn man einen Anspruch auf Notbetreuung hat, hat man den eben. Ob Sie der Meinung sind, man müsste das Kind dann nicht bringen ist irrelevant. Es gibt auch immer noch ein Vertrag zwischen der kita und den Eltern und da ist eine Betreuungszeit vereinbart. Davon wird der Erzieher:innen Geld bezahlt, von meinem, ihrem und jedem Steuerzahler.

  8. 48.

    Ihre Vorschläge sind utopisch. Weder sind genug Impfstoffe da noch genug schnelltests. Was sagen Sie dann den Risikogruppen, dass Eltern pauschal eher dran kommen als diese? Und vor allem, wie wollen Sie die mindestens 5 bis 6 Wochen überbrücken, in denen noch niemand der geimpften einen vollen Schutz im Sinne der Möglichkeiten der vakzine hat? Und alles außer Kitas und Schulen zu schließen, funktioniert auch nicht. Aber Sie wollen offenbar nicht über den eigenen tellerrand hinaus denken.

  9. 47.

    Volle Zustimmung! Solange es keine Obergrenze für die Auslastung gibt, ist das ganze eine Farce! Wir sind eine von den 5% die nicht kommen dürfen und das ist einfach nur gemein!!

  10. 46.

    Sie können die Situation aus 2020 nicht mit jetzt vergleichen. Inzwischen werden durch die britische Mutante auch eine Menge Kinder infiziert, und das auch häufiger symptomatisch.
    @vater:
    Zum Masken tragen wurde doch schon öfter erklärt, dass kleine Kinder damit nicht klar kommen, wenn sie das Gesicht und die Mimik der Erzieher nicht erkennen können. Daher dürfen viele Erzieher gar keine Maske tragen. Das wird in vielen Einrichtungen so vorgegeben.

  11. 45.

    Mit Kunden im Supermarkt muss aber weder korperkontakt bestehen noch stundenlang gemeinsam in vollen Räumen zugebracht werden. Sie können den Job von Kassierern nicht mit dem von Erziehern gleich stellen

  12. 44.

    Mit Kunden im Supermarkt muss aber weder korperkontakt bestehen noch stundenlang gemeinsam in vollen Räumen zugebracht werden. Sie können den Job von Kassierern nicht mit dem von Erziehern gleich stellen

  13. 43.

    ...weil es nicht gewollt ist. Schließlich "kann man dann nicht so mit den Kleinsten kommunizieren".....Ich würde sofort Maske tragen, um mich vor den Viren zu schützen, die die Kinder massenweise mitbringen...Ich verstehe die Eltern auf der einen Seite, auf der anderen aber auch nicht. Und ja, viele bringen ihre Kinder, obwohl sie es eigentlich überhaupt nicht müssten!!!

  14. 42.

    Auch bei uns wird die Belegung ca 80 Prozent sein. Den Unmut der Elternschaft bekommen natürlich wir ab. Auch bei uns fehlt es an Personal. 80 Prozent Auslastung sind also kein Urlaub, sondern wir arbeiten immernoch unter dem angedachten Personalschlüssel. Aber klar.. "Urlaub" .. ://

  15. 41.

    Hoffentlich steigt die Inzidenz nun kräftig, um die Schließung von Kitas bei fallender 7-Tage-Inzidenz wenigstens nachträglich zu rechtfertigen.

  16. 40.

    Dem kann ich nur zustimmen. Es ist nicht mehr zum aushalten und dann noch Geschäfte machen durch Kauf von bestimmten Masken und Tests.

  17. 39.

    Es gibt viele Möglichkeiten, man muss nur wollen.

    1) alle Erzieher*innen und Eltern sofort ein Impfangebot machen. Damit schützen wir Kinder, Eltern und Erzieher*innen. Da die Kinder ja die selbe Anzahl von Kontakten wie Erzieher*innen haben und Eltern sie bei Erkrankung pflegen, macht nur das Sinn und wir ja bei Schwangeren schon praktiziert.

    2) jedes Kind und jeden Erzieher*in täglich testen (statt Tests für Shopping, Friseur etc) bis Impfungen vollzogen

    Oder

    3) harter Lockdown für alle außer Kinder (eben dieses Mal anders rum, siehe Irland)

    Leider gibt es keine Diskussion wie das gesamte Kitasystem geschützt wird.

  18. 38.

    Nach den Vorgaben ist eine Auslastung von 100% möglich und fast alle haben eine Anspruchsberechtigung! Das ist doch eine Nebelkerze.

  19. 37.

    Nur wegen der Wahlen wurden die Kitas/Schulen vor einem Monat wieder voll betrieben. Wieder ein Armutszeugnis der Politik. Die Zahlen gingen nach oben wie zu erwarten war und jetzt? Ausgangssperren. Nur 1 Person ab 21.00 draußen. Die Politiker haben nur ein Ziel nachdem sie an der Macht sind-wiedergewählt zu werden. Danach die Sintflut.

  20. 36.

    Von unseren 60 Kindern, die wir zu betreuen haben, sind 54 berechtigt, zu kommen. 42 sind da, nach Ferienende werden es mehr werden (Kinder von Lehrenden). Kollegin fehlt, da sie unter Covid-Langzeitfolgen leidet. Vertretung nicht in Sicht.
    Nachbarn wundern sich, dass ich überhaupt arbeiten gehe. Schließlich ist doch Notbetreuung und da kommt doch keiner...

  21. 35.

    Ich glaube auch dem Kita Personal kommt etwas Urlaub sehr gelegen... Zumindest sehe ich nicht den Willen sich mit allen Mitteln vor einer Ansteckung zu schützen. Davon mal abgesehen was passiert jetzt, die Kinder wandern durch die ganze Familie und Freunde und wenn die Kitas wieder auf machen kommen die ganzen Corona Patienten wieder zurück. Also ob das so Sinnvoll ist. Und seien wir mal ehrlich, ich muss arbeiten, sprich ich werde mein Kinde abgeben wohin es immer geht, da sind mir die Corona Regeln egal, es geht leider nicht anders...

  22. 34.

    Das System ist ungerecht, auch weil die 5 %, die nicht kommen, dann auch nichts bringen und kommen könnten.

  23. 33.

    Das sehe ich anders. Ich hatte kein Problem mit dem Risiko zu erkranken, abgesehen von der Kommunikation der Politik, dass Kinder kaum eine Rolle spielen. Das war nicht nur falsch, sondern hat auch die Moral der Erzieherinnen gesenkt. In unserem Team gab es viel Vorsicht, trotzdem wurden wir krank und so getan, als hätten wir das Virus eingeschleppt. Kinder wurden nicht getestet. Eltern haben kaum noch Pflichten, wenn es um die Betreuung in kitas geht. Wir müssen damit leben, dass sie kranke Kinder schicken oder unterschlagen, um nicht in Quarantäne zu müssen. Sie "glauben" nicht an corona. Es kommen viele Kinder in die notbetreuung, wo Mütter zuhause sind. Ach, endlos könnte ich aufführen was alles schief läuft. Trotzdem mag ich meine Arbeit sehr und mache alles mit. Ich war übrigens an corona mittelschwer erkrankt.

  24. 32.

    So, ab heute fahren wir (als Kita-Betreiber) also wieder Notbetrieb.
    Durch die Liste der systemrelevanten Berufe kommen wir nun auf eine Belegung zwischen 80 und 90 %.
    Das wird die dritte Welle brechen, ich bin mir sicher (nicht).

    Frage an den Senat:
    Interessieren Sie überhaupt die Rückmeldungen der Kita-Betreiber mit den tatsächlichen Betreuungszahlen und die somit Rückschlüsse auf die Wirksamkeit Ihrer beschlossenen Maßnahmen zulassen?

  25. 31.

    Das ist alles eine Farce! In nichtmal 2 Prozent der Berliner Kitas haben sich Kinder infiziert, 98 Prozent der anderen werden auch gleich mit geschlossen bzw. auf Notbetreuung umgestellt. In keinem - in keinem - der Beiträge hier, geht es darum, wie es damit den Kindern geht, immer nur um die Belange der Erwachsenen. In anderen Ländern sind Kitas und Schulen nie geschlossen gewesen.
    Armes Deutschland!

  26. 30.

    Warum sollte das "Maske tragen" als Erzieher unmöglich sein? Es gibt HUNDERTE Berufe, wo man sogar den ganzen Arbeitstag über eine Maske tragen muss. Egal ob OP-Maske oder FFP2 Maske... Verstehe den Einwand nicht wirklich.

  27. 29.

    Und wie lange soll dieses Prozedere jeden Morgen dauern? Sollen sich jeden Morgen 300 Eltern erstmal vor Ort testen lassen? Lachhaft...
    Aber, mit dem "Eltern müssen sich impfen lassen" kommen wir ja einer Impfpflicht schon SEHR nahe, gelle? Als nächstes sind es dann die Kids die geimpft sein müssen, bevor sie wieder in die Kita dürfen oder wie?!

  28. 28.

    Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Nur weil laut Liste 95% Anspruch hätten, sind nicht automatisch 95% der Kinder in der Kita. Wir hatten heute erst eine Diskussion mit den Erziehern unserer Kinder. Es dürfen pro Gruppe SIEBEN Kinder kommen. Selbst wenn in einer Gruppe 99% der Eltern systemrelevat wären, würde von den Erziehern und der Kitaleitung "ausgewählt" werden wer kommen darf, und wer sich mal wieder Kinderkrankentage nehmen muss.
    Vorallem, was heißt "der Gefahr aussetzen"?! JEDER Beruf mit direkten Kundenkontakt / Menschenkontakt setzt sich permanent der "Gefahr" aus. Mit dem Unterschied dass Kinder mit einer laufenden Nase, einem kleinen Schnüpfchen oder Husten erst gar nicht in die Kita dürfen, und sofort einen Corona negativ Test vorweisen müssen.
    Muss ein Kunde einen Test machen wenn er hustet oder ihm der Rotz aus der Nase läuft bevor er zu Aldi, Lidl, Kaufland geht? Nein, muss er natürlich nicht.

  29. 27.

    Wenn Sie schon Gruppen (Schwerkranke und Erzieher) gegeneinander ausspielen, warum sollten dann Eltern bitteschön eher oder gleichauf mit Erziehern geschützt werden? Erzieher habe zu weitaus mehr Kindern Kontakt als Eltern (die nur ihre eigenen Kids in ihrer Nähe haben) und können sich auf der Arbeit fremde Kinder schlecht vom Leib halten - Eltern hingegen schon. Riskogruppen kommen bei beiden vor. Masken tragen geht in der Kita auch schlecht (wegen der sonst fehlenden Mimik, die Kinder brauchen), die Kinder können erst recht noch keine tragen. Da bleibt nur, feste Gruppen machen und Lüften/rausgehen. Aber es fallen immer mehr Erzieher aus, die Gruppen werden größer. Kinder können noch überhaupt nicht geimpft werden. Welche Vorschläge haben Sie denn bitte, was man anders machen könnte, um Eltern und Kinder zu schützen? Das geht doch aktuell nur durch Kontaktreduzierung. Und volle Kitas sind das Gegenteil. Fordern können Eltern viel, aber umsetzbar muss es sein. Daran hapert es.

  30. 26.

    Erzieher*innen wurden vor Menschen mit Krebs, COPD oder Organtrabsplantationen vorgezogen. Also die Menschen, die bei einer Corona-Infektion mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sterben. Darüber hinaus gibt es KEINE Diskussion wie man eigentlich Kinder oder Eltern schützt. Das jetzt niemand über Erzieher*innen nachdenkt, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil die gesamte Kita-Diskussion fokussiert sich leider nur auf sie.

  31. 25.

    Viele Sachverhalte sind ungenau dargestellt. Es müssen 2 Bedingungen erfüllt sein, um eine Notbetreuung zu ergattern: ein außerordentlicher Betreungsbedarf sowie die o.g. Kriterien wie alleinerziehend oder systemrelevant oder Vorschulkind etc. Ist eine Alleinerziehende nicht berufstätig, hat das Kind somit keinen Anspruch. Und so weiter. Wer genau liest, kann vei konsequenter Durchsetzung die Zahl der Kinder minimieren. Hoffentlich, denn in den Kitas brennt die Luft .

  32. 24.

    Die Kinderkrantage, die über die Kasse laufen, wurden erhöht, allerdings sind diese gedeckelt. Ich glaube ab 2.000 netto macht man Verlust. Das Problem ist, dass der AG das nicht gerne sieht und grundsätzlich will man es sich auf Arbeit ja nicht absolut verscherzen. Und die Arbeit muss gemacht werden....

    Solange, die AG nicht aufgrund von Anordnungen, ihre Arbeit aussetzen/ totaler shut down,muss auf der Arbeitsebene abgeliefert werden.

    Die Politik kippt das ganze Problem, auf eine Ebene, die nur ausführendes Organ ist und hetzt Erzieher und Eltern noch gegeneinander auf. Die Besetzung in den Kitas hängt einzig und Allein davon ab, ob Alles dicht gemacht wird oder nicht. Kita zu mit Escspe-klausel, bringt nix.

  33. 23.

    Die 50% Auslastung ist längst gekippt worden, nur die eingeschränkte Öffnung von 8 - 16 Uhr steht noch....

  34. 22.

    Du sprichst mir aus dem Herzen!!! Genau so sieht es bei mir in der Kita auch aus. Diese 31 seitige Liste hebelt eine Notbetreuung komplett aus und wir müssen uns weiterhin ungeschützt der Gefahr aussetzen und niemanden interessiert es!

  35. 21.

    Da die Liste mit den systemrelevanten Berufen inzwischen 31 Seiten lang ist, sind während der "Notbetreuung" in unserer Kita über 95% von den 200 Kindern anwesend. Für uns Erzieher ändert sich an der Gefahr sich anzustecken also gar nichts. Wir müssen uns täglich dieser Gefahr aussetzen und hoffen, dass uns nichts passiert und wir bis zu unserem Impftermin ( auf den viele noch mindestens 4 Wochen warten müssen)durchhalten. Davon ist im Übrigen in den Medien nie die Rede, die wenigsten wissen um unsere Lage und das wo wir doch "so wichtig" sind. Warum wird also der Anschein erweckt, das die Notbetreuung ein Mittel zum Schutz sei? Das kann nicht sein, wenn die Liste der systemrelevanten Berufe so lang ist, das über 95% der Kinder Anspruch haben!

  36. 19.

    Woher kommt die 50% Vorgabe? Haben Sie da eine Quelle? M.e. wurde das in den aktuellen Publikationen nicht genannt. Auch dürfen Vorschulkinder generell in die Kita, wenn keine Betreuungsalternative vorhanden ist.

    Aber was machen eigentlich Berufstätige, die ihre Kinder nicht in die Betreuung geben können und deshalb Probleme mit ihrem Arbeitgeber bekommen? Gibt es Entschädigungen? Einen Status ähnlich der Kurzarbeit? Warum heißt es bei Eltern hier plötzlich "Pech gehabt" und bei Anderen gibt es Soforthilfen?
    Ich kann nicht nachvollziehen, wie kinderfeindlich die aktuelle Politik ist und kann nur jedem empfehlen einen eventuellen Kinderwunsch zu überdenken. Die Pandemie zeigt wie egoistisch und opportunistisch die Menschen sind. Keine Ahnung, wer am Ende die Rentenkasse füllen soll, aber Kinder sind sicherlich kein Erfolgsmodell in der Pandemie.

  37. 18.

    Nach 14 Monaten Corona weiterhin Chaos.
    Ist ja schön, dass manche immer nie systemrelevant sind, arbeiten müssen sie doch trotzdem wie alle Anderen!
    Dann soll die Politik die Eltern per Gesetz von ihrer nicht systemrelevanten Arbeit entbinden und nicht den ganzen Corona-Schutt bei den Familien abladen.
    Warum haben andere Länder kaum Corona-Infektionen, obwohl alles geöffnet ist - von Theater bis Disko???

  38. 17.

    Ich als Erzieherin fühle mich ziemlich veralbert!
    Diese Notbetreuung ist ein Scherz. Aus meiner Gruppe sind es garde mal 2 Kinder die nicht kommen dürfen und das sind die, deren Mamas im Mütterjahr mit den kleinen Geschwistern sind... tut mir leid, aber das hat absolut nichts mit Notbetreuung zu tun! Und für die beiden Kinder ist die ganze Sache mehr als unfair!

    Die ersten Impfungen für meine Kollegen und mich gibts erst in ca zwei Wochen.
    Ich hoffe sehr wir schaffen es bis dahin ohne Ansteckung oder Quarantäne...

  39. 16.

    Da gehe ich mit: Tests für alle in der Kita Anwesenden täglich, und Impfungen sofort für alle Erzieherinnen und Eltern! Solange Eltern nicht geimpft sind, täglicher Test auch für Eltern. Natürlich Test IN DER KITA. Wir kennen alle die Eltern, die den Kindern morgens ein Fieberzäpfchen geben und sagen, das Kind sei gesund -_-

  40. 15.

    Wenn in der Kita alle Kinder in der Notbetreuung sind, da in allen Haushalten jemand sysremrelevant ist, führt es einfach dazu, dass jedes Kind weniger Tage pro Woche in der Kita sein darf. Vorgabe sind maximal 50 % Auslastung von der Senatsbildungsverwaltung. Selbst wenn alle Eltern Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenpfleger usw. sind und die Kita dringend brauchen, bekommen sie dann nie den Betreuungsumfang, den sie wirklich brauchen.

  41. 14.

    Ja, da haben sie recht. Das Ganze funktioniert nur, wenn der harte shut down kommt. Denn nur dann, kann ich auch den Stift fallen lassen und nicht mehr zwischen 9-17 uhr arbeiten muss, kann ich ein kleines Kind zu Hause betreuen.
    Aber so lange Fristen laufen und AG / Kunden... ein Ergebnis/ Dienstleistung fordern, funktioniert das nicht.
    Dafür spricht auch, dass diese Liste immer länger wird. Gerade weil, man dann doch nicht auf Dauer, auf viele Tätigkeiten, verzichten kann.

  42. 13.

    Ich denke nicht, dass es an der Kreativität der Eltern scheitert. Nur verlangt die Kita i. d. R. eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Und hier kenne ich zahlreiche Beispiele, die die Kreativität der Eltern nicht teilen und keine Bescheinigung ausstellen. Somit sind weiterhin zahlreiche Kinder von der Notbetreuung ausgeschlossen und der Senat hat bereits angedeutet, dass, wenn die Auslastung der Kitas zu hoch ausfällt, man erneut die Auslastung begrenzen wird.

  43. 12.

    Ich bin berufsrelevant, meine Frau ist mit dem 3 monatigen baby in Elternzeit. Unsere dreijährige Tochter hat Sprachprobleme. Sie darf nicht mehr in die Kita, da der Träger der Meinung ist, dass unsere Tochter kein Fall für "pädagogischen Bedarf" ist.

    Sehr traurig.

  44. 11.

    Ich würde gern wissen wo der Architekt steht? Auf den 31 Seiten kann ich ihn nicht finden. Nimmt der Architekt dann das Kind mit zur Baustelle? Das andere Elternteil ist nämlich, weil Bürojob und nicht relevant fürs System in stundenlangen Meetings.

    By the way: wo gibt es eigentlich eine Regelung für das paritätische Wechselmodell, wo die Kinder jede Woche beim anderen Elternteil sind. Diese dann allein ohne anderen Partner, quasi allein erziehend mit Architektenjob?
    Tja, da hat das kleine Kind wohl Pech gehabt wenn es alle Meetings des Elternteils allein erlebt

  45. 10.

    Ja, wenn man nur zuschaut und keine vernünftigen Konzepte macht; dann muss man Kinder und Familien wieder belasten. Aber man könnte auch nach Lösungen suchen: 1) Schnelltest täglich für alle Erzieher*innen und Kinder (statt Shoppen) 2) Impfungen für alle Erzieher*innen und Eltern oder 3) Harter Lockdown für alle außer Kinder (könnten ja die Welt auch mal umdrehen) und die Angestellten ins Homeoffice schicken...

    Es ist unfassbar wie in unserer Gesellschaft Kinder behandelt werden! Seit Monaten kein Recht auf altersgerechten Kontakte, Wegfall der Tagesstruktur... Und wie viele Mütter einfach nicht mehr können (inklusive mir).

  46. 9.

    Ich kenne genug Familien, die nicht schummeln, sondern sich wirklich gewissenhaft an die Regeln halten. Also ist jammern nach lediglich drei Wochen Kita in diesem Jahr mehr als legitim.

  47. 8.

    2 Kinder einer Gruppe wurden Corona positiv getestet, hatten aber keinerlei Symptome. . Das familiäre Umfeld war auch betroffen. Der Rest der Gruppe wurde rückwirkend in 14 tägige Quarantäne geschickt. Testtermine gür die anderen kinder wurden vom Gesundheitsamt abgesagt, . Die Quarantäne ist vorbei, es gab keine Testtermine. Da Kinder oft keine Symptome haben, aber ansteckend sein können, wie der Fall beweist, kann man theoretisch gesehen nicht wissen, wer von den anderen Kindern vielleicht noch angesteckt wurde. Wie soll das funktionieren?

  48. 7.

    Kann mich als Erzieher nur Anschließen. Bei uns fallen 2 Kinder raus. Die Bude ist rammelvoll. Erst 2 ErzieherInnen haben ihre erste Impfung, die letzt Kollegin ist erst Ende des Monats mit der Erstimpfung dran. Wir können keine Abstände halten, Masken tragen ist mit Kitakindern unmöglich.

    Wir gehen zur Zeit nur mit der Angst vor Ansteckung zur Arbeit. Fühlen uns alleingelassen und als „Prügelknabe“ für Eltern.
    Und mir geht es inzwischen so, dass ich nach 22 Jahren im Job langsam aber sicher die Lust am Job verliere und ich glaube so geht es nicht nur mir...

  49. 6.

    Mit den Listen sind die Kitas zu 80-90% ausgelastet. Die 50% Klausel gibt es in dem letzten Schreiben nicht mehr. Von daher, für die Katz.

  50. 5.

    Der Kitaträger, wo ich arbeite, hat alle Kitas aktiv dazu aufgefordert die Senatsentscheidung zu ignorieren. Allen Eltern haben wir daher heute mündlich vermittelt bzw vermitteln müssen dass es keine Einschränkungen geben wird. Und ich dachte immer Senatsentscheidungen sind für alle verbindend, für einen großen christlichen Träger in dieser Stadt aber wohl nicht.

  51. 4.

    Notbetrieb ist Notbetrieb! nur wer eine andere Betreuung nicht nachweisen kann, soll reingelassen werden unabhängig von den 31 Seiten Ausnahmen. Wenn also ein Partner zu Hause sein kann z.b. wegen Elternzeit, Schulferien wird es keine notbetreuung geben. Es kann nicht sein, dass die Kitas wieder zu 70 80% geöffnet sind. Noch sind die Erzieher nicht durch geimpft und genügend Tests gibt es leider zurzeit auch nicht.

  52. 3.

    Dem ist tatsächlich so.. in meiner Kita kommen ab morgen alle Kinder..In irgendeine Kategorie fällt jedes Kind, home-office zählt auch als besonderer Grund.

  53. 2.

    Aufgrund einer 31 Seiten umfassenden Liste mit (wirklich???) systemrelevanten Berufen und weiteren -zig Ausnahmeregelungen können die Kitas doch gleich komplett offen bleiben. Bei unserem Träger würde es so aussehen, dass in den meisten Kitas 80-90% der Kinder laut dieser Regelungen weiterhin Betreunnungsanspruch hätten. Was daran ein NOTBETRIEB wegen eigentlich GESCHLOSSENER Kitas sein soll, ist uns allen schleierhaft. Aber Hauptsache, der Senat kann so tun, als würde er was gegen die Ausbreitung tun und macht mit seine Ankündigungen alle nur verrückt - vor allem Eltern und Kitapersonal. Im Endeffekt ändert sich so gut wie nichts und da die meisten Erzieher noch nichtmal eine Erstimpfung bekommen haben, wird es noch Wochen bis Monate dauern, bis sie geschützt sind.

  54. 1.

    Eigentlich muss niemand jammern: Eine Begrenzung der Belegung gibt es nicht; jedes halbwegs intelligente und kreative Elternteil wird sich auf einer der 31 Seiten der angegebenen Systemrelevanz wiederfinden; noch die Schulanfänger und Kinder von Alleinerziehenden dazu - dann sind eigentlich alle Kinder wieder hübsch beieinander. Das Ganze
    ist purer Aktivismus seitens der Senatsverwaltung und ob das Kind jetzt „eingeschränkter Regelbetrieb“ oder „Notbetreuung“ heißt, ist Wortklauberei. Wir können die unzähligen Trägerschreiben (welches war nochmal das Aktuellste?) schon nicht mehr ernst nehmen. Also Eltern: lasst Euch nicht verunsichern und verfallt nicht in Panik. Regelbetrieb wird‘s zwar nicht so bald geben, aber Lösungen gibt‘s schon.

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