Archivbild: Ein Duden liegt am 20.04.2020 für die Schüler in einem Klassenraum des Rheingau-Gymnasiums für die Abiturprüfungen bereit. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
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Audio: Inforadio | 05.04.2021 | Hendrik Schröder | Bild: dpa/Kay Nietfeld

Vorschlag der GEW - Scheeres und Ernst wollen Abiturprüfungen nicht absagen

Sollen die Abiturprüfungen trotz Pandemie in diesem Jahr stattfinden? Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert, das Abitur notfalls ausfallen zu lassen. Doch in in Berlin und Brandenburg stößt der Vorschlag auf Widerstand.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), hält an Schulabschlussprüfungen in der Corona-Pandemie fest. "Niemand sollte die Jugendlichen, die jetzt vor dem Abschluss stehen, zusätzlich zur normalen Prüfungsnervosität verunsichern", sagte Ernst. Die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vom Montag, Abiturprüfungen notfalls abzusagen, lehnte Ernst ab.

Auch die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) wandte sich gegen eine Streichung der Abiturprüfungen in der Corona-Pandemie. "Unsere Berliner Abiturientinnen und Abiturienten haben noch eine Woche Unterricht, danach greifen bei den Abiturprüfungen die Anpassungen und Erleichterungen, die wir bereits beschlossen haben", sagte die SPD-Politikerin am Sonntag. "Es wäre nicht richtig, diese Abiturprüfungen abzusagen. Junge Menschen wollen ein Abitur, das in ganz Deutschland und im Ausland anerkannt wird."

Bei steigendem Infektionsgeschehen sollen die Länder "von Prüfungen absehen"

GEW-Chefin Marlis Tepe hatte am Montag gesagt, sollte das Infektionsgeschehen dramatisch so steigen, "wie die dritte Welle in anderen europäischen Nachbarstaaten vermuten lässt", müssten die Länder flexibel reagieren und von Prüfungen absehen. "Dann könnten zum Beispiel die Leistungen aus dem Unterricht zur Grundlage der Notengebung gemacht werden." Sollten Prüfungen pandemiebedingt ausfallen, müssten die Abiture trotzdem von den Bundesländern gegenseitig anerkannt werden.

Für diesen Vorstoß erntete Tepe umgehend Widerspruch. Auch der Deutsche Lehrerverband wandte sich klar gegen einen Ausfall von Abiturprüfungen. Verbandschef Heinz-Peter Meidinger sagte der "Rheinischen Post" am Dienstag: "Bereits im letzten Jahr für das letztjährige Abitur hatte die GEW diese Forderung erhoben, und es war im Nachhinein gesehen absolut richtig, dass die Bundesländer dieser damals Forderung nicht gefolgt sind."

Viele Bundesländer hätten dieses Jahr schon auf die steigenden Inzidenzen reagiert und die Abiturprüfungen auf Termine im Mai und Juni verschoben. Auch der Deutsche Philologenverband sprach sich für reguläre Abiturprüfungen aus.

Manche Schüler haben seit Mitte Dezember die Schule nicht von innen gesehen

In Brandenburg erhalten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen (Jahrgangsstufen 10, 12 am Gymnasium und 13 an den Gesamtschulen, den beruflichen Gymnasien und Schulen des Zweiten Bildungswegs) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs schon seit Längerem wieder Präsenzunterricht.

In Berlin kann für Abschlussklassen (10. bis 13. Klasse) in halber Klassen- bzw. Gruppenstärke Präsenzunterricht stattfinden, insofern sich die jeweiligen Schulleitungen mit den Schülern, der Elternvertretung und der Schulaufsicht darauf verständigen.

Manche Schüler haben aber seit Mitte Dezember ihre Schule nicht mehr von innen gesehen. Wegen der erneut steigenden Corona-Zahlen droht sich die Rückkehr in die Klassen weiter zu verzögern. Debattiert wird zudem über eine Testpflicht für Kinder als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht, wie manche Länder sie schon beschlossen haben.

Beratungen, wie es nach den Ferien an den Schulen weitergeht

Die Osterferien enden in Berlin und Brandenburg wie in vielen anderen Bundesländern am kommenden Wochenende, mancherorts aber auch etwas früher oder später. Die Brandenburger Landesregierung will am Dienstag zusammenkommen und beraten, wie es nach den Ferien in den Schulen weitergehen soll.

Das Gesundheitsministerium erwarte im Laufe des Tages eine Zuarbeit des Bildungsministeriums, so Ministerin Ursula Nonnemacher (BÜ'90/Grüne) im Gesundheitsausschuss des Landtags. Ein mögliches Instrument sei eine Testpflicht in Schulen. Demnach dürften Schulen ohne gültigen Negativ-Test nicht mehr betreten werden. Sachsen-Anhalt hat eine solche Testpflicht ab dem 12. April bereits angekündigt. Nonnemacher sagte im Ausschuss, sie vermute, dass die Vorschläge des Bildungsministerium in diese Richtung gehen werden.

Der nordrheinwestfälische Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende Armin Laschet hatte kürzlich erklärte, er wolle eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. "Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen." Die Ministerpräsidenten beraten nach den bisherigen Planungen am 12. April wieder über die Corona-Lage und mögliche Maßnahmen.

Sendung: Inforadio, 05.04.2021, 15:00 Uhr

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35 Kommentare

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  1. 35.

    Das schlimmste ist ja, dass es das ganze Jahr so weitergehen wird, und nächstes Jahr dann wieder. Denn die Impfungen für Schüler liegen in weiter Ferne. Der Virus mutiert. Dann wieder alles auf Anfang..

  2. 34.

    An ihrem Kommentar kann man erlesen, Sie sind weder Lehrkörper, noch gehören Sie einem Abschlussjahrgang einer höher bildenden Schule an. Ihre Quellen würden mich interessieren.

  3. 33.

    Egal wie und welche Schüler, Abiturienten, Studierenden und Auszubildenden dieses Jahr ihre Zeit an den Bildungseinrichtungen beenden, SIE(!) sind die Betroffenen die Verlierer, da sie bereits das zweite Jahr unter der Pandemie unterrichtet wurden. Vergangenes Schuljahr, da sie noch nicht Abschluss lasse waren, entstanden bereits Löcher in der schulischen Bildung, dieses Schuljahr weitere und so weiter! Mein Sohn hat letztes Jahr seinen Berufsabschluss im Steuerwesen in Berlin gemacht (mit Sehr Gut) und er war froh, dass sie bereits vor der Schulschließung mit dem Unterrichtsstoff durch waren. Es wird seitens der Bildungspolitik hier über die direkt an der Basis Lernenden und Lehrenden, sowie der Ersteren Ihrer Zukunft hinweg entschieden, ohne deren Meinung wirklich zu hören! Die Ursache liegt tiefer, nämlich bundesweit: Die Bildungsminister/innen und Bildungssenator/innen haben über ein Jahr Zeit gehabt, um sich vorzubereiten und nicht viel nach außen hin getan! Beispielsweise: Schnelles Internet, Lüftungsanlagen an den Schulen, mehr Lehrpersonal, das läuft nur schleppend verzögert bzw. gar nicht, an. Lehrpläne und Prüfungen überarbeiten, Samstagsunterricht, Ferien mit teilweise Unterrichtstagen sind immer noch,, Heilige Kühe", welche scheinbar nicht angefasst wurden! Am Budget sollte es nicht scheitern, wenn anderswo Milliarden von Euro ausgegeben werden. Und was ist im nächsten Jahr und den Folgejahren? Impfstoffe werden für Kinder und Jugendliche sind gerade erst in Entwicklung, aber sie werden weltweit gebraucht.... Nach dem Impfdebakel haben wir irgendwann eventuell ein Bildungsdebakel, weil der fehlende Unterricht nicht mehr aufgeholt werden konnte. Was passiert bei einer eventuell kommenden Pandemie? Mein Aufruf heißt: Lösen von alten Denkweisen und Strukturen! Neue Wege bei der Bildung beschreiten, heißt das Motto, sonst drehen sich alle weiter und wiederholt im Kreise, jedes Jahr immer wieder neu!

  4. 32.

    Ach Menno, das Wossi liegt schon wieder daneben.

    Jetzt trennt sich tatsächlich der Spreu vom Weizen. Die SuS, die das Abi haben wollen, sollen Prüfungen ablegen können, die nicht, bekommen eben die Fachhochschulreife. Das ist möglich in Berlin - ohne Gesetze ändern zu müssen.

    Schüler (und auch Eltern), die nach 11, 5 Schuljahren immer noch nicht verstanden haben, daß Lernen nur im eigenen Kopf stattfindet und Jede/r für seine Kompetenzen selbst verantwortlich ist, hat auch kein Abi verdient.

    Na ja, und Geld läßt heute ja auch mit jedem anderen Mist erheischen, z.B. seinen Körper in die Handykamera hängen, Produkte bewerben, sich beim Zocken und Fluchen beglotzen lassen, ....

  5. 31.

    Warum wird von etlichen Kommentatoren/innen nicht verstanden, dass in Berlin und Brandenburg völlig unterschiedliche Regeln bezüglich Schule galten und gelten. Beide Bildungsmikisterinnen gehören derselben Partei an und agieren im Rahmen ihrer jeweiligen Landesregierung eben unterschiedlich. Es geht weder hier noch da um SuS und Bildung.
    Vielleicht sollte jeder Leser/in sich zuerst gründlich informieren. Vielleicht sollte der rbb eigene Meckerseiten jeweils für die 2 Länder einrichten, dann sparen sich Kommentatoren das gegenseitige Beschimpfen.
    Wir haben soviel Abiturienten wie noch nie und viele davon scheitern in den ersten 2 Semestern, weil sie nicht den Wissensstand der mittleren Reife vor 35 Jahren haben. Day sieht man in den Modularbeiten. Die werden dann " was mit Design oder Medien" oder der 1000ste Lokalbetreiber. Das ist auch in Ordnung, braucht dann aber kein Bohei um ein Abi.

  6. 29.

    "Ich fände es fair, wenn die Schüler entscheiden könnten,lieber ein Jahr zusätzlich zu machen."

    Das können die Schüler:innen doch jetzt schon - individuell entscheiden, ob sie das Jahr wiederholen möchten, ohne dass es wie sonst üblich als Wiederholung zählt.
    Denen, die das möchten - und die sich ja auch die ganze Zeit schon darauf vorbereiten - sollte man schon die Chance geben, jetzt das Abitur abzulegen. Wenn es geht. Ihnen diese Möglichkeit jetzt wegzunehmen, wäre schon sehr hart. Wenn es nicht anders geht, dann muss es eben sein - keine Frage.

  7. 28.

    Ich möchte hier anmerken, dass auch Studierende nicht im Höhrsaal sitzen und trotzdem ihre Zwischenprüfungen ablegen müssen. Angehende Abiturienten sind für mich keine Kinder mehr. Sie sollten als junge Erwachsene und künftige Leistungstraeger doch die nötige Disziplin und auch den Ehrgeiz haben, digital zu lernen. Wenn ich das richtig verstanden habe, standen doch die Lehrer als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung.

  8. 26.

    Corona solle die Gleichberechtigung um mehr als 130 Jahre zurückwerfen. Konkret schließt das folgende Frage mit ein: Wer hätte gedacht, dass der Staat es zulassen kann/darf/wird, dass Kinder in einzelnen Bundesländern mehr wert sind als andere? Wenn sie nämlich, weil z. B. bei der Rückkehr in die Schulen nach Ostern keine Testpflicht besteht, sondern nur eine Möglichkeit der Testung, weniger Schutzmaßnahmen erhalten als andere Kinder in Bundesländern, in denen man nur mit Negativtest in die Schule kommt. Man könnte es auch so formulieren: Manche Kinder werden als Virusfutter hingenommen... In Brandenburg gibt es (natürlich) noch keine Testpflicht. Wir lassen in die Schule, vielleicht kommt die Testpflicht ja auch bei uns noch vor nächster Woche. Doch das ist sehr optimistisch gedacht, denn die KM tagen Donnerstag, Freitag geht's vielleicht mit einer Entscheidung in die Länder und am Sonntagabend an die Schulen. Bis Montag passiert erst mal... NICHTS, aber wir öffnen, wie gehabt!

  9. 25.

    Das trifft aber nur auf das Land Brandenburg mit seiner hohen Inzidenz (woher die wohl kommen???) zu. Die Abiturprüfung ist nur das kleine Tüpfelchen auf dem "i". Man könnte also guten Gewissens einen Abiturdurchschnitt aus den vier Semestern errechnen. Wer bereits im Vorfeld nichts erreicht hat, wird das durch eine mögliche Prüfung auch nicht herrausreißen.

  10. 24.

    Da kann man machen, was man will: die Ergebnisse der Abiprüfungen werden nicht vergleichbar sein, nicht innerhalb Berlins und auch nicht darüber hinaus, da das Lernen auch nicht vergleichbar war. Lasst die SuS entscheiden, ob sie Prüfungen machen möchten oder nicht. Das wird dann auf dem Zeugnis vermerkt. Für die Studienbeginner sollten dann Eingangsprüfungen an den Hochschulen eingeführt werden, da dann die Eignung zum Studium festgestellt werden muss. Die Ergebnisse dieser Tests zeigen dann, wie hoch fie Latte liegt und wo fachlich nachjustiert werden muss. Angehende Akademiker brauchen das Wissen, nicht die Abinote.

  11. 23.

    Als Elternteil mit Abschlussklassenkind dachte ich bisher, das Abi umfasse den gesamten Stoff der Oberstufe, und nicht nur den der Pandemie. Also 11 bis 12/13. Klar im Vorteil diejenigen, die die Gemeinschaftsschule/Gesamtschule gewählt haben, weil sie den G8 Unsinn nicht mitmachen wollten. Der Puffer fehlt beim Gymnasium natürlich.

  12. 22.

    Nochmal, in Brb. gab es volle Präsenz!,, Deshalb wollen die Schüler ein vollwertiges Abi, weil es zu 100 % so unterrichtet wurde, also o h n e Distanzunterricht. Die BV hat anders bei der Eindämmung der Pandemie versagt, ist aber hier kein Thema. Wenn keine Präsenzveranstaltungen in Bln. aus gutem Grund gegeben wurden, so sind die ca. 80% Schüler mit erheblichen erfolgreichen Anstrengungen nicht zu bestrafen, sondern das ist durch vollwertige Prüfungen sogar aufzuwerten. Es wird bestimmt noch jedem anderen freigestellt ein Jahr zu wiederholen. Nur dann ist mindestens derWert eines Kleinwagens weg, wenn man alles rechnet, auch wertvolle Lebensarbeitszeit. Und weil das so gravierend ist, muss es eine persönliche Entscheidung sein.

  13. 21.

    Die Schüler in Berlin belohnen? Sie haben offensichtlich keine Ahnung, was die Schüler selbst wollen.
    Der Landesschüler*innenausschuss (LSA) fordert aus guten Gründen die Prüfungen ausfallen zu lassen. Es ist ein guten Zeichen, dass sich die GEW jetzt auch hinter diese Forderung stellt. Es sind keine Regulären Prüfungen möglich!

  14. 20.

    Ihre kryptischen Zeilen sind schon sehr speziell. Die Abiturienten hatten sehr viel homeshooling und lediglich eine wechselnde Präsenz, auch abhängig von den Fächern. Schulen selbst, sind sehr unterschiedlich verfahren. Während Kinder von Freunden, Einladungen zu Klassenarbeiten bekamen und so Noten sammeln konnten, hat mein Neffe in Chemie lediglich im gesamten ersten HJ eine einzige Note bekommen!
    Also von 80 Prozent sehe ich nicht.

    Klar wollen Alle ein Abi, aber so? Die Hürde, ich dazu bewusst nicht die Messlatte, ist gegenwärtig extrem hoch . Und jeder, der sich in diese Abiturprüfung setzt, nimmt damit das Versagen der Regierung an und lädt die Bürde samt Konsequenzen auf sich.
    Ich fände es fair, wenn die Schüler entscheiden könnten,lieber ein Jahr zusätzlich zu machen.

    Das Abitur wird immer an einem Tag / in einem Jahr gemacht,aber das Resultat daraus begleitet einen mitunter sehr lange.

  15. 19.

    In Brandenburg gab es Präsenz mit hohem Risiko. Warum dann die Schüler benachteiligen? Die wollen ein richtiges Abi. In Berlin war das anders, aber es gab keinen Ausfall am Lernstoff. Die Schüler wollen zu ca. 80% für ihre Anstrengungen belohnt werden. Warum das verweigern?

  16. 18.

    Wossi macht das aus Spaß, geht ums provozieren. Das steht es drauf...

    Mich würde interessieren, haben Sie das Gefühl ,Sie kamen damit zurecht? Konnten Sie den Stoff dennoch greifen?
    Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke, dann wäre es bei mir so, dass ich gut allein nach Anleitung lernen kann. Aber alleine lernen, ist für ein Abitur keine Voraussetzung. Es ist ja kein Studium.

    Empfindem Sie den Zwang, der Ihnen dahingehend auferlegt wurde, sich selbst enorm zu disziplinieren und zu strukturieren, als mögliche Bereicherung ihrer Fähigkeiten?

    Ich denke manchmal, wenn ich so meinen Neffen sehe, der überhaupt nicht zurecht kommt und sich auch weigert, da er meint, die Lehrer müssten sich kümmern, dass sich die Spreu vom Weizen trennt und das Abitur vielleicht jetzt hervorbringt, wofür es mal gedacht war....zukünftige Akademiker und der Rest, was nicht negativ zu verstehen ist, geht dem Weg der Ausbildung mit 10. Klasse. So wie es mal vor 20 Jahren war....

  17. 17.

    Es ist nicht möglich oder nur mit größeren Aufwand verbunden. Aber eigentlich müssten ALLE das Jahr wiederholen. Einfach zurück auf Los....

    Klar, das würde bedeuten, das ein Schwung nicht eingeschult wird oder vielleicht wirklich nur jene, die schon sieben sind. Wie immer das Grenze auch aussehen könnte. Betreffend der neuen Kitakids???? Alles misst

    Das Abi bestehen, mit einer vielleicht vorzeigbaten Leistung, können doch nur jene, die auch in der Lage wären zu studieren. Für mich bedeutet Studium, sich komplexe Sachverhalte selbst zu erarbeiten. So, das sind vielleicht 50%, die es im Rahmen der Pandemie ins kalte Wasser geworfen wurden, aber dennoch eine reale Chance haben, das Ganze zu meistern. Der Rest nicht. Nicht weil sie dumm sind, sondern einfach nur praktisch veranlagt...sie brauchen zum lernen das, was ihnen zusteht: ein vernünftiger Unterricht

    Das ein Abitur nicht "grschenkt" wird ist klar, dass würde alles verwässern. Aber man braucht eine Lösung

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