Ostersonntag im Mauerpark. Die Besucher hielten sich weitestgehend an die Corona-Abstansregeln, so dass ein Eingreifen des Ordnungsamtes nicht notwendig war. (Quelle: dpa/Frederic Kern/Geisler-Fotopress)
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Kommentar | Umgang mit Geimpften  - Freiheiten für Geimpfte sind der Abschied vom Prinzip der Solidarität 

Monatelang galt die Losung: Wir schaffen diese Pandemie zusammen. Nun aber sollen Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen, während Millionen noch auf Impfangebote warten. Das ist ungerecht, kommentiert Sebastian Schöbel.

Die Hoffnung, dass man nach Ende der Corona-Krise ihm zu Ehren Statuen errichten wird, hat Jens Spahn (CDU) vermutlich aufgegeben. Auch die Umbenennung einer Straße oder Grünanlage ist unwahrscheinlich geworden, sogar in seinem geliebten Berlin-Dahlem. Trotzdem ist nachvollziehbar, dass der Bundesgesundheitsminister nun endlich einmal mit einer guten Nachricht auffallen wollte: Geimpften könne das Leben in der Pandemie erleichtert werden, so Spahn, indem man ihre Grundrechte wiederherstellt. Oder um es pathetischer auszudrücken: Den Geimpften könne ein Stück Freiheit zurückgegeben werden.

Abkehr vom Prinzip der Solidarität

Was gut klingt, ist in Wahrheit die Abkehr vom Prinzip der Solidarität. In einer Krise, in der es bislang immer darauf ankam, zusammenzuhalten, sollen nun die wenigen Glücklichen mit vollständiger Impfung von Auflagen wie der Quarantäne- und Testpflicht befreit werden. Während Millionen andere ohne Aussicht auf einen baldigen Impftermin weiter erdulden sollen, dass sie für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben regelmäßig Tests machen müssen, oder jederzeit in häuslicher Isolationlanden können, wenn in ihrem Umfeld eine Infektion bekannt wird.

Dass es mitnichten um einige wenige Erleichterungen für Geimpfte geht, zeigen die Reaktionen auf Spahns Vorstoß. Zwar wurde der CDU-Mann nicht müde zu betonen, dass es lediglich darum gehe, Geimpfte wie Menschen mit negativem Testergebnis zu behandeln, nicht um eine Sonderstellung von Geimpften. Doch die grüne Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop zeigte mit nur einem Tweet, wozu Spahns Idee in der Konsequenz führen wird: Es gebe "keinen Grund, die Einschränkungen der Grundrechte für Geimpfte aufrechtzuerhalten", schrieb Pop, "Bund und Länder müssen Regelungen treffen, wie Freiheiten zurückerlangt werden können".

Dass Geimpfte das Virus gar nicht weitergeben, sagt das RKI nicht

Von ein paar wenigen Erleichterungen ist da keine Rede mehr. Geimpfte sollen ihre Grundrechte zurückerhalten, und zwar alle. Sie werden also künftig wieder in Cafés sitzen oder reisen dürfen, ins Kino gehen oder Kulturveranstaltungen besuchen können. Die Liste der neuen, alten Freiheiten ist so endlos wie verlockend.

Dabei ist die Grundlage für diesen Schritt eine recht selektive Interpretation der neuesten Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts. Das kommt zu dem Schluss, dass Menschen, die sich trotz Impfung erneut infizieren, das Virus deutlich weniger weiterverbreiten als Menschen, die noch nicht geimpft sind, aber nach einer Ansteckung keine Symptome haben. Was nun in der "Freiheitsdebatte" gerne überlesen wird: Dass Geimpfte das Virus gar nicht weitergeben, sagt das RKI nicht. Darauf wies im rbb zuletzt auch die Amtsärztin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicoletta Wischnewski, hin.

Gleichzeitig macht das RKI klar, wie unzuverlässig Antigen-Schnelltests bei symptomfreien Infizierten sind. Kein schöner Gedanke für all die Impfwilligen im Wartestand, die sich wohl noch viele Wochen und Monate Plastikstäbchen in den Schädel stecken lassen müssen.

Manche argumentieren nun, die Freiheiten für Geimpfte wären ein schöner Anreiz, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Sie verkennen, dass diese Bereitschaft bereits sehr hoch ist, trotz der emotionalen Achterbahn, die uns vor allem der Impfstoff vonAstrazeneca beschert hat. Andere sagen, die "befreiten Geimpften" könnten mithelfen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, indem man ihnen neue Chancen zum Geldausgeben gibt. Wer so argumentiert, sollte dann allerdings auch nicht die Immobiliengeschäfte des Bundesgesundheitsministers kritisieren, schließlich hilft er damit der so arg gebeutelten Maklerbranche.

Abschied von gemeinschaftlicher Krisenbewältigung

Wieder andere meinen, Geimpften ihre Freiheiten zurückzugeben, mache Druck auf die Regierung, das Impftempo zu erhöhen. Außerdem drohe eine Klagewelle von Geimpften und Unternehmern zugleich, weil sie sich nicht länger die Rückkehr zur Normalität verweigern lassen wollen. Vielleicht sollten dann auch die Nicht-Geimpften vor Gericht ziehen, das Argument ihrer vom Impfversagen verursachten Diskriminierung könnte vielleicht verfangen.

Viel schlimmer als all diese Szenarien ist aber, dass nun wohl endgültig der Abschied von der gemeinschaftlichen Krisenbewältigung eingeleitet wird. Denn wir sitzen dann nicht mehr alle in einem Boot: Wer geimpft wurde, darf vom löchrigen Kanu in die gemütliche Motoryacht wechseln. Vorbei die Zeit, in der die Impfwilligen den Geimpften gratulieren, während sie selbst noch auf ihren Termin warten müssen. Ja, das ist auch eine Frage von Neid – aber für den muss sich niemand schämen, nach Monaten der Entbehrung.

Vorbei die Zeit, in der man kreative Wege findet, das geteilte Leid erträglicher zu machen. Stattdessen wird eine Situation geschaffen, von der es lange hieß, dass man sie unbedingt vermeiden wolle: Dass Menschen ohne eigenes Verschulden ausgegrenzt werden.

Die Regierenden versprechen, die Impfkampagne werde nun richtig an Fahrt aufnehmen und bis zum Sommer werde fast jeder von uns eine Impfeinladung erhalten haben. Wenn das stimmt, wäre es ein starkes Zeichen der Solidarität, mit Lockerungen für Geimpfte noch so lange zu warten, bis dieses Versprechen wirklich eingelöst wurde.

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Sendung: Inforadio, 08.04.2021, 8 Uhr

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Beitrag von Sebastian Schöbel

158 Kommentare

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  1. 158.

    Eine weitere Frage, die gemeinhin untergeht/nicht gestellt wird ist, müssen denn wirklich so viele geimpft werden? Diejenigen, die die Krankheit schon durchgemacht haben zB schonmal nicht, auch Kinder und junge Menschen haben ein sehr geringes Risiko für Tod/schweren Verlauf. Wieso können wir nicht ALLE wieder normal leben, sobald alle Risikogruppen geimpft sind?? Denn dann gibt es Dank Impfung kaum noch schwere Verläufe und Tote.

  2. 157.

    Wenn Solidarität freiwillig ist, dann sollten alle Älteren und Risikogruppenangehörigen mal darüber nachdenken, dass Solidarität auch keine Einbahnstraße ist. Gerade Familien haben erhebliche Einschränkungen aus staatlich verordneter Solidarität hinnehmen müssen, und jetzt heißt es, wir sollten nicht neidisch sein, wenn diejenigen, die davon profitiert haben, sich selbst unsolidarisch verhalten?!
    Nach der Logik könnten alle jungen Leute dann auch auf die Regeln pfeifen und sagen, die andern sollen eben nicht neidisch und missgünstig sein, dass wir noch ein stärkeres Immunsystem haben, ist eben so, und jeder ist ja selbst verantwortlich, wie er lebt und wo er sich ansteckt?
    In dem Zusammenhang würde mich ja interessieren, wie viele von den älteren Geimpften, die sich dann frei bewegen dürfen, sich ehrenamtlich um die vielen depressiven Kinder und Jugendlichen kümmern, die immer noch zuhause hocken müssen, weil Vereine, Schule usw. zu sind?

  3. 156.

    "Die Kinder haben sich bis jetzt immer Solidarisch verhalten gegenüber den Risikopatienten" Danke dafür, ich habe herzhaft gelacht, Sie sind mir eine, Nancy! Gewiss, die Horden an Kindern auf den Spielplätzen, und die Kleinen die ohne Maske die U-Bahn vollhusten, ja das sind wahrlich die aller-aller-Solidarischsten unter uns! :D
    Ich behaupte ja nicht dass es für die Kinder nicht schwer ist, aber mal bitte die Kirche im Dorf lassen, mit solch unhaltbaren Aussagen macht man sich nur lächerlich, kleiner Tipp.

  4. 155.

    "Gerade auch wenn es um die bitter nötige Ankurblung der Wirtschaft geht, es gibt nun einmal Menschen, die mehr teilhaben und konsumieren, und welche die es (leider) nicht (mehr) können. So ist das Leben."

    Erneut bestätigen Sie das Bild, welches man von Ihnen haben muß. Also, die, die nicht (mehr) leistungsfähig und/oder konsumfreudig sind, die kann man in einer Art Euthanasie ausortieren?

    Sie reden sich um Kopf und Kragen. Aber wie gesagt, ich stelle in der Pandemie fest, dass immer mehr Leute beweisen wie sie wirklich gestrickt sind.

  5. 154.

    Es geht doch den meisten nicht um die Geimpften. Sondern darum, wie der Rest auch wieder an die Grundrechte kommt. Man könnte zB Selbsttest mit den Schnelltests gleichsetzen. Jeder erklärt wahrheitsgemäß, was der Selbsttest ergeben hat. Die Regierungen haben ja immer gesagt, sie setzen Vertrauen in uns. Dann erleichtert die Teilhabe am Leben. Wenn ich mich morgens selbst teste, dann eine wahrheitsgemäße Erklärung unterschreibe, dann sollte ich auch wieder mehr Freiheiten bekommen. Das würde auch diese Neiddebatte beruhigen. Kümmert euch um die, die noch nicht geimpft sind. Ist das Zuviel verlangt?

  6. 153.

    Liebe Porsche-Fahrer*innen,
    ich fahre zur Zeit den Trabi. Ich bitte Euch, seid doch bitte schön solidarisch und fahrt ihre Autos erstmal nicht! Wartet ein Paar Jahre (oder Jahrzehnten?), bis ich dafür mein Geld verdient habe. Es wäre ungerecht und egoistisch, wenn ihr jetzt eure Karten bewegt. Ist es kein Grundrecht, das teure Auto zu fahren? Ist es ein Grundrecht, dass ihr so viel Kohle aufsammeln konntet, obwohl ich mit.mehreren Hochschulabschlüssen nicht? "Falschen Job" gewählt? Bitte bitte reißt Euch beim Porsche-Lockdown aus Solidarität zusammen. Es wird der letzte und ganz kurze Porsche-Lockdown, das verspreche ich Euch!

  7. 152.

    "Man kann keine Rechtsbeschränkungen aufheben, indem man neue erläßt. "
    Ich teile ihre Auffassung, da sie das Kernproblem beschreibt. Wenn ein bestimmter Stand erreicht ist sind ALLE BESCHRÄNKUNGEN FÜR ALLE MENSCHEN in Deutschland aufzuheben. Alles andere wäre wirklich eine Impfpflicht durch die Hintertür bei Rechtsbeugung durch die Außerkraftsetzung von gesetzlichen Regelungen die eine Gleichbehandlung der Menschen in Deutschland garantieren sollen.
    Darunter fallen auch die Menschen, die sich aus vielerlei Gründen nicht impfen lassen wollen und werden. Spahn bewegt sich auf verdammt dünnem Eis mit seinem fortwährenden Wahlkampfgetöse.
    Herr Spahn soll sich lieber mal um das Impfen kümmern. Die von ihnen benannten Beschränken bei Älteren sind nicht begründbar und werden Dutzende Verfahren auslösen. Außerdem kümmert er sich nicht um die Impfstoffbeschaffung. Im Radio kam gerade, dass sich Söder (Ministerpräsident eines BL) jetzt 2,5 Mill. Dosen Sputnik gesichert hat.

  8. 151.

    Entschuldigung, dachte ich muss nicht extra ausführen um was es mir geht, anscheinend doch:
    eben nicht um irgendwelche Großkonzerne, sondern um die "Kleinen": Restaurants, cafés, Bars, kleine Geschäfte und Kulturbetriebe.
    Davon werden einige - oder viele - nicht überleben. Und ja, das darf man traurig finden ("Da machen daneben neue Lokale auf." ist überaus zynisch, Sie kennen anscheinend niemanden deren Existenz gerade bedroht ist!), und auch mal aussprechen, dass wir in deren Sinne eben nicht zuerst die "wichtigen" Bevölkerungsgruppen geimpft haben.

  9. 150.

    Dieser Artikel belegt nicht eine Abkehr vom Prinzip der Solidarität, sondern den Verlust des Solidaritätsverständnisses.

  10. 149.

    "Pech gehabt", das ist zynisch!
    Was bisher nicht thematisiert wird, dass die Geimpften mit den wieder zugestanden Freiheiten doch genau das zurückbringen können, wonach die ganze Zeit gerufen wurde: die Wiederbelebung von Hotelerie, Gastronomie, Einzelhandel usw. Die betreffenden Unternehmen sowie Kulturbereiche sollten sich doch freuen, wenn wieder Kundschaft kommt. Wollt ihr doch, oder? Oder wollt ihr damit warten, bis der/die Letzte geimpft ist, damit es gerecht zugeht? Ist das Solidarität oder das Öffnen für mögliche Kundschaft? Was wollt ihr? Absolute Gerechtigkeit gibt's eh nicht, weil Corona ist nicht gerecht.

  11. 148.

    "Die "Solidarität" im Beitrag ist de facto gar keine, ist nicht nötig und bedient Missgunst: "wenn ich keinen Pool nutzen kann, darf der Nachbar auch nicht baden." halten Sie demnach für "sachlich"?

    Unter Covidioten, Coronaleugnern und denen, die auch sonst ein Problem mit der FDGO haben mag das so klingen. Für alle anderen ist das einfach nur ein dummer Vergleich.

    Ab einer Impfquote von 80 % können wir von Lockerungen reden. Für ALLE.

  12. 147.

    Sehr gute Analyse, vielen Dank dafür! Die instinktlosen Versprechungen, nun auch noch von Frau Pop, sind vermutlich v. a. Wahlkampfgetöse. Die Spaltung der Gesellschaft wird dadurch noch vertieft, wie strunzdumm ist das eigentlich ?! Das RKI hat hier die Steilvorlage geliefert, dabei sollte es seiner Stellung gemäß unmissverständlich kommunizieren, offenbar können oder wollen Politiker*innen hier nicht verantwortungsbewusst interpretieren. sondern lassen sich von ihrem politsichem Ehrgeiz leiten. Was noch Sorgen machen sollte, ist die zukünftige Stellung von Impfskeptikern. Sind das die Paria von morgen? Eine Impfpflicht durch die kalte Küche ist letztendlich auch nicht okay.
    Btw. Berlin-Dahlem ist auch mein geliebter Stadtteil, anders als der werte Herr Spahn, kann ich kann mir nur nicht (mehr) leisten, dort zu wohnen.

  13. 146.

    Auch wenn ich es vom Vorgehen der Regierung taktisch nicht besonders klug finde, jetzt wo die Zahlen mit Corona weiter steigen und der Druck, die Angst der Bevölkerung wächst, weiter mit den Einschränkungen des Lockdowns leben zu müssen, kann ich es dennoch nachvollziehen. Man muss ja bedenken, dass die Menschen, die bisher geimpft wurden, vor allem solche mit bereits durch vorhandene Krankheiten, Gebrechen oder dem Alter entsprechenden Einschränkungen zu leben haben und oft auch dadurch wegen Corona noch stärker eingeschränkt sind als andere, die vielleicht noch nicht geimpft wurden. Die Angst, sich anzustecken, kommt dann noch zusätzlich dazu und führt bestimmt bei so einigen zu noch einer stärkeren Isolation als sowieso schon. Ich zähle zu denen, die bald die erste Impfung bekommen und selbst das stellt für mich persönlich eine große Erleichterung dar, da ich dann nicht mehr ganz so viel Angst vor, im Rahmen der Coronaregeln erlaubten, sozialen Begegnungen haben muss. Leider wird das natürlich wieder den Menschen in die Karten spielen, die eh schon die ganze Zeit gegen Corona und Impfungen sind und sich sowieso immer benachteiligt fühlen, obwohl sie es faktisch nicht sind. Die werden dann nur die Bevorzugung von Geimpften ggü. nicht Geimpften sehen, ohne mal darüber nachzudenken, wer die Menschen sind, die bereits jetzt ihre Inpfung erhalten haben.

  14. 145.

    Ihr Kommentar trifft nach meinem Dafürhalten das Kernproblem. "Man kann keine Rechtsbeschränkungen aufheben, indem man neue erläßt. "

    Ich teile deshalb ihre Auffassung. Wenn ein bestimmter Stand erreicht ist sind ALLE BESCHRÄNKUNGEN FÜR ALLE MENSCHEN in Deutschland aufzuheben. Alles andere wäre wirklich eine Impfpflicht durch die Hintertür bei Rechtsbeugung durch die Außerkraftsetzung von gesetzlichen Regelungen die eine Gleichbehandlung der Menschen in Deutschland garantieren sollen.
    Darunter fallen auch die Menschen, die sich aus vielerlei Gründen nicht impfen lassen wollen und werden. Spahn bewegt sich auf verdammt dünnem Eis mit seinem fortwährenden Wahlkampfgetöse.

  15. 144.

    Es ist der Anreiz, sich Impfen zulassen. Mehr steckt nicht dahinter. Es ist nicht alles so schlecht, wie man es darstellen will. Medien sind da in der Verantwortung.

  16. 143.

    Wenn Geimpfte damit Läden retten ist dass auch eine Form von Solidarität.

  17. 142.

    Schön, wie man mit diesem Thema nun schon mehrere Tage vom eigentlichen ablenken kann. Lockdown, Impfstoffe, Impfreihenfolge, Hausärzte, Betriebsärzte und ganz oben Schulen. Da ist vieles wichtiger als über das zu diskutieren, was nach der dritten Welle möglich sein könnte

  18. 141.

    Dieser Kommentar war wichtig, denn die Leserkommentare zeigen, WIE gespalten das Land schon jetzt ist. Wie wird es kommen, wenn die ersten Geimpften im Restaurant sitzen oder im Kino, und für den Rest der Bevölkerung hängt draußen ein Schild "Du kommst hier nicht rein"...

  19. 140.

    Sich nicht impfen zu lassen und damit den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen - das ist die Abkehr von Solidarität!

  20. 139.

    Alles ist nur "halb", so lange Bürger bei diesem Prozess nicht mitmachen und alles nur auf den Staat abwälzen. Genau das fördert ja die Rechtsanwalts- und Versicherungsrepublik, bei der es nicht auf Einvernehmen, ja, auch auf Treu und Glauben, sondern auf exzessive Wahrnehmung von Rechten ankommt.

    Dabei kann jedes Gemeinwesen nur verlieren.

  21. 138.

    Das ist Ihre Realität. Der Wirtschaft geht überhaupt nicht schlecht, die Bilanzen der entscheidenden Untetnehmen in D zeigen weiterhin Gewinne. Eine Kleinunternehmer haben leider Pech gehabt. Da machen daneben neue Lokale auf. Ist auch die Realität.

  22. 137.

    Was passt Ihnen daran denn bitte nicht? Dass es Menschen gibt die unterschiedlich am Leben teilhaben können? Ist nun einmal so, da muss man nichts schönreden. Ich war im übrigen SEHR dafür zuerst die Alten und Risikogruppen zu impfen, aber tun wir mal nicht so als wäre das aus rein altruistischen Gründen geschehen (Stichwort: die Intensivbettenkapazität nicht überlasten).
    Da müssen Sie auch nicht "Erschreckend, widerlich und ekelerregend" schwurbeln, die Realität ist nun einmal so. Gerade auch wenn es um die bitter nötige Ankurblung der Wirtschaft geht, es gibt nun einmal Menschen, die mehr teilhaben und konsumieren, und welche die es (leider) nicht (mehr) können. So ist das Leben.

  23. 136.

    Zur Zeit eine vorgeschobene sinnlose Diskussion, nur für den Wahlkampf. Die Energie hätte für eine stricken Lockdown vor Ostern Sinn gehabt. Aber wieder verquatscht.

  24. 135.

    Meine Zustimmung haben Sie auch, es geht doch zunächst erstmal darum, dass die Geimpften nicht noch schnellgetestet werden müssen, macht ja auch das Testen effektiver. Diese Neiddebatte ist wirklich nervig, geimpft wurden meist nur Alte und medizinisches Personal. Die ersten werden sicher nicht Party im Park machen und die zweiten müssen eh bis zum Anschlag arbeiten... Außerdem soll für alle Abstand, Maske, Hygiene etc. weitergelten. Aber ich bin sicher, daß sich die Gerichte eh der Sache annehmen werden...m

  25. 134.

    Ich stimme ihnen voll zu. "Man kann keine Rechtsbeschränkungen aufheben, indem man neue erläßt."

  26. 133.

    Wenn weiterhin gemäß der Priorisierung geimpft wird, ist es für mich ok, wenn Geimpfte erweiterte Freiheiten erhalten. Sobald ein guter Draht zu einem Arzt oder ein Bündel Geldscheine die Impfreihenfolge und so die Freiheiten bestimmen - dann wird es ungerecht.

  27. 132.

    Und was ist mit den Kindern??? Die können und dürfen derzeit nicht geimpft werden, da es keinen Impfstoff gibt. Wenn es also danach geht, finde ich es ungerecht das es jetzt schon um Sonderrechte für geimpfte geht. Die Kinder haben sich bis jetzt immer Solidarisch verhalten gegenüber den Risikopatienten, also sollen die jetzt bitte auch mal Ihre Füße still halten....

  28. 131.

    Haben Sie sich dieses Gleichbehandlungsgesetz mal durchgelesen? Welche Paragrafen wollen Sie denn argumentativ in der Diskussion verwenden? Vielleicht übersehe ich etwas.

  29. 130.

    Warum wird hier eigentlich jeden Tag über das gleiche Thema diskutiert?

    Wir stehen vor dem nächsten Lockdown ... und die Brücke wird lang ... sehr lang.

    Schont eure Nerven! Morgen ist wieder alles anders ... außer Lockdown, der passt immer!

  30. 129.

    "Die vielbeschworene Solidarität war nicht rumzumosern, dass zuerst Menschen geimpft werden, die wenn wir mal ehrlich sind, außer eine etwaige Ansteckung ÜBERleben, nicht mehr so viel davon haben (90jähriger bettlägeriger Pflegeheimbewohner beispielsweise) - anstatt Menschen die sich danach verzehren, wieder ihr normales Leben aufzunehmen, mit all den kleinen schönen Dingen, Familie und Freunde, Kultur, Restaurants... "

    Genau, unnütze Esser und so... das hatten wir schon mal.

    Haben Sie ihre Sätze zu Ende gedacht? Falls ja, dann betrift Sie meine Antwort darauf. Ein Vorteil hat die Pandemie, die lieben Mitmenschen lassen ihren wahren Gedanken freien Lauf, was sie sich vorher nie getraut hätten.

    Erschreckend, widerlich und ekelerregend.

  31. 128.

    Letztlich ist das eine sehr infantile Diskussion. Wir dürfen das nicht und deshalb dürfen die das auch nicht. Was bringt es denn der Gesellschaft, wenn drei geimpfte Senioren sich nicht wieder zur Skatrunde treffen dürfen? Viel mehr können sie sowieso nicht machen, denn der nächste Lockdown steht vor der Tür. Und wer unbedingt nach Malle möchte, kommt auch ohne Impfung da hin.

  32. 127.

    Wow, bei soviel Neid ggü den bereits Geimpften bleibt mir nur ein Vorschlag:

    Alles bleibt zu bzw. wird wieder geschlossen bis alle geimpft sind, die wollen.
    Das wird Pflaumpfingsten sein ... aber egal, bis dahin sind alle noch geschlossenen Institutionen pleite.
    Bravo Deutschland. Das wird ein trauriges Land werden.

  33. 126.

    "Wie das Wahlvolk reagiert" - interessanter Gedanke; die weitere Grundrechtseinschränkung soll mittels Neid und Missgunst "eingepackt" weiter wie bisher gehandhabt werden? Weil es einfacher ist, "Daumen rauf/runter" für alle, satt richtige anstrengende Eindämmungsmaßnahmen? Also der Verdacht, dass so mancher Politiker, sich auf das gönnerhafte Gewähren/Nichtgewähren gewöhnt hat, ist nicht von der Hand zu weisen und deshalb schnellstens zu beenden. Da fallen ganz bestimmte politische "Farben" auf, die da ihre "Kernkompetenz" sehen. Wenn die das Sagen haben, wird jeder, wirklich jeder betroffen sein... warten wir es ab.

  34. 124.

    Stellt sich dann nur noch die Frage, was ist zum Schluß
    Wenn dann die ganzen Covididioten und Impfgegner uebrig bleiben.
    Bleiben dann die Grundrechte Aller weiter eingeschränkt oder werden diese markiert, interniert oder sonst wie. Aluhut tragen.
    Es werden doch immer Menschen aus welchen Gründen auch immer, sich nicht impfen lassen oder noch nicht geimpft sein.

  35. 123.

    Einer der wenigen sachlichen Kommentare.
    Leider werden es wirklich Gerichte entscheiden, bzw. ein Gericht das BVerfG.
    Denn Klagen gegen Verordnungen sind immer nur für den Kläger gültig und nicht für die Allgemeinheit, wie man bei der Sperrstunde gesehen hat.

  36. 122.

    Danke für Ihren Kommentar, der mir aus der Seele spricht. Ein wichtiger Fakt, den Sie benennen wird hier bei der der ganzen Diskussion völlig unter den Tisch fallen gelassen - Es ist nach derzeitigem Wissensstand nämlich nicht ausgeschlossen, daß Geimpfte noch andere Menschen infizieren können. Aber das kommt davon, wenn einerseits Schlagzeilen manipulativ gesetzt werden, und andererseits nur noch Überschriften gelesen werden. Mich ärgert in diesem Zusammenhang sehr das Vorpreschen von Frau Popp, weil es dieses Missverständnis befördert und nur für weitere Streitereien und Unruhe sorgt - das Gegenteil ist von dem, was wir jetzt eigentlich bräuchten.

  37. 121.

    Warum den Geimpften die Freiheit nicht gönnen? Ich bin auch noch nicht geimpft, freue mich aber für jeden, der es ist. Mir geht es in der Quarantäne nicht besser, wenn andere auch leiden. Warum sollte man Gastronomen nicht wünschen, dass die Geimpften das Geschäft beleben? Wären Sie geimpft, würden Sie dann warten wollen bis es 80.000.000 sind?

  38. 120.

    Ich finde diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt unnötig, wo noch nicht mal 10% der Bevölkerung eine Zweitimpfung erhalten haben und gleichzeitig die Zahl der Neuinfektionen hoch ist. Wenn wir soweit sind, dass 40-50% der Bevölkerung geimpft sind, dann hat sich diese Diskussion hoffentlich erledigt.

  39. 119.

    Es ist genau umgekehrt. Es ist unsolidarisch den geimpften nicht Ihre Freiheiten zurückzugeben. Ich bin in dem Alter, wo ich frühestens in 4-5 Monaten geimpft werde und ich habe überhaupt kein Problem damit, dass die geimpften Ihr Leben wieder leben dürfen. Je früher desto besser. Weil ich kein neidischer oder egoistischer Mensch bin, gönne ich jedem der endlich wieder ein Stück Normalität genießen kann. Die Gesellschaft wird in dem Moment gespalten, wenn Leute ernsthaft anfangen zu quängeln: Warum darf der was ich nicht darf wie kleine Kinder.

  40. 118.

    "Dass Geimpfte das Virus gar nicht weitergeben, sagt das RKI nicht"
    Eine wesentliche Kernaussage des Berichtes. Es gibt dazu keine gesicherten Aussagen.

    Auch ich bin für Lockerungen und eine dringende und schnellstmögliche Wiederherstellung der Grundrechte, aber für alle.

    Wenn man jetzt aus populistischem Wahlkampfgetöse auf Stimmenfang geht, dabei die Gleichbehandlung aller Menschen außer Acht läßt und im Gegenteil dazu ein nicht kalkulierbares Ansteckungsrisiko in Kauf nimmt, wird es bei den Gerichten enden. Man kann keine "scheibchenweise Salamitaktik" einführen, da das gar nicht kontrollierbar ist (siehe Kommentar 49).

    Auch die Tatsache, dass man jetzt älteren Menschen den Zugang zu mRNA-Impfstoffen verweigert, wird auch bei den Gerichten enden. Auch hier gelten Gleichbehandlungsgrundsätze, die nötigend verweigert werden.

  41. 117.

    Wo war denn in den letzten Monaten ihre vielgepriesene Solidarität der ``Jungen``. Man kann doch hinschauen wo man will, ÖPNV, Supermarkt und Parks, überall junge Leute ohne Maske und Abstand. Ich als knapp 60jähriger mit einer schweren Lungenerkrankung sitze seit Monaten zu Hause, quasi in Selbstquarantäne um mich zu schützen. Und wenn ich in der nächsten Woche die 2. Impfung erhalten habe soll das so weitergehen? Solidarität gibt es hier schon lange nicht mehr.

  42. 116.

    Fantastischer Kommentar! Unterschreibe ich komplett. Das Solidaritätsprinzip wäre eine komplette Einbahnstraße, wenn die Geimpften wieder normal Leben könnten, und die Ungeimpften in die Röhre gucken. Beispielsweise im Sommer, falls man keinen tagesaktuellen Test bekommt, und sich das Freibad von außen angucken darf.

    So lange es nicht entweder A) für JEDEN ein Impfangebot mit ZEITNAHEM Termin gibt (nach aktuellem Stand leider mehr als unwahrscheinlich), oder B) die Bürger kostenfrei mit Selbsttests ausgestattet werden, so dass ALLE Bürger JEDERZEIT die Chance auf Teilnahme haben, finde ich Verhandlungen um Öffnungen und besondere Privilegien für die Geimpften indiskutabel. Das Privileg der Geimpften ist es eben geimpft zu sein - das muss reichen!

  43. 115.

    Auch die große Personengruppe, die sich nicht impfen lassen will, wäre benachteiligt bei der Umsetzung von "Freiheiten für Geimpfte". Es gilt: Eine Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. Das folgt aus dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, das sowohl verfassungs- als auch völkerrechtlich gewährleistet ist. Es gibt viele Gründe, die jeder einzelne haben kann, sich gegen die Impfung zu entscheiden... Das muss respektiert werden und darf nicht zur Erniedrigung dieser Personengruppe führen. Diese als Impfgegner oder Verweigerer zu bezeichnen ist bereits Diskriminierung.

  44. 114.

    Wenn Geimpfte das Infektionsgeschehen nicht weiter beeinflussen würden...
    Aber - dem ist nicht so. Was bringt uns eine geringere Virenlast anbetrachts eines derart gefährlichen Virus'?
    Die Mutationsgeschwindigkeit nähme in dem Maß zu, wie durch weitere Lockerungen potentielle Übertragungen ermöglicht würden.
    Anbetracht der vielen noch ungeimpften Menschen und der schweren Risiken, mit einschneidenden Spätfolgen, müssen Wirtschaftsinteressen vorerst zurückgestellt werden.
    Die Zukunft wird zeigen, was wir aus der Geschichte gelernt haben.

  45. 113.

    Es klingt schon komisch, was Frau Pop da von sich gibt. Welchen posten hat sie noch gleichl? Richtig ! WIrtschaftssenatorin!
    "Schuster bleib bei deinen Leisten".Ist die Wirtschaftssenatorin nicht ausgelastet? Trotz Klagen bzgl. der Pandemieauflagen/fehlender Coronahilfen etc. aus der Wirtschaft ?
    13 % der Bevölkerung haben eine Impfung erhalten. Aufgrund von Impfstoffknappheit und überkorrekter Bürokratie warten also noch 87% auf einen Termin. Für mich klingt das nach Privileg genug. So empfinden das auch meine auf Gund des Alters/Berufes bereits geimpften Freunde und Verwandten. Nie würden sie auf die Idee kommen, dass sie zusätzlich nach priorisierter Impfung auch noch eine Exttrawurst bekommen. Während sich junge Leute durch Onlinesemester quälen, Jobs verloren haben, Kontakte einschränken und seit einem Jahr Solidarität zeigen, erwarte ich, dass Geimpfte demütig weiter an die Regeln halten, die uns alle im Alltag belasten. Aus Solidartät den Wartenden auf Impfung gegenüber !

  46. 112.

    Ich hatte u.a. geschrieben

    "..........Es geht hierbei nicht um Neid sondern um GLEICHBEHANDLUNGSGRUNDSÄTZE. Das GG verbietet die Ungleichbehandlung von Menschen, weshalb als Ergänzung dazu das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) existiert."

    Wenn ein bestimmter Stand erreicht ist sind ALLE BESCHRÄNKUNGEN FÜR ALLE aufzuheben. Alles andere wäre Impfpflicht durch die Hintertür bei Rechtsbeugung durch die Außerkraftsetzung des AGG.

    Man kann keine Rechtsbeschränkungen aufheben, indem man neue erläßt.

    "Es ist nicht der einzige Vorstoß von Spahn gegen Grundwerte der Gesellschaft. Seine Nötigung älterer Mitmenschen i.S. von "entweder AZ oder gar nichts" wird Folgen haben. " Und auch dieses Thema von Spahn liegt bereits bei Gerichten und Staatsanwaltschaften.

  47. 111.

    Wenn alle die geimpft werden wollen geimpft sind dann kann man über Freiheiten reden. Denn Impftermine bekommt man zur Zeit bis in den Juli.
    Vorausgesetzt der Impfschutz beträgt einhundert Prozent.

  48. 110.

    Es stellt sich die Frage: in welchem Deutschland wollen wir leben?
    Ein Deutschland wo es um Fußgänger gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Autofahrer, Ungeimpfte gegen Geimpfte geht?
    Müssen sich ab morgen die Geimpften einen Coronna Virus ans Revers heften damit die Ungeimpften ihren Frust abladen können?
    Und wie lange sollen die Beschränkungen andauern, bis alle ein Impfangebot erhalten haben? Dies wird auch nichts ändern, denn 20,30 vielleicht 40% werden sich nicht impfen lassen und weiterhin möglicherweise das Virus verbreiten. Eine 100% Sicherheit wird es also nie geben.
    In der Endkonsequenz müssten wir auch bei jeder Grippewelle in den Lockdown gehen. Die Grippe nimmt aber kaum einer wahr. Hier geht man das Risiko von Kranken und Toten ein, das Leben läuft normal weiter.
    Ähnlich wird es mit Corona laufen. Der Großteil der Bevölkerung läßt sich regelmäßig "updaten" , der Rest lebt mit dem Risiko.
    Als Entschuldigung für den rbb Beitrag möchte ich annehmen, dass der rbb den öffentlich rechtlichen Auftrag erhalten hat festzustellen, wie das Wahlvolk reagiert. Wie auch bei den MPKs werden vorab Informationen verbreitet um mögliche Reaktionen bei der Umsetzung einkalkulieren zu können.

  49. 109.

    @Herr Wichmann, @ Anders : Danke für Ihre tollen Statements, so gut hätte ich es wohl nicht auf den Punkt gebracht. Tip fuer die Neider (inkl. dem Verfasser des Artikels): Wie wäre es denn mal mit “Glückwunsch zur Impfung und schön, dass ihr im Kampf gegen Corona vorangeht !” Denn so mancher Impfling hat sicher auch länger überlegt, ob er sich traut. Und diejenigen, die in langen Schlangen vor Astra-Impfstellen stehen, haben ganz wesentlich dazu beigetragen, dass es einfach insgesamt schneller geht.

  50. 108.

    Staatlich verordnete Grundrechtebeschneidung als Solidaritätsmaßnahme mit Nichtgeimften?
    1. Grundrechte sind grundsätzlich keine Frage der Solidarität mit anderen Menschen.
    2. Solidarität ist eine freiwillige Handlung.
    Die Infektionsschutzmaßnahmen haben uns massive Eingriffe in unsere Grunrechte eingebracht.
    Nun sind die ältesten Gruppen der Bevölkerung, und einige Berufsgruppen geimpft, und die sollen jetzt durch den Staat gezwungen werden, weiterhin auf ihre Grunrechte zu verzichten, sozusagen als Akt der Solidarität?
    Was für eine Zumutung für alte Menschen die nur noch ein paar Jahre, oder Monate vor sich haben.

  51. 107.

    Gerne gebe ich den vorsprung den geimpften. Freue mich für sie. Die anderen und auch ich sind ja nicht vergessen, sondern stehen nur in der Warteschlange. Logistisch auch in der jetzigen Situation nicht anders zu machen.

  52. 106.

    Das Ganze mit der Solidarität wäre sicher einfacher wenn irgendein Versprechen mal eingehalten worden wäre. Erst war es Anfang Sommer, dann im Sommer und nun Ende Sommer erhält jeder ein Impfangebot. Man will also Solidarität bei den Geimpften einfordern bis zum Sankt Nimmerleinstag.
    Man hat von den Jüngeren immer gefordert … ihr müsst verzichten, damit die Älteren geschützt werden. Nun ist dies der Fall. Das bedeutet für die Jüngeren . nichts …. sie müssen weiter verzichten … jetzt halt ohne Grund.
    Entscheidet das erste Gericht.. Impfung reicht aus um seine Grundrechte vollständig zurück zu erhalten wird es (solange keine Impfpflicht besteht) schnell dazu kommen das der erste vor Gericht ist und sagt … ich will mich nicht Impfen lassen wieso soll ich auf Grundrechte verzichten ?
    Man hat selber dafür gesorgt, das mit immer neuen Gründen warum man irgendwas nicht darf, das Emde der Einschränkungen die Impfung ist. Wenn man sich auch daran nicht hält, bedeutet das es gibt kein Ende

  53. 105.

    Die vielbeschworene Solidarität war nicht rumzumosern, dass zuerst Menschen geimpft werden, die wenn wir mal ehrlich sind, außer eine etwaige Ansteckung ÜBERleben, nicht mehr so viel davon haben (90jähriger bettlägeriger Pflegeheimbewohner beispielsweise) - anstatt Menschen die sich danach verzehren, wieder ihr normales Leben aufzunehmen, mit all den kleinen schönen Dingen, Familie und Freunde, Kultur, Restaurants...

    Hier hört es bei mir auf, ich zitiere Sie: "Also ich persönlich halte es nicht nur aus, darauf noch ein paar Wochen warten zu müssen, ich empfinde es als meine Form von Solidarität es diesen Menschen auch zu gönnen."
    Nein, noch mehr Solidarität ist von mir nicht zu erwarten, ich "gönne" nicht. Und es sind auch nicht "noch ein paar Wochen", ich gehöre zur letzten Impfgruppe (wie so viele andere gesunde Millenials / Gen Zs), im Sommer werde ich bei dem Tempo von einer Impfung träumen - und da erwarte ICH dann mal Solidarität von den glücklichen bereits Geimpften!

  54. 104.

    Und ein weiterer Artikel, der die fixen Ideen des Herrn Spahn aufgreift. Der 3te? Gestern sprang Frau Pop auf Herrn Spahn, die Reaktionen konnte man nun schon 3 Tage lesen. Alte und Kranke wurden angeprangert, als unsolidarisch bezeichnet und zum Teil waren die Äußerung schon beleidigend. Traurig! Herr Spahn täte gut daran,einfach mal eine Zeit lang aus den Medien zu verschwinden und seine Twitterpfötchen zu kontrollieren. Keiner braucht falsche Impfversprechungen und Kampagnen wie diese, welche zu Hass und Neid unter der Bevölkerung führen!!! Wieviel von den Geimpften würden überhaupt Privilegien wollen, wurden wir gefragt... NEIN, aber verurteilt für eine Aussage eines, für mich jetzt nur noch als Krankministers, zu bezeichnen. Das Volk wird von solchen Aussagen zerfressen. Ich stecke mir, als Geimpfter nach der 3....Welle gerne ein Stäbchen zum Testen in den Kopf, es ist nur ein kleiner Akt um die Neidvollen zu befriedigen und vorallem das Restrisiko zu senken.

  55. 103.

    Genauso wie Ihnen Rechtsgrundlagen bei Geimpften fehlen, fehlen mir Rechtsgrundlagen für Gesunde.
    Beispiel: Ein Gesunder, der vor einem Fitnessstudio für einen Sofort-Test bereit wäre um Eintritt zu erlangen.
    Momentan verboten.
    Wo ist da die Rechtsgrundlage?
    Oder wollen Sie erzählen, Nicht-Corona-Infizierte verbreiten Corona?
    Der Lockdown war immer auch anteilig ein Solidarprinzip.
    Für wen machen wir das denn alles?

  56. 102.

    Pippi Langstrumpf lässt grüßen... Ich bin Event-Caterer und darf seit einem Jahr nicht arbeiten - hätten demnach alle anderen aus Solidarität auch nicht arbeiten sollen? Nein, jeder der durch die Impfung nicht mehr in Gefahr für sein Leben ist, soll raus aus den Verboten!

  57. 101.

    "Dass Geimpfte das Virus gar nicht weitergeben, sagt das RKI nicht"
    Eine wesentliche Kernaussage des Berichtes. Es gibt dazu keine gesicherten Aussagen.

    Auch ich bin für Lockerungen und eine dringende und schnellstmögliche Wiederherstellung der Grundrechte, aber für alle.
    Wenn man jetzt aus populistischem Wahlkampfgetöse auf Stimmenfang geht, dabei die Gleichbehandlung aller Menschen außer Acht läßt und im Gegenteil dazu ein nicht kalkulierbares Ansteckungsrisiko in Kauf nimmt, wird es bei den Gerichten enden. Man kann keine "scheibchenweise Salamitaktik" einführen, da das gar nicht kontrollierbar ist (siehe Kommentar 1).
    Die Tatsache, dass man jetzt älteren Menschen den Zugang zu mRNA-Impfstoffen verweigert, wird auch bei den Gerichten enden. Auch hier gelten Gleichbehandlungsgrundsätze, die nötigend verweigert werden.

  58. 100.

    Und wer arbeitet in der Kneipe? Soll die 75 jährigen jetzt die 80 jährigen im Café bedienen?
    Nein es wird sein wie bisher das die Betrieben verschont werden was zu der eigenartigen Situation führt, dass die 30 jährige zwar im Kino Arbeiten darf aber selbst keins besuchen. Das der Wirt 8std am Tag Bier zapfen darf aber nach Feierabend nicht auf der Terrasse eins trinken.
    Das ist nicht vermittelbar

  59. 99.

    Nein verdammt nochmal, das hat doch überhaupt nichts mit Neid zu tun! Mein Mann, 70 mit Vorerkrankungen, hat noch nicht einmal ein Impfangebot erhalten, auf wenn sollten wir denn Rücksicht nehmen, wenn es uns andere gegenüber auch nicht tun?NEIN!

  60. 98.

    "Es gab vor Corona keine Solidarität und Sie wird es auch nach Corona nicht geben. So ist das nun mal ."

    Ganz ehrlich? Ich habe von einem Covidioten und Coronaleugner nichts anderes erwartet.

  61. 97.

    Ein guter Kommentar. Und es geht ja gar nicht darum, dass nichtgeimpfte es unter Umständen als besondere Last empfinden, sich weiterhin das Stäbchen in die Nase jagen zu müssen. Ich würde dies aus Solidarität auch gerne weiterhin mitmachen. Mein Verständnis hört aber insofern auf, als das es zur Zeit ja gar nicht genug kostenlose Testmöglichkeiten gibt, die eine entsprechende Nachfrage decken können. Entweder sind die Testzentren so voll, dass man mindestens ein oder zwei Stunden warten muss um überhaupt getestet zu werden, oder man bekommt bei diversen Apotheken überhaupt keinen Termin. Es kann nicht sein, dass man für einen Friseurbesuch oder zum Einkaufen für dringend benötigte Klamotten weiterhin tagelang einen Termin im voraus buchen muss. Von einem künftigen Café-Besuch mal ganz zu schweigen. Und vom Besuch bei älteren, nichtgeimpften Familienmitgliedern rede ich hier erst gar nicht. Da konnte ich vor zwei Wochen immer einen Test machen und hatte eine kleine, zusätzliche Sicherheit. Jetzt ist es ein Glücksspiel einen Test zu bekommen. Nein! So geht das nicht weiter. Es kann nicht sein, dass geimpfte fröhlich ins Theater, Kino, Restaurant gehen und der Rest schaut in die Röhre, weil nicht ausreichend Testkapazitäten vorhanden sind. Die Jungen haben sich jetzt ein Jahr sehr solidarisch gegenüber der älteren Generation verhalten. Und das war auch richtig so. Aber wenn für die Geimpften gelockert wird, dann erwarte ich jetzt vollste Solidarität mit den Jüngeren. Und solange kein Impfstoff vorhanden ist muss man die Testmöglichkeiten ausbauen. Warum ist das nicht längst geschehen? Wir haben in Berlin doch so viele Plätze um beispielsweise Testzelte aufzubauen. Nach dem Motto "ranfahren, testen, weiterfahren". Tempelhofer Feld, große Parkplätze wie vor den Sportstadien, oder auch etwas kleinere innerstädtische Plätze. Das könnte doch für ein halbes Jahr genutzt werden. Was ist mit den Hotels? Warum nutzt man die nicht? Die Kinos und Theater stehen leer. Könnte man auch für Tests nutzen, bis alle ein Impfangebot hatten. Unser Land soll endlich aus der Hüfte kommen. Ich bin gerne bereit noch weiterhin Solidarität zu üben. Und das sage ich als nicht mehr ganz junger Fünfziger;-) Aber nur wenn es möglich ist sich jederzeit schnell und unkomplizert kostenlos testen zu lassen.

  62. 96.

    Sicherlich kann der Kommentator des rbb seine Meinung haben, aber letztendlich werden diese Frage Gerichte klären. Und da bin ich mir ziemlich sicher, zugunsten der Geimpften. Denn das RKI sagt eindeutig, dass das Ansteckungsrisiko bei Geimpften deutlich geringer ist als bei Getesteten. Also macht zusätzliches Testen bei Geimpften wenig Sinn. MNS könnte man ja beibehalten.

  63. 95.

    "Was ich nicht krig, darf auch keinanderer kriegen, ist das eure Definition von Solidarität?

  64. 94.

    Die "Solidarität" im Beitrag ist de facto gar keine, ist nicht nötig und bedient Missgunst: "wenn ich keinen Pool nutzen kann, darf der Nachbar auch nicht baden." Aber es ist müßig darüber zu streiten, denn die rechtliche Seite dazu ist so was von klar, dass Anwälte sich schon mal "die Hände reiben" können. Am besten ist: "Virus gar nicht weitergeben" ist nicht geklärt - aha, wer muss was beweisen?? "mehr...ermöglichen" klingt auch wie: "gewähren, einräumen, zuteilen usw." und zeigt die Geisteshaltung wer für wem da ist. Ist es nicht Sache der Politik zu begründen, ab wann Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen? Ansonsten sind diese nicht zu gewähren, sondern sie sind da/vorhanden und zwar ohne "schon, bereits, will" und andere Möglichkeitsformen (Konjunktiv).

  65. 93.

    Dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.
    Es wäre tatsächlich das einzig Hoffnungsvolle, wenn die Impfungen bis zum Sommer auch bei den Altersgruppen ankommen, die so sehr auf die Freiheiten eines normalen Alltags warten. Bis dahin sollte die Regierung es mit etwas mehr Vertrauen in die Bevölkerung versuchen und ermöglichen, Aktivitäten unter sicheren Hygienebedingungen auszuüben.
    Welche Möglichkeiten bleiben der Regierung noch, um bei steigenden Temperaturen die Bevölkerung zum weiter machen zu bewegen? Ausgangssperre auch am Tage?

  66. 92.

    Hi.
    Man könnte es auch diskriminierend finden, dass obwohl man geimpft ist, sich dennoch testen lassen mus, wenn man die Haare geschnitten haben möchte.

  67. 91.

    Auch Sie überlesen die relevanten Fakten. Geimpfte verbreiten den Virus weiter ohne selbst Symptome zu zeigen. War das jetzt deutlich genug?

    Außerdem werde Betrug und Impftourismus Tür und Tor geöffnet. Da wurde, man muß inzwischen leider sagen mal wieder, nicht nachgedacht. Das ist Populismus wie auch im Saarland und SH. Da wollen unverantwortliche Populisten Wahlen gewinnen, auf Kosten von Toten und den immer noch nicht absehbaren Folgeschäden einer Covid-19 Erkrankung.

    Wir sitzen alle im selben Boot gilt schon lange nicht mehr, siehe Halle.

  68. 90.

    Der Abschied von der Solidarität? Welcher Abschied? Sicher gibt es sie hier und dort noch vereinzelt, aber dass unsere Gesellschaft zusammen- und etwas durchstehen kann, das gibt es schon seit ein, zwei Jahrzehnten nicht mehr. Wie auch, wenn sich schon Entscheidungsträger und Vorbilder an der Krise bereichern und die Existenznöte vieler Menschen ganz egal scheinen? Wie auch, wenn vielen Menschen der kleinste gemeinsame Nenner fehlt und sie mehr und mehr wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch und sozial auseinanderdriften? FFF hat es in den vergangenen Jahren auch gut gezeigt, dass man sich lieber über eine ganz bestimmte Gruppe aufregt, statt ein super wichtiges Thema ernst zu nehmen und es anzugehen. Würde es eine Solidarität geben, hätten wir Corona noch nicht überwunden, aber deutlich besser im Griff. Aber vielleicht meint der Autor auch nur die diktierte Solidarität. Solidarität an sich hieße nämlich, andere gewähren zu lassen und nicht neidzerfressen nur seinen eigenen Vorteil zu sehen (Wenn es mir schlecht geht, soll es allen schlecht gehen). Diese gezeigte Solidarität muss dann aber in beide Richtungen funktionieren (was sie in den meisten Fällen aber nie tut). Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn dass Leben sukzessive wieder normaler wird, wenn auch noch nicht für mich. Und eine Normalisierung hilft auch noch ggf. existenzbedrohten Bereichen.

  69. 89.

    Sehr interessant zu wissen, dass Jens Span ein Denkmal für sich erhofft. Von seinem Geld ein Haus zu kaufen, ist auch nicht so gut. Er sollte lieber bei den netten Menschen in der Rigaer Straße um Unterschlupf betteln müssen und geläutert Fahrrad fahren. Der Autor blickt nicht umfassend genug durch. Richtig verstandene Solidarität bedeutet, mit dem Impfen vorläufig in Berlin aufzuhören und all die Länder weltweit vorzugsweise zu versorgen, die viel schlimmer dran sind. Davon gibt es ja leider genug. Ich fordere generelle Solidarität, nicht nur beim Lohn. Alle weltweit das Gleiche, ist doch nur gerecht... Einfach mal anfangen.
    An dieser versifften Stadt kann man nur noch verzweifeln.

  70. 88.

    Es geht hier ja nicht um die Rückgabe von ein paar Freiheiten, es geht um Grundrechtseinschränkungen, die selbstverständlich nach der Aussage des RKI SOFORT zurückgenommen werden müssen! Solidarität kann auch falsch verstanden werden: haben sich die westberliner aus Solidarität mit den ostberlinern ihre freiheitsrechte nehmen lassen? Nein, sie haben Freiheit für alle gefordert. Insofern ja, würden die noch nicht geimpften klagen, ginge es garantiert deutlich schneller mit der impfkampagne!

  71. 87.

    Die Abkehr vom Prinzip der Solidarität ist hier völlig richtig - und begründet in der Frage, warum Geimpfte länger als unbedingt erforderlich an den Maßnahmen festhalten sollten - sind sie doch -wenn überhaupt- weniger infektiös als Menschen mit einem Negativtest!

  72. 86.

    Was immer vergessen wird: für alle unter 16 wird es vermutlich auch bis zum Sommer kein Impfangebot geben.
    Aber die Kinder werden von den Politikern ja eh die meiste Zeit vergessen, sind ja nicht so wichtig.
    Ich finde die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt völlig unangebracht. Und es zeigt wieder, dass viele Politiker gerne vergessen, was sie noch vor wenigen Wochen gesagt haben.

  73. 85.

    Dieser Bericht spricht mir aus der Seele. Ich habe am 22.03. eine Einladung zum impfen erhalten. Habe sofort angerufen bei der Hotline und einen Termin zum impfen für den 13.05. erhalten. In der Zwischenzeit ist mein Mann geimpft und alle um mich herum auch. Ich muss jetzt auf Kontakt zu meinem Enkelkind vermeiden, die grad Corona hatte.
    Wo bleibt hier in diesem Land die Gerechtigkeit und die Gleichstellung.
    Fazit für mich: ich bleibe zu Hause bis ich am 24.06. meine zweite Dosis erhalten habe.
    In meine Nase kommt kein Stab .

  74. 84.

    Vielen Dank für die passenden Worte. Dieser Kommentar spricht vielen aus der Seele.
    Ich hoffe nicht das die Gedankengänge
    einiger Politiker umgesetzt werden bevor
    jedem Impfwilligem ein entsprechendes Angebot gemacht wurde.

  75. 83.

    Ist das Ihre Kriegserklärung gegen geimpfte? Sin d sie ein Verschwörungstheroretiker oder nur zu faul/feige sich impfen zu lassen?

  76. 82.

    Sorry, aber dieser Kommentar geht an der Wirklichkeit vorbei. Erstens ging es nicht darum, sofort Freiheiten für Geimpfte zu gewähren und zweitens gibt es nicht genügend Kapazitäten für regelmäßige Tests mit zuverlässigem Ergebnis für alle. Da hilft es in der Tat, wenn demnächst Geimpfte nicht mehr getestet werden und nicht in Quarantäne müssen. Die Geimpften könnten sogar im Arbeitsleben dafür sorgen, dass Ungeimpfte im Homeoffice bleiben. Von Restaurantöffnungen war übrigens nirgends ernsthaft die Rede.

  77. 81.

    100% richtig aus der Sicht eines Menschen, der wie ich noch bis zum Sankt Nimmerleinstag auf eine vielleicht nie zur Verfügung stehende Impfung warten muss, während das Kind in Präsenzpflicht täglich zur ungeschützten Schule gehen muss und ich selber in Präsenzpflicht im Betrieb hocke, täglich, ungeschützt.

    Und kommt mir nicht, dass Masken dich schützen! Wenn das so wäre, gäbe es keine Testpflicht und Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel, Museen, Kinos.

    Sobald das Lügen aufhört und ich MORGEN zum Doc gehen kann und vorbehaltlos geimpft werde, dürfen auch

    die werten Rentner, für die wir das alles aushalten

    und die 10cm neben mir stehen mit Maske unter der Nase, ins Restaurant!

    Vorher nicht!

    (Vorerkrankte, die nur ihr Leben retten müssen und nicht auf Restaurant, Urlaub und Oper pochen, schließe ich ausdrücklich aus!)

  78. 80.

    Danke Herr Schöbel für diesen guten Kommentar. Damit treibt die Politik die Spaltung immer weiter voran. Erst nehmen die PolitikerInnen die Grundrechte und nun bekommen nur Geimpfte diese wieder zurück. Das Versagen nahm seinen Lauf bei der Beschaffung von Impfstoff und zieht sich durch die gesamte Pandemie. So werde ich bis zum Sankt Nimmerleinstag auf die Impfung warten und es bei den Wahlen im Herbst berücksichtigen. Es wird eh eine Briefwahl, weil ich bis dahin bestimmt noch nicht geimpft bin.

  79. 79.

    Ich habe auch noch kein Impfangebot ... und es wird noch Wochen dauern, bis es soweit ist.
    Für mich stellt sich jedoch die Frage: Welche Alternative gibt es ??? Wollen wir wirklich alles geschlossen lassen, bis ALLE ihr Impfangebot haben und noch schlimmer, bis alle ihren vollständigen Impfschutz erreicht haben? Das wird vermutlich beim momentanen Impftempo zu Weihnachten sein. Dann lassen wir aus kompletter Solidarität bis dahin alles zu? Oke ... aber dann sind wir zum Jahresende einfach komplett pleite. Mal sehen, wer dann noch von Solidarität spricht. Oder, wir zeigen uns solidarisch ggü den Menschen, die seit einem Jahr nicht arbeiten konnten und freuen uns, dass die Wirtschaft langsam in Schwung kommt und Mediziner, Sanitäter, Polizisten, chr. Kranke, Oma, Opa usw. "Vorteile" haben. Ich steck mir das Stäbchen noch in die Nase, auch wenns bescheiden ist. Aber für diese Situation können die Menschen nichts.

  80. 78.

    Die immunisierten Menschen sollten natürlich Freiheiten vorrangig zurück erhalten. Alte und andere Gruppen, wie das Personal in den Kliniken u.a., In einem Boot saßen wir in der Pandemie sowieso nie. Weder in Bezug auf die Einschränkungen, noch bei der Aussicht auf einen schweren Verlauf. Manche sind im Home-Office, andere müssen im ÖPNV zur prekären Tätigkeit fahren. Die "Monate der Entbehrung" verbringen einige im eigenen Haus mit Garten, andere in einer beengten Wohnung ohne Balkon und Rückzugsmöglichkeit.
    Das "geteilte Leid" findet aus meiner Sicht vor allem in Artikeln und Foren statt, die sich an eher privilegiertere Bevölkerungsteile richten.

  81. 77.

    Vorneweg: keine Ahnung, wann ich geimpft werde!

    Der Artikel hier bedient m.E. das infantile Neidgen.
    WENN von einem 2x geimpften Bürger die gleiche "Gefahr" in Bezug auf Verbreitung des Virus ausgeht, wie von einem negativ getesteten, DANN und NUR DANN halte ich es für richtig, wenn diese dann gleichbehandelt werden.
    Das hat nix damit zu tun, gemeinsam durch die Krise zukommen. Die Impfbereitschaft ist wie oben erwähnt hoch - folglich ist eine teilweise Rückkehr zur Normalität kein Bonus zur Impfung, sondern eine Selbstverständlichkeit.
    Zumal sich für Ungeimpfte nix ändert. Wieso soll ich als Ungeimpfter jemandem etwas verweigern, wenn sich für mich selbst nix ändert?

  82. 76.

    Mit Verlaub Herr Schöbel, ihr Beitrag ist verfassungfeindlich und es ist erstaunlich das der rbb, als öffentlich- rechtliche Einrichtung das mitmacht. Natürlich als Kommentar und freie Meinungsäußerung. Nicht etwa als Meinungsmache und Wahlkampfbeitrag.
    Nicht nur das GG in Deutschland sondern auch die europäischen Gesetze setzen an Einschränkungen der persönlichen Grundrechte strenge Regeln ein. Sind die Voraussetzungen für Einschränkungen nicht mehr gegeben müssen diese natürlich aufgehoben werden.
    Das hat nichts mit Solidarität zu tun sondern mit der Einhaltung unserer Rechtsordnung.
    Mit ihrer Meinung verstärken sie die Spaltung unserer Gesellschaft und rufen zur Mißachtung unserer Gesetze auf.

  83. 75.

    Wir sitzen doch schon lange nicht mehr in einem Boot. Während ich Strafe zahlen muss, weil ich alleine nach 22 Uhr auf einer Bank ein Bier trinke, tanzen Tausende folgenlos jedes Wochenende in einer anderen Stadt unter Belustigung der Polizei ohne Masken und Abstand Polonaise.

    Im Übrigen geht es darum, dass es nach einer Impfung rein rechtlich keinen wirklichen Grund mehr gibt, die Grundrechte weiter einzuschränken. Abgesehen vom völligen Versagen von EU, Bund und Ländern bei der Beschaffung des Impfstoffes bzw. der Organisation der Verteilung.

  84. 74.

    Was Herr Schnöbel bei seinem Kommentar leider überhaupt nicht berücksichtigt ist, dass es keine Entscheidung der Politik ist Geimpften Freiheiten zuzugestehen.

    Es sind Grundrechte. Die Aussicht für Geimpfte ihre Grundrechte auf dem Rechtsweg einzufordern sind so gut , dass die Politik gar nicht erst versucht hier dauerhaft zu beschränken. Nur versucht Herr Spahn das gerade als Zugeständnis zu verkaufen. Solidarität hin oder Herr man sollte sich jetzt darauf konzentrieren das alle schnell geimpft werden. Aber das hat ja spahn und Co ordentlich vergeigt.

  85. 73.

    Interessanterweise gab es letztens einen Artikel in der Zeit zu ebenjenem Thema, welcher von einer Gesellschaft des Neides sprach. Ich tendiere eher zu deren Sichtweise. Was tut es mir denn an Leid wenn die alten Leutchens, die vollkommen fertigen Krankenschwestern und seit einem Jahr in Angst lebenden chronisch Kranken ohne nen Test einkaufen gehen können?

  86. 72.

    Solidarität lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise unter Beweis stellen.
    Beispielsweise ist es ein Akt der Solidarität, die Priorisierung bestimmter Gruppen bei der Impfreihenfolge anzuerkennen. Die besonderen Bedürfnisse der Schwächeren wird hierbei berücksichtigt.
    Wenn es jetzt darum geht, diesen Menschen ein paar Freiheiten zurückzugeben, die ihnen über lange Zeit nicht gewährt werden konnten, ist das meines Erachtens nur folgerichtig.
    Was spricht denn dagegen, wenn geimpfte Bewohner*innen eines Seniorenheims mal wieder gemeinsam essen oder geimpfte Krankenschwestern und -pfleger sich nach Feierabend auf ein Bier treffen?
    Also ich persönlich halte es nicht nur aus, darauf noch ein paar Wochen warten zu müssen, ich empfinde es als meine Form von Solidarität es diesen Menschen auch zu gönnen.
    Es ist sicher diskutabel, wo die Grenzen zu setzen sind. Aber Solidarität im Sinne pauschaler Gleichbehandlung nach dem Motto „wir sitzen alle im selben Boot“ kann nicht die Lösung sein.

  87. 71.

    Sobald die Möglichkeit besteht ein Impfangebot für alle gemacht werden kann ist das völlig okay. Warum sollte ich mich mit den Impfgegner oder Verweigerer solidarisch erklären.

  88. 70.

    Die Verlockungen haben ja in erster Linie den Grund die Impfbereitschaft zu erhöhen. Doch tasächlich spricht zum jetzigen Zeitpunkt sehr viel dagegen. Eine gewisse Anzahl der Geimpften hat keinen Schutz. Der Anteil dürfte gering sein aber wie hoch weiß man bisher nicht. Auch Geimpfte können das Virus weitergeben. Und vor allem lässt der Impfschutz nach, jetzt hört man oft das der Schutz 6 Monate anhält. Sprich demnächst haben die ersten die 6 Monate bereits erreicht. Alles Sachen die üblicherweise in einem Zulassungsprozess für Impfstoffe über Jahre geklärt werden.

    Ein nächstes Problem über das bisher nicht gesprochen wird ist das Thema impfen der Kinder. Bisher ist dies noch garnicht vorgesehen und wird wohl auch nicht vor den Sommerferein erfolgen. Sprich Familien mit Kindern dürften dann mangels Impfung nicht verreisen. Spätestens dann wird jegliches Solidarsystem über den Haufen geworfen und tut der Gesellschaft nicht gut.

  89. 69.

    Folge dem Kommentar in vielerlei Hinsicht nicht.
    Natürlich entstünde eine 2-Klassen-Gesellschaft, wenn Geimpfte essen gehen oder ungeprüft in Geschäfte gehen können, aber es würde eben der Gastronomie und den Läden auch helfen, das Überleben zu sichern/ermöglichen. Und das wäre auch eine Form von Solidarität. Wer um das entkräften sowas hier

    "... wer so argumentiert, sollte dann allerdings auch nicht die Immobiliengeschäfte des Bundesgesundheitsministers kritisieren, schließlich hilft er damit der so arg gebeutelten Maklerbranche."

    als "Argument" dagegen hernimmt, ist für meine Begriffe bereits zur Grenze der Unzulässigkeit und klingt ein wenig nach "instrumentalisieren".

    Wie auch immer man sich entscheidet; mit irgendetwas muss man sich solidarisieren. Dass die andere Seite darunter leidet, ist leider unvermeidlich. Und ich finde, es ist jetzt mal die andere, monatelang gebeutelte Seite dran.

  90. 68.

    Ich kann diesen Neid nicht nachvollziehen und vor allem finde ich es erschreckend, wie verbreitet er ist. Ich bin noch "jung" (naja, bald 50) und gehöre keiner Risikogruppe - mit Glück bekomme ich meine Impfung im Juni oder Juli.
    Aber ich möchte doch nicht dass Geimpfte völlig unnötig zu Hause bleiben - nein, raus so schnell wie möglich um wenigstens ein bisschen von der zerstörten Branchen zu retten! Das ist doch gut für uns alle! Die Debatte kommt mir leider typisch Deutsch vor: Egal wie es mir geht, Hauptsache ist, andere haben es nicht besser.
    WIR Ungeimpften sollten solidarisch mit den Geimpften sein, DAS ist sinnvolle Solidarität. Umgekehrt wäre nur schlecht, und zwar für alle.

  91. 67.

    "Sie werden also künftig wieder in Cafés sitzen oder reisen dürfen, ins Kino gehen oder Kulturveranstaltungen besuchen können." In der Praxis nicht umsetzbar aus zwei Gründen:
    1. Es sitzen Menschen mit und ohne MNS zusammen im Cafe. Nach spätestens 10sec. gibt es nur noch Variante 2.
    2. Es gibt keinen digitalen Impfnachweis.
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

    "Ja, das ist auch eine Frage von Neid – aber für den muss sich niemand schämen, nach Monaten der Entbehrung." Völlig falsche Interpretation des Sachverhalts. Es geht hierbei nicht um Neid sondern um GLEICHBEHANDLUNGSGRUNDSÄTZE. Das GG verbietet die Ungleichbehandlung von Menschen, weshalb als Ergänzung dazu das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) existiert.

    Es ist nicht der einzige Vorstoß von Spahn gegen Grundwerte der Gesellschaft. Seine Nötigung älterer Mitmenschen i.S. von "entweder AZ oder gar nichts" wird Folgen haben.

  92. 66.

    Ihr Gedanke der Solidarität ist aber auch mehr Wunschdenken, als gelebte Solidarität. Es geht hier nicht um Privilegien, es geht darum, vom Staat aberkannte Grundrechte schnellstmöglich dem Einzelnen zurück zu geben.
    Auch geimpfte müssen Maske tragen, Negativtest zum Shoppen oder für den Besuch im Baumarkt vorweisen.
    Dort, wo es möglich ist, sollte man aber die Wirtschaft hochfahren (Gastro, Urlaub,...) und dem Geimpften seine Grundrechte zurückgeben. Wo, was möglich ist, wird der Markt entscheiden. Glauben Sie ernsthaft, das der Geimpfte zuhause sitzen soll, weil noch nicht alle geimpft sind? Dann darf jemand, der ein Organ erhalten hat, sein Leben nicht frei gestalten und sich der Dinge erfreuen, weil ja andere noch auf ein Organ warten und nicht diese Freiheit der Lebensgestaltung haben? Das wäre Ihrer Vorstellung nach solidarisch.

  93. 65.

    Freiheit ist ein Grundrecht und keine Gnade einer Regierung. Wenn es demnach keine Gründe mehr für Grundrechtseinschränkungen gibt, müssen diese sofort aufgehoben werden

  94. 64.

    Abgesehen davon, dass der Kommentar an einigen Stellen vor Polemik nur so trieft - Herr Spahn und die gebeutelten Makler vs. die wirtschaftliche Not von Händlern und Restaurantbesitzern - entsteht bei mir der Eindruck, als würde diese Debatte hauptsächlich von Neid und Missgunst befeuert. Warum bitte gönnt man den Geimpften nicht, dass sie ihre Freiheiten wieder zurückbekommen? Selbst wenn das lt. Studien aus Israel sehr geringe Risiko einer Weitergabe des Virus bestünde, auf wenn trifft der Virus dann? Auf einen ebenfalls Geimpften. So what? Und was soll mir als Ungeimpftem die Solidarität meiner Mitmenschen bringen? Das ich mich besser fühle? Ich persönlich fühle mich nicht ausgegrenzt und ich habe genug Empathie um mich für jeden zu freuen, der das wieder machen kann, was auch ich vor Ausbruch der Pandemie so geliebt habe. Ins Kino, Theater, Restaurant und auf Konzerte gehen zu können.

  95. 63.

    Wer hier davon spricht, dass Geimpfte "mehr Freiheiten" zurückbekommen, hat das Grundgesetz nicht verstanden oder noch nicht bis ins kleinste Detail gelesen! Es geht nicht um Priviliegien und zusätzliche Freiheiten, sondern darum, dass für Geimpfte die Rechtsgrundlage entfällt, deren Grundrechte weiterhin einzuschränken. Inwieweit sich Geimpfte dann weiterhin solidarisch verhalten und freiwillig weiterhin Einschränkungen in Kauf nehmen, liegt im Ermessen jedes Einzelnen. Denn: Solidarität kann nicht verordnet werden. Sie liegt ganz im persönlichen Ermessen.
    Statt positiv zu bewerten, dass Geimpfte sich u. andere nicht mehr oder nur in geringem Maße anstecken können, das Gesundheitssystem nicht mehr belasten und DESHALB alle Rechte zurückerhalten sollen, kritisiert der Kommentator Hr. Schöbel, dass Ungeimpfte sich weiterhin testen lassen müssen, bis sie mit der Impfung an der Reihe sind. DAS IST UNSOLIDARISCH.

  96. 62.

    Genau so sehe ich das auch.

  97. 61.

    Vielleicht sollte Herr Schöbel mal einen Blick ins Grundgesetz werfen, bevor er drauflosschreibt.

  98. 60.

    von Solidarität steht nichts im Infektionsschutzgesetz im Gegenteil. Der Staat muss mir erklären warum ich als doppelt geimpfter weiterhin beschränkt werde. Übrigens gibt es schon Studien aus anderen Ländern das die Viruslast gegen Null geht. Man lässt sie hier nur in Deutschland nicht zu bzw. versucht es hinaus zu zögern. Es gab vor Corona keine Solidarität und Sie wird es auch nach Corona nicht geben. So ist das nun mal .

  99. 59.

    Zustimmung zu diesem Kommentar, danke!

    Hinzuzufügen wäre: die Nicht-Geimpften tragen jetzt das Infektionsrisiko (inkl. der Gefahren: schwerer Verlauf, Tod, Long-Covid) und haben das zum Wohle der Geimpften auf sich genommen!

    Ich sehe auch keinen Impfneid, sondern eine Impfsehnsucht. Es geht nicht um ein Luxusgut, das die Nichtgeimpften auch gerne hätten, sondern um elementaren Schutz von Leib und Leben. Zudem: wir profitieren ja alle von einer zunehmenden Zahl Geimpfter - egal, wer geimpft wurde. Insofern: kein Neid!

  100. 58.

    Ich habe Ostern meine Impfeinladung bekommen. Die Erstimpfung erhalte ich in 8 Wochen und die 2. In 15 Wochen. Bei dieser Schnelligkeit dauert das Impfen der Bevölkerung noch Jahre. Was nützt es wenn ein Partner geimpft ist und der Andere nicht. Ich fahre doch nicht allein in den Urlaub.

  101. 57.

    Genauso sehe ich das auch. Wir haben, zumindest die meisten, monatelang Solidartät gegenüber den gefährdeten Personen gezeigt oder auch das das Gesundheitssystem nicht ganz zusammen bricht. Nun erwarte ich die gleiche Solidarität für die, die aufgrund der Impfmisswirtschaft, noch Wochen oder Monate brauchen, bis sie geimpft wurden!

    Ansonsten wird die Kluft in diesem Land noch größer.

  102. 56.

    Also eigentlich geht es doch darum, dass ein Schnelltest nach der vollständigen Impfung sinnlos geworden ist. Schöner wäre es allerdings, dies mit einer Studie zu belegen.

  103. 55.

    Ich glaube die Diskussion um Privilegien für Geimpfte ist eine völlig unsinnige und soll nur dazu dienen, von der bedauerlichen Unfähigkeit abzulenken. Sollte irgendwann die Restaurants wieder öffnen , werden die einen mit einem Test und die anderen mit ihrem Impfausweis den Laden betreten. Wo ist das Privileg, wo die Entsolidarisierung?

  104. 54.

    Solidarität ist eine schöne Sache. Aber eine Gleichbehandlung "nach unten", nach dem Motto "wenn einige auf Grundrechte verzichten, müssen das alle tun", ist in unserer Rechtsordnung schlicht verboten. Die Grundrechte sind Individualrechte, die ausnahmslos nur dann eingeschränkt werden dürfen, wenn dies zur Bekämpfung einer konkreten Gefahr alternativlos ist. Sobald ein anderes Mittel zur Verfügung steht, muss die Grundrechtseinschränkung aufgehoben werden. Ich verstehe durchaus die praktischen Probleme, die im konkreten Fall damit einhergehen. So muss die Frage, ob Geimpfte die Krankheit nicht weiter verbreiten, wissenschaftlich geklärt werden - aber auch dies nur bis zu einem gewissen Grad, und nicht letztgültig bis zur absoluten Sicherheit. Wie die Epidemiebekämpfung zu organisieren ist im Einklang mit der Wahrung der Grundrechte, das hat der Staat zu lösen, und dabei BEIDE Verpflichtungen umzusetzen - den Schutz von Gesundheit und Leben, und den der individuellen Freiheit.

  105. 53.

    Es macht mich mittlerweile alles nur nich wütend.

    SOLIDARITÄT sollten Kinder, Selbstständige und Familien haben und nun bekommt man ein riesigen Tritt in den Hintern.

    Kinder haben noch immer keine Rechte....Mein Kind war seit dem 16.12.20 nicht in der Schule....Selbstständige habe noch immer keine vollständigen Soforthilfen bekommen. Familien müssen alles Schultern.

    Irgendwie wird nichts besser, Alles wir schlimmer....mehr Verbote,

    Wenn ich jungen Menschen was raten sollte bekommt derzeit bloß keine Kinder.....

  106. 52.

    Diesen Kommentar finde ich wenig durchdacht.
    Geimpfte haben ja schon etwas für die Gemeinschaft getan und sind keine Pandemietreiber mehr. Selbst das RKI bestätigt das.
    Bitte um Erklärung: Warum sollen dann Geimpfte noch zu einem Test vor dem Einkauf gezwungen werden?
    Das Problem liegt doch eindeutig bei den zuständigen Politikern, die es nicht zuwege gebracht haben, für ausreichend Impfstoffe zu sorgen.

  107. 51.

    Mich stört an der ganzen Debatte sehr dass hier die wissenschaftlichen Grundlagen fehlen bzw stark vereinfacht werden. Die vielzitierten Erkenntnisse vom RKI- auf welchen Studien bauen sie auf? Das Schreiben ist nicht zugänglich. Es gibt ein paar Studien zu Biontech die hoffen lassnen, aber hat denn eine Impfung mit Astrazeneca den gleichen Effekt? Mit "nur" 60-70% Wirksamkeit würde man auch ein höheres Ansteckungsrisiko durch Geimpfte erwarten. Bekommen diese Leute dann weniger Rechte? Was passiert wenn die ersten resitenten Mutanten auftauchen- kassiert man die Privilegien wieder ein? Das erscheint mir alles sehr unausgegoren. Besser (meiner Meinung nach) viele impfen, Hospitalisierungen & Todesfälle runterdrücken und dann für alle öffnen.

  108. 50.

    "Sie werden also künftig wieder in Cafés sitzen oder reisen dürfen, ins Kino gehen oder Kulturveranstaltungen besuchen können." In der Praxis überhaupt nicht umsetzbar aus zwei Gründen:
    1. Es sitzen Menschen mit und ohne MNS zusammen im Cafe. Nach spätestens 10sec. gibt es nur noch Variante 2.
    2. Es gibt keinen digitalen Impfnachweis. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

    "Ja, das ist auch eine Frage von Neid – aber für den muss sich niemand schämen, nach Monaten der Entbehrung."
    Völlig falsche Interpretation des Sachverhalts. Es geht hierbei nicht um Neid sondern um GLEICHBEHANDLUNGSGRUNDSÄTZE. Das GG verbietet die Ungleichbehandlung von Menschen, weshalb als Ergänzung dazu das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) existiert.

    Es ist nicht der einzige Vorstoß von Spahn gege Grundwerte der Gesellschaft. Seine Nötigung älterer Mitmenschen i.S. von "entweder AZ oder gar nichts" wird Folgen haben.

  109. 49.

    @Herr Schöbel: Ich selbst bin durch mein Alter leider auch noch einiges Entfernt vom ersehnten Impftermin, bin durch Homeschooling gebeutelt, sehne mich nach Reisen, Restaurants, Kino und Konzerten... Und trotzdem stehe ich die Sache völlig anders als Sie. Zum einen finde ich Neiddebatten insgesamt ganz schlecht, nicht nur, wenn man vorgibt, Solidarität und Zusammenhalt zu wollen. Auch vor dem Hintergrund, dass es auch ohne Pandemie Menschen gibt, die sich weder Reisen noch Restaurants noch Kino, etc. leisten können (Den Blick in andere, ärmere Länder und den diesbezüglichen Gedanken der Solidarität, lasse ich aus Platzgründen mal beiseite.), frage ich mich, wie solidarisch Sie bzw. alle, die nun der Neid überkommt, sich gegenüber diesen Menschen verhalten? Ich könnte das hier ewig ausführen... Geht es mir schlechter, wenn ein Geimpfter seine GRUNDRECHTE zurück bekommt? Nein, ganz und gar nicht. Für mich bleibt die Situation dann noch ein paar Wochen länger, wie gehabt. Und ich freue mich über jeden Gewerbetreibenden, der wieder Kundschaft hat etc. Hier geht es nicht um die gönnerhafte Zuteilung von Rechten, es geht hier darum, Freiheit zurück zu bekommen, wenn keine, die Pandemie betreffenden Gründe, mehr dagegen sprechen. Es geht um Grundrechte und diese dürfen weder von Journalisten noch von Missgünstigen und Bedenkenträgern „großzügig“ verteilt werden. Nein, sie stehen uns bedingungslos zu!!!

  110. 48.

    Den Geimpften KEINE Sonderrechte zugestehen zu wollen ist für mich eine Form von typisch deutscher Mißgunst. "Warum sollte es anderen besser gehen als mir" scheint da der zentrale Gedanke zu sein. Mit Solidarität hat das nichts zu tun, einfach nur mit fehlender Großzügigkeit des Autors. Er kann mir gerne nochmal im Detail erklären warum ich meine geimpfte Mutter und ihre geimpften besten Freunde nicht zusammen besuchen darf, einfach weil alle anderen auch nur einen Haushalt treffen dürfen. Alle haben in den letzten Jahren unglaubliche Entbehrungen auf sich genommen aber durch die Impfreihenfolge sind inzwischen die Leute geimpft, die u.U. NOCH größere Entbehrungen auf sich nehmen musste. Alte Menschen, denen die kostbare Lebenszeit schwindet, Pflegepersonal die durch Corona in permanenter Gefahr waren etc.pp. Den Leuten NICHT ihren Urlaub, Konzertbesuch oder irgendwas anderes zu können ist einfach nur MIßgunst, das braucht man nicht als Kritik am solidarischen System verpacken.

  111. 47.

    Solidarität hin - Solidarität her:
    Mit der Öffnung Von Geschäften, Reisebüros, Hotels, Kneipen,... für Geimpfte verdienen die Leute dort wieder Geld, wenn auch nicht soviel wie in normalen Zeiten. Damit können die staatlich gewährten Zuschüsse gesenkt werden. Ist vdas nicht auch ein Beitrag zur Verringerung der Coronakosten?

  112. 46.

    Wahre Worte...

  113. 45.

    Die ganze Pandemie ist ungerecht. Das nun Menschen aus falsch verstandener Solidarität unnötig in ihren Grundrechten eingeschränkt werden sollen ist in einem freien Land inakzeptabel. Wir leben in schwierigen Zeiten, und Freiheitsbeschränkungen können nur auf Grundlage des Bevölkerungsschutzes vertreten werden.

  114. 44.

    Ihre Argumentation ist sehr fadenscheinig. Es ging darum, Geimpfte mit Negativ Getesteten gleich zu setzen, wobei es um Antigen Schnelltests gehen soll. Und genau diese Gleichsetzung hat das RKI gemacht. Wenn man das ganze Gedöns von Solidarität usw.usf. Mal abzieht, bleiben die Fakten: Wenn ein vollständig Geimpfter weniger ansteckend ist als ein mit einem Antigen Schnelltest negativ getestet, dann macht es wenig Sinn alle Geimpften noch mit Schnelltests zu behelligen, wenn sie z.B. Geschäfte betreten. Das könnte im positiven Sinne ja auch Testressourcen sparen (auch Geld)... Aber da sich das für Sie so schlecht anfühlt, sollen lieber alle gleich behandelt werden. Wenn Geimpfte auch in großem Umfang den Virus übertragen würden, dann würden die Infektionszahlen in GB und Israel nicht sinken, das tun sie aber! Somit sollte dieser Umstand schon Mal in die Teststrategie mit einfließen einfließen, aber die verdammen sie ja auch gleich in Bausch und Bogen mit. Was ist Ihre Alternative, harter Lockdown für alle bis Silvester 2030? Aber jetzt werde ich polemisch... Schnelltest basierte Lockerungen, bei denen Geimpfte wie negativ Getestete behandelt werden, sind schon sinnvoll. Schnelltests schließen eine ansteckende Covid Erkrankung relativ sicher aus, wenn sie richtig gemacht werden. Dieses Beharren auf Goldstandard PCR ist typisch deutsch, aber dann müssen wir flächendeckend PCR testen, was weder von der Kapazität noch von den Kosten her möglich ist.... Warum nicht zumindestens die Geimpften aus den Routine Tests nehmen? Dagegen gibt es kaum logische Argumente. Zum Glück gibt es gegen Ihre gefühlsduseligen Gleichheits- und Solidaritätsphantasien auch noch wissenschaftliche Fakten und denen werden Gerichte eh folgen müssen. Wohlgemerkt, Abstand, Masken, Hygiene müssen weiter für alle gelten, auch Kontaktregeln ( soweit die logisch nachvollziehbar sind...), aber in einer vernünftigen Teststrategie sollte man Geimpfte schon berücksichtigen. Ich denke auch, daß das die Impfbereitschaft stärken wird... Sollte übrigens das Impfen die Übertragung nicht verhindern, bräuchten wir uns um Herdenimmunität gar nicht mehr Sorgen, die gäbe dann nicht...

  115. 43.

    Dieses heißt für mich keine freiwillige Impfpflicht sondern ein Zwang zur Impfung um am öffentlichen Leben teilzunehmen. Bevor Herr Spahn und Frau Pop sowas euzern sollten Sie dafür sorgen das genügend Impfstoff vorhanden ist um jeden Impfwilligen einen Impftermin bereit zu stellen.

  116. 42.

    Es ist unverantwortlich vom Autor dieses Kommentars die Emotionen hier entgegen den Artikeln des Grundgesetzes der Bundesrepublik anzuheizen. Mit dem Verlangen den Menschen grundlos ihre Grundrechte vorzuenthalten ist nichts weiter als der Aufruf zum Verfassungsbruch. Das GG garantiert den Menschen ihre Grundrechte als Individualrechte die nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eingeschränkt werden dürfen. Solidarität gehört nicht zu den Gründen Verfassungsrechte zu beschneiden.
    Ein Beitrag der die Emotionen entgegen den Bestimmungen des GG anheizen soll und damit völlig verantwortungslos ist.

  117. 41.

    Wo gibt es denn noch Solidarität?
    In der Politik und bei den großen Firmen schon garnicht.

  118. 40.

    Warum sollten Durchgeimpfte nicht ihre Freiheiten zurück bekomme? Ein Test tut dies doch auch. Und Durchgeimpfte noch einen Test machen zu lassen, damit er im Einzelhandel einkaufen kann, macht doch keinen Sinn, weil er durch die Impfung sowieso negativ sein wird. Und ganz nebenbei möchte ich mal sehen, wenn rein hypothetisch die Impfreihenfolge die Jüngeren zuerst berücksichtigt hätte, wie groß das Geschrei dieser Altersgruppe dann nach ihrer grundrechtlich zustehenden Freiheiten wäre. Das ist doch nur purer Egoismus. Täglich werden es mehr die ihre Freiheiten somit zurück erlangen und dem gebeutelten Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie usw. wieder eine Chance geben. Auch das ist Solidarität.

  119. 39.

    Selbstverständlich lässt es sich nicht leugnen, dass Geimpfte von der Wahrscheinlichkeit her weniger von Infektionen betroffen sind und auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit Infektionen weiterverbreiten. Von daher wäre sowohl theoretisch wie auch praktisch eine Aufhebung von Einschränkungen gerechtfertigt.

    Doch es gibt noch eine zweite Ebene und die ist für den Zusammenhalt der Gesellschaft entscheidender als diese individuelle Ebene: Nicht jeder Mensch hat ein Impfangebot erhalten und so lange es noch so ist, aus nachvollziehbaren Gründen, so lange verdeutlichte die grundsätzl. Aufhebung von Einschränkungen bei einer bestimmten Personengruppe das faktische Ausgeliefertsein betreffs staatlicher Vorgaben. Dies schreibe ich nicht aus "Neid", dies schreibe ich als - vom Dienst her - bereits Geimpfter.

  120. 38.

    Wenn ich als Ungeimpfter mit einem negativen Schnelltest dieselben Freiheiten bekomme wie eine geimpfte Person finde ich die Freiheiten für Geimpfte ok. Schnelltests gibt es auch nicht in unbegrenzter Menge und es ist sinnvoll damit Menschen zu testen die infiziert sein können.

  121. 37.

    Danke! Sie sprechen mir und all denen, die verzweifelt auf eine Impfung warten, aus der Seele!

  122. 36.

    Wo bitte sehen Sie Solidarität? Nach über 50 Jahren in Spandau, Neukölln und Treptow innerhalb einer "toleranten Bürgergesellschaft" sehe ich ihre Solidarität maximal im engsten Familien und Freundeskreis. Und bei leider viel zu wenigen Berlinern, die sich im sozialen Umfeld engagieren. Wer das Kreuz hat segnet sich zuerst. Leider!

  123. 35.

    Wo bittesehr ist die Solidarität derer, die sich insbesondere in Berlin einen Dreck um die Infektionszahlen kümmern. Feiern bis der Arzt kommt. Dicht gedrängt Partys im Freien veranstalten. Parkanlagen zu Drogenumschlagplätzen machen. Solidarität gibt es schon lange nicht mehr. Nicht in Berlin ! Wer das behauptet, ist blind.

  124. 34.

    Ich sehe das auch als Abschied der Solidarität und viel schlimmer noch als Diskriminierung der jenigen die Angst vor dem impfen haben und sich deswegen nicht Impfen lassen wollen

  125. 33.

    Gratulation! Meiner Meinung nach ist das die richtige Stellungnahme zur Diskussion.
    Grundrechte sind immer Rechte für alle. Wenn sie wegen einer Gefahrenlage temporär für alle eingeschränkt werden müssen, können sie nicht für einzelne Gruppen aufgehoben werden. Dann wären es keine Grundrechte.
    Somit ist der Appell an das solidarische Verhalten absolut richtig und wichtig.
    Ganz realistisch: ich als gerade frisch geimpfter 68jähriger würde mich schämen, im Restaurant mit Freunden im Aussenbereich von richtigem Geschirr zu essen und der 38jährige Lehrer darf für seine Kinder Pizza abholen und mit seinem 35jährigen Kollegen und dessen Kindern auf dem Mäuerchen am Spielplatz aus dem Pappkarton essen. Da nehm ich auch den Pappkarton, warte noch und wünsche den L baldige Impfung und allen anderen natürlich auch.

  126. 32.

    Und Kinder bekommen dann ihre Rechte am 16. Geburtstag zurück? Vollkommen falsche Diskussion.

  127. 31.

    Grundrechte werden von Politikern weder auf Landes- noch auf Bundesebene wiederhergestellt noch vergeben. Jeder Bürger der Bundesrepublik verfügt per Grundgesetz über alle Grundrechte. Diese Grundrechte dürfen nur aus trifftigem Grund eingeschränkt oder entzogen werden. In diesem zusammenhang, dass lt. Infektionsschutzgesetz alle Grundrechte eingeschränkt werden können, bis auf das recht auf Asyl. Wenn dieser wichtige Grund wegfällt, verfallen die Einschränkungen schon von Gesetz. Was das Aufweichen der Solidarität gegenüber denen, die keinen Impftermin bekommen, obwohl sie einen möchten, muß bemerkt werden, dass dies stimmt, aber hingenommen werden muss. es gibt viele anderen gesllschaftlichen Bereiche, wo auch das Solidaritätsprinzip bewußt verletzt wird. Beachtet sollte auch der wirtschaftliche Aspekt werden, wenn Geimpfte wieder die Gastronomie, Handel und Kultur nutzen können, so generiert dies bei den entsprechenden Unternehmen Umsatz. Ich bin nicht geimpft.

  128. 30.

    Ein Kommentar voller emotionaler, von Neid geprägter Aussagen.
    Dem Wunsch des Kommentators nachzukommen bedeutet nichts anderes als Menschen völlig grundlos in Ihren durch das GG garantierten Grundrechten einzuschränken. Ein gegen jegliches Recht und Rechtsempfinden stehendes Verlangen. Denn die Grundrechte werden ja nicht eingeschränkt um die Solidarität unter den Menschen zu fördern sondern um die weitere Verbreitung und somit das Sterben im Zuge dieser Seuche zu begrenzen. Wenn nun durch die Impfung Menschen die Seuche nicht mehr weitergeben können, dann ist der Grund der Grundrechtseinschränkungen weggefallen. Somit darf diesen Menschen ihre Grundrechte nicht weiter eingeschränkt werden, da es keinen Grund mehr dafür gibt. Eine Einschränkung der Grundrechte aus Solidarität ist im GG nicht vorgesehen und somit verfassungswidrig.
    Ich muss leider auch noch bis Anfang Juli warten um alle meine Grundrechte wieder zu erlangen, schwer aber notwendig und verfassungsgemäß.

  129. 29.

    Guten Tag, vielleicht passt es ja nicht, dass ich schreibe. Aber ich verfolge ziemlich regelmäßig die Berichterstattungen zu dieser Pandemie. Oft in letzter Zeit dachte ich, dass ich mich sehr glücklich schätzen darf, bereits die 60 überschritten zu haben. Nicht, dass ich jetzt aktuell zu den Impfbegpünstigten gehöre. Eher, dass ich es schaffe, mich zu distanzieren. Noch nie in meinem Leben war so viel Sturm im Wasserglas und noch nie in meinem Leben gab es derart viel multiplefähige Experten, welche scheinbar beinahe alles können und somit überall mitreden können. Wäre ich 20, würde ich vielleicht auch auf die Barrikaden gehen bei so viel Unzuverlässigkeit und bei so wenig Verbindlichkeit. Zum Glück sind wir eine starke Familie, die gerade jetzt nah zusammen gerückt ist. Wir begegnen uns mit Respekt und wenn nötig, auch mit räumlichem Abstand, falls er erforderlich ist. Dabei macht es zum Beispiel keinen Unterschied, ob meine Schwiegertochter bereits geimpft ist, meine Frau erst ein Mal und ich noch kein Mal. Diskussionen um Vorzüge, wer mit wem jetzt darf und wie würden uns nicht in den Kopf kommen. Nun kann man sagen, gut, das ist die Familie, da sollte das so sein. Aber es funktioniert auch mit den Nachbarn in unserer Siedlung. Wir arrangieren uns. Wir sprechen uns ab. So ist meine nähere Nachbarin mit einem Test für uns nicht getestete mit bei Ikea gewesen. Bilderbuchdenken? Das finde ich nicht. Zum Glück bin ich älter und habe bereits ein Stück Weg hinter mir, der alles andere als gerade war. Viel Verzicht und Unbill. Aber der Blick ging nach Vorne. Und es gab auch höhere Instanzen, die Verlässlichkeit in ihrer Konsequenz zeigten. Das gab auch Sicherheit, auch wenn man nicht immer konform ging. Man wusste, woran man war. Heute habe ich das Gefühl, jeden Tag mit neuen Ideen, "Fortschritten" und "Erkenntnissen" bombardiert zu werden. Wenn ich nicht meine häusliche Verlässlichkeit hätte... . Ich wünsche für alle, die Chance auf Einsicht und dadurch die Chance zur Einsicht durch verlässliche und verbindliche, schließlich wohl überlegte Aussagen und Regelungen in dieselben. Das Umsetzen derer soll uns überlassen sein. Das schaffen wir, wenn ehrlich mit uns umgegangen wird!

  130. 28.

    Ich finde eine Neiddebatte ist nicht nötig. Bei mir wird es zwar mit der Impfung noch dauern, aber ich freue mich über jeden, der wieder ein bisschen Normalität in sein Leben kriegt. Es geht nicht nur darum "in Cafés sitzen oder reisen dürfen, ins Kino gehen oder Kulturveranstaltungen besuchen", die sind ja sowieso zu großem Teil zu, sondern um den normalen Alltag. Meine Schwiegereltern beispielsweise wohnen im gleichen Haus, die Schwiegermutter in einer betreuten Wohnung, der Schwiegervater in der Pflegeabteilung. Obwohl beide inzwischen geimpft sind, dürfen sie sich höchstens einmal pro Woche sehen und auch nur, wenn jemand zum Testen im Haus ist. Das ist doch absurd und geht extrem zulasten der Lebensfreude. Warum auch sollten bereits Geimpfte einen tagesaktuellen Test vorlegen müssen, um bestimmte Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können? Das verlängert nur die Schlangen an den Teststellen und kostet unnötig Geld.

  131. 27.

    Ihr Kommentar ist grundlegend falsch. Covid 19 wird nicht verschwinden. Es werden auch in Jahren noch Menschen daran/damit sterben. Man muss lernen damit zu leben, also auch damit in ein normales Leben zurück zu kommen. Keine Masken, Schnelltests, etc. mehr. Sollen wir jetzt ewig auf unsere Grundrechte verzichten? Nochmal: GRUNDrechte. Solidarität ist schön, aber kein Grundrecht.

  132. 26.

    Ich sehe das genauso! Seit ca einem Jahr wird Rücksicht auf die Schwachen der Gesellschaft genommen. Menschen, denen Corona statistisch vermutlich wenig anhaben würde, verzichten auf Urlaub, Kneipe, Kontakte und z. T. Existenz.
    "Die Schwachen zuerst!" hieß es und wieder warteten die weniger gefährdeten in Solidarität.
    Wenn jetzt bevor alle ein vollständiges (mit beiden Impfungen) Angebot haben, genau diese Schwachen bevorzugt werden, gibt das eine gesellschaftliche Spaltung, die ich nicht sehen will. Wenn die Geimpften lachend im Café sitzen, während andere immernoch solidarisch warten.... Ich will nicht wissen, wie das endet.
    Ich verstehe den Wunsch des Einzelnen, der aber im letzten Jahr umgekehrt nie viel zählte und sogar die rechtlichen Probleme dahinter, aber es muss so lange wie möglich dagegen angekämpft werden, sodass wirklich alle die gleichen Chancen haben.

  133. 25.

    Der Kommentar überzeugt mich nicht. Es würde sich rechtlich niemals durchsetzen lassen, mit der Rückgabe der Grundrechte zu warten, bis alle ein Impfangebot bekommen haben. Wann genau soll das denn sein und wieviel Prozent müssten bis dahin geimpft sein? Es ist ja auch nicht so, dass Geimpfte morgen in die Kneipe oder ins Kino gehen könnten, wenn sie wollten. Ihre Freiheiten sind in diesen Zeiten prinzipiell dieselben wie für getestete Nicht-Geimpfte. Und vor allem im Hinblick auf die geimpften Menschen in den Alten- und Pflegeheimen wäre es vollkommen unsinnig, die Kontaktbeschränkungen "aus Solidarität" noch länger aufrecht zu erhalten.

  134. 24.

    Ich selbst bin jung und gesund. Daher wird meine Impfung nach warten müssen. Das ist aber auch ok so.

    Wir haben doch als Gesellschaft beschlossen unsere schwächsten zu schützen und nicht einfach dem hohen Risiko auszusetzen. Für mich bedeutet dies aber nicht dass diese dann nach einer Impfung weiter wie potentielle Übertrager behandelt werden müssen. Das ist auf der einen Seite bitter. Das ist aber der Weg für den wir uns entschieden haben.

    Davon abgesehen denke ich das es für all die Betriebe die aktuell zu oder stark eingeschränkt sind äußerst hilfreich wäre wenn Kunden wieder zurückkommen können. Weshalb soll denn der Gastronom zum Beispiel nicht für geimpfte drinnen öffnen dürfen um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und damit weniger staatliche Hilfe zu benötigen. Die freiwerdenden Mittel können wir sicher an anderer Stelle gebrauchen.

    Klar ist das nicht einfach wenn man das denen zugestehen muss. Aber macht es Sinn jemanden einzuschränken ohne Grund und anderen die möglichen Entspannungen in der Wirtschaft zu verwehren? Für mich nicht.

  135. 23.

    Klar kann man die Meinung vertreten, dass sich nach Monaten der Entbehrung niemand für Neid schämen muss. Aber wer mit so einer neidischen Grundhaltung dann ernsthaft die gesellschaftliche Solidarität als größtes Argument ins Feld führt, ist wenig glaubwürdig.

    Solidarischer ist aus meiner Sicht, den Senioren und monatelang besonders hoher Ansteckungsgefahr ausgesetzten Mitbürger:innen, die schon geimpft sind, mehr Freiheiten zu gönnen.

    Aufwieglerische und missgünstige Kommentare wie dieser tragen aus meiner Sicht dagegen eher zur gesellschaftlichen Spaltung bei.

  136. 22.

    Freiheiten für Geimpfte gerne - aber erst, wenn die Priorisierung ein Ende hatte und jeder eigenständig entscheiden kann, ob er/sie sich impfen lassen möchte oder nicht. Solange es Prio gibt, ist das keine gute Idee und würde nur Missgunst schüren. Erst wenn die Impfungen für alle Bürger offen sind, kann es sowas geben - vorher auf keinen Fall.

  137. 21.

    Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele.

  138. 20.

    Bild am Sonntag. “Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne.”

    “Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können. Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden”, sagte Spahn Ende Dezember, “Keiner sollte Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung hatten.”

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfstoff-privilegien-spahn-100.html

    Umsetzbar nur mit dem lange geplanten digitalen Impfpass - aber wehe jemand sagt etwas von "Impfpflicht durch die Hintertür".

    Sehr schön: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-kein-impfzwang-spahn-faktencheck-100.html

  139. 19.

    Dieser Kommentar zeigt einmal mehr die neoliberal-egoistische Vergewaltigung der Menschen.

    Solidarisch ist wer sich impfen lässt. Unsolidarisch wer dies nicht tut.

    Wer sich solidarisch zeigt also sich impfen lässt sollte ganz selbstverständlich auch davon profitieren. Wie immer wenn mann/frau sich und andere durch impfen schützt.

    Ich kann ur Kopfschütteln!

    ( Natürlich sollten endlich alle die Möglichkeit zum impfen erhalten und natürlich meine ich mit Impfverweigeren nicht die die das aus medizinischen Gründen nicht können )

  140. 18.

    "die sich wohl noch viele Wochen und Monate Plastikstäbchen in den Schädel stecken lassen müssen."

    Vielleicht sollte sich der Herr Redakteur nochmal überlegen, ob er nicht lieber bei der Bildzeitung arbeiten will.

    Vielleicht hat er sich aber auch zuviele Stäbchen "in den Schädel" gesteckt.

  141. 17.

    Solidarität heißt nicht ausschließlich "wenn es mir selbst schlecht geht, darf es allen anderen aber auch nicht besser gehen". Derartige Ansichten sind genau die, die gerade dabei sind, unsere Gesellschaft irreparable zu spalten.

    Anstatt hier in egoistischer Weise auf Solidarität zu pochen, sollte man mal darüber nachdenken, dass man aus eigenem Antrieb vielleicht ein Interesse daran haben sollte, diese zumindest unangenehme, wohl aber auch (lebens-)gefährliche Krankheit NICHT weiterzugeben. Dennoch kann man doch, wenn man nicht nur an sich selbst denkt, anderen, die geimpft oder negativ getestet sind, zugestehen, Ihr Leben wieder "normal" weiterzuleben. Diese Neiddebatte ist ja unerträglich...

  142. 16.

    Lieber Herr Schöbel,

    Meines Kenntnisstandes geht es doch um die Rückerhaltung bestimmter Grundrechte für Geimpfte NACHDEM die dritte Welle gebrochen ist und noch nicht jetzt gegenwärtig!? Also um die Rückerhaltung der Rechte erst zu dem Zeitpunkt, an dem für ALLE B0rger*innen die Möglichkeit einer Impfung haben.
    So verstehe ich die Äußerungen Spahns und nur so machten sie natürlich auch Sinn.
    Andernfalls hätten Sie natürlich Recht mit ihrem Kommentar!

    Beste Grüße...

  143. 15.

    Hat der Verfasser ein Jahr lang geschlafen? Die Abkehr von der Solidarität marschiert seit Monaten mit Nazis durch die Städte. Tausende ohne Maske und Abstand und Anstand. Die Wenigsten werden dafür sanktioniert, kommen mit allem einfach davon. Und die Urlauber? Fliegen egoistisch und ignorant in den Süden und bekommen, durch uns finanzierte, Tests für die Rückkehr. Das ist absurd. Lasst die Geimpften doch machen, ist jetzt auch egal. Alberner, weltfremder Kommentar.

  144. 14.

    Herr Schöbel Sie irren sich.
    Es wäre so oder so gekommen, dass bereits geimpfte klagen. Außerdem ist es wichtig, dass bereits geimpfte keine Tests mehr in Anspruch nehmen müssen aber auch die Wirtschaft und zT das Familienleben (zB Großeltern, die wieder Enkelkinder betreuen können) stärken. Sie rufen auf Verzicht für geimpfte. Es ist aber eine positivere Nachricht als Gesellschaft, wenn man sieht, dass man eben bald nicht mehr verzichten muss.

  145. 13.

    Und eine Aufweichung des Prinzips der Freiwilligkeit beim Impfen. Impfen schützt vor schweren Verlauf, mehr nicht, habe ich gelesen.

  146. 12.

    Danke ein super Kommentar!!!
    Und doch werde ich alles versuchen um zum Beginn der Sommerferien vollständig geimpft zu sein. Und dann werde ich ohne schlechtes Gewissen ganz ganz viel weg sein. Ja und wenn nicht und andere dürfen - ich darf gar nicht daran denken....Aber wenn weiterhin alle nicht dürfen macht es das auch nicht besser.

  147. 11.

    Lieber Herr Schöbel,ich finde Ihr Beitrag setzt ein falsches Zeichen.Sie stellen sich ausschließlich auf die Seite der Ungeimpften und polarisieren damit.
    Ich persönlich bin durchgeimpft da ich in der Pflege arbeite.
    Ich fordere für mich persönlich gar keine großen Freiheiten,ohne Familie und Freunde macht das keinen Spaß.
    Was ich aber für mich als „Freiheit“haben möchte ist,dass ich ohne Schnelltest in Geschäfte gehen darf.
    Da ich mich auch weiterhin an die AHA-Regeln halte,sollte das kein Problem sein.

  148. 10.

    Geimpfte müssen umgehend ihre eingeschränkten Rechte zurückbekommen. Keine Diskussion über „Solidarität“ was für ein Quatsch!

  149. 9.

    Ein wunderschön geschriebener Kommentar, weiter so!

  150. 8.

    Ich selbst bin jung und gesund. Daher wird meine Impfung nach warten müssen. Das ist aber auch ok so.

    Wir haben doch als Gesellschaft beschlossen unsere schwächsten zu schützen und nicht einfach dem hohen Risiko auszusetzen. Für mich bedeutet dies aber nicht dass diese dann nach einer Impfung weiter wie potentielle Übertrager behandelt werden müssen. Das ist auf der einen Seite bitter. Das ist aber der Weg für den wir uns entschieden haben.

    Davon abgesehen denke ich das es für all die Betriebe die aktuell zu oder stark eingeschränkt sind äußerst hilfreich wäre wenn Kunden wieder zurückkommen können. Weshalb soll denn der Gastronom zum Beispiel nicht für geimpfte drinnen öffnen dürfen um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und damit weniger staatliche Hilfe zu benötigen. Die freiwerdenden Mittel können wir sicher an anderer Stelle gebrauchen.

    Klar ist das nicht einfach wenn man das denen zugestehen muss. Aber macht es Sinn jemanden einzuschränken ohne Grund und anderen die möglichen Entspannungen in der Wirtschaft zu verwehren? Für mich nicht.

  151. 7.

    Auf menschlicher Ebene finde ich es nur noch schrecklich was hier passiert, das Virus ist eine Sache, das, was psychisch mit den Menschen passiert, interessiert niemanden, egal ob jung oder alt groß oder klein, die psychischenleiden nehmen zu, wie will man das jemals abfangen? Ein psychisches Leiden ist nicht so einfach wieder in den Griff zu kriegen. Wann können Menschen einfach wieder Mensch sein?

  152. 6.

    Zum Thema Solidarität
    Wo bleibt diese bei den einzelnen Bundesländern, deren Ministerpräsidenten doch nur zu ihrem eigenen Vorteil handeln und argumentieren.

  153. 5.

    Ich bin gespannt.
    Für mich als Geimpfter, bzw. Genesener, und der Aussicht, dass von mir KRINE Gefahr für Dritte mehr ausgeht, kann eine Einschränkung NICHT mehr gelten, denn genau das beschränkt mich definitiv in meinen Grubdrechten. Bin gespannt, wie diejenigen, die immer so auf IHRE Grundrechte pochten und noch nicht geimpft sind, auf den Wunsch Anderer und ihrer Grundrechte reagieren...

  154. 4.

    Ja, es wird wohl darauf hinauslaufen, dass die unter 40 Jährigen dieses Jahr noch nicht am öffentlichen Leben in alter Form teilnehmen werden können.
    Ich verorte mal den Normalbürger in der Prio-Liste auf Platz 50 in der Impfreihenfolge.

  155. 3.

    Eigentlich ist es ja ganz simpel. Es ist Wahljahr. Die älteren Bevölkerungsgruppen gehen mehr wählen als die jüngeren. Die älteren sind geimpft und würden von den Freiheiten profitieren. Wo machen die älteren ihr Kreuz?

  156. 2.

    Das können sie gern einführen, wenn ALLE Menschen die Möglichkeit zu einer Impfung haben. Und nicht vorher.
    Es ist ja nicht unsere Schuld, dass bisher weniger als 10% der Bevölkerung geimpft sind. Das haben ja die Damen und Herren "da oben" zu verantworten.
    Später, wenn alle die Möglichkeit auf Impfung haben, bitteschön. Ist dann eine Impfpflicht durch die Hintertür, aber ist wenigstens ein bisschen fair.

  157. 1.

    So ein Quatsch. Freiheit für geimpfte ist der einzige logisch mögliche Schritt.

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