Archivbild: Ein Mitarbeiter des Schuhgeschäftes „Schuh Baar“ trägt am 22.04.2020 in der Einkaufsmeile Brandenburger Straße in Potsdam Kartons mit Schuhen. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Audio: Inforadio | 14.04.2021 | Annette Birke-Stumper | Bild: dpa/Soeren Stache

Geschäfte dürfen öffnen - Corona-Lockerungen in Potsdam in Kraft getreten

Der Einzelhandel in Potsdam hat am Mittwoch wegen gesunkener Corona-Inzidenzwerte wieder geöffnet. Auch Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken dürfen in der brandenburgischen Landeshauptstadt wieder Besucher empfangen.

Die kommunalen Museen bleiben in dieser Woche jedoch geschlossen, berichten die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" [pnn.de]. Das Museum Barberini wird voraussichtlich am Samstag wieder begrenzt öffnen.

Weil Potsdam drei Tage unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 lag, hatte die Stadt die sogenannte Notbremse mit verschärften Schutzmaßnahmen wieder aufgehoben. Auf eine verpflichtende Festlegung von Corona-Tests vor dem Einkaufen verzichtet die Stadt, da in zwei Nachbarlandkreisen derzeit Einkäufe ohne aktuellen Schnelltest möglich seien.

Private Feiern mit bis zu fünf Personen erlaubt

Zudem sind ab Mittwoch der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie private Feiern von Angehörigen des eigenen Haushalts mit Personen aus einem weiteren Haushalt erlaubt - aber höchstens zu fünft.

Sport treiben ist auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel für dokumentierte Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zum 14. Lebensjahr erlaubt.

Aktuelle Inzidenz: 86,6

Am Mittwoch lag die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 86,6. Sollte sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100 steigen, müssten die Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden.

In ganz Brandenburg sprang die 7-Tage-Inzidenz an einem Tag von 128,0 auf 143,6. Nur Potsdam und der Kreis Potsdam-Mittelmark liegen noch unter 100, mit Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oder-Spree liegen drei Landkreise über der 200er-Marke.

Sendung: Brandenburg aktuell, 14.04.2021, 19:30 Uhr

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8 Kommentare

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  1. 8.

    Es wird ja niemand gezwungen, jd. Tag shoppen zu gehen. Wer etwas Grips im Kopf hat, geht auch nur, wenn es absolut notwendig ist. Für viele ist es jedoch zu einer Freizeitbeschäftigung geworden, sich die Nase pattzudrücken, ohne wirklich etwas dringendes kaufen zu wollen. Ein neg. Coronatest verhindert dies jetzt auch, was meiner Meinung nach richtig ist. Es ist ausserdem immer die gleiche Klientel, die Schnäppchen, Schuhe, Klamotten shoppen "müssen".

  2. 7.

    Super Nachricht - auch vom RKI - soeben sind 30000 Neuinfektionen gemeldet worden. Bei dieser Gelegenheit fahre ich schnell mit meinem Diesel SUV nach Potsdam um eben noch schnell etwas Kleines im geöffneten Shoppingparadies ein zu kaufen.

    Wenn es nicht so derart Traurig wäre, würd ich glatt darauf Wetten, wann wir endlich die 50Tausender Marke knacken und die Intensivstationen wegen maßloser Überlastung Patienten abweisen. Hauptsache die Geschäfte machen auf - Gott wie blöd.....

    Versteht das hier Keiner?

  3. 6.

    Warum darf ich als schwerst Corona kranke mit mit Bescheinigung als genesen weiterhin nicht z.B. am Kulturellen Leben und in etlichen Geschäften kurz etwas erledigen, wo ich weiterhin alle sonstigen hygienischen Maßnahmen wie auch Maske, teilnehmen. Das ist in höchstem Maße misshandeln! Und dann wer weiß wo außerhalb meines Wohnumfeldes in eisiger Kälte erst da wo eine Geschäftsstraße ist, schlangestehen für einen test auf der Straße ohne Sitzgelegenheit ? Gut jüngere können und werden den test machen aber er gilt ja nur 5 Tage und ich möchte mich nach eine so schwer durchgemachten Krankheit nicht mit weiteren Antikörpern durch eine Impfung belasten. Übergründliche Deutsche legen übrigens diese hin und her Maßnahmen für mich sehr benachteiligend aus. Was mich nur doppelt “bestraft”

  4. 5.

    Frage: Welches Berliner Busunternehmen bietet Einkaufsfahrten nach Potsdam an und kann ich dort auch mit Zloty bezahlen ?

  5. 4.

    Nun mal ran, die „Notleidende Tourismusbranche“ aus Berlin sollte zügig im Nahbereich tätig werden, -Einkaufstouren nach Potsdam organisieren - benötigt dann weniger „Coronahilfe“ vom Senat.

  6. 3.

    Doch ist es wie man schön sehen kann. Da fasst man sich nur am Kopf und fragt sich: ja spinnen denn die Römer?

  7. 2.

    Keine Bange, in 3Tagen ist wieder alles zu!

  8. 1.

    Das darf alles nicht wahr sein!!!

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