Analyse | Gegner der Corona-Politik - Das Erbe der wütenden "Querdenker"

Tausende Demonstranten haben sich am 21.04.2021 auf der Straße des 17. Juni in Berlin versammelt, um gegen die staatliche Corona-Politik zu protestieren (Quelle: imago images/Future Image)
Bild: imago images/Future Image

Die Bewegung ist am Ende. Was aber wird aus ihren radikalisierten Anhängern? Was wird aus den Zerwürfnissen, die sie hinterlässt? Welche Fake News kommen da noch? Das Land muss nun mit dem Erbe der "Querdenker" umgehen. Von Olaf Sundermeyer

Sebastian Schmidtke hat ein Gespür für den Protest gegen die demokratischen Verhältnisse in Deutschland. Während der Deutsche Bundestag am 21. April die Corona-Notbremse verabschiedet, steht der erfahrene NPD-Kader auf der Straße des 17. Juni und blickt dort auf ein paar tausend Menschen, die zur letzten größeren Anti-Corona-Demonstration überhaupt zusammengekommen sind. Schmidtke hat diese jüngste deutsche Protestbewegung von Anfang an begleitet; gemeinsam mit den wichtigsten Führungspersonen seiner schrumpfenden, rechtsextremen Partei. Mit den "Querdenkern" würde bald Schluss sein, prognostiziert er schon jetzt: Die Energie sei raus, diese Demo sei wohl das letzte Aufbäumen. Er sollte Recht behalten.

Die Krise als Momentum

Das Ende der Bewegung ist bereits einen Monat später erreicht. Die NPD hatte sich wie sämtliche relevanten Gruppen der rechtsextremen Bewegung den "Querdenkern" angeschlossen, um über sie an die Mitte der Gesellschaft zu kommen. Dass es ihnen dabei nicht um den Protest gegen die staatlichen Maßnahmen in der Pandemie ging, oder gar um Freiheitsrechte, räumt Schmidtke vorbehaltlos ein. Im Sinne der Volksgesundheit wären strikte Ausgangsbeschränkungen gleich zu Beginn der Krise wohl das richtige Mittel gewesen, findet der Neonazi. An die Verschwörungserzählungen der "Querdenker", wie die von der erfundenen Pandemie zur Errichtung einer angeblichen "Corona-Diktatur", glaubt er nicht. Die NPD hatte eine Chance für den Umsturz gewittert.

Dieser blieb aus, die Krise geht allmählich zu Ende, die Bewegung der "Querdenker" ist fast schon Geschichte. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Erbe, das sie hinterlässt: Zuletzt hatten noch verschiedene Verfassungsschutzbehörden in ihren Berichten vor der Radikalisierung der Szene gewarnt. "Wir müssen aufpassen, dass aus so manchen 'Querdenkern' nicht extremistische Querschläger werden", hieß es von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) noch vor wenigen Tagen. Hinter dieser politischen Schlagzeile verbirgt sich die in der Bewegung gewachsene Radikalität, die möglicherweise nicht mit den Demonstrationen verschwindet. Wo zeigt sie sich dann?

"Rechtsextremismus die größte Gefahr in unserem Land"

Aus den letzten Protesten heraus, die Sebastian Schmidtke von Anfang an begleitet hatte, den bundesweiten, rassistischen Demonstrationen zur Flüchtlingskrise, wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) ermordet. Weil man ihm eine Mitschuld an der Politik der Bundesregierung gab und Lübcke sich gegen die Flüchtlingsfeinde stellte, musste er sterben. Dabei lag der Tatzeitpunkt lange nach dem Ende der Straßenproteste. Zwischenzeitlich war Lübcke zum Ziel einer Hetzkampagne in den Echokammern der alternativen Gegenöffentlichkeit geworden, die von seinem späteren Mörder mit ausgelöst worden war. Ohne dass die Behörden ihr Einhalt geboten hätten. Die Anti-Corona-Proteste bedienten sich in vielen Fällen ähnlicher Muster: Politiker und Wissenschaftler wurden als "schuldig" und regelrecht vogelfrei erklärt.

Beim Umgang mit den Anti-Corona-Protesten müssen die Lehren aus "Pegida" und den Verwerfungen der Flüchtlingskrise greifen. Sebastian Schmidtke initiierte mit anderen Rechtsextremisten schon ein Jahr vor "Pegida" die anschlussfähige, rassistische "Nein-zum-Heim!"-Kampagne in Berlin. Als dezentrale Demonstrationsinitiative erfasste sie auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise schließlich das ganze Land: von Heidenau über Kandel, von brennenden Flüchtlingsheimen bis hin zum Mord an Walter Lübcke. Über diese Eskalation wuchs bei den Sicherheitsbehörden die Erkenntnis, dass "der Rechtsextremismus die größte Gefahr in unserem Land ist", wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) es ausdrückt.

Bis dahin wurden Initiativen rechtsextremen Einschlags wie "Pegida" oder "Zukunft Heimat" als Ansammlungen "besorgter Bürger" verharmlost, die dort erfolgte Radikalisierung sträflich verkannt. Auch weil es den Behörden mit ihren starren Kategorien lange Zeit nicht gelingen wollte, das hybride Protestkonzept dieser Bewegung nachzuvollziehen.

Dieser Prozess lief bei den "Querdenkern" schneller: An dem medial perfekt ausgeleuchteten Protestort Berlin konnten sich die sächsischen Deutungsdesaster aus Dresden oder Chemnitz nicht wiederholen. Nach der häufig gestellten Frage: Wer demonstriert da eigentlich mit den "Querdenkern"? - die sich in ihrer Mehrheit ja nicht aus ursprünglich radikalen Menschen gespeist haben - schließt sich die Frage an: Und was machen die jetzt, die da demonstriert haben?

Auftrieb für "Reichsbürger" und "Selbstverwalter"

Ein kleiner Teil scheint sich tatsächlich politisch entrückt zu haben. Anzeichen dafür ist der Auftrieb der "Reichsbürger" und so genannten Selbstverwaltern, den auch der Verfassungsschutz für das vergangene Jahr verzeichnet hat. Hier greifen die Verschwörungserzählungen und das verbreitete sektenhafte Verständnis von der eigenen Wahrheit der "Querdenker" in besonderer Weise.

Auf der Suche nach einer Alternative zu Staat und den herrschenden Verhältnissen dürften einige "Querdenker" bei denen Anschluss gefunden haben, die dem System "Bundesrepublik Deutschland" grundsätzlich die Legitimation absprechen, und die schon früh eine Verbindung mit den "Querdenkern" eingegangen waren.

"Die Basis" gegründet aus Protest

Größer ist die Zahl derer, die sich der "Querdenker"-Partei "Die Basis" angeschlossen haben. Eine Kleinstpartei, die seit ihrem einjährigen Bestehen rund 20.000 Mitglieder versammelt. Darunter - wie bei jeder neu gegründeten Partei - viele Menschen, die in anderen Parteien gescheitert sind. Gegründet ursprünglich aus Protest gegen die staatlichen Maßnahmen in der Pandemie, findet hier ein Diskurs über basisdemokratische Politikformen statt, der sich bei den Demonstrationen grundsätzlich im kollektiven Widerstand gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausdrückte, stellenweise mit Gewalt. Auch wenn sich "Die Basis" nicht als "rechtsoffen" definiert, ist sie es faktisch. Weil sie sich, wie die Straßenproteste auch, nicht von Rechtsaußen abgrenzen will. Das kommt einer Einladung gleich.

Bei zurückliegenden Landtagswahlen kam sie jeweils auf 1,0 Prozent (Baden-Württemberg) und 1,5 Prozent (Sachsen-Anhalt). Zur Bundestagswahl dürfte es kaum mehr werden, zumal die parlamentarische Opposition zur Krisenpolitik der Bundesregierung ihren Wählerzuspruch längst unter AfD und FDP aufteilt.

Treibstoff für weitere Radikalisierungen

Die meisten Anhänger der "Querdenker" dürften aber wohl in die Milieus zurückgekehrt sein, aus denen sie gekommen waren. Sofern die hinter ihnen liegenden Zerwürfnisse das zulassen. Denn der Streit zwischen vielen Menschen, das Unverständnis für politische Positionen, die Verletzungen, die viele erlitten haben, hat ganze Familien und Freundeskreise entzweit. Soziale Kontakte wurden abgebrochen, oder haben sich verschoben. All das ist Treibstoff für weitere Radikalisierungen, und die eigentliche gesellschaftliche Herausforderung aus der Erblast der "Querdenker".

Verbleiben die Wortführer und Antreiber der Bewegung, für die es in den meisten Fällen ohne öffentliches Ausstiegsbekenntnis wohl kein Weg zurück geben wird. Die einen sind abgetaucht, andere flehen regelrecht um Spenden für die eigene Existenz, die während der persönlichen Irrfahrt über sie zusammengebrochen ist, oder müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Wirtschaftliche Gewinner wird diese spendenbasierte Bewegung nur wenige hinterlassen, Verlierer wohl viele.

Suche nach neuem Thema für neuen Protest

Spricht man dieser Tage mit Verfassungsschützern, sind diese sich einig: Die Treiber der "Querdenken"-Bewegung werden sich das nächste Thema suchen, um Protest zu mobilisieren und den Staat zu delegitimieren. Viele professionelle Beobachter teilen diese Einschätzung: Etwa die auf Verschwörungserzählungen spezialisierte Publizistin Katharina Nocun. Sie spricht von der "Sorge, dass die Bundestagswahlen von Verschwörungserzählungen überschattet werden."

Ähnlich wie in den USA, wo die Fake News, dass die zurückliegenden Präsidentschaftswahlen gefälscht worden seien, zu einer echten Bedrohung für die demokratischen Institutionen anwuchs. Auch das Vertrauen in Wissenschaft und Medien könne durch Verschwörungserzählungen jederzeit erschüttert werden, sagt Nocun. Schon steht das Thema "Klimaschutz" weit oben auf der Agenda der alternativen Gegenöffentlichkeit.

Aufwärmen bei Telegram

Der Medienwissenschaftler Tilmann Baumgärtel schrieb zum offensichtlichen Ende der "Querdenker" von einem "dezentralen Medienimperium" [taz.de], das ein paar Leute mittels Streaming-Technologie schaffen konnten, und das "seinen Zuschauern den Eindruck einer riesigen Unterstützerschaft suggeriert." Diese mediale Infrastruktur sei robust und werde bei der nächsten gesellschaftlichen Verwerfung wieder dazu genutzt werden, Fake News zu verbreiten - Sperren von Youtube-Plattformen und anderen Kanälen zum Trotz.

Unterdessen wärmen sich die Anführer der zerfallenden Bewegung in ihren verblassenden Telegram-Kanälen an der Erinnerung ihres Erweckungserlebnisses vom vergangenen Sommer: Zum Jahrestag ihrer Demonstration am 1. August laden sie wieder auf die Straße des 17. Juni nach Berlin ein. Was sollten sie auch sonst tun?

Sendung: Fritz, 28.06.2021, 8:00 Uhr

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Beitrag von Olaf Sundermeyer

56 Kommentare

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  1. 56.

    Na vielen Dank, Herr Sundermeyer. Jetzt ist gerade ein bisschen Gras darüber gewachsen, schon kommt ein Esel, und frist es wieder ab!

  2. 55.

    "An die Gefahren in der realen Welt wurden wir dieser Tage durch Würzburg erinnert."

    Stimmt. Und in Hanau, Kassel und Halle. Aber bei den eigenen Kamerrraden lässt man das ganz schnell unter den Tisch fallen. Fakten gleich mit. Der Anschlag von Würzburg ist nämlich noch nicht aufgeklärt. Die Taten ihrer Gesinnungsgenossen hingegen schon. Solche wie sie sind die geistigen Urheber solcher Taten. Solche die sich nach Feldherren benennen die vor Wien gegen die Osmanen gekämpft haben. Solche Namen sind kein Zufall.

  3. 54.

    Schlimm an der Querdenkerbewegung war die Genehmigung ihrer „Demonstrationen“ unter Mißachtung sämlicher Regeln und Einhaltung sämtlicher Gesundheitsmaßnahmen. Bedenklich war auch, das daran Menschen teilgenommen, die entweder total unlogisch oder garnicht mitdachten und einem Leithammel hinterher rannten.
    Aber am allerschlimmsten fand ich die ständige Präsentation in Medien. Es ging denen nicht mehr um Inhalte, sondern um Klicks und Einschaltquoten.

  4. 53.

    Diese Leute werden sich nach der Wahl garantiert auf den neuen Bundeskanzler bzw. Kanzlerin einschießen - egal wer es wird. Anstatt "Merkel muss weg" heißt es dann: XYZ muss weg. Dafür kann man einen beliebigen Platzhalter einsetzen. Wer auf Kriegsfuss mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht, wird immer wieder gegen die gerade herrschende Regierung Stimmung machen - egal wer das Amt hat. Man kann es diesen Leuten nicht Recht machen. Sie wollen einen völlig anderen Staat und eine ganz anderen Gesellschaftsordnung, nur in ihrem eigenen Sinne. Daher wird es mit den Delegitimierungsversuchen durch diese Minderheit garantiert weitergehen.

  5. 51.

    Danke für diese Bestätigung.. Sie zeigt, worum es wirklich geht. Nicht um Corona usw. … Sondern um den grundlegenden Systemumsturz. Und genau wegen dieser Denke ist es wichtig, wenn Demokraten sich dem Rechtsextremismus entgegnen stellen und Bewegungen wie sie Querdenker bereits durch den VS beobachtet werden. Von Ihrer AfD mal ganz zu schweigen.

  6. 50.

    ".. es lohnt sich in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist - das ist die Freiheit eines jeden Deutschen ..."

    Und ich ergänze: Nehmen sie bitte ihre Gesinnungsgenossen gleich mit.

  7. 49.

    "Diese Art von Journalismus erinnert eher an Hofberichterstattung, denn an die vierte Gewalt im Lande."
    Etwas anderes dürfen Sie aus meiner Sicht von Herrn Sundermeyer auch nicht erwarten.

  8. 48.

    Was für eine unsinnige Überschrift. Als ob die „Querdenker“ nicht schon immer da waren. Als ob sich nicht zig Tausende von Verwirrten schon seit Jahrzehnten - zum Beispiel via YouTube und anderem ungeprüften Schnellschuss- und Selbstmachermedien - indoktrinieren lassen in allen möglichen Farben, Richtungen und Facetten.

  9. 47.

    Offenbar hat der RBB ins Schwarze, oder vielmehr ins „Braune“ getroffen. Reichlich viel Kommentare, die durch Verweis auf andere Themen ausweichen. Gut analysiert @RBB. Die rechte Meute zieht von einem Thema zum nächsten und versucht es für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

  10. 46.

    Das alte Lied... von "Lügenpresse" über Coronadiktatur bis Unterstützung von Verfassungsfeinden. Glückwunsch, sie haben echt alles mitgenommen!

    Sie merken noch nicht ein mal mehr wie weit rechts sich abgedriftet sind. Oder sie wissen es sehr wohl. So, mal sehen ob das jetzt wieder zensiert wird wie gestern. Hier scheint es nämlich ein Problem zu geben.

  11. 45.

    Lesen Sie nochmal meinen Kommentar. Ich ziehe nicht unsere Demokratie in Zweifel, sondern gewisse Akteure, die unser System ausnutzen um sich zu bereichern. Wobei ich mir ein konsequenteres Vorgehen, und eine Verschärfung der Ahndung wünschen würde. Denn genau diese Leute bieten die Angriffsfläche für radikale Gruppen. Wenn sie es für ausreichend erachten, das diese Leute in letzter Konsequenz nur weggelobt werden, um dann die Altersversorgung der Institution zu genießen, der sie schaden zugefügt haben, bitteschön. Aber um beim Thema zu bleiben, erklären sie mir doch beispielsweise die Entscheidung von Frau Pop, trotz massiver Engpässe beim Impfstoff, den Ankauf von Sputnik abzulehnen. Wurde hier nur im Interesse der Bürger gehandelt, oder waren hier nicht eher die eigenen Interessen maßgeblich?

  12. 43.

    Ich hab den Artikel nach etwa 1/3 aufhören müssen zu lesen. Zu viele buzzwords, zu wenig inhaltlich verwertbares.

    Ich bin kein Anhänger der Querdenker und auch keiner anderen politischen Bewegung oder Gruppen.
    Man kann sagen dass die QD im vergangenen Jahr eine der lautesten stimmen gewesen sind.
    Aber es ist schlicht falsch jeden einzelnen als Anhänger der QD oder anderer rechter Gruppen zu diffamieren!
    Es gibt Menschen da draußen die Fragen haben. Fragen die weder Politik noch Massenmedien im letzten Jahr beantwortet haben. Man wird mit Einheitsbrei aus Worten bei der Stange gehalten.

    Inzwischen kommen Dinge ans Licht, die sich als Wahrheit bezeichnen. Dinge die im letzten Jahr noch als Verschwörung abgewatscht wurden! Bitte reflektieren sie sich mal selbst bevor sie ihre Mitbürger als etwas diffamieren, was sie nicht sind…

  13. 42.

    Lieber rbb,
    ich habe mit den Queerdenkern nichts am Hut,
    aber haben wir in Berlin und Deutschland nicht andere Probleme über die Sie in Dauerschleife und -analyse berichten könnten???
    Über vergessene Armut z. B.
    Oder das Verhältnis von Medien zur Regierung seit 2013 (Eurokrise).
    Es ist deutlich unkritischer geworden.

  14. 41.

    Es bleibt dabei, wer wesentliche Veränderungen bei der Migrationspolitik, bei der Euro "Rettung" will, kann keine der Altparteien wählen.

  15. 40.

    Sehr geehrter Herr Sundermeyer,
    sehr geehrte Redaktion von rbb24!

    Bitte kennzeichnen Sie diesen Artikel als Kommentar. Er enthält Schlussfolgerungen, ohne Belege oder auch Quellen zu benennen. Offenkundig gibt er die subjektive Wahrnehmung des Autors wider. Damit handelt es sich nicht um einen neutral gefassten und auf nachvollziehbaren Recherchen beruhenden Artikel, sondern eben um einen Kommentar. Es ist traurig, dass immer häufiger - nicht nur bei rbb24 - offenkundig subjektiv vorgetragene Meinungen nicht adäquat gekennzeichnet werden. Das ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die so gerne und häufig von der „Lügenpresse“ schwurbeln.

  16. 39.

    Sie haben wahrlich ein gefestigtes Weltbild, nur mit der Realität hat das rein gar nichts zu tun. Es gibt gar nicht DIE QUERDENKER, es ist eine völlig heterogene Masse aus unterschiedlichsten politischen Strömungen und Ansichten. Zum "Glück" hat die Presse sehr schnell ein paar Rechtsradikale unter den Protestlern ausgemacht, schon konnte man den gesamten Protest diskreditieren. Dabei hat der Verfassungsschutz selbst festgestellt, dass Rechtsextreme es niemals geschafft haben, diese Bewegung nennenswert zu beeinflussen und gleich gar nicht zu lenken. Bei den Protesten waren unzählige Menschen, deren Existenz weggebrochen ist, unzählige Eltern, die sich Sorgen um die Bildung und Psyche ihrer Kinder gemacht haben. Das waren keine Radikalen, das waren lediglich verzweifelte Bürger, die teilweise wegen der Hetze gegen sie von Linksradikalen angegriffen wurden. Proteste gehören zur Demokratie und müssen ertragen werden, auch wenn man deren Meinung nicht teilt.

  17. 38.

    Das ist mir zu einseitig formuliert. Wie gehen wir um mit den massiven gesellschaftlichen Zerwürfnissen, zu denen es in den letzten anderthalb Jahren kam? Gerade was Familienpolitik betrifft, die Zunahme von Armut? Wie kann es weitergehen, wie kann zerschlagenes Porzellan gekittet werden? Wie kann das Gesundheitssystem wieder auf menschenfreundliche Füße gestellt werden? Wie kann der Umgang miteinander wieder humanisiert werden? Wie kann man verarbeiten, was Denunziantentum und Gemeinheiten jedweder Art angerichtet haben?

  18. 37.

    Die Basis kam bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf 1,5 % der (Zweit-)Stimmen. Vielleicht kann das noch korrigiert werden.
    https://www.wahlrecht.de/news/2021/landtagswahl-sachsen-anhalt-2021.html

  19. 36.

    Mit Grobschlächtigkeit kommt man hier nicht weiter.
    Die Querdenker sind eine sehr heterogene Gemeinschaft, wenn man sie überhaupt als eine Gemeinschaft ansprechen will. Da gibt es viel Falsches aber eben auch etliches Richtiges. Ich vermisse da eine differenzierte Betrachtung. Die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben Anfang Juni haben im 16. Bericht der CODAG-Gruppe (Covid-19 Data Analysis Group) im Institut für Statistik (Prof. Dr. Göran Kauermann, Prof. Dr. Helmut Küchenhoff) und am Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE) (Dr. Ursula Berger) festgestellt, dass die „Bundesnotbremse“ keinen Effekt auf das Pandemiegeschehen hatte.

    https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_16.pdf

  20. 35.

    Aha, dann ist mir Ihre Gesinnung nun sehr bewusst. Entschuldigung, aber auf dieser Basis diskutiere ich nicht. Da können Sie gerne auf Ihre Leute zurückgreifen .

  21. 34.

    Gehts es noch pauschaler? Gehts auch ohne Whataboutism? Haben Sie sich überhaupt mal damit beschäftigt, wer da bei den Querdenkern die Strippen zieht? Und wer bei den Demos mitmacht? Offenbar wollen Sie die Rechten verharmlosen. Das ist mindestens naiv. Warum bleiben Sie eigentlich nicht beim Thema? Zu Corona wird genug berichtet. Und auch die vierte Gewalt kritisch berichtet. Das ist aber hier nicht das Thema. Hier geht es um die rechte Szene und wie Querdenken ein Teil davon wurde. Statt sich damit auseinanderzusetzen, verharmlosen Sie es mit Ihrem Ablenken.

  22. 33.

    Nazismus, Faschismus usw ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen und Neutralität fordern Sie und Ihre Freunde nur, wenn es Rechtsaußen betrifft.

  23. 32.

    Geben Sie sich keine Mühe. Es gab genügend Studien, dass die Mehrheit der sogenannten Querdenker den Grünen nahe steht und nur eine Minderheit der AfD oder rechtsradikalen Kräften. Es wurde einfach sämtlicher, auch berechtigter Protest in eine genehme Ecke geschoben, um sich nicht mit berechtigter Kritik auseinander setzen zu müssen. Nur so konnten die massiven Grundrechtseinschränkungen überhaupt aufrecht erhalten werden, nur so konnte der Protest weitgehend unterdrückt werden. Noch vor wenigen Jahren wären echte Linke in Massen gegen solche staatlichen Übergriffigkeiten massenhaft auf die Straße gegangen, heute schlägt man sich mit der Regierung auf eine Seite und schluckt alle Kröten ungefragt und freiwillig. Ohne Frage, ein Teil der Maßnahmen war ohne Alternative, diese unterstütze ich sogar. Vieles war und ist aber völlig überzogen und zerstört Existenzen und belastet ganze Generationen. Daran muss Kritik nicht nur erlaubt sein sondern ist die Pflicht eines jeden Demokraten.

  24. 31.

    Wenn Sie vom falschen Handeln einzelner Politiker auf Mängel systemischer Art schließen, dann haben Sie ein Problem. Überall gibt es Menschen, die das System missbrauchen, um sich persönlich zu bereichern. Entscheidend ist, wie das System bzw. die Gesellschaft mit diesen Akteuren umgeht. Diese „Machenschaften“ werden durch Medien und andere Politiker angeprangert und sie werden durch rechtsstaatliche Mittel untersucht. Wenn Sie daran pauschal zweifeln, dann ist das eben schon ein merkwürdiges Denken.

  25. 30.

    Ich finde es beschämend, wenn sich der heutige Journalismus ausschließlich an den so genannten "Querdenkern", die noch nicht mal eine homogene Masse mit einheitlichen Ansichten darstellt, abarbeitet, anstatt sich mal mit den politischen Fehlern, Fehleinschätzungen und teilweise völlig überzogenen Grundrechtseingriffen zu befassen. Diese Art von Journalismus erinnert eher an Hofberichterstattung, denn an die vierte Gewalt im Lande. Weder die Querdenker, noch unsere Regierung haben oder hatten zu 100% Recht, manche Querdenker haben ohne Frage auch völlig inakzeptable Auffassungen. Den Protest insgesamt aber einfach in die rechte Ecke und auf eine Stufe mit der Ermordung Lübckes zu stellen, hat mit der Realität nichts mehr zu tun. So braucht man sich über Kritik an den Medien echt nicht wundern. Berichtet endlich mal wieder realistisch und nicht nur ausgesuchte Negativpunkte, bei denen die Hälfte weggelassen wird. Beispiel: Delta Variante steigt prozentual, aber wie sieht es nominal aus?

  26. 29.

    Man kann sich natürlich Scheuklappen aufsetzen und (zum wievielten Mal) beschwichtigend "Einzelfall" oder "Amoklauf" rufen...

    Mir hingegen scheint es seit ca. 2015 ein gehäuftes Auftreten von "Amokläufen" bzw. anderen Gewalttaten "polizeibekannter" und/oder "in psychischer Behandlung befindlicher" "Männer" zu geben. Und ich glaube, ich stehe mit diesem Eindruck nicht alleine.

  27. 27.

    Anhand der Kommentare hat sich ganz deutlich herausgestellt, Querdenker argumentieren immer mit Fake News, wahrscheinlich von RT, meist tragen Sie Namen der nordischen Regionen, russische Namen oder beziehen sich auf den alten Kaiser Wilhelm. Nun sind die Querdenker deutlich abgrenzbar, ja, auch hier agieren sie und erwähnen in ihren Kommentaren immer das Wort „links“. Also, wenn der Beitrag sich auf die größte Gefahr im Land bezieht, zucken sie in den Antworten von Rechts nach Links. Ganz einfaches Prinzip und leicht durchschaubar.

  28. 26.

    Wollen Sie die Gefährdung der Demokratie durch Rechtsextreme wirklich mit einem in psychischer Behandlung befindlichen Amokläufer vergleichen? Ernsthaft?

  29. 25.

    Danke für die Schublade, aber daneben. Ich stelle nicht das ob in Frage, auch nicht die Gefahren für Menschen durch diesen Virus. Was ich in Frage stelle sind die Akteure auf Bundesebene. Wenn ich auf der einen Seite den nationalen Notstand zelebriere, und auf der anderen Seite sofort begonnen wird, ob direkt, oder durch politische Seilschaften, diese Problematik in geldwerten Vorteil umzumünzen, schwindet bei mir das Vertrauen in dies Personen. Das ist das alte Gebaren des sogenannten "Kriegesgewinnlers",die Bevölkerung aufgrund der Problematik mit Einschränkungen belegen, und selbst am Problem verdienen. Wenn das querdenken ist, bin ich wohl einer.

  30. 24.

    Es ist nunmal Fakt. Da wird nichts relativiert. Und es ist ebenso Fakt, dass Rechte gerne mit einem Hinweis auf Linke dann ablenken wollen.

  31. 23.

    An die Gefahren in der realen Welt erinnert Herr Sundermeyer mit der Erwähnung der Ermordung von Walter Lübcke auch in diesem Beitrag.

  32. 22.

    Die "Querdenker-Bewegung" war im Wesentlichen ein Medien-Phänomen. Journalisten wie Herr Sundermeyer haben sie zunächst hochgejazzt und von Umsturzgefahr fabuliert, um dann das erwartbare Abflauen des Interesses zum Sieg der wehrhaften Demokratie zu erklären und schließlich das Thema mit ein paar Abgesängen zu Ende auszuschlachten.

    An die Gefahren in der realen Welt wurden wir dieser Tage durch Würzburg erinnert.

  33. 21.

    Warum gibt Herr Sundermeyer mit "0,7 Prozent (Sachsen-Anhalt)" das Ergebnis bezogen auf die Erststimmen an (Wahl der Direktkandidaten) und nicht das Ergebnis der Zweitstimmen (Sitzverteilung im Landtag) an? Hier lag dieBasis bei 1,5%.

  34. 20.

    Immer das gleiche:
    Erst regt man sich über diese Gruppen auf und will sie am besten verbieten.
    Und wenn sie dann verstummen, werden sie wieder hoch geschrieben.

    Wovor haben Medien eigentlich Angst?!

  35. 19.

    Eine sachliche Diskussion war und ist jederzeit möglich. Schon alleine die Diskussionen zwischen den Landesregierungen usw. zeigt dies. Wenn Sie dies anderes empfinden, dann könnte es an Ihnen liegen. Übrigens, sollten Sie mit Querdenkern sympathisieren, steht Ihnen das frei. Wir sind eine offene Gesellschaft, wo auch radikale Meinungen geäußert werden können, nur bei radikalem Handeln hört die Freiheit auf. Denken können Sie alles, sagen auch fast. Es ist eine Frage wie weit die FDGO strapaziert werden darf.

  36. 18.

    Da merkt man den Unterschied. Wissenschaft und Fakten sind keine Fragen des Glaubens. Der Hinweis auf das Wort zum Sonntag outet Sie. Der RBB bzw. Sundermeyer trifft mit der Analyse den Kern.

  37. 17.

    Liebe RBB Redaktion,

    "Im Sinne der Volksgesundheit wären strikte Ausgangsbeschränkungen gleich zu Beginn der Krise wohl das richtige Mittel gewesen, findet der Neonazi."

    Muss das sein, dass man, wenn ein Mensch, dessen politische Gesinnung einem nicht gefaellt, etwas intelligentes sagt, das sofort, noch im gleichen Satz, durch die Bezeichnung "Neonazi" relativiert? Ich finde das nicht sehr neutral.
    Das ist ja, als ob hinter einem Zitat eines linken Hardliners stehen wuerde: "sagt der Kommunist".
    Denkt mal drueber nach.

  38. 16.

    Guter Kommentar. Weil auch auf die wirtschaftlichen ("Wirtschaftliche Gewinner wird diese spendenbasierte Bewegung nur wenige hinterlassen, Verlierer wohl viele.") und gesellschaftlichen ("hat ganze Familien und Freundeskreise entzweit") Folgen eingegangen wird. Die Deligimation des Staates geht einher mit der Zerstörung der Gesellschaft und unser Zusammenleben. Das macht diejenigen, die diese Proteste initieren / steuern, so gefährlich.

  39. 15.

    Die Politik konnte doch froh sein, dass dieses Thema recht schnell von radikalen Gruppen gekapert wurde. So war eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich, und jedweder fachlicher Zweifel an den Entscheidungen konnte mit der Coronaleugner Keule eleminiert werden. Und zu bereden gibt es einiges, allein schon das Finanzgebaren wäre einen tieferen Blick wert.

  40. 14.

    Herr sundermeyer vielen Dank für das Wort zum Sonntag. War es das jetzt schon?
    Sie scheinen ja bestens die Menschen in diesem Land zu kennen.

  41. 13.
    Antwort auf [Micha] vom 27.06.2021 um 09:20

    Micha, wieso einseitig? Das Thema des Artikels ist nun mal die Querdenkerbewegung.
    Und, warum schlecht recherchiert? Es sind offensichtlich mehrere Leute, die von unterschiedlichster Seite involviert sind, ja, auch die Kritiker und Beobachter, zu Wort gekommen. Haben Sie weiterreichende Recherche - Erkenntnisse? Oder anderes WISSEN ? So lassen Sie uns daran teilhaben. Ich kenne tatsächlich zwei Querdenker, die sich in ihrem Umfeld sozial zeitweise absolut isoliert haben, einer ist sogar arbeitslos geworden, weil er seinen Chef als "blöd und Nichtswissend" bezeichnete, als dieser in der Firma Schutzmaßnahmen anordnete. Und sagte offen, dass er sich da eh nicht dran halten werde.

  42. 12.

    Natürlich muss man in Zukunft mit kritischen Bürgern leben, genauso wie mit linksradikalen. Leider.

  43. 11.

    Die Basis-Partei (mit Ihrem Programm), eine Partei die sich als "gesellschaftsoffen" für alle, die dieses Programm teilen und akzeptieren definiert, in einem Atemzug mit NPD zu erwähnen, wirkt auf mich befremdlich. Wir müssen damit leben, dass es Bürger gibt, die in etablierten Parteien keine Heimat finden und einfach eine neue gründen, wir müssen dieses fundamentale Recht akzeptieren ohne gleich zur Diffamierung zu greifen.
    Mich erinnert diese Analyse an Anfänge der Grünen, die im Bayern-Kurier seinerzeit regelmäßig als Kommunisten, Bolschewiken und Terroristenfreunde diffamiert wurden, weil sie sich " wohl nicht ausreichend von der Linksszene distanziert haben".
    Wobei als ausreichend eigentlich nur das vorbehaltlose Teilen des CSU-Programms für die Verfasser galt.

  44. 10.
    Antwort auf [Micha] vom 27.06.2021 um 09:20

    Mal wieder ein nichtssagender -weil gänzlich unbegründeter- Kommentar des Herrn Micha. ;)

  45. 9.

    Ob Querdenker oder Friday for future oder wie das alles heißt. Es hat sich gezeigt das die uns im Grundgesetz gesicherte Meinungsfreiheit sehr großzügig ausgelegt wird. Wenn der Inhalt einer Gruppe (oben genannte oder Medien oder Politik) gerade in die Landschaft passt ist dieser Inhalt super und wer nicht sofort mit diesem Inhalt übereinstimmt ist der böse, gerne aufgrund unser Geschichte ist man dann ein nazi oder ewig gestriger. Dazu kommt, wer in den sozialen Medien am meisten präsent ist, der bestimmt was „richtig oder falsch“ ist und so kann es nicht weitergehen. Meinungsfreiheit ist dafür da, dass man auch mal etwas anderes meint als sein gegenüber, aber wir sind auf dem Weg das alle nur noch das gerade angesagte mögen müssen.
    Nachtrag:
    Einst war ich begeistert von Herrn Sundermeyer, weil er seinen Finger in die Wunden leckte und sie sachlich analysierte, aber jetzt ist er nur noch einer von vielen und passt in mein oben beschriebenes Szenario. Nämlich einfach der scheinbaren Masse zu munde schreiben.

  46. 8.

    Kleiner Tipp: Auswandern hilft! Brasilien, Argentinien etc. Es gibt doch genug andere Flecken auf der Welt. Das wäre Win-Win für alle Beteiligten. Niemand wird gezwungen in Deutschland zu leben oder die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen. Gute Reise und ales Gute!

  47. 7.

    Radikalisierte Anhänger, meine Güte, nun lasst doch mal die Kirche im Dorf und übertreibt nicht immer so. Aber anscheinend stehen viele Leute auf solche Übertreibungen, weil sie sich dann daran hochziehen können.

  48. 6.

    Was denkt sich dieser Herr sundermeyer eigentlich!! Darf man in Deutschland keine andere Meinung mehr haben?? Sehr enttäuscht vom rbb24!!!

  49. 5.

    ...das es Querdenker überhaupt gibt/gab, ist auch nicht zuletzt den krawalligen, mehr die Öffentlichen als Privaten (!), Medien zu verdanken. Und natürlich den politischen "Kompetenz" Personen, wo ich kein Bock habe, sie hier zu benennen...

  50. 4.

    So etwas wie diese Querdenker gab es zu jeder Zeit. Leider wird das Wort „Querdenken“ nun für ewig negativ besetzt sein. Und durch die Globalisierung ist es natürlich zunehmend einfacher geworden, Menschen zu manipulieren. Sobald jemand Alternativen anbietet, die „wahr“ erscheinen, wird die Wahrheit nur als eine von vielen Möglichkeiten wahrgenommen, Wichtig für jeden einzelnen ist, für sich selbst zu erkennen, wem man vertrauen will. Ich fand es zB schon immer erstaunlich, wenn jemand wirklich meint, es gäbe hier eine Lügenpresse. Oder Corona sei von Gates gesteuert. Schlimm finde ich, wenn jemand zB die Pandemie trotz sämtlicher Fakten leugnet. Eine weltumspannende Verschwörung ist schon allein deshalb unlogisch, weil sich nie genügend Organisationen und Staaten so einig werden könnten, um so etwas zu machen. Logik hat schon immer geholfen… Weshalb manche Menschen diese ausschalten und dann einem „Verkünder“ hinterherlaufen, war schon immer das Rätsel der Menschheit.

  51. 3.

    Bitte den Linksradikalismus nicht vergessen...zu einseitig, die Berichterstattung.
    Und nochmal, obwohl ich kein Querdenker bin...die Querdenker sind zum Großteil (99%) keine Radikalen...einfach nur Betroffene. Und ein Ende ist m.E. Lange nicht in Sicht.
    Habt nen tollen Sonntag

  52. 2.
    Antwort auf [lackmeyer] vom 27.06.2021 um 08:27

    Wenn Sie da mal nicht einem gefährlichen Irrtum aufsitzen. Ich bin ein unbequemer Geist, der Autoritäten nicht einfach mal nur so anerkennt. Jemand der es nicht mag, wenn der Gegenüber meint, für mich denken zu dürfen. Vor den Ereignissen im vergangenen Jahr hätte ich das wahrscheinlich auch "quer denken" genannt. "National Sozialist" könnte (ohne historischen Kontext) zunächst auch anders klingen als "Nationalsozialist" (mit Kontext). Und das "Tierwohllabel" befriedigt unter Umständen deutlich mehr Agrarlobby-Interessen als jene der Tiere. - Namen werden gekapert und mit neuem Inhalt gefüllt...

  53. 1.

    Dass es gelingt, mit Hilfe der sogenannten aber in Wirklichkeit alles andere als "sozialen Medien", mit Falschbehauptungen, Verdrehungen und Viertelwahrheiten eine zwar kleine, aber eben doch signifikante Menge Menschen derartig umzudrehen, ist das eigentlich Erschreckende. Das Thema scheint dabei ja regelrecht egal zu sein. Was zur Folge hat, dass - geschicktes Agieren vorausgesetzt - eine Zombie-Armada zur Verfügung steht, um gleiches Verunglimpfen und Delegitimieren unter anderen Kontexten auf der Straße durchzuziehen. Die Klimawandelleugner sind da leider automatisch die nächsten Kandidaten. Gelbeweste ante portas. ...es gab eine Zeit, da hielt ich die Gesellschaft unseres Landes für gereifter.

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