Brandenburgs Gesundheitsministerin - Nonnemacher appelliert an Jugendliche, sich impfen zu lassen

Archivbild: Ursula Nonnemacher (Bündnis90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, unterhält sich vor Beginn der Sondersitzung des Landtags in Brandenburg zur Corona-Politik mit einem SPD Abgeordneten. (Quelle: dpa/B. Settnik)
Bild: dpa/B. Settnik

Die Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat insbesondere an junge Menschen appelliert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lasen.

"Wir haben jetzt die Situation, dass ein größerer Teil der Bevölkerung über 18 (Jahre) geimpft ist", sagte Nonnemacher den "Potsdamer Neuesten Nachrichten". "Aber in der Gruppe der zwölf bis 18-Jährigen sind nur sehr wenige geimpft."

Nonnemacher: "'Jetzt ist endlich Partytime'"

Deshalb könne man nur an die Jüngeren appellieren - "die vielleicht denken: 'Jetzt ist endlich Partytime'" - Impftermine in Anspruch zu nehmen, sagte die Ministerin.

Gerade für diese Zielgruppe müssten aber auch niederschwellige Impfangebote gemacht werden, betonte Nonnemacher, wie etwa "Impfen im Zelt, auf dem Dorfplatz oder im Stadtteil". Da gebe es eine Menge kreativer Ideen in den Kommunen. "Zudem wollen wir, ähnlich dem Bund, eine Plakatkampagne auflegen."

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer derzeit nur für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen. Der Einsatz bei 12- bis 17-Jährigen ohne Vorerkrankungen wird laut Stiko derzeit nicht allgemein empfohlen. Nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz sei dies aber möglich.


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Sendung: Antenne Brandenburg, 23.06.2021, 11:00 Uhr

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14 Kommentare

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  1. 14.

    "Dann können sich nur noch Ungeimpfte anstecken und das ist ihr eigenes Risiko, das sie auch eingehen dürfen."

    Nein, das ist nicht richtig. Es können sich alle anstecken - egal ob geimpft oder nicht. Eine Impfung verhindert weder eine eigene Ansteckung noch eine Ansteckung anderer Menschen, es besteht keine sterile Immunität.

  2. 13.

    Das Frau Nonnemacher keine Idealbesetzung ist ist bekannt, noch draufhauen unnötig.....
    Eltern und Kinder werden gemeinsam entscheiden, wer sonst?
    Delta ist auf dem Vormarsch.....60000 im Stadion, wie irre ist das denn?

  3. 12.

    Jetzt ist endlich Partytime'" - , denken 12jährige wirklich?
    Fühl mich grad veräppelt.
    Warum wird nicht an die zuständigen Politiker appelliert, für ausreichend Impfstoff zeitnah zu sorgen? Am besten gleich noch für die Auffrischung mit bestellen, dann muss man Kindern das nicht zumuten, um Erwachsene zu schützen.
    Weder dürfte genug Impfstoff für nun auch noch Kinder da zu sein, noch sind alle Eltern bereit, ihre Kinder impfen zu lassen.
    In Familie, Freundeskreis und Arbeitsplatz höre ich da immer nur ein klares Nein zu Kinderimpfungen.

  4. 11.

    Ach, ist Frau Nonnemacher aus der Versenkung aufgetaucht? Plakataktion mit Frau Nonnemachers als Zugpferd.? Mehr Heuchelei geht kaum noch.

  5. 10.

    Habe ich mir auch so gedacht. Die Jugendlichen dürfen das nicht allein entscheiden. Soweit kommt es noch.

  6. 9.

    Hm ich dachte die Stiko macht ihre Empfehlungen nicht aus jux und dollerei…. aber was wissen schon die Laien der Stiko vom impfen…. sowas kann eine Ministerin besser beurteilen.
    Ironie off

  7. 8.

    In Wien sind jetzt "Impfpartys" für Jugendliche geplant.
    Ist ja eine gute Idee!
    Jedenfalls besser als als "Masern-" oder "Corona-"Partys, auf denen die gegenseitige Ansteckung gefördert werden soll...

  8. 7.

    Mit welcher Begründung? Sind es wieder die toten Großeltern?

  9. 6.

    Die Dame weiß schon, dass Ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten und / oder Vormünder Nichts, aber auch Garnichts geht ? ? ? - Nein, auch bei Uns herrscht Bundesrecht.

  10. 5.

    Kinder und Jugendliche sind von dieser Krankheit kaum betroffen. Die Impfkommission hat nicht umsonst auf eine Empfehlung für die Impfung von gesunden unter 18-Jährigen ausdrücklich verzichtet! Wenn alle Impfwilligen ihre Impfung haben, müssen auch alle Einschränkungen komplett aufgehoben werden. Dann können sich nur noch Ungeimpfte anstecken und das ist ihr eigenes Risiko, das sie auch eingehen dürfen. Das Virus wird nicht mehr verschwinden, sagen auch Virologen. Diese Einschränkungen können nicht ewig dauern. Eigentlich waren sie nur gedacht, um den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. Das droht bei so extrem niedrigen Zahlen und nach fast kompletter Durchimpfung der Risikogruppen überhaupt nicht mehr!

  11. 4.

    Solange die Impfung von der STIKO nicht für alle empfohlen wird, werden sich wohl nur die mit Vorerkrankungen impfen lassen oder besser gesagt, die Eltern das in die Wege leiten.

  12. 3.

    Ohhh, es gibt sie tatsächlich noch, die brandenburger Gesundheitsministerin. Seit das Innenministerium sich ums Impfen in Brandenburg kümmert (warum eigentlich?), gab es vor den Kameras des RBB nur MA dieses Ministeriums oder Staatssekretäre zu sehen und zu hören. Die Ministerin: abgetaucht, zumindest medial, so meine persönliche Wahrnehmung. Einer Regine Hildebrandt wäre derartiges niemals passiert. Tja, GRÜNE, immer nur auf andere meckern, selber so richtig anpacken: wohl eher nicht, siehe Impfstart in Brandenburg.

  13. 2.

    Noch ein Zusatz zu meinem ersten Kommentar: Da es KEINE generelle Impfempfehlung der Stiko gibt, ist die Impfung eine individuelle Entscheidung zw. Eltern und Ärzten. Diese bedarf einer gründlichen Beratung!! Ich bezweifle sehr, dass dies im Zelt oder auf dem Dorfplatz passieren sollte! Was soll das Frau Nonnenmacher? Und liebes RBB Team, bitte solche Artikel auch mit Verweis auf die Stiko. Die Stiko gibt es seit Jahrzehnten. Jetzt, wo die Empfehlung der Politik nicht passt, wird sie infrage gestellt?

  14. 1.

    Gern Fr. Nonnemacher. Dann sorgen Sie auch dafür das unter 16 jährige ins Impfzentrum gehen dürfen und nicht bei den Ärzten auf Wartelisten stehen müssen! Im Impfzentrum würden wir sofort einen Termin bekommen!

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