Für Schüler und Lehrer - Auch nach den Ferien gilt in Brandenburgs Schulen Testpflicht

Schüler in Duisburg machen einen Corona-Selbsttest (Bild: imago images/Christoph Reichwein)
Bild: imago images/Christoph Reichwein

Nach dem Start des Präsenzunterrichts an allen Brandenburger Schulen am kommenden Montag will Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) im kommenden Schuljahr 2020/21 weitgehende Normalität in den Einrichtungen erreichen.

Um einen Regelbetrieb zu gewährleisten, müsse aber nach den Sommerferien an der Corona-Testpflicht für Schüler und nicht geimpfte Lehrer festgehalten werden, hieß es am Donnerstag aus dem Bildungsministerium.

Lernstand wird nach den Ferien überprüft

Alle Lehrkräfte sowie das gesamte Personal an den Schulen hätten bereits ein Impfangebot erhalten. Grundvoraussetzung für kompletten Präsenzunterricht sei ein weiterhin niedriges Corona-Infektionsgeschehen, so die Behörde.

An allen Schulen sollen zu Beginn des neuen Schuljahres Erhebungen zum Lernstand vorgenommen werden, um die Wissensdefizite der Schüler infolge der monatelangen Corona-Beschränkungen zu erfassen. In den am 24. Juni beginnenden Sommerferien soll es wie im vergangenen Jahr Ferienbetreuung mit Lernangeboten für Kinder und Jugendliche geben.

Sendung: Brandenburg aktuell, 3.6.21, 19:30 Uhr

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3 Kommentare

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  1. 3.

    Das was hier nicht steht, Erzieher, die in den Ferien Kinder im Hort betreuen, an die wird nicht gedacht. Sind die alle schon Immun?
    Wenn die Schule wieder beginnt, dann wird getestet.

  2. 2.

    Ich hoffe es tut sich noch etwas für die Kinder!
    Darf Bildung an eine Testpflicht gekoppelt werden, wenn für die Kinder kein Risiko besteht? Von den knapp 15 an Corona gestorbenen Kindern im Gundschulalter waren die Mehrheit Immungeschwächt. Die anderen Kids durchleben es in 2 Tagen.
    Im Verhältnis zu den anderen Todesursachen in diesem Alter als absolut zu vernachlässigen, siehe Statistica.
    Alle Lehrer und Erzieher sollten ein Impfangebot erhalten und dann gilt wieder das Prinzip, das Erwachsene sich um das Wohl der Kinder zu kümmern haben und nicht Kinder die Älteren schützen sollen.
    Es ist eine nicht gerechtfertigte Macht des Staates den Zugang zur Schule an einen Test zu koppeln. Die Kinder haben keine Wahl bei einer Schulpflicht. Dies ist bei Besuchen der Gastronomie und Friseur anders, dort kann der Besucher entscheiden, ob er dies tun möchte.
    Und natürlich die Fürsorgepflicht: Bitte belegen Sie, wo die Gefährdung von und für die Schüler ist?
    Studien sehen dies nicht!

  3. 1.

    Wie ich schon letztes Jahr befürchtet habe, aus der Nummer kommen wir nie wieder raus :(

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