Jugendliche gibt Stimme bei U18-Wahl ab (Archiv)
Bild: dpa/Stefan Puchner

240 Wahllokale allein in Berlin - Kinder und Jugendliche zur U18-Europawahl aufgerufen

Vor der Europawahl am Sonntag können Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre schon am Freitag ihr eigenes, fiktives Europaparlament wählen.  Es gebe keine Altersgrenze nach unten, niemand werde ausgeschlossen, sagte die Berliner Landeskoordinatorin Katharina Sengenroth.

Allein in Berlin öffnen rund 240 Wahllokale in Schulen und Jugendeinrichtungen. Bis 18 Uhr können die jungen WählerInnen ihre Stimmen abgeben. Auf den Stimmzetteln sind dieselben Parteien aufgelistet wie bei der regulären Europawahl am 26. Mai.

Bereits im Vorfeld der Wahl fanden an vielen Schulen Projekte und Veranstaltungen rund um die Themen Europa, Demokratie und Politik statt. "Ich freue mich über das große Engagement vieler junger Menschen, beispielsweise im Rahmen der Fridays for Future-Proteste, für eine gerechtere Welt und faire Klimapolitik", sagte Klaus Lederer, Berlins Senator für Kultur und Europa. "Es ist Jugendlichen eben nicht egal, was in der Politik geschieht." Auch Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) ruft zur Teilnahme an der U18-Wahl auf. Europa betreffe alle, gerade auch die Jugend, so Scheeres.

In Frankfurt (Oder) lädt die Europa-Universität Viadrina am Freitag ebenso wie vier weitere Wahllokale in der Stadt Kinder und Jugendliche zur U18-Europawahl.

Insgesamt gibt es über 1.000 Wahllokale für die U18-Wahl in ganz Deutschland, doppelt so viele wie vor der Europawahl 2014. Das Endergebnis soll spätestens am Montag vorliegen. Organisiert wird die Wahl auf Landesebene von der Stiftung SPI - Drehscheibe Kinder und Jugendpolitik.

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