Archivbild: Warteschlange vor einer Berliner Botschaft. (Quelle: imago/PEMAX)
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Europawahl - Vor EU-Botschaften in Berlin bilden sich lange Schlangen

Mehr Berliner haben an der Europawahl teilgenommen als noch vor fünf Jahren - auch an einigen EU-Botschaften war der Andrang groß. Vor den Botschaften Frankreichs und Rumäniens standen Hunderte Menschen Schlange, um ihre Stimme abgeben zu können. Der ZDF-Reporter Carsten Behrendt postete bei Twitter entsprechenden Videos.

Vor der rumänischen Botschaft in der Dorotheenstraße reichte die Schlange bis zum Bahnhof Friedrichstraße. Laut ZDF heute standen die Menschen bis zu vier Stunden an [facebook.com/ZDFheute]. Neben der Europawahl stimmen Rumänen in einem Referendum über eine Justizreform ab. Dieses Vorhaben der regierenden sozialdemokratischen partei PSD sorgt seit Monaten für kontroverse Schlagzeilen. Durch die Reform könnten korrupte Politiker der PSD im Nachhinein vor Strafverfolgung geschützt werden.

Umstrittene Justizreform beschäftigt Rumänen

Auch in München standen Tausende Rumänen vor dem Generalkonsulat an. Einige hatten Sorge, ihre Stimme nicht mehr abgeben zu können. Das Wahllokal im Rumänienhaus habe bis 21 Uhr geöffnet, sagten die Anstehenden.

Sie kritisierten, es gehe in dem Gebäude viel zu langsam voran und es gebe zu wenige Wahlurnen. Zudem mangele es an Informationen für die Wartenden vor der Tür. "Es ist hier eine Katastrophe", sagte eine Rumänin der Nachrichtenagentur DPA. Sie habe Glück gehabt, weil sie ein Kind dabei hatte und deswegen schneller drangekommen sei.

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