AfD-Wahlparty im September 2017 in Berlin (Quelle: imago/Boness)
Bild: imago stock&people/Boness

Drohungen gegen Veranstalter - Staatsschutz ermittelt nach Absage von AfD-Wahlparty

Nach der abgesagten AfD-Wahlparty in Berlin zur Europawahl ermittelt der Staatsschutz.
Das teilte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Donnerstag in der Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus mit.

Neue Party-Location wird kurzfristig bekannt gegeben

Nach Angaben der AfD musste die für den 26. Mai geplante Party abgesagt werden, weil die Betreiberin des Veranstaltungssaals sowie Angehörige, Nachbarn und Mitarbeiter von Personen aus dem linken Spektrum bedroht wurden.

An der Feier wollten Spitzenpolitiker der Alternative für Deutschland teilnehmen. Die Polizei teilte mit, dass eine Anzeige wegen Bedrohung eingegangen sei. Aus der AfD hieß es, die Wahlparty werde nun voraussichtlich an einem anderen Ort in Berlin stattfinden, der aus Sicherheitsgründen erst kurzfristig bekannt gegeben werde.

Sendung: Abendschau, 23.05.2019, 19.30 Uhr

Kommentarfunktion am 26.05.2019, 10:38 Uhr geschlossen

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Kommentar

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3 Kommentare

  1. 2.

    Alles sehr demokratisch ???? diese Menschen die solche Drohungen machen, haben längst den Demokratischen Führerschein verloren , sind ja gegen Nazis & benehmen sich wie welche, das macht einen Angst nicht die AFD

  2. 1.

    Schade, dass hier wieder mal über's Ziel hinausgeschossen wurde. Dabei hat doch erst diese Woche die DB so schön gezeigt, dass es meist rechtsstaatliche Mittel gibt, solchen Parteien/Leuten ein Bein zu stellen.

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