Der AfD-Politiker Andreas Kalbitz im Gespräch über Familienpolitik mit 3 homosexuellen Eltern (Bild: rbb)
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Video: Brandenburg aktuell | 08.08.2019 | Stephanie Teistler | Bild: rbb

Video | Serie: Blind Date (AfD) - Andreas Kalbitz spricht mit homosexuellen Eltern

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Antwort auf [Hmmm] vom 11.08.2019 um 07:57
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37 Kommentare

  1. 37.

    Sorry, habe Ihren Beitrag erst heute gelesen. Danke dafür. Ja, der Herr Kühnen war mir auch noch ein Begriff. Und wenn ich da noch an den "Röhm-Putsch" der Nazis denke. Alles sehr absurd. Wäre es nicht so traurig, könnte man drüber lachen...

  2. 36.

    Raina Jeschke, Karstadt, Freitag, 09.08.2019 | 21:46 Uhr:
    "Jeder Mensch benötigt Vorbilder. Doch wie soll beispielsweise ein Mädchen, dass in einer Regenbogenfamilie mit zwei Vätern lebt sich orientieren?"

    Das klappt in der Realität abseits Ihrer fantasielosen Theorie wunderbar. Informieren Sie sich doch einfach. Kinder in Homo-Familien haben KEINERLEI Defizite gegenüber Kindern in Hetero-Familien! Einfach mal erst informieren, bevor man wild herumspekuliert!

    Raina Jeschke:
    "Der aktuell überall zu spürende "Genderwahnsinn" ist Gift für die Heranwachsenden!"

    Ihre Homophobie ist Gift für die Heranwachsenden!

    Raina Jeschke:
    "Mir tun die Kinder leid, die nie eine gut funktionierende Familie mit Mutter und Vater erleben dürfen."

    Warum tun Ihnen Kinder leid, die nicht mehr Probleme haben als andere Kinder???

    Sie und Ihre Freunde können einem mit Ihrer Homophobie leid tun.

  3. 35.

    berliner007Freitag, 09.08.2019 | 15:54 Uhr:
    "Der Vatikan nennt die Homo Ehe eine Niederlage für die Menschheit."

    Und ich nenne den Vatikan eine Niederlage für die Menschheit angesichts seiner menschen(rechts)verachtenden Homophobie, Frauendiskriminierung, Sexualitätsfeindlichkeit, Kinder- und Nonnenmissbrauchsvertuschung etc. pp.

  4. 34.

    Nein, das ist keine Satire. Das ist das das Handbuch für social media der Burschenschaftsbürschchen von der "Identitären Bewegung" Rhetorik und kommunikative Tricks auf dem Niveau einer Dorf-Werbeagentur. Funktioniert aber. Wir würden ja sonst auch nicht braunes Zuckerwasser mit sonstwas Geheimes teuer kaufen. Wären wir gegen solches immer so einfach gefeit. Nein, keine Satire. Das ist was man zum Beispiel als Mitarbeiter im Büro von Herrn Kalbitz schreibt: "Eigentlich will ich ja nicht die AfD wählen...aber jetzt bin ich doch überrascht wie differenziert Herr Kalbitz....."
    Ist natürlich gar nichts "differenziert" Sind bloß Marketingtricks dieser Versicherungsvertreter und Gebrauchtwagenhändler. Er will ja "nur" die klassische Familie fördern. Als bekäme die weniger, nur weil die schwule genau soviel bekommt. Oder Moment. Klar. Die kriegt angeblich mehr, weil die Schwule von ihm ja weniger bekommen wird.
    Herrn Kalbitz rhetorische Fähigkeiten nivelliert bereits eine 15-Jährige...

  5. 32.

    Kalbitz hat mich positiv überrascht. Ich ignoriere ja die AfD und wollte das Video nicht schauen. Aber habe es dann aus Neugierde doch noch getan oder weil dank des Sommerloch nicht viel passiert. Hm. Ich denke nun ganz anders über Kalbitz. Das Grübeln geht los. Danke rbb für diesen Beitrag. Erstaunlich, was es ausmacht, doch mal dem politischen Gegner zuzuhören.

  6. 31.

    Wie verlogen die rechtsextreme AfD mit Homosexualität umgeht kann man immer wieder erleben.

    https://www.lsvd.de/politik/rechtspopulismus-entgegentreten/afd-eine-unberechenbare-alternative/2-afd-politikerinnen-aeussern-sich-regelmaessig-homophob.html

    https://www.queer.de/detail.php?article_id=31229

  7. 30.

    Jedes Kind braucht vor allem Liebe und das Gefühl, dass es gewollt und geachtet ist. Nur so, kann es in Ruhe groß werden, Selbstbewußtsein entwickeln, und zu einem Menschen heranwachsen, der auch einmal Liebe und Geborgenheit geben kann.
    Männliche und weibliche Vorbilder sind ja ganz nett, aber was, außer im Stehen zu pinkeln, oder zu verstehen, was es heißt "die Tage" zu haben" ist nun der Vorteil an geschlechtsspezifischen Vorbildern?

  8. 29.

    @Raina
    Ich kenne kein Kinder oder Jugendliche, die als einzige Erwachsene um sich herum nur die Eltern hätten. Das Argument mit den Rollenvorbilder wird gern und häufig strapaziert, kommt ja schließlich aus dem sog. "gesunden Menschenverstand". Nur sagt die wissenschaftluche Forschung aus 30 Jahren etwas anderes, nämlich, dass es Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren an nichts fehlt (Übersicht z.B. https://www.familienhandbuch.de/familie-leben/familienformen/elternschaft/gleichgeschlechtlichepaaremitkindernregenbogenf.php ). Das wird aber systematisch ignoriert, denn es passt nicht ins vorgezimmerte Weltbild.

    Mir tun Kinder leid, die unter den starren Vorurteilen von Erwachsenen aufwachsen müssen.

  9. 28.

    Junge wächst bei Mutter und Oma auf, weil Vater tot (übrigens nach 1945 gar nicht so selten der Fall gewesen - dafür war allerdings ein ganz anderer Wahnsinn verantwortlich als der "Genderwahnsinn"). Wo bleibt da der Ansprechpartner? Führt(e) das zu zigtausenden Gestörten?

    Kleiner Tip: Kinder und Jugendliche sind nicht so doof, wie manche Menschen sie gern hätten. Die suchen sich ihre Vorbilder, Vertrauenspersonen und Ansprechpartner auch einfach außerhalb der klassischen Kleinfamilie.

    Und dass das Modell "Papa und Mama kriegen 2,3 Kinder und bleiben zusammen, bis dass der Tod sie scheidet" heutzutage sehr viel seltener praktiziert wird als früher, sollte auch schon in der tiefsten Provinz angekommen sein.

  10. 27.

    Genau. Und die Erde ist eine Scheibe, um die die Sonne kreist, Frauen sind von Natur aus dümmer als Männer, der Mond ist aus Käse, der Sozialismus siegt, und gar nicht sagen möchte ich, wer Kinder klaut und wer immer hinter dem Geld her ist.

  11. 26.

    <Ironie on> Und wie soll sich ein Junge, der bei einer alleinerziehenden Mutter aufwächst, bloß orientieren? <Ironie off> In Deutschland leben derzeit rund 2,6 Mio. alleinerziehende Elternteile https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318160/umfrage/alleinerziehende-in-deutschland-nach-geschlecht/ .
    In Berlin machen sie einen Anteil von über 27% aus. Und das war vor zwanzig Jahren auch nicht anders https://de.statista.com/statistik/daten/studie/900210/umfrage/anteil-der-alleinerziehenden-an-allen-familien-mit-minderjaehrigen-kindern/ .
    Trotzdem ist die Welt nicht untergegangen, weil es an Vorbildern fehlte...

  12. 25.

    Ihr Mitleid in allen Ehren, aber mir tun vielmehr die Kinder leid, die in ihrer Herkunftsfamilie Gewalt, Drohungen, dem Nichtinteresse der Eltern, Verwahrlosung, elterlichem Alkohol- oder Drogenkonsum ausgesetzt sind.
    Ich bin mir sicher, dass homosexuellen Elternpaaren oft genug einzig und allein aufgrund der Homosexualität - Steine in den Weg gelegt werden. diesen Kampf durchzustehen, gelingt sicher auch nicht allen Paaren. Und gerade deshalb werden sich die Paare ihrer Verantwortung bewusst sein. Die Kinder gleichgeschlechtlicher Paare haben Großeltern oder andere Verwandte, sie haben einen Freundeskreis mit Hetero-Eltern, sie haben Lehrer, Erzieher, sie leben nicht in einer abgeschlossenen Homo-Welt. Und sie lernen frühzeitig, dass als Vorbild jeder Mensch geeignet sein kann, wenn er nur Interesse für die Belange des Kindes hat.

  13. 24.

    Entschuldigung, aber einfach nur dumm Ihre Äußerungen. Ist Ihnen beim Schreiben vollkommen entgangen das auch Homosexuelle Eltern durchaus in der Lage sind ihrem Kind ob nun Mädchen, Junge oder gar beides so viel an LIEBE und ZUNEIGUNG zukommen lassen wie gewöhnliche Elternpaare? Setzen Sie einfach mal die Scheuklappen ab, vielleicht verstärkt dies ja Ihre Sichtweise.

  14. 22.

    Jetzt kommen Sie hier bloß nicht ausgerechnet mit der Katholischen Kirche. Ich darf hier gar nicht schreiben, was ich als Schwuler von diesem Verein halte. Ungeheuerlich die auch jetzt noch mit ins Gespräch zu bringen. Passt aber sehr schön zu Ihren verqueren Ansichten über Homoehe und Gleichgeschlechtliche Elternpaare mit Kindern. Nur eins möchte ich anfügen. Die kath. Kirche hat sich damals den Nazis förmlich angebiedert.

  15. 21.

    Sehr guter Kommentar. Bin stark beeindruckt. Denn es trifft voll zu. Ebenso Ihre anderen Beiträge zum Thema.

  16. 20.

    Jeder Mensch benötigt Vorbilder. Doch wie soll beispielsweise ein Mädchen, dass in einer Regenbogenfamilie mit zwei Vätern lebt sich orientieren? Gerade in der Pubertät wird dringend eine Ansprechpartnerin gebraucht, die sich in das Kind hineinversetzen kann. Im "klassischen" Fall wäre das die Mutter. Das gilt natürlich umgekehrt genauso. Jungen brauchen einen männlichen Ansprechpartner. Der aktuell überall zu spürende "Genderwahnsinn" ist Gift für die Heranwachsenden! Mir tun die Kinder leid, die nie eine gut funktionierende Familie mit Mutter und Vater erleben dürfen. Klar, Probleme kann es auch hier geben, aber das gibt es in jeder Gemeinschaft.

  17. 19.

    Der Vatikan sieht für die Frau auch noch die Geschlechterrolle wie im vorletzten Jahrhundert: KKK Kinder, Küche, Kirche, wie auch nicht wenige AfD Abgeordnete.

  18. 18.

    @berliner007

    Das überrascht nicht, das zu hören von einer Institution, die in ihrem 1000jährigen Kampf gegen Humanismus, Aufklärung und wissenschaftliche Erkenntnis nichts als Niederlagen hat einstecken müssen.

    Man sollte mal die Schüler katholischer Internate fragen, was sie von den Werturteilen dieser Amtskirche über andere Menschen hält.

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