Die Kollage zeigt links Dietmar Woidke (Bild: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert) und rechts Britta Stark (Bild: dpa/Ralf Hirschberger)
Bild: dpa/K. Gabbert/R. Hirschberger

Brandenburg - SPD zieht mit Woidke und Stark in die Landtagswahl

Wenige Monate vor der Landtagswahl legt sich die Brandenburger SPD fest: Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landtagspräsidentin Britta Stark sollen als Spitzenduo die in Umfragen gebeutelten Sozialdemokraten in den Wahlkampf führen.

Die Brandenburger SPD schickt das Spitzenduo aus Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landtagspräsidentin Britta Stark in den Landtagswahlkampf.

Landesgeneralsekretär Erik Stohn teilte am Dienstag mit, das habe der Landesvorstand am Montagabend beschlossen. Auf den weiteren vorderen Plätzen sollen auch Stohn selbst, Innen-Staatssekretärin Katrin Lange und Fraktionschef Mike Bischoff stehen.

SPD steckt im Umfragetief fest

Auf der Vorstands-Liste wechseln sich jeweils Männer und Frauen als Kandidaten ab. Die endgültige Besetzung und Reihenfolge legt jedoch erst ein Landesparteitag am 11. Mai fest.

Die Brandenburger Landtagswahl ist am 1. September. Umfragen zufolge käme die SPD derzeit auf etwa 22 Prozent der Stimmen. In diesem Fall würden nur die ersten 20 SPD-Politiker auf der Liste als Abgeordnete in den Landtag einziehen. Derzeit sitzen in der SPD-Fraktion 30 Abgeordnete. Bei der letzten Landtagswahl 2014 hatte die SPD noch 32 Prozent der Stimmen erreicht.

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.04.2019, 10 Uhr

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4 Kommentare

  1. 3.

    Stark, war das nicht SPD-Landtagspräsidentin, die mitten im Wahlkampf den CDU Vize-Landtagspräsidenten angezeigt hat wegen angeblich falscher Abrechnungsbelege?

    Soweit ersichtlich, wurde das Verfahren eingestellt. Aber, im Wahlkampf gab es mächtigen Wirbel, die Staatsanwaltschaft erwirkte durch die Anzeige von Stark einen Durchsuchungsbeschluss für das Landtagsbüro des Vizepräsidenten und ließ Ende August Daten und Unterlagen beschlagnahmen. Das wollte wohl Stark erreichen.

    Gauland dazu im Potsdamer Landtag:

    "Eine Landtagspräsidentin, die nicht ihren Kollegen zuerst fragt, die noch nicht einmal den Landesrechungshof einschaltet und dann die Verwaltung anhält, sofort zur Staatsanwaltschaft zu rennen, halte ich für charakterlich defizitär".

  2. 2.

    Woidke, altbewährten, muss in Brandenburg weiter regieren.¹

  3. 1.

    30 Jahre immer hintere Plätze sind genug. Für die fleißigen leistungsbereiten Brandenburger ist ein demokratischer Wechsel mehr als überfällig. Wer mit den Behörden/Verwaltungen zu tun hatte, weiß wie wichtig ein Wechsel ist und wie erfrischend die Erinnerung "wer ist für wem da" nötig ist.

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