Jeff Staudacher, Hans-Peter Goetz und Martin Lebrenz lassen sich am 24.11.2018 bei Landesvertreterversammlung der FDP in Brandenburg fotografieren (Bild: rbb-Fernsehen/Brandenburg aktuell)
Video: Brandenburg aktuell | 24.11.2018 | Bild: rbb-Fernsehen/Brandenburg aktuell

Brandenburger Liberale - Drei Kandidaten wollen FDP zurück in Landtag führen

Gleich drei Kandidaten wollen die Brandenburger FDP bei der Landtagswahl im kommenden Jahr zurück in das Potsdamer Parlament führen. Für den Spitzenplatz auf der Landesliste habe sich Hans-Peter Goetz beworben, der bereits von 2009 bis 2014 für die Freidemokraten im Landtag saß, berichtete Parteisprecher Martin Lebrenz nach einer Landesvertreterversammlung am Samstag. Zudem hätten sich der Lehrer Jeff Staudacher sowie er selbst beworben, sagte Lebrenz.

Kandidat für Europawahl steht fest

Der Landesvorsitzende Axel Graf Bülow hatte im August seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärt. Der Spitzenkandidat soll am 16. Februar auf einem Landesparteitag bestimmt werden. Die Brandenburger FDP hatte bei der Landtagswahl 2014 mit einem Stimmenanteil von 1,4 Prozent den Einzug ins Parlament klar verpasst. In Brandenburg wird am 1. September 2019 ein neuer Landtag gewählt.

Die Landesvertreterversammlung wählte zudem den Berliner Rechtsanwalt Martin Lindner als Kandidaten für die Bundesliste zur Europawahl. Der 54-Jährige setzte sich im zweiten Wahlgang mit 60 Prozent der Stimmen gegen den 33-jährigen Martin Hoeck aus Eberswalde (Barnim) durch.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 24.11.2018, 19.30 Uhr

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Na, mal wieder ne Kampagne a la "mehr Netto vom Brutto" für Möwenpick und Herrn von Finck (blöd nur, dass der jetzt vermutlich lieber die AfD mit Großspenden versorgen will), oder mal wieder mit Christien Bieber oder Justin Lindner (ich will ein Kind von Dir!) Fotos auf Großbildflächen? Blöd aber sexy?

    Es gab mal eine FDP, die tatsächlich auch eine bürgerrechtliche und freiheitliche Agenda hatte. Inzwischen ist diese nur noch eine marktradikale, rückwärts gewendete (Atommüll, Diesel- und Kohleabgase in die Luft ja bitte!)Parteileiche, die endlich beerdigt werden sollte. 1,4 % sind ein deutliches Signal dafür.

    Da kann man ja, wenn man schon seine Stimme in der Wirkungslosigkeit versenken will auch Piraten oder die V-Partei wählen, die haben wenigstens noch Politikfelder, für die es sich lohnt auch als Normalbürger einzutreten.

  2. 1.

    Nur mal so, rbb24, in aktuellen Umfragen liegt die FDP in Brandenburg bei 5% - so hätte man ja den Beitrag auch beenden können...

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