Plenarsaal im Landtag Brandenburg (Quelle: dpa/Hirschberger/rbb|24)
Bild: dpa/Hirschberger/rbb|24

rbb|24-Wahlcheck Brandenburg - Das sind die Positionen der Parteien im Vergleich

Brandenburg hat am 1. September die Wahl. Wie stehen die Parteien zu den Streitthemen in der Landespolitik? Welches Konzept verfolgen sie bei Infrastruktur, Bildung, Innerer Sicherheit, Kohleausstieg oder Klimaschutz? Vergleichen Sie selbst - im rbb|24-Wahlcheck.

Am 1. September 2019 haben mehr als zwei Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger die Möglichkeit, den neuen Landtag zu wählen. Letzten Umfragen zufolge liegen AfD, SPD, CDU, Grüne und Linke in der Wählergunst dicht beieinander. Für eine Regierungsmehrheit dürfte eine Koalition aus drei Parteien erforderlich sein.

Doch was wollen die Parteien eigentlich? Um Ihnen eine übersichtliche Hilfe zu geben, haben wir einen Wahlcheck erstellt. Er umfasst die wichtigsten Aussagen der Parteien zu den Themen Infrastruktur, Bildung, Klima- und Umweltschutz oder Einwanderung und Asyl. Diese Themen wurden im BrandenburgTrend vom Juni als wichtigste Probleme genannt.

Wählen Sie einfach zwei Parteien per Klick aus und schauen sich an, wie sie laut Wahlprogramm zu den verschiedenen Themen stehen:

Sollte der Wahlcheck Ihnen mobil nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Die Wahlprogramme aller elf Parteien, die zur Landtagswahl zugelassen sind, finden Sie hier:

 
Die Listen von "Die Partei" und "Łužyska Alianca - Lausitzer Allianz (ŁA)" erfüllten nicht die Formalien für eine Zulassung zur Landtagswahl.

Dass die Wahlprogramme tatsächlich nicht gerade schnelle und einfache Kost sind, haben wir mit einem Analysetool ausgewertet: Komplizierter als Kafka.

Projektbeteiligte

Redaktion: John Hennig, Torsten Sydow  

Konzept und Projektmanagement: Thomas Vogel, Sabine Voßen

Technische Umsetzung: Martin Honz

Design und Programmierung: Manuel Reich

Kommentar

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Antwort auf [Steffen] vom 05.08.2019 um 22:16
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26 Kommentare

  1. 26.

    In Deutschland ist stets nach der Wahl = vor der Wahl.

  2. 25.

    "Welches Konzept verfolgen sie bei Infrastruktur, Bildung, Innerer Sicherheit, Kohleausstieg oder Klimaschutz? "

    Ich glaube, da fehlt ein Thema.

  3. 24.

    SPD Position ist klar: den Arbeitern in den Rücken fallen.
    Die Linken werden weiter Ihre Stasi-Vergangenheit leugnen.
    Die CDU wird mit der FDP ich an den Eiern spielen.
    Die Grünen werden sich weiter unbeliebt machen.
    Die AfD wird weiter Zuwachs bekommen.

  4. 22.

    Falsch! Die braun/blaue "Alternative" ist mitnichten die "stärkste politische Kraft im Lande Brandenburg", sie hat "nur" die meisten Wähler, die sich für eine völkisch-nationale und rechtsextreme "Partei" entschieden haben.

    Unter einer "politischen Kraft" verstehe ich eine Partei oder Koalition, die auch etwas bewegen kann. Da ist die rechtsextreme AfD glücklicherweise noch weit von entfernt.

  5. 21.

    Falsch! Die braun/blaue "Alternative" ist mitnichten die "stärkste politische Kraft im Lande Brandenburg", sie hat "nur" die meisten Wähler, die sich für eine völkisch-nationale und rechtsextreme "Partei" entschieden haben.

    Unter einer "politischen Kraft" verstehe ich eine Partei oder Koalition, die auch etwas bewegen kann. Da ist die rechtsextreme AfD glücklicherweise noch weit von entfernt.

  6. 20.

    Ja, genau. Wenn Ihr in #1 beschriebenes Problem mit der Realität Stoff eines Bühnenprogramms wird, kann das natürlich sehr komisch werden. Unfreiwillig komisch.

  7. 19.

    Super, danke, ich habe meine beim wahlomat fast gleichauf angesiedelten Parteien (Grüne und Freie Wähler) nun themenbezogen vergleichen können. Und wurde in meinem Bauchgefühl bestätigt. Nicht, dass man die Grünen nicht wählen könnte, wenn man die Mark liebt - aber dennoch ist das realitätsnähere, bodenständige Programm im BVB-Bereich angesiedelt. Die Grünen sind einfach professioneller...

    Übrigens interessiert mich die "Abgehängte für Deutschland"-Partei nicht die Bohne. Denkt dran, gemäß Alterspyramide (wat is dat denn???) sterbt ihr aus. Vor mir *~* übrigens....

  8. 18.

    Mit Geld kann man vieles erreichen. Es werden jährlich Millionen für die Subventionierung von Massentierhaltung und Monokulturen ausgegeben. Warum sollte man nicht die kleinen Dorfläden subventionieren? Wettbewerbsrecht? Wer macht denn die Gesetze? Einen Arzt können Sie auch mit Geld locken, natürlich müssen auch ein paar Randbedingungen stimmen. Schnelles Internet flächendeckend z.B. haben wir ja seit 2018. Ach nee, das war ja nur ein Versprecher vor der letzten Wahl.

  9. 17.

    Sehen Sie es doch als weitere Hilfe, sich im Vorfeld der Landtagswahl zu informieren.

    Der Wahl-O-Mat hat gezielt 38 Thesen und Positionen abgefragt - die allerdings nicht alle so in den Wahlprogrammen stehen:
    https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/beitraege/brandenburg-landtagswahl-wahlomat-gestartet-entscheidungshilfe.html

    Wir haben dagegen die Wahlprogramme durchgearbeitet und nach möglichst konkreten Forderungen durchforstet. Das ist unserer Meinung nach schon ein etwas anderer Ansatz. Am Ende würden wir uns freuen, wenn möglichst viele Brandenburgerinnen und Brandenburger beide Angebote nutzen.

  10. 16.

    In erster Linie geht es um die Wahlprogramme der Parteien. Zwar hat jeder Direktkandidat so seine persönlichen Schwerpunkte, aber auch er orientiert sich am Programm. Natürlich wäre es schön, wenn Direktkandidaten sich noch mehr bewegen würden. Aber oftmals reicht auch ein Blick auf die jeweilige hompage.

  11. 15.

    Passt schon. Die Reihenfolge ist nun echt unwichtig. Danke für die Zusammenstellung. So komprimiert ein guter Service.

  12. 14.

    Was wäre ihr Vorschlag, um einen Arzt im ländliche Raum zu halten? Wie soll ein Laden überleben, wenn er in einem Dorf nur sehr wenige Kunden hat. Was soll da denn Politik ändern? Oder wären sie bereit einen Mehrpreis dafür zu zahlen, weil nur so könnte es sich rentieren.

  13. 13.

    Sie fragen echt warum der RBB so ein Angebot macht? Es stehen Wahlen an und der Nachrichtensender von Brandenburg soll darüber nicht berichten, weil es irgendwo schon Infos dazu gibt? Zudem sind die Infos hier besser aufbereitet und nach Themen geordnet.

  14. 12.

    Und wenn kaum ein Kandidat sich in den Dörfern blicken lässt? Ballungsgebiete sind überall bevorzugt, Dörfer Nebensächlichkeit. Schade, diese Chance nimmt kaum jemand der Politiker wahr. Hier scheint für die Damen und Herr festzustehen, dass die meist - Alten schon wählen wie vor 30 Jahren und die Jüngeren sich um alle Belange der älteren Generation sich kümmern, ehrenamtlich. Da lebt "Volkssolidarität" noch u. ist oft wichtig, weil öffentl. Nahverkehr teuer und mangelhaft ist, Ärzte eine Mangelerscheinung und Läden weit weg sind. Privatinteressen der Eigentümer, die z.T. sehr weit weg leben (Irland, Schweiz etc.) torpedieren jede Lebensnormalität, man will Gewinne machen mit Grund und Boden - Dank der Politik, die alles weltweit verschleuderte ohne an Menschen vor Ort einen Gedanken zu verschwenden. Geld diktiert zu sehr Politik u. Politiker - vernachlässigen sie deshalb die Landbevölkerung?

  15. 10.

    Wenn jemanden die Direktkandidaten interessieren, dann muss er sich schon die Mühe machen, zu den Veranstaltungen aller Kandidaten seines Wahlkreises zu gehen und sich deren Einstellung anzuhören. Wer seine Erststimme mit absolut reinem Gewissen abgeben möchte, dem ist das sogar anzuraten. Aber alle Direktkandidaten hier zu Wort kommen zu lassen, wäre etwas zu viel des Guten. Einen Wähler in Brandenburg an der Havel interessieren die Direktkandidaten aus Frankfurt/Oder oder der Uckermark eigentlich überhaupt nicht.

  16. 9.

    Ist ja niedlich, wie sich Bond-Berliner und Geräuschewahrnehmer angesprochen fühlen und reagieren.
    Danke für noch mehr Stoff meines zukünftigen Bühnenprogramms.
    Keine Bange: ich bin stark, weil solche Reaktionen zu erwarten sind und waren - echt klasse.

  17. 8.

    "Sicherlich ein Bild der Wahlrealität und trotzdem doof. " Ja, manch einer hat mit der Realität so seine Probleme. Das ist bei gewissen Fraktionen nicht mal selten.

  18. 7.

    Alles schön mit den Parteien, aber was ist mit Direktkandidaten? Auch die haben Aussagen und vertreten Menschen, Bevölkerungsschichten wie sozial Benachteiligte, Alleinerziehende und Rentner. Man hört das nicht gerne, aber ein dringendes Themenfeld. DEUTSCHE KONSERVATIVE z.B..

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