Ingo Senftleben (CDU), Landesvorsitzender Brandenburg (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
Bild: dpa/Ralf Hirschberger

Brandenburger CDU-Chef - Senftleben schließt Koalition mit Linkspartei nicht aus

Der Brandenburger CDU-Landeschef Ingo Senftleben will seine Partei bei der Landtagswahl zum Wahlsieg führen und anschließend das Wahlergebnis zum Ausgangspunkt für mögliche Koalitionen machen. Dabei schließt er eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht aus. Es gebe aber hohe Hürden, sagte er der dpa, wie diese am Donnerstag berichtete. "Es ist klar, dass mit der Linken insbesondere auf dem Feld der Inneren Sicherheit extrem große Unterschiede bestehen."

Mit der AfD dagegen gebe es unter der Führung von Landeschef Andreas Kalbitz keine Gemeinsamkeiten, sagte Senftleben weiter. In Brandenburg wird am 1. September 2019 gewählt. Am selben Tag wählen auch die Sachsen einen neuen Landtag.

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11 Kommentare

  1. 11.

    "die Brandenburger"? Haben sie mal wieder dieses Syndrom dass sich 12% für die "Wir sind das Volk" Mehrheit halten?

    Immerhin haben 2014 18,6 % der Brandenburger Die Linke gewählt.

    Wen wollen sie denn noch mit dem Ammenmärchen vom Schreckgespenst der "Nachfolgern der SED-Mauerpartei" erschrecken?

    Schauen sie sich doch mal die aktuellen Politiker der Linken an, als die Mauer gebaut wurde waren die meisten noch nicht einmal geboren und als sie abgerissen wurde 10 bis 15 Jahre alt.

    Soviel zu ihrer Glaubwürdigkeit.

  2. 9.

    Danke Hr. Senftleben für die klaren Worte. Nun wissen die Brandenburger, wen sie nicht wählen können!
    Wer mit den Nachfolgern der SED-Mauerpartei kuscheln will, hat den letzten Funken an Glaubwürdigkeit verspielt.

  3. 8.

    Falsch. Der Mann redet sich in ein zukünftiges Parteispitzenamt unter AKK.
    Er glaubt die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und ist das Paradebeispiel für einen Opportunisten.

  4. 7.

    Danke Herr Senftleben, mit dieser Aussage machen Sie mir die Entscheidung leichter. Eine Partei die mit den SED Nachfolgern paktiert kann ich nicht wählen.

  5. 6.

    Wohl ein taktischer Trick um eine CDU/AfD Koalition unausweichlich erscheinen zu lassen. Erst die Linke ins Spiel bringen. Dann sagen Linke/CDU wolltet ihr nicht. CDU/SPD "wollt ihr nicht". Dann sagen "CDU/AfD ist alternativlos"

  6. 5.


    Es geht hier nicht um eine Stadt, sondern um das Land Brandenburg und die Wahl zum Landtag, nur mal so nebenbei.
    Sagen Sie mir mal einen potentiellen Investor, der wegen einer Landesregierung unter Beteiligung der Linkspartei niht investiert hat. Investoren glaub ich, ist das ziemlich egal wer ein Land, Stadt oder Gemeinde regiert, solange die Rahmenbedingungen stimmen. Und die legt ja nicht eine Partei fest, sondern eine Koalition und der Landtag in Form von Gestzen und Verordnungen.

  7. 4.

    Wie machtgeil muss man eigentlich sein, um sie an Linke Und Rechte zu verkaufen. Dieses Spitzenkandidat muss vorher abgelöst werden. Wofür steht die CDU denn nun ? Bitte klare Kante zeigen !!!

  8. 3.

    Die Berliner Linkspartei ist wohl kaum "linksradikal". Ihre Politik entspricht der der alten SPD. Mir sind "vergraulte Investoren" auch völlig wurst. Wichtig sind die Bürger, nicht die Investoren, welche eh nur in die eigene Tasche wirtschaften. Wenn die Bürger nicht ausgebeutet werden wollen und weiter frei leben wollen, geht das nur über eine linke Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Sollte die CDU sich da bewegen, wird auch die Linkspartei sich nicht verschließen.

  9. 2.

    Was man alles für Macht macht?! Für mich wäre es ein Grund, die CDU nicht zu wählen!

  10. 1.

    Der Mann scheint sich um Kopf und Kragen zu reden. Jedes Kind weiß doch, dass man sich weder mit Recht- noch mit Linksradikalen ins Bett legt. Soll die Stadt noch mehr heruntergewirtschaftet und Investoren vergrault werden?

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