Archivbild: Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident in Brandenburg, redet während des Jahresgespräches der Landespressekonferenz (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
Bild: dpa/Ralf Hirschberger

Nach Landtagswahl in Brandenburg - Woidke will CDU-geführter Regierung nicht angehören

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine persönliche Beteiligung an einer möglichen CDU-geführten Landesregierung ab kommendem Jahr eine Absage erteilt. Er könne sich definitiv nicht vorstellen, als Minister einer Regierung unter Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben anzugehören, sagte der 57-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Hohe Umfragewerte auch für die AfD

Bisher wird Brandenburg von einer Koalition aus SPD und Linken geführt. Bei der Landtagswahl am 1. September 2019 hofft die CDU nach den Worten Senftlebens, die SPD als stärkste Kraft in Brandenburg ablösen zu können.

Woidke zeigte sich überzeugt, dass die CDU "keine Chance" habe, stärkste Partei zu werden. "Das, was Senftleben sagt, hat bisher jeder CDU-Vorsitzender in Brandenburg gesagt." Umfragen hatten zuletzt auf einen Dreikampf zwischen SPD, CDU und AfD um die stärkste Fraktion im Potsdamer Landtag hingedeutet.

Auf einen zukünftigen Koalitionspartner wollte sich Woidke nicht festlegen. "Wir haben ein klares Ziel für die Landtagswahl: Keine bestimmte Koalition, sondern ein gutes Ergebnis für die SPD." Ausschließen könne er jedoch ein Bündnis der Sozialdemokraten mit der AfD. Die AfD stehe in Brandenburg sehr weit rechts. Für die SPD werde es im Landtagswahlkampf darauf ankommen, "den Einfluss von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten einzudämmen".

Sendung: Antenne Brandenburg, 28.12.2018

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

5 Kommentare

  1. 5.

    Von was träumt der Woidke denn nachts, die Frage wird sich wohl nie stellen, aber bei der Intensivtierhaltungsdichte die unter dem Woidke/ Vogelsänger -Diktat entstanden ist , wird der ehemal.
    Tierproduzent Woidke sicher einen begehrtenn Job in der Schweinemast ergattern.Schuster bleib bei deinen Leisten !

  2. 4.

    Wer will denn jemanden in der Regierung haben, der repräsentatiert und fordert statt „Türklinkenputzen“ und die eigenen Angestellten und Beamten schlecht bezahlt bzw. Wo man seine Rechte einklagen muss? Wie kommt Herr Woidke darauf, das die CDU keine Chance hat? Der arrogante rote Filz muss auch mal ein Ende haben. Brandenburg wird weit unter Wert regiert und verdient auch mal als „Lachnummer“ aus den Satiresendungen zu verschwinden.

  3. 3.

    ... und das ist gut so.

  4. 2.

    Wenn Herr Woidke aufhören würde, Lobbypolitik für die Kohlekonzerne zu machen und auch sonst neoliberale Politik durchzusetzen (wie Peter schon richig schreibt) und sich stattdessen um die Belange der Brandenburger kümmern würde, bräuchte er sich über die CDU oder AfD keine Gedanken machen.

  5. 1.

    >>>Für die SPD werde es im Landtagswahlkampf darauf ankommen, "den Einfluss von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten einzudämmen".>>>
    Herr Woidke, mit Ihrer rückwärtsgewandten Politik haben Sie der AfD erst den Boden bereitet. Die SPD hat nichts auf die Reihe bekommen, von Kohleausstieg bis BER. Da brauchen die vielen Skandale nicht mal mehr angesprochen werden.
    Vielen" Dank" für Ihre Aussage, so erhöht sich die Chance das BRB von rechtsnationalen regiert wird.
    Sie sollten zurück treten und zwar vor den Wahlen.

Das könnte Sie auch interessieren