Knackpunkte für die Berliner Koalition - Wo Rot-Grün-Rot mit dem Klima kollidiert

Do 30.12.21 | 07:28 Uhr | Von Jan Menzel
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Morgenpendler fahren mit dem Fahrrad auf der als Fahrradstraße umfunktionierten Friedrichstraße. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Audio: Inforadio | 30.12.2021 | Jan Menzel | Bild: dpa/Fabian Sommer

Die neue Koalition will den Klimaschutz in die Berliner Landesverfassung und die Verkehrswende auf die Straße bringen. Doch vieles im Koalitionsvertrag bleibt vage. Verbände und Unternehmen mahnen, dass Berlin die Zeit wegläuft. Von Jan Menzel

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hat die Latte schon mal hochgehängt, bevor der neue Senat ins Amt gekommen ist. "In dieser Legislatur entscheidet sich, ob die Klimaziele erreicht werden können", schreibt der BUND in einem 20-seitigen Forderungskatalog Anfang November. Zusammen mit anderen Verbänden verlangt der BUND, Grünflächen und unbebaute Areale der Stadt für künftige Generationen zu sichern und zu erhalten. Was sich für manche wie ein Nischenthema von Naturfreunden anhören mag, birgt für die Stadt und den Senat eine ordentliche Portion an politischer Sprengkraft.

Denn die Umweltschützer wollen sich nicht länger mit Versprechungen vertrösten lassen. Sie nehmen dabei auch einen Konflikt mit der neuen Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) in Kauf. Giffey hat den Wohnungsneubau zu ihrem ganz persönlichen Thema gemacht und das Ziel ausgerufen, 20.000 Wohnungen pro Jahr neu zu bauen. Der BUND und andere Akteure wollen dagegen Bodenversiegelung und "Flächenfraß" stoppen. "Der Flächenverbrauch ist bis 2030 auf Netto-Null" zu reduzieren, steht im Forderungskatalog.

Neues Volksbegehren in den Startlöchern

Im rot-grün-roten Koalitionsvertrag findet sich kein Hinweis darauf, wie dieser Konflikt zwischen den beiden Zielen ehrgeiziger Neubau auf der einen und wirksamer Klimaschutz auf der anderen Seite aufgelöst werden kann. Der BUND und sein Landesgeschäftsführer Tilmann Heuser wollen daher außerparlamentarisch Druck machen. Gegenüber dem rbb kündigt Heuser für 2022 ein Volksbegehren an, mit dem die Versiegelung bis 2030 auf Netto-Null reduziert und das Stadtgrün geschützt werden soll. Ähnlich wie beim Volksbegehren "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" droht dem neuen Senat auch hier eine Zerreißprobe. Denn die in den Wahlen gestärkten Grünen werden von ihrer Wählerschaft auch an Erfolgen beim Umweltschutz gemessen.

Klimaschutz geht nur durch das Wegnehmen des Hauptemittenten Auto.

Roland Stimpel, Mitglied im Bundesvorstand des Vereins FUSS e.V.

Mindestens ebenso groß sind Konfliktpotential und Entscheidungsdruck beim Verkehr. "Klimaschutz geht nur durch das Wegnehmen des Hauptemittenten Auto", stellt Roland Stimpel bündig fest. Stimpel sitzt im Bundesvorstand des Vereins FUSS e.V. Er versteht sich als Anwalt der schwächsten Verkehrsteilnehmer und ist sich an dieser Stelle ausnahmsweise einig mit der Radfahrer-Lobby. "Verkehrswende gelingt nur, wenn wir den motorisierten Individualverkehr drastisch reduzieren", sagt der Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Frank Masurat.

ADFC für höhere Parkgebühren

Er ist überzeugt, dass die Zahl der Autos in Berlin Jahr für Jahr um 60.000 reduziert werden müsse, damit der Co2-Ausstoß im Verkehrssektor sinkt. Der einzige Hebel, den eine Kommune wie Berlin habe, sei die Parkraumbewirtschaftung. Dass Rot-Grün-Rot den Preis für den Anwohner-Parkausweis bis zum Jahr 2023 auf 120 Euro im Jahr erhöhen will, hält Masurat für absolut unambitioniert. Von einer "angemessenen Bepreisung" fürs Parken sei die Koalition meilenweit entfernt. Sein düsteres Fazit: "Eine Aufbruchstimmung ist mit der SPD als größtem Player in der Koalition nicht realisierbar."

Masurat findet aber wie Fußverkehrs-Aktivist Stimpel auch Positives im Koalitionsvertrag. Wenn künftig nicht mehr der jeweilige Bezirk, sondern das Land für die Radverkehrsanlagen an Hauptstraßen zuständig ist, gehe das in die richtige Richtung. Bis diese Änderung des Zuständigkeitsgesetzes greife, werde es aber dauern. "Es darf nicht passieren, dass bis dahin alle die Hände in den Schoß legen", mahnt ADFC-Vorstand Masurat.

Was Berlin ab sofort für die Verkehrswende brauche, sei "agiles Verwaltungshandeln" ähnlich wie bei den Pop-Up-Radwegen. "Warum nicht in den ersten 100 Tagen des neuen Senats die nächsten 20 Kilometer Pop-Up-Radwege planen?", schlägt Masurat vor. Um schnell voranzukommen, könnte übergangsweise auch Friedrichshain-Kreuzberg Amtshilfe leisten und andere Bezirke zwischenzeitlich beim Radwegebau unterstützen, bis der Senat diese Aufgabe ganz übernommen hat.

Eine Aufbruchstimmung ist mit der SPD als größtem Player in der Koalition nicht realisierbar.

Frank Masurat, Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs

Milieuschutz contra Klimaschutz

Die womöglich härteste Nuss dürfte der neue Senat im Wärmesektor zu knacken haben. Heizung und Warmwasser sind für fast die Hälfte der Berliner Co2-Emmissionen verantwortlich. Rund 60 Prozent des Energiebedarfs in Berlin werden mit den fossilen Energieträgern Öl und Gas gedeckt. Das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hatte erst kürzlich in einer Studie darauf hingewiesen, dass sich die angepeilte Wärmewende nicht von der sozialen Frage entkoppeln lässt.

In Milieuschutzgebieten - von denen es laut Mieterverein aktuell 60 in Berlin gibt - seien die Regelungen derzeit "ein relevantes Hemmnis für energetische Sanierungen und den Heizungswechsel", schreiben die Studienautoren. Weil in diesen Gebieten massive Mieterhöhungen nicht zulässig seien, würden bei energetischen Sanierungen oft nur Minimalstandards erfüllt. Auch der ökologisch sinnvolle Austausch von Öl- und Gasheizungen zugunsten von Fernwärme oder erneuerbaren Energien werde teilweise nicht genehmigt.

Gasag: Berlin kann nicht warten

"Wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen, können wir uns kein einziges Jahr Warten mehr erlauben", warnt auch der Chef der Gasag, Georg Friedrichs. Sein Unternehmen ist zusammen mit dem Vattenfall-Konzern der Platzhirsch auf dem Berliner Energiemarkt. Als derzeit noch größter Gaslieferent will die Gasag zukünftig deutlich grüner werden und vor allem als Unternehmen weiter im Spiel bleiben.

Auch deshalb sagt Friedrichs an die Adresse des neuen Senats: "Es fehlen die Hände und die Köpfe. Für die Wärmewende werden aber alle Akteure gebraucht." Er sieht mit Sorge, dass es noch immer kein Berliner Wärmekataster gibt. Dieses Kataster soll sehr kleinteilig darstellen, in welche Straßenzüge künftig Fernwärme geliefert wird und wo andere klimafreundliche Energieträger zum Einsatz kommen können. Unternehmen wie die Gasag bräuchten diese Verlässlichkeit, um Investitionsentscheidungen zu treffen, sagt Friedrichs.

Auch Tilmann Heuser vom Bund für Umwelt und Naturschutz sieht die größte Gefahr darin, dass nun erst einmal viel Zeit vergeht und alle, die neu ins Amt gekommen sind, sich zunächst einarbeiten wollen: "Wir müssen aber endlich zur Umsetzung der Ziele kommen - am besten mit einem 100-Tage-Programm."

Sendung: Inforadio, 30.12.2021, 09:10 Uhr

Beitrag von Jan Menzel

84 Kommentare

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  1. 84.

    Ich stimme Ihnen zu. Autofahren muss einfach viel teurer werden. Die Citymaut muss so schnell als möglich eingeführt werden, ebenso muss die CO2-Steuer deutlicher steigen. Vor hindert Jahren fuhr der Bedienstete noch mit der Straßenbahn. Die Zeiten müssen zurück kommen.

  2. 83.

    Das ewige Märchen.... Fakten: https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/was-bringt-es-wenn-deutschland-co2-reduziert/

    Letzter Punkt: "Nichtstun wird teuer" In vielfacher Hinsicht, ausbaden müssen es die nächsten Generationen wenn D mal wieder Zukunfttechnologien verpennt.

  3. 82.

    Natürlich nimmt der Schadstoffausstoß bei größeren und schwereren SUVs zu, hinzu kommt noch der höhere Verbrauch an sich. cw-Wert wie ein Kühlschrank. Das kompensieren auch keine modernere Motoren wenn diese immer mehr PS haben.

    "Dafür bieten SUVs sogar einen besseren Fußgängerschutz, weil der Kopf nicht gegen die Windschutzscheibe geschleudert wird sondern auf der Motorhaube landet. Ist mit Crashtests belegt."

    Das ist eine bösartige Behauptung. Für Erwachsene u.U und im Idealfall, nicht für Kinder, Rad- und Rollifahrer. Selbst der ADAC ist da schon weiter wie sie.

    "Etwas mehr detaillierte Betrachtung führt manchmal zu neuen Einsichten. " Allerdings, ich befürchte aber dazu sind sie nicht in der Lage, wie solche Kommentare beweisen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/video147930131/Warum-SUVs-fuer-Fussgaenger-so-gefaehrlich-sind.html

  4. 81.

    Nö, der Schadstoffausstoß steigt trotz der größeren und schwereren Autos nachweislich nicht. Selbst der CO2-Ausstoß nimmt nicht zu (zugegebenermaßen aber auch kaum ab), wobei ein nicht unerheblicher Teil des Gewichtszuwachses durch politische Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit verursacht wird. Ein Golf 2 wäre heute gar nicht mehr zulassungsfähig, mit modernen Motoren aber ein Spritspartraum. Die leichte Höherlegung macht dagegen im Gewicht fast nichts aus und hat im Stadtverkehr keine Nachteile. Erst auf Landstraßen ist der Verbrauch wegen des größeren Luftwiderstands etwas höher als bei einer Limousine. Dafür bieten SUVs sogar einen besseren Fußgängerschutz, weil der Kopf nicht gegen die Windschutzscheibe geschleudert wird sondern auf der Motorhaube landet. Ist mit Crashtests belegt. Etwas mehr detaillierte Betrachtung führt manchmal zu neuen Einsichten.

  5. 80.

    "Du wirst meine Kfz-Nutzung nicht einschränken; nicht mit Deiner immer gleichen unsubstantierten Hasspolemik, die auf jeden abzielt, der oder die aus auch gesundheitlichen Gründen auf ein Kfz angewiesen ist. Und das hat nix mit fehlendem Sport zu tun. "

    Sie sind leider der beste Beweis dafür, dass man mit einigen Autofahrern umgehen muß wie mit kleinen Kindern. Da helfen keine Appelle an die Vernunft, die nicht vorhanden ist, sondern nur Verbote.

    Und was genau hat ihre infantile Reaktion mit meiner Antwort zu tun? Zur Erinnerung:

    Apropos, wie kleinen Kindern muß man Autofahrern auch ständig erklären dass man zuerst den MIV massiv einschränken muß bevor man den ÖPNV ausbauen kann.

  6. 79.

    Grüne Lebenslüge 1. Deutsche Klimapolitik hat Auswirkungen auf das globale Klima

    Kanzlerin Angela Merkel bringt es auf den Punkt: Deutschland stellt ein Prozent der Weltbevölkerung und ist für zwei Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich (genau genommen nur für 1,8 Prozent). Würden die Deutschen mit ihren Fabriken, Autos und Haustieren von einem Tag auf den andern Zuflucht auf einem anderen Planeten finden, gäbe es nur noch 98 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes. Unseligerweise planen Chinesen und andere Staaten bis 2040 noch so viele Kohlekraftwerke, dass selbst dieser deutsche Effekt gänzlich verpuffen würde.

  7. 78.

    Sie wollen nicht einsehen, dass in Millionenmetropolen Bus und Tram allein die Mobilitätsbedürfnisse nicht befriedigen können. Wien hat vorgemacht, dass es auch leistungsfähigerer Systeme, um die Menschen vom MIVen abzuhalten, Paris folgt etc. Die ehesten Menschen, die hier den ÖPNV nutzen, tun das in Berlin nicht der Aussicht wegen. Der Weg ist anders als bei auswärtigen Touristen I.d.R. nicht das Ziel. Ich hatte Ihnen aus gutem Grund neulich die Fahrgastkapazitäten der Berliner Verkehrssystem aus dem NVP zu Nachdenken mitgegeben.

  8. 77.

    Entweder kann die Trasse begrünten werden oder gleichzeitig als Busspur genutzt werden. In Spandau sind die alten Trassen teils noch vorhanden oder man könnte z.B. entlang der Heerstraße zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Stattdessen konzeptionierte Frau Günther aber einen Radweg von Staaken *durch* das Brandenburger Tor und kam in Bezug auf eine Busspur nicht voran. Die Tram hat sie wenigstens angepackt - aber nur, um die auf die Seite zu legen.

  9. 76.

    Ohne gegen den Umweltverbund zu sein, kommt mir der ÖPNV, speziell die Tram in den Diskussionen zu kurz. Eine Straßenbahntrasse ist nicht viel breiter als ein vernünftiger Radweg und in Gegensatz zum Radweg kann sie sogar begrünt werden. Und in Westberlin wurde die Straßenbahn einst abgeschafft um die autogerechte Stadt zu schaffen, nicht zuletzt vom Vater eines der Chefs des Automobilherstellers Daimler Benz. Es ist also mehr als geboten nicht nur zu reden sonden zu handeln, z. B. in Spandau.

  10. 75.

    Alle Ihre Aufzählungen sind Erprobungsstudien und meilenweit von einem großtechnischen Einsatz entffernt. Der großtechnische Einsatz für Deutschlands Energieversorgung ist Atomstrom aus Frankreich, Kohlestrom aus Polen und fossiles Gas aus Russland. Selbst die CO2 Verpressung für das anfallende CO2 bei der Herstellung von Wasserstoff haben die edlen Deutschen bei sich verboten. Das soll jetzt Norwegen für sie machen. Die edlen Deutschen schalten ihren Atom- und Kohlestrom ab und lassen das jenseits ihrer Grenzen machen. Das hat natürlich seinen Preis. Deutschland hat jetzt bereits den teuersten Strom der Welt. Mal sehen, wann die Bevölkerung das nicht mehr mitmacht.

  11. 74.

    In diesem Punkt muss ich Ihnen zumindest teilweise Recht geben. Verkehrswende wird (mittlerweile) weit mehr als Förderung des Radverkehrs angesehen denn als Förderung des ÖPNV, zumindest zu ebener Erde. Außer verbalen Bekundungen habe ich von einschlägigen Umweltverbänden kaum etwas an Aktivitäten für neue ebenerdige Schienenstrecken wahrgenommen. Das ist auch in den einschlägigen Publikationen so

    Allerdings sollte Beides nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern differenziert i. S. einer Gewichtung diskutiert werden: Die zurückgelegten Wege beim ÖPNV sind i. a. R. länger als die zurückgelegten Wege per Rad und das liegt nicht vorrangig an der fehlenden Infrastruktur, sondern am Willen u. der körperl. Verfasstheit der Beteiligten.

    Auch wäre es gut, zw. Zentrum u. Außenbezirken zu unterscheiden. Im Zentrum hat das Rad nahezu die gleichen Nachteile, die jedes Individualverkehrsmittel hat: Jeder einzelne Mensch lenkt es u. darum ist bei 10.000 E./qkm kaum ein Durchkommen.

  12. 73.

    Fahrräder, E-Scooter sind auch überall. Ihr substanzloses Bashing ist zwecklos. Wobei ich bei der Sache mit dem falschen Parken ganz bei Ihnen bin. Ich werde angdpöbelt, wenn ich falsch parkende Kfz-Nutzer darauf anspreche. Und bei auf dem Gehweg fahrenden Rädern ist es nicht besser. Ich fahre urban Rad und regional Auto und halte mich an Regeln; was wollen Sie jetzt z. B. von mir? Ich sehe großes Potential nach oben, wenn es um eine Verbesserung der Infrastruktur für Radwege geht. Und die Öffis müssen erst ausgebaut und leistungsfähiger werden, bevor man dumpf anfängt, auf KFZ-Nutzende einzuprügeln.

  13. 72.

    Bezeichnend, dass hier zwar Radktivusten zu Wort kommen, der Ausbau des ÖPNV, den bei feuchter oder kühler Witterung auch sehr viele Radler für deren typischerweise vergleichsweise kurzen Wege nutzen, aber nicht erwähnt wird.

  14. 71.

    Sie kämpfen gegen Windmühlen. Vielleicht sollten Sie sich mal tatsächlich mit den Studien zum Thema beschäftigen als die Scheinargumente aus ihrer Social-Media-Blase unreflektiert widerzugeben. Niemand behauptet ernsthaft Wasserstoff sei umsonst. Die spannende Frage ist ob er teurer oder billiger ist als zum Beispiel Methan, oder Atomkraft, oder experimentelle Batterien. Und wie viel Speicher man eigentlich braucht, abhängig vom Netzausbau und dem Ausbau der Erzeugung. Und wie viel Last man eigentlich steuern kann. Alles Fragen die man nicht so einfach in einem Tweet beantworten kann und wo zur Zeit sehr viel geforscht wird.

  15. 70.

    Radfahrenden sollte man erstmal eine ordentliche Infrastruktur bieten um solche Forderungen zu stellen. Autos sind nämlich überall. Die fahren auch gerne mal über den Fußweg, die Wiese, parken abgesenkte Bordsteine zu, parken auf Radwegen, parken auf Büschen bis sie ganz kaputt sind. Egal wo, überall sind Autos. Selbst bei abgesperrten Bereichen werden immer wieder die Absperrungen zerstört damit die Autofahrenden ja nicht zu weit laufen müssen.
    "Gesundheitlich aufs KfZ angewiesen" ist eine lausige Begründung, wenn (wie ich tagtäglich beobachten kann)die Autos so parken, dass bei Übergängen noch nicht einmal ein Rollstuhlnutzer dazwischen durchpasst.
    Übrigens regen sie sicherlich auch über Fußgänger auf, die "spontan" hinter irgeneinem Auto auftauchen und die Straße überqueren. Das sie den nicht gesehen haben wegen der Autos kommt da meist nicht in den Sinn. Das es meist ein Autofahrer ist, der gerade ausgestiegen ist, wahrscheinlich auch nicht.

  16. 69.

    Nicht wenn es dem Denkmalschutz zuwiederlaeuft, dann muessen alte Doppelfester so gut wie möglich instand gesetzt werden. So gut wie moeglich heißt aber nicht das sie dicht sind. Waermedaemmung von Aussen ist zumeist auch nicht und von Innen??? Alles in allem eine Sanierung light mit hohen Kosten, die trotzdem teilweise umgelegt werden, für den Mieter wirtschaftlich wie meistens ein Minusgeschaeft ist.

  17. 68.

    Stimmt und Radfahrern muss man erstmal erklären, dass ein Gehweg ein GEH- und kein Radweg ist. Übrigens mein Bester: Du wirst meine Kfz-Nutzung nicht einschränken; nicht mit Deiner immer gleichen unsubstantierten Hasspolemik, die auf jeden abzielt, der oder die aus auch gesundheitlichen Gründen auf ein Kfz angewiesen ist. Und das hat nix mit fehlendem Sport zu tun.

  18. 66.

    Ob nun mit oder ohne AfD. die linksgrüne Energiewende "ins Nichts" (Prof. Sinn) wird kommen. Merkel hatte zum Ende ihrer Amtszeit die Wende schon eingeläutet. Frankreich hat nun nicht einfach Atomstrom, sondern Grünen Atomstrom, damit es die Grünen Gaukler besser verstehen. Jetzt werden die zwei Atommeiler in Deutschland noch abgeschaltet und Deutschland ist dann dauerhaft abhägig von Frankreichs Atomstrom. Denn Frau Baerbocks "Energiespeicher im Netz" gibt es nicht, die den deutschen Flatterstorm aus Wind und Sonne speichern könnten.

  19. 65.

    Wo bleiben die Vorbildfunktion der Politiker und "grünen" Vereinen. Wenn all diese Leute auf Auto, Flugzeug und Schiff verzichten, können wir mal beobachten was das bringt!

  20. 64.

    Die Nummer hat ein Bekannter hinter sich. Der Horror fängt mit Denkmal an, hört aber mit "nach" nicht auf. Besonders dann nicht, wenn "besorgte Nachbarn" da sind. Da kam richtig Freude auf.

  21. 63.

    Ja ja im panen waren die damals ganz gross, nicht umsonst wurden Schwerbelastungskoerper in den Berliner Sand gesetzt und Aufmarschstrassen mit erstaunlicher Breite erstell. Wohlkaum für Radfahrer und Fußgänger.

  22. 62.

    Ich hatte auch immer gedacht, dass heutzutage bei Hausrenovierung ein Zwang zum Einsatz von Isolierung und modernen Fenstern besteht. Sehe aber Baustellen, auf denen ganze Häuserzeilen nur optisch schön verputzt werden, aber nicht isoliert wird und die antiken Fenster auch nicht getauscht werden. Vielleicht sollte man das ab und zu mal kontrollieren, was da getan wird.

  23. 61.

    Das geht vielleicht in der Kleinstadt Tokio, nicht aber im grossen Berlin, wo jeder Dorfschulze sein eigenes Süppchen kocht.

  24. 60.

    Machen Sie sich doch bitte selbst einmal schlau. Mittlerweile sollte es zu jedem Autofahrer durchgedrungen sein, dass durch die Steuern und Abgaben im Rahmen der Kfz Nutzung längst nicht das in die Staatskasse fliest, was durch Autofahrer an kosten und Schäden verursacht werden.

    Als Fahrradfahrer zahle ich meine Steuern und bezahle damit auch für die Infrastruktur, welche ich lediglich nutze aber nicht abnutze. Indirekt subventioniere ich damit ganz klar den Kfz Verkehr.
    Studien belegen das.

  25. 59.

    Unglaublich Ihre Ignoranz!
    AfD Parolen lösen die Probleme der Zukunft jedenfalls nicht.

  26. 58.

    "Warum höre ich eigentlich nie was vom ADAC? "
    Mhhh .... weil Australien weit weg ist .... Aboriginal Drug & Alcohol Council

  27. 57.

    "Ich kenne die „Argumente“ der Ökos zu dieser Problematik schon die da lauten: „Wind und Sonne schicken ja keine Rechnung“. Von daher ist 3 x umsonst noch immer umsonst, die „Wasserstoffrevolution“ kostet also genau nichts.
    "Power to Gas ist ohnenswert", nein, nicht lohnensert. Denn es sind keine einschlägigen Daten vorhanden, die diesen Ansatz rechtfertigen würden. Wasserstoff müßte mit 500 Bar (ein extrem hoher Druck) verdichtet werden, um ihn überhaupt einsetzen zu können.
    Frau Baerbock sollte sich für die Irreführung der Öffentlichkeit entschuldigen, es sei "alles durchgerechnet" für die "Speicher im Netz".

  28. 56.

    "Das bestehende Öffikonzept ist dafür nicht leistungsfähig genug. Erstmal dieses umsetzen und dann an die individuelle Fahrzeugmobilität bei Berücksichtigung von, auf Kfz angewiesen Leute, rangieren. Alles andere ist Politik mit Brechstange und bringt nichts, außer noch mehr Antihaltung. "

    Jo, wie bei kleinen Kindern. Apropos, wie kleinen Kindern muß man Autofahrern auch ständig erklären dass man zuerst den MIV massiv einschränken muß bevor man den ÖPNV ausbauen kann. Das ist wie mit dem Schrank im Kinderzimmer. Auch den muß man erst aufräumen oder altes Spielzeug in den Keller räumen, bevor man neues einräumen kann.

  29. 55.

    Ach wie wunderbar, ein Radfahrerhasserthread... hatten wir schon lange nicht mehr. Zum fremdschämen!

  30. 54.

    "Der Schadstoffausstoß pro PKW steigt durch ständiges künstliches Ausbremsen, die ÖPNV-Nutzer vergeuden zusätzliche wertvolle Zeit im verursachten Stau oder weil der Bus mal wieder hinter einem gemütlich fahrenden Radler hinterherzuckelt. "

    Soweit die Sicht durch die Windschutzscheibe. Der Schadstoffausstoß pro PKW steigt weil immer mehr einen Hausfrauenpanzer durch die Gegend bewegen und alleine darin sitzen. Den Stau verursacht nicht die "gemütlich fahrenden Radler", die fahren meist schneller wie der PKW in der Rush Hour... wenn sie denn können.

    "Die Mischung der Geschäfte wandelt sich" wandelt sich aufgrund des Onlinehandels.

    "Eine sinnvolle Verkehrswende wäre für mich, Radverkehr von den Haupt- in Parallelstraßen zu verlagern und diese zu Fahrradzonen zu wandeln, in denen Radfahrer Vorrang erhalten. "

    Also wie gehabt. Radfahrer und Fußgänger an den Rand drängen, aus dem Weg. Ihr Platz da! und Freie Fahrt für freie Bürger ist von 1950.

  31. 53.

    Es ist schon erschreckend wie blöd sich unsere tollen Regierenden anstellen mit der sog. Verkehrswende.
    Wenn man sich vor Augen führt, dass Berlin vor dem 2. Weltkrieg ca. 4,4 Millionen Einwohner hatte, von denen ein Großteil der Beschäftigten mit dem sog. ÖPNV zur Arbeit gebracht wurde und wir es heute nicht schaffen mal ne Strassenbahnstrecke von 20km Länge zu planen , geschweigedenn fertig zustellen.
    Schneller ging es übrigens mit dem Abriss der Strassenbahnen in West Berlin, den der damalige SPD Senat zu verantworten hat.

  32. 52.

    Berlin hat kein Straßengitter. Die meisten Hauptstraßen haben keine "Parallelstraße", nur eine Reihe von Nebenstraßen die mit mehr oder weniger großen Umwegen in eine ähnliche Richtung gehen. Selbst wenn man die Radfahrer durch luxuriöse Infrastruktur überzeugen könnte diese großen Umwege in Kauf zu nehmen fänden die Anwohner es sicher nicht so gut wenn ihre Straßen plötzlich autofrei würden.

  33. 51.

    Ich empfehle ihnen mal den verlinkten Artikel von Isi zu lesen.

    Da wird auch noch einmal erwähnt, dass Steuern nicht zweckgebunden sind. Also zahlen alle Steuerzahler für die Verkehrsinfrastruktur.

  34. 50.

    "Ich habe schon seit Monaten viele, viele Kerzen im Haus. Man weiß ja nie"
    Gute Wahl. Kann außerdem sehr gemütlich sein..... ;-)

  35. 49.

    Es ist schon erschreckend wie blöd sich unsere tollen Regierenden anstellen mit der sog. Verkehrswende.
    Wenn man sich vor Augen führt, dass Berlin vor dem 2. Weltkrieg ca. 4,4 Millionen Einwohner hatte, von denen ein Großteil der Beschäftigten mit dem sog. ÖPNV zur Arbeit gebracht wurde und wir es heute nicht schaffen mal ne Strassenbahnstrecke von 20km Länge zu planen , geschweigedenn fertig zustellen.
    Schneller ging es übrigens mit dem Abriss der Strassenbahnen in West Berlin, den der damalige SPD Senat zu verantworten hat.

  36. 48.

    Warum braucht es eigentlich die Politik für eine Verkehrswende. Das Auto abschaffen (oder wenigstens häufiger mal stehen lassen) und auf andere Verkehrsträger umsteigen können doch die meisten Menschen in Berlin einfach ganz allein...? Und, sorry: Den Radverkehr in Nebenstraßen abdrängen wollen und dort Fahrradstraßen einrichten, von denen hinlänglich zu beobachten ist, wie Autofahrer den Vorrang der Radfahrer respektieren ist... KEINE VERKEHRSWENDE!

  37. 47.

    Auch hier muss ich leider widersprechen. Der individuelle Kraftverkehr wird nämlich nicht nur mit der Kfz-Steuer und der LKW-Maut belastet sondern vor allem und in viel größerem Umfang mit Kraftstoff- und Energiesteuern plus Mehrwertsteuer. Hinzu kommen Beiträge an die obligatorische Haftpflichtversicherung für jedes einzelne Fahrzeug, die individuelle Schäden übernimmt. Oben drauf kommen noch Zusatzkosten für Parken sowie Bußgelder (letztere entstehen freilich nur wegen des individuellen Fehlverhaltens, sind aber für Kommunen und Landkreise wichtige, fest eingeplante Einnahmen). Da kommt mehr als genug Geld zusammen. Die Bundesregierung wollte in der vergangenen Legislaturperiode die LKW-Maut mal wieder erhöhen, um Finanzlöcher zu stopfen. Allein, sie durfte es nicht, weil die Maut die tatsächlich anfallenden Kosten nicht übersteigen darf! Nicht zu vergessen, dass jede Kostenerhöhung im Verkehr am Ende auf die Kunden umgelegt wird und damit die allgemeinen Preise treibt.

  38. 46.

    Also richten ihrer Meinung nach nur Pkw Schäden an. Ich soll wohl, wie oft beim Lesen diverser Kommentare laut loslachen. Als Pkw-Fahrer zahle ich Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und darauf nochmal Mehrwertsteuer, da kommt einiges zusammen und davon werden auch Radwege finanziert. Angekommen?

  39. 45.

    Klingt mir mehr nach Klientelpolitik für die Autofahrer. Da hat man sich ja nicht getraut Platz wegzunehmen damit der Umweltverbund fließen kann.

  40. 44.

    Das Problem liegt doch seit Jahren darin, dass nicht an der Verkehrswende gearbeitet wird sondern faktisch ausschließlich der PKW-Verkehr mit aller Macht behindert wird. Die dabei entstehenden zusätzlichen Schäden für Umwelt und Wirtschaft nimmt man billigend in Kauf. Der Schadstoffausstoß pro PKW steigt durch ständiges künstliches Ausbremsen, die ÖPNV-Nutzer vergeuden zusätzliche wertvolle Zeit im verursachten Stau oder weil der Bus mal wieder hinter einem gemütlich fahrenden Radler hinterherzuckelt. Den Geschäften fallen immer mehr Käufer von außerhalb weg, was auch durch ein wenig mehr Käufer innerhalb der Stadt bei weitem nicht ausgeglichen wird. Die Mischung der Geschäfte wandelt sich erkennbar.
    Natürlich müssen Radfahrer ihren Platz erhalten. Eine sinnvolle Verkehrswende wäre für mich, Radverkehr von den Haupt- in Parallelstraßen zu verlagern und diese zu Fahrradzonen zu wandeln, in denen Radfahrer Vorrang erhalten. Das würde gleich mehrere positive Effekte auslösen.

  41. 43.

    Was mir bei der ganzen Diskussion zu knapp kommt, ist der Susbau der Straßenbahn. Wenn man nicht Amazeure planen läßt wie bisher( z. B. Zum Ostkreuz ) lassen sich Straßembahnvorhaben schnell umsetzen, eigene Gleiskörper liegen nicht in Teer sondern sind begrünt. Und man kann der Mehrzahl der Bürger nicht das Fahrrad als Alternative zum Auto anbieten, die Straßenbahn schon, auch ohne erste Klasse. Auch die U Bahn ist nur für ganz bestimmte Abschnitte eine Lösung, alleine wegen der Bauzeit.

  42. 42.

    Wirkungsgrade sind weitgehend egal, was zählt sind allein die Kosten. Natürlich verliert man bei jedem Speichervorgang Energie, das liegt in der Natur der Sache. Strom->Wasserstoff->Strom hat so ca 30-50% Wirkungsgrad. Diese Zahl sagt aber allein noch nichts drüber aus, ob das Verfahren wirtschaftlich ist oder nicht. Ich schlage daher vor, dass Sie das Problem den Experten überlassen, die sich ein bisschen detaillierter mit der Materie auskennen und längere Berichte dazu schreiben, als in ein RBB Kommentarfeld passen. Meines Wissens nach sehen die meisten Experten Power2Gas als lohnenswert an.

  43. 41.

    Der Adac wird vpr allem eins, immer teurer, beiiimmer weiger Leistung. Habe mich schon vor einiger Zeit nicht mehr durch ihn vertreten gesehen und habe nach langer Zeit bei ihm gekündigt. Zu wesentlich besseren Kondidionen, aber zu einem wesentlich geringen Preis bei meiner Autoversicherung einen wirklich vollständigen Schurzbrief für mich und selbstverständlich die ganze Familie gefunden. Der Preis ist ein kleiner Teil des Adac Obuluses Der Club muss ja micht nur ihre wirklich guten Pannenfahrer finanzieren, sondern auch den total aufgebauschten übrigen Clubapperat.

  44. 39.

    Na Spartacus, jemand der ein KFZ wie wir hat, ist nun nicht wirklich arm. Außerdem geht es nicht darum, dass kein Auto mehr gefahren wird, sondern dass Fahrten intelligent genutzt werden. Ich würde mich sofort davon verabschieden, wenn es gute Alternativen gibt. Die Frage ist, wie man mit endlichen Rohstoffen umgeht, ohne die Egoismusbrille aufzuhaben und vielleicht auch ne lebenswertere Stadt schaffen kann. Aber wenn ich solche Kommentare wie von Ihnen lese, dann wundert mich gar nichts mehr.

  45. 38.

    Wennman mehr rausbekommen würde als das man reinsteckt, dass wäre prima und ein Perpetuummobile. Ich weiß leider nicht welcher Ordnung
    Leider physikalisch unmöglich.

  46. 37.

    Was subventionieren bitte nicht Kfz-Nutzende in welcher Form mehr und für wen oder was im Vergleich zu Kfz-Nutzenden? Sie haben sicherlich fundierte und vor allem qualifizierte Nachweise dafür?

  47. 36.

    Sie haben doch nicht ernsthaft das Wahlversprechen von der Klimarettung geglaubt?

  48. 35.

    "Jedenfalls setzt England, Frankreich und die Niederlande auf Atomenergie."
    Genauso ist es.
    Und das werden sich diese Länder in ein paar Jahren, wenn bei uns alles abgeschaltet ist, vom deutschen Steuerzahler teuer bezahlen lassen, sprich von uns allen. Die sitzen dann genauso, wie die Russen mit ihrem Gas, am längeren Hebel.
    Sollte uns allerdings vorher noch ein Blackout erwischen na dann Gute Nacht Deutschland!
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/blackout-105.html

  49. 34.

    "Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Wind und Sonne liefern nur dann Energie, wenn Wind da ist bzw. die Sonne scheint. "

    nein, das ist nicht der Grund. Mag sein, dass es am irgendwann einmal zu diesem Problem kommt, aber bisher sind wir noch weit davon entfernt. Wir könnten bei mehr Verfügbarkeit von Windrädern und Sonnenkollektoren noch sehr viel mehr fossile Energie einsparen, als es jetzt der Fall ist. Leider ist der Ausbau ins Stocken geraten aufgrund der vorhergehenden Regierung.
    Das hat er damit gemeint.

  50. 33.

    In spätestens zwei Jahren werden wir Energiepreise haben, die sich zum heutigen Stand min. verdoppelt, wenn nicht verdreifacht haben werden. Da die gesamte Wirtschaft von Energiekosten abhängig ist, wie auch der ÖPNV, die Lebensmittelwirtschaft, eben alles, werden wir drastischen Kostensteigerungen entgegensehen. Das gepaart mit einer steigenden Arbeitslosigkeit, als Folge der schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit, lässt in der Bevölkerung die wahren Kosten der aktuellen Politik erkennen.
    Spätestens dann ist der Ofen aus für die Projekte der Landes - und Bundesregierung.
    Die Querdenkerszene reibt sich schon die Hände und bereitet sich auf das Kommende vor.
    Nur mal so als Analyse, ob man das nun schön findet oder nicht.

  51. 32.

    "Eine Aufbruchstimmung ist mit der SPD als größtem Player in der Koalition nicht realisierbar."

    Das ist wahrlich das größte Problem. Aber eine Mehrheit der Bürger hat die SPD zur stärksten Kraft gewählt und damit das "Weiter so" zementiert.

  52. 31.

    Die von linksgrüner Seite formulierten Klimaziele sind eine Chimäre. Das sieht inzwischen auch der studierte Filosof und mir bis dato unbekannte Kinderbuchautor Habeck so: "Habeck: Deutschland wird Klimaziele 2022 und 2023 wohl verfehlen" (SZ). Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Wind und Sonne liefern nur dann Energie, wenn Wind da ist bzw. die Sonne scheint. Es gibt bis heute keinen technisch überzeugenden Ansatz, in den geforderten Dimensionen die Elektroenergie, die durch Wind und Sonne erzeugt wird, zu speichern. Auch der neuerdings mal wieder hochgelobte Weisse Ritter Wasserstoff ist unbrauchbar. Simple Überlegungen zum Wirkungsgrad solcher energetischen Transferprozessen führen zu grotesken Ergebnissen, man steckt unter dem Strich mehr rein als man dann herausbekommt.
    Ob inzwischen bei "kleinen" Atomkraftwerken die bekannten Risiken so klein sind, wie erzählt wird, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls setzt England, Frankreich und die Niederlande auf Atomenergie.

  53. 29.

    "Radfahrer stellen immer nur Forderungen.
    Finanziell leisten sie keinen Beitrag.
    Autofahrer zahlen ihre Steuern, selten wenig"

    Niemand leistet im Verhältnis zu dem, was sie bekommen weniger als Autofahrer. Im Gegenteil: alle anderen finanzieren Autofahrer massiv mit. Eigentlich müsste es umgekehrt sein, bei dem Schaden, den PKWs anrichten (Lärm, Gesundheit, Verkehrsrisiko, Umweltverschmutzung, Flächenverbrauch).

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  54. 27.

    Wenn man etwas in die Verfassung schreiben will, ja dann muss es auch stimmen. Anders als in Kommentaren, ist die Klimawirksamkeit genau zu benennen, was ein Grund ist, warum ein Tempolimit nicht in Frage kommen kann. Der Verkehr und die Heizungen sind Hebel die wirken. Man darf gespannt sein... Und damit ist nicht gemeint, dass auf Bundesebene, Frau Bärbock an teurem Gas „arbeitet“. Und die Deutungshoheit, was Fortschritt überhaupt ist, hat mit Sicherheit keine Lobbyinstitution. So kann auch das autonome Fahren Fortschritt sein, auch das autonome Umparken zu allerlei Tankgepflogenheiten wäre so etwas. Das fortschrittliche Schaffen findet man aber eher auf der konservativen oder liberalen Seite, weil denen das Umverteilen fremden Geldes DNA-fremd ist.

  55. 26.

    Geht aber nur wenn das alte marode Haus NICHT UNTER DENKMALSCHUTZ steht. Ansonsten wirklich nur Träumerei.

  56. 25.

    Die eigne Trasse gab es vorher. Diese wurde geopfert um den Radweg zu schaffen.
    Mit den Ergebnis: Die Radler fahren eh auf dem Bürgersteig und alle anderen PKW',s LKW's, ÖPN stehen im Stau.
    Das ist das Ergebnis der Grünen Klientelpolitk.
    Und aus geplanten Lieferzonen ist auch nix geworden. Hierzu die Antwort aus der Grünen Senatorin: Man sehe kein Bedarf.
    Hier ist jetzt das Ergebnis, das sich alle Lieferanten nur noch aussuchen können, wofür sie ein Bußgeld erhalten. Parken auf dem Radweg oder Behinderung des Richtungsverkehrs.

  57. 24.

    Man kann theoretisch durchaus auch aus den Randgebieten mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren.
    Sport ist gesund.
    Das Problem ist jedoch die Grüne Ideologie (Elektoautos usw.) und Bevormundung.
    Jeder soll selbst entscheiden, welches Verkehrsmittel er nutzt.
    Wer von morgens bis abends mit dem Auto fährt, soll dies tun.
    Aber viele sind auch neidisch, wenn andere ein tolles, schnelles Auto haben.

  58. 23.

    Immer nur Fuß- und Fahrradvertreter, die immer mehr und immer dreistere Forderungen aufstellen. Warum höre ich eigentlich nie was vom ADAC?

    Einer Verkehrswende mit Augenmaß wird sich niemand verschließen, auch die Autofahrer nicht, aber bitte nicht, indem man nur mit Einschränkungen und Verteuerungen arbeitet. Auf der Angebotsseite muss mindestens genauso viel passieren.
    Viele werden auch in zehn oder zwanzig Jahren mit dem Auto fahren, ob das bestimmten Lobbyisten aus der üblichen politischen Ecke nun passt oder nicht. Einen Teil wird man sicher zum Umdenken und Umsteigen bewegen können, aber dann nicht mit Verboten, sondern besseren Angeboten, Stichwort Ausbau S-/U-Bahn, dichtere Taktung in Außenbezirken etc.

  59. 22.

    "Warum gibt es keine Fahrradsteuer?" beantwortete der RBB vor einer Weile https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  60. 21.

    Eine Regierung, die selbst bei so einfachen Problemen wie saubere Fußgängerwege, Plätze und Bahnhöfe eine schlechte Bilanz vorzuweisen hat (um nur mal ein Beispiel zu nennen), soll in der Lage sein, die Rolle des Planeten-Thermostat zu übernehmen?
    Schlimm, dass viele Wähler diese Show auch noch ernsthaft glauben.
    Und von einer Wählerklientel in der sich besserverdienende Vielflieger*innen tummeln, lasse ich mich bestimmt nicht zum Thema "Enerkiekosteneinsparung" und "ökologische Lebensführung" belehren.

  61. 20.

    Ich empfinde die Debatte dahingehend, daß Berlin sowie seine Bewohner zu Radfahrern und Fußgängern umerzogen werden soll. Das ist einseitig und dogmatisch begründet und hat keinen Erfolg, wenn es nur über Verbote geregelt worden soll. Ich empfinde auch dass es eine Änderung der Gewohnheiten im urbanen und kleinregionalen Bereich braucht, jedoch nur zu fordern ohne wenn und aber, jedochkeine echten Alternativen vorzuhalten, agiert unrealistisch und am echten Bedürfnis aller vorbei. Das bestehende Öffikonzept ist dafür nicht leistungsfähig genug. Erstmal dieses umsetzen und dann an die individuelle Fahrzeugmobilität bei Berücksichtigung von, auf Kfz angewiesen Leute, rangieren. Alles andere ist Politik mit Brechstange und bringt nichts, außer noch mehr Antihaltung.

  62. 18.

    Altersbedingt, vielleicht ist es auch Vernunft, steht das Fahrrad im Keller.
    Mir fällt immer wieder auf, Radfahrer stellen immer nur Forderungen.
    Finanziell leisten sie keinen Beitrag.
    Autofahrer zahlen ihre Steuern, selten wenig.
    Dafür benehmen sich Radfahrer häufig wie die Egoisten und fordern ihr eigenes Recht.
    Aber auch die heutigen Radfahrer werden einmal älter und dann denken sie wieder anders. Hoffentlich vernünftiger.

  63. 17.

    Prima Auto nur für Reiche und vornweg kann dann ja ein unterprevelegierter weglaufen mit rotem Faahnchem, damit der Autofahrer janich zu schnell fährt. Gab es in den Anfaengen der Mobilität schon einmal.
    Noch ein Vorschlag Benzin gibt es wieder in der Apitheke, Fazit also Arme nehmen den Bus oder per pedes. Eine schöne neue gerechte zukünftige Welt. Vielleicht sind ja auch noch andere Rueckschritte im Namen des vorgeschoben Klimaschutzezes fällig. Wie wäre es denn mit mehr nicht bezahlter menschlicher Arbeiter, wie annodazumals in den Kolonien
    Ich hoffe man hat mich richtig verstanden.

  64. 16.

    Mit der CDU als stärkster Kraft in Reinickendorf ist es nicht verwunderlich, dass da weiterhin die sog. "autogerechte Stadt" verfolgt wird und der ganze Bezirk nur schlecht mit anderen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Die Reinickendorfer Verwaltung ist weithin bekannt dafür jede Bestrebung zur Verkehrswende einfach zu ignorieren.

  65. 15.

    "und Klimawandel gab es seit Bestehen der Erde"

    aber nicht in dieser rasanten Geschwindigkeit. Und er ging immer mit massiven Artensterben einher- zur Erinnerung: auch der Mensch ist eine Art.

    Und auch wenn der Mensch nicht gänzlich verschwände, so wäre die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen zerstört, was zu Hunger, Krieg und Zerstörung führen wird (oder glauben sie, die Menschen der betroffenen Länder legen sich einfach hin und sterben?).

    Selbst die schärfsten Klimamaßnahmen sind in ihrer Auswirkungen winzig gegen das, was ohne sie auf uns zukommt! Und nein, das ist keine Panik- das sind Fakten (echte, keine gefühlten).

  66. 14.

    Oh je, Berlin besteht nicht nur aus Stadtmitte und Kreuzberg und andere Kieze.
    Schon mal die Randgebiete Berlins besucht? Das geht nur mit dem Auto, ein öffentliches Angebot für den Transport der Anwohner ist dort reine Glücksache. Sie können gern mal die 30 km in die Aussenbezirke per Fuß oder Fahrrad erleben, das Zurück danach aber nicht vergessen.
    Ich jedenfalls benötigte immer ein Auto, in meinem Umfeld hat die BVG und die S-Bahn kein Angebot. Also nichts mir Infrastruktur, Berlin hat da einfach zu viel Fläche um alles abdecken zu können. Nicht einmal sehr große Stadtgebiete sind vernünftig durch eine U-Bahn angebunden, z.B. Märkisches Viertel. Da nützt keine lächerliche Busanbindung.

  67. 13.

    Moin, nur mal so ne Idee: man hat ein altes, marodes Haus und daneben eine Grünfläche. Nun baut man auf der Grünfläche ein neues Haus doppelt so hoch wie das Alte, lässt die Bewohner umziehen, reisst das alte Haus ab und macht daraus ne Grünfläche. So hat man die doppelte Anzahl von Whg und weiterhin Grünfläche.
    Ok, das war jetzt nur mal ein Dream zum Jahresende! ;-)

  68. 12.

    Ganz einfach: Wer keine eigene Parkmöglichkeit nachweisen kann, darf kein Auto anmelden. Und ich hätte gern mal Car-Charing Angebote in den Außenbezirken, dann bräuchte ich auch gar kein Auto für 1 oder 2 Tage die Woche, was da 23,30 Stunden am Tag so vor sich rumgammelt. Und bitte baut den ÖPNV richtig gut aus, führt alternative Finanzzierungskonzepte ein und tut endlich was! Das ganze Gequatsche um Machbarkeit etc. geht seit Jahren doch nur noch auf die Nerven.

  69. 11.

    Mehr Wohnraum auf gleicher Fläche geht nur in die Höhe. Das bedarf einer klugen Quartierplanung, um nicht soziale Brennpunkte entstehen zu lassen.
    Individualverkehr ist neben Freiheit auch Luxus und kein Grundbedarf.
    Also muss er gekoppelt an den öffentlichen ÖPNV auch teurer sein. Überall dort, wo in 10 Minuten der ÖPNV zu erreichen ist, muss der Anwohnerparkraum teurer sein als das ÖPNV Ticket. Zu jeder Wohnung außerhalb muss ein Stellplatz nachgewiesen werden

  70. 10.

    Mit Frau Giffey ist für Berlin nichts zu holen. Die Dame wäre in der CDU besser aufgehoben. So steht sie dem Fortschritt der Stadt im Weg.

  71. 9.

    120 Euro für einen Anwohner Parkausweis für die größtenteils grüne Wählerschaft in Berlin ist viel zu wenig. Hier sollten 3-4 Euro pro Tag fällig sein. Ist immer noch günstiger als das normale Parken und mit 1000-1500 Euro/Jahr ein angemessener Beitrag. Als Berliner benötigt man kein Auto, da die Infrastruktur gut ausgebaut ist. Hier sollte der grüne Wähler auch mal Farbe bekennen.
    Die Wohnraumverdichtung ist das nächste Problem. Aber die Aussage hier ist klar. Volksbegehren! Damit diejenigen, die jetzt eine Wohnung haben günstig und mit ausreichend Grünfläche so weiterleben können und alle die eine Wohnung suchen weiterhin keine Chance haben. Hier muß man sich aber entscheiden, entweder weiterhin günstiger Wohnraum mit Wohnraumverdichtung zu Lasten von möglicherweise Grünflächen oder günstige Miete. ALLES GEHT NICHT!

  72. 8.

    Wieso nicht Autoweg eine Straße weiter? Straßenbahnen ohne eignen Weg machen in der Tat wenig Sinn.

  73. 7.

    zumal noch hinzukommt, dass trotz breiter Radwege in Friedrichshagen auf dem Bürgersteigen gefahren wird und wenn man dann den Radfahrenden auf den Radweg hinweist, wird man bepöbelt.

  74. 6.

    Hauptsache die Fahrrad- und Fußgängerlobby bekommt ihr Recht. Der größte Anteil der Menschen ist dabei egal. Deutschland liegt bei 2% der Umweltverschmutzung. Wer kann sich in Deutschland Klimaschutz leisten, nur die,die genug Geld haben. Und dabei werden sie auch noch finanziell vom Staat unterstützt. Der Normalverdiener kann sich kein E- Auto leisten, ist aber auf ein Auto angewiesen. Der ÖPNV in Berlin ist schlecht, dreckig und hat eine hohe Kriminalitätslage.

  75. 5.

    was für ein trara ums Klima
    DER Wandel lässt sich nicht aufhalten-das kleien Deutschland incl. Berlin
    gegen den großen Rest der Welt und Klimawandel gab es seit Bestehen der Erde
    Ein gutes 2022--Leute schont die Umwelt durch Eigeninitiative

  76. 4.

    Bin gestern mit der Straßenbahn durch Friedrichshagen gefahren. War mehr Stehen als Fahren. Wieso? Weil man riesige Radwege angelegt hat und den Autostau auf die Straßenbahngleise gelegt hat. Genau so, wie an dutzenden anderen Stellen in der Stadt. SO NICHT!!! Auch das Fahrrad ist, so grün und toll es ist, ein INDIVIDUALVERKEHRSMITTEL und hat im Extremfall (schmale Straßen) gegenüber der Straßenbahn und Bussen außen vor zu bleiben. Wieso nicht Radweg eine Straße weiter? Rad ja, aber mit Verstand

  77. 3.

    Das wird noch interessant, weil ja alle Problemfelder, das soziale, das wirtschaftliche, das ökologische miteinander verflochten sind und perspektivisch und nicht auf den Moment bezogen bearbeitet werden müssen.

    Ich frage mich, wie die Gewählten es schaffen wollen (wenn sie es überhaupt wollen), parteipolitisches Opportunitätsdenken dabei klein zu halten.

  78. 2.

    Dieser Alarm ist kaum zu ertragen. Der Großraum Berlin wächst, zum Glück. Wer das nicht aushält, kann gerne wegziehen.

  79. 1.

    Milieuschutz, Denkmalschutz, alles wird geschützt nur unsere Lebensgrundlagen nicht.

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