Neue Vorwürfe gegen Berliner SPD-Chefin - Auch Giffeys Masterarbeit soll Plagiate enthalten

Symbolbild: Franziska Giffey Kiezspaziergang durch das Molkenmarkt-Quartier mit der Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der Berliner SPD. (Quelle: imago images/S. Zeitz)
Video: Abendschau | 20.08.2021 | D. Knieling | Bild: imago images/S. Zeitz

Franziska Giffey soll nicht nur bei ihrer Doktorarbeit umfangreich abgeschrieben haben. Ein FU-Wissenschaftler sagt, sie habe auch bei ihrer Masterarbeit unsauber gearbeitet. Im Wahlkampf wird dies wohl eine Fußnote bleiben. Von Thorsten Gabriel

 

Anatol Stefanowitsch hat sich viel Mühe gemacht – aber ihm war es wichtig. Nach dem Aufdecken der Plagiate in Franziska Giffeys Dissertation habe es "sich aufgedrängt", eine weitere wissenschaftliche Arbeit der SPD-Politikerin genauer anzuschauen, sagte er dem rbb. Dass der Philologe an der Freien Universität (FU) damit in den Wahlkampf eingreift, ist ihm durchaus bewusst. Ihm habe einfach "ein Anerkennen seitens Frau Giffey und auch der SPD gefehlt, dass man da nicht einfach weitermachen kann, als ob nichts ist", sagte er Radioeins.

Er habe herausfinden wollen, ob Giffeys Dissertation mit den nachgewiesenen Plagiaten ein Ausnahmefall war oder ob es ein System "im Laufe ihrer akademischen Karriere" gab. "Und als mir die Masterarbeit in die Hände fiel, habe ich die ersten drei Seiten durchgeguckt und gleich ein Dutzend plagiierte Stellen gefunden. Da habe ich mir den Rest natürlich auch noch angeguckt."

"Muster erkennbar wie in Giffeys Dissertation"

Monatelang durchforstete Stefanowitsch gemeinsam mit einem Politikwissenschaftler Giffeys Masterarbeit. Die SPD-Politikerin hatte sie 2005 noch unter ihrem Geburtsnamen Franziska Süllke verfasst. Die Arbeit mit dem Titel "Der Europapreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarats" legte sie an der Fachhochschule für Verwaltung Rechtspflege Berlin – heute Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) – und der Technischen Fachhochschule Wildau vor.

Seine Recherchen hat Stefanowitsch nun in einem Bericht zusammengefasst, der dem rbb vorliegt. Insgesamt 62 Fundstellen sind darin aufgelistet, bei denen der FU-Professor ein Muster erkennt, wie es bereits aus Giffeys Dissertation bekannt sei: "Es werden Sätze – manchmal ganze Absätze – aus einer Quelle übernommen, die Quelle wird auch genannt, manchmal direkt, manchmal auch davor oder dahinter, aber diese Passagen sind nicht als Zitate gekennzeichnet."

Grundwissen aus dem ersten Semester missachtet

So heißt es beispielsweise in der Masterarbeit:

"Durch den Standort des Europäischen Fremdsprachenzentrums ist Graz in den letzten Jahren europaweit zu einem Synonym für praxisorientierte Umsetzung von Innovationen und Empfehlungen des Europarates im Sprachenbereich geworden. Außerdem finden in Graz immer wieder innovative Gründungen im Sprachenbereich statt, die sich zum Gesamtbild von Graz als 'Stadt der Sprachen' fügen."

Die Internetquelle – ein österreichisches Fachsprachenzentrum – aus der Giffey dabei zitiert, lautet nahezu wortgleich [web.archive.org/.../www.ecml.at]:

"Durch den Standort des Europäischen Fremdsprachenzentrums ist Graz in den letzten Jahren europaweit zu einem Synonym für praxisorientierte Umsetzung von Innovationen und Empfehlungen des Europarats im Sprachenbereich geworden. Außerdem finden in Graz immer wieder innovatione [sic] Gründungen im Sprachenbereich statt, die sich zum Gesamtbild von Graz als 'Stadt der Sprachen' fügen."

An anderer Stelle schreibt Giffey:

"Eine große Zahl junger, weitgehend schlecht gebildeter und unausgebildeter, vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossener und ökonomisch schlecht gestellter Migrantenkinder steht einer relativ großen Zahl deutscher; noch relativ gut abgesicherter älterer Menschen gegenüber. Es besteht die Gefahr, dass sich der Generationenkonflikt durch einen ethnischen Konflikt verstärkt."

Diese Sätze finden sich praktisch identisch in einer Publikation des Bezirksamts Neukölln:

"Eine große Zahl junger, weitgehend schlecht gebildeter und unausgebilderter, vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossener und ökonimisch schlecht gestellter Migrantenkinder sieht sich einer großen Menge deutscher, noch relativ gut abgesicherter Renter/innen gegenüber. Damit besteht die Gefahr, dass sich der Gernerationenkonflikt durch einen ethnischen Konflikt verstärkt." (Rechtschreibfehler gemäß Dokumentation Stefanowitsch.)

In beiden Fällen gibt Giffey zwar Quellen an, macht aber nicht durch Anführungszeichen deutlich, dass die Absätze komplett abgeschrieben sind. Für Stefanowitsch ist das nicht zuletzt in der Häufung nichts, was sich als Nachlässigkeit interpretieren lassen könnte. "Das ist ja keine hohe Kunst des wissenschaftlichen Arbeitens, sondern das ist Grundwissen aus dem ersten Semester." Und das sei nun mal ein schwerer Verstoß gegen die wissenschaftliche Integrität.

Giffey lässt ihren Anwalt antworten

Franziska Giffey selbst schweigt zu den neuen Vorwürfen. Nur ihr Anwalt Michael Philippi gibt auf Nachfrage Auskunft. Sollte Giffey wörtlich Übernahmen nicht hinreichend als solche kenntlich gemacht haben, sei dies "ohne Absicht" geschehen. "Wenn hierbei Fehler unserer Mandantin bei der Zitatform von Quellen aufgetreten sind, beruhen diese allein auf Flüchtigkeit."

Die politische Konkurrenz will Giffey das so einfach nicht durchgehen lassen. "Wenn sich das bestätigt, dann ist für mich ganz klar die Glaubwürdigkeit von Frau Giffey, die ohnehin schon sehr in Frage stand, noch sehr viel mehr beschädigt", reagiert etwa die Grünen-Landesvorsitzende Nina Stahr. Der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Martin Trefzer sagt, Giffey sei "jetzt als Wiederholungstäterin überführt und ihre Schutzbehauptung, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben, fällt wie ein Kartenhaus zusammen". Er fordert erneut, Giffey solle ihre Spitzenkandidatur zurückziehen.

CDU: "Nicht Aufgabe politischer Parteien, Masterarbeiten zu bewerten"

Auffällig diplomatisch reagiert dagegen der Generalsekretär der CDU Stefan Evers. Er sagt, dass einerseits die wichtigste Währung in der Politik Verlässlichkeit und Vertrauen seien. Da sei es nicht gut, wenn der Eindruck systematischen Kopierens entstehe. Hier sei Frau Giffey gefragt dies aufzuklären. Aber: "Andererseits ist es auch nicht die Aufgabe politischer Parteien, Masterarbeiten zu bewerten."

Evers vergleichsweise zurückhaltende Reaktion passt gut dazu, dass auch CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner in den vergangenen Monaten auf allzu große Attacken gegen die SPD-Konkurrentin verzichtet. Giffey wiederum signalisierte zuletzt immer wieder mehr als nur in Zwischentönen, dass es deutliche inhaltliche Schnittmengen zwischen den Parteien gibt. Was die Noch-Koalitionspartner der SPD, also Grüne und Linke, mit einigem Argwohn wahrnehmen.

Keine Folgen für Giffey absehbar

Unterm Strich bedeutet dies aber auch: Wenn die CDU als größte Oppositionspartei auf schweres Geschütz verzichtet, kann Giffey durchatmen. Denn auch in Umfragen hat ihr die bisherige Plagiatsaffäre keine Einbußen gebracht. In den sozialen Medien wird von vielen eher Verständnis geäußert und stattdessen in Giffeys Leitsatz eingestimmt, dass ein akademischer Titel am Ende ja gar nicht so wichtig sei.

Auch rechtlich haben die neuen Vorwürfe, wie es aussieht, keine Folgen für die SPD-Spitzenfrau. Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) teilte dem rbb auf Nachfrage mit, dass sie die Masterarbeit nicht nochmals prüfen wird. "Eine solche Überprüfung ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen."

Sendung: Radioeins, 20.08.2021, 14.38 Uhr

Beitrag von Thorsten Gabriel

69 Kommentare

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  1. 69.

    Frau Giffey wird ja nun keineswegs mundtot gemacht, sie sollte aber endlich ihre Verfehlungen eingestehen.

  2. 68.

    Im Übrigen:
    Da wo Merkel Recht hat, verteidige ich sie.
    Da wo Giffey Recht hat, verteidige ich sie.
    Da wo die Linken Recht haben, verteidige ich sie.
    Da wo die AfD Recht hat, verteidige ich sie.
    Zur Demokratie gehört, nach den besten Argumenten zu suchen.
    Andersdenkende mundtot zu machen, ist UNDEMOKRATISCH!

  3. 67.

    nun wird's zeit, frau giffey sollte den hut nehmen und tschüss sagen sowie ihren co-piloten aus spandau gleich mitnehmen - spd das war mal etwas aufrichtiges, nun ist es nur noch plagiat ihrer selbst.

  4. 66.

    Immerhin gibt es noch einen Unterschied:
    Während die Berliner AfD Giffeys Rücktritt fordert aber wenigstens noch sachlich argumentiert, betreiben Sie hingegen gegen Giffey Unterste-Schubladen-Hetze.
    Hören Sie auch einfach mal auf, jeden Rechtsextrem zu nennen.
    Diese Propaganda ist nun schon sowas von abgenutzt.

  5. 65.

    Hat eigentlich schon jemand die (Doktor-) Arbeiten des jetzigen Prüfers mit gleicher Intensität und Hingabe geprüft? Wer hat den Prüfer berufen?

  6. 64.

    Schade. Früher hatte Frau Giffey einen realistischeren Blick, ohne nur eine Lobby zu bedienen. Dadurch sind diese Vorwürfe eher nebensächlich.

  7. 63.

    "Angeblich soll Giffey aufgrund eines Mini-Vergehens nicht mehr als Regierende Bürgermeisterin taugen, ja? "

    Das erschwindeln eines akademischen Grades ist kein "Mini-Vergehens". Und Glaubwürdigkeit in der Politik ist heute wichtiger denn je. Aber das ist der Grund warum sie hier plötzlich Giffey genau so vehement verteidigen wie sie es vorher mit der rechtsextremen AfD gemacht haben. Um ihre Ziele zu erreichen ist ihnen jedes Mittel recht, da unterscheiden sie sich nicht von ihrer AfD. Der rechtsextremen AfD ist auch jedes Mittel recht unsere Demokratie nachhaltig zu zerstören, zumindest zu beschädigen. Davon lebt die AfD.

  8. 62.

    ..dreck gezogen? Wer hat den „ dreck am stecken?“ das hat übrigens nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es ist wie es ist. Nicht ehrlich und keine politische Größe „zu gehen“.

  9. 61.

    Mir persönlich ist es egal, ob jemand einen Mastertitel oder Doktortitel hat, ich finde es ausschlaggebend, WIE ein solcher Titel erworben wurde. Wenn absichtlich nicht korrekt zitiert wurde, ist es Betrug, wenn nicht gewusst wurde, wie man so etwas macht, dann ist es dumm, weil man sich über die entrsprechenden Gepflogenheiten nicht informiert hat. Von Betrügern oder Dummen will ich nicht regiert werden.

  10. 60.

    Plagiatsvorwürfe hin oder her, die Frage ist doch warum wird nicht gleich bei Abgabe der Arbeiten ordentlich geprüft? Oder wird bei Prüfungen mit zweierlei Maß gemessen? Wer unbekannt ist, da spielt es keine Rolle ob in der Doktorarbeit z. B. abgeschrieben wurde ohne Quellenangabe. Denn man bekommt doch den Eindruck das immer mehr Personen ihre Arbeiten so schreiben.

  11. 59.

    Wenn Sie bei Giffey so ein Maß anlegen, dann müssten heute noch über 100 Politiker zurücktreten.
    Wer, dürfen Sie sich aussuchen!

  12. 58.

    Wer denn zum Beispiel???
    Ich finde diese Doppelmoral erbärmlich.
    Angeblich soll Giffey aufgrund eines Mini-Vergehens nicht mehr als Regierende Bürgermeisterin taugen, ja?
    Lächerlich!
    Gleichzeitig will man den Bürgern Baerbock als Kanzlerkandidaren schmackhaft machen???

  13. 57.

    Danke für Ihren guten und treffenden Kommentar!

  14. 55.

    Sie hat betrogen. Das Geschlecht spielt dabei keinerlei Rolle. Und Professor wird man sicher nicht durch grammatikalische Fehler.

  15. 54.

    Wäre ich Bürger von Berlin und Frau Giffey würde Bürgermeisterin, würde ich mich nicht nur schämen, ich würde mich weigern, auf eine Täuscherin, eine Betrügerin zu hören oder diese zu akzeptieren. Solche Menschen sind für mich unterste Schublade.

  16. 53.

    Schuldigung vorab für meine Ausdrucksweise, aber ich möchte den Nagel auf dem Kopf treffen: Die Themen der Master- oder Doktorarbeiten vieler Politiker sind mit Verlaub gesagt Schwachsinn, geistiger Dünnschiss und völlig überflüssig. Da spielt Plagiat oder nicht gar keine Rolle. So, das musste einfach mal gesagt werden! Und genauso weltfremd wie die "Bildung" dieser Personen ist, so ist dann ihre Politik. An den Problemen der Menschen vorbei.

  17. 52.

    Es gibt mir schon zu denken, ob jemand im Studium wissenschaftlich sauber arbeitet oder einfach abschreibt und sich mit der geistigen Leistung anderer schmückt. Ein akademischer Grad ermöglicht gut bezahlte Jobs und der Weg dorthin sollte durch eigene Leistung erworben werden. Das sagt auch etwas über den Charakter aus.

  18. 51.

    Ihre persönliche Meinung zur Glaubwürdigkeit von Frau Giffey ändert nichts an den Tatsachen. Sowohl die Dissertation als auch die Masterarbeit von Frau Giffey stellen in ganz erheblichem Umfang Plagiate dar. Inwiefern hier vorsätzlich getäuscht wurde, sollte eingehend untersucht werden, auch wenn dies einflußreichen Kreisen nicht gefällt.

  19. 50.

    Wenn ich Ihre Beiträge lese, weiß ich Sie einzuordnen. Hauptsache man kann meckern.

  20. 49.

    "Ihr Völker der Welt, [...], schaut auf diese Stadt!" Anders gesagt: Ihr Wähler Berlins, schaut auf diese Kandidatin, und fragt euch, ob ihr so eine Regierende haben wollt?
    Ich nicht!!!

  21. 48.

    Warum sollte der RBB das tun? Der Gatte der Grünen Spitzenkandidatin, Frau Jarasch, ist als Leiter für aktuelle Magazine beim Sender beschäftigt. (Berliner Abendschau, rbb24 etc) Das hat man in der gestrigen Ausgabe der Abendschau auch gemerkt. Anstatt, wie üblich, in den vergangenen eineinhalb Jahren mit den aktuell steigenden Coronazahlen zu öffnen, waren die Plagiatsvorwürfe gegen Frau Giffey die Headline der gestrigen Ausgabe.
    Ein Schelm, der böses dabei denkt.

  22. 47.

    Bei der nächsten Wahl könnten cdu und fdp, bevor sie sich die Mühe machen, einen eigenen Kandidaten aufzustellen, sich einfach mal den (oder die) der spd ansehen.

  23. 46.

    Ich finde es unmöglich wie hier einige Menschen besonders Frauen in den Dreck gezogen werden, diesbezüglich stellt sich mir die Frage, wie einige Professoren etc. zu Ihre Titel gekommen sind!??

  24. 45.

    Dr. Kohl - hat sein Ehrenwort gegeben - Spendenaffäre - blühende Landschaften -
    Norbert Blühm - die Rente ist sicher - jetzt die Rente ab 70 - denkt nach, noch ist Zeit.

  25. 44.

    Copy & Paste..Bad taste. Die Linksorientierten können eben auch nichts anderes, nicht nur die Ex-Bundesfamilienministerin, auch die Kanzlerkandidatin. Alles eine Mischpoke.

  26. 43.

    Sie widersprechen sich. Kann aber bei soviel Werbung für die Person und der sPD schon mal passieren. Im übrigen, wieso muß es nun unbedingt Frau Giffey sein, die Bürgermeisterin werden soll auf biegen und brechen? Also da kommen bei mir auch noch andere Kandidat*innen durchaus in Frage.

  27. 42.

    Wer sich auf ein politisches Amt bewirbt, sollte eine anderen Voraussetzungen bzgl o.g. Mitbringen. Frau Giffey hat dies nicht ehrlich umgesetzt. Punkt,

  28. 41.

    Zeigt mir einen Politiker, der nicht Lügt, betrügt oder irgend welche Versprechungen macht die nicht eingehalten werden. Ich kenne keinen einzigen. Alle haben Dreck am Stecken..... das ist Typischer Wahlkampf...

  29. 40.

    Inwiefern ist jemand glaubwürdig, der bei der Doktorarbeit geschummelt hat und nun auch bei der Masterarbeit. Diese Arbeiten sollen den Nachweis über erworbene Kompetenz erbringen. Ich sehe nur die Schummel- und die Schlampigkeitskompetenz.

  30. 39.

    Langsam sollten sich die Hochschulen mal fragen, wie sie bisher wiss. Arbeiten bewertet und geprüft haben. Die Verantwortung, wiss. Qualität zu sichern, liegt beim Betreuer der Arbeit. Was aktive Betrugsversuche natürlich nicht entschuldigen soll.

  31. 38.

    Ich möchte nicht wissen was einige Kommentatoren für einen Abschluss haben und wie sie ihn erreicht haben.

    Das macht sehr neugierig darauf zu erfahren wie Sie zu Ihren Abschlüssen gekommen sind.

  32. 37.

    "Wenn Frau Giffey klug ist schmeißt sie den ganzen Mist hin und sucht sich eine neue Beschäftigung". Ausbildungsmäßig hatte Giffey die notwendigen Kurse für den mittleren gehobenen Dienst in der Verwaltung absolviert. Oder sie müßte was ganz Neues anfangen.

  33. 36.

    Schön das es solche guten Vorbilder für unsere jungen Menschen gibt. Einfach schumeln und abschreiben, dann klapt das mit dem guten Posten.

  34. 34.

    Ich habe mit der SPD nichts mehr am Hut, aber hier wird wirklich nur deshalb bei Giffey rumgeschnüffelt, weil ihr Politischer Kurs der Mitte + Vernunft einigen ein Dorn im Auge ist.
    Jeder Mensch hat vielleicht mal was Doofes gemacht.
    Aber in Gegensatz zu vielen, die sich im Leben schon bereichert haben bzw. den zahlreichen Kriminellen, die es in Berlin gibt, ist Giffey eine absolut Vernünftige + Sympathische Frau, der man diese Stadt guten Gewissens anvertrauen kann.
    Die Kampagne gegen sie bewirkt aber offenbar eher genau das Gegenteil. Und das freut mich. Giffey, halten Sie durch!!!

  35. 33.

    Der rbb könnte ja mal die bisherige vita von Linken und Grünen durchleuchten.

  36. 32.

    Ich glaube, man will Giffey Politisch vernichten.
    Aber dies wird nicht gelingen.
    Sie hat die Grünen bereits überholt und wird weiter steigen.
    Ich hoffe, Sie wird Regierende Bürgermeisterin.

  37. 31.

    Giffey ist glaubwürdig.
    Offenbar muss man 16 Jahre zurück in ihrem Leben rumschnüffeln, um was zu finden.
    Wann werden aktuelle Vergehen anderer Politiker mal in der gleichen Form präsentiert???
    Warum befassen sich Medien nicht mal mit ihren eigenen Missständen?

  38. 30.

    Lückenlose Prüfung aller Einkaufszettel der Frau Giffey, zurück bis ins Jahr 1989, ist jetzt angesagt. Mindestens.
    Und damit sollte sich dann wirklich ein Philologe der FU beschäftigen. Natürlich nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken.
    Und wehe, sie hat auch nur ein mal Zwieback falsch geschrieben!!!!!!!11!!11

  39. 29.

    Noch nie in der Geschichte von Deutschland, egal ob damals in der BRD oder in der DDR, hat es so viele unfähige, nach Macht gierende Hochstapler gegeben"
    Ich sach ma so:
    Noch nie in der Geschichte von Deutschland (blablabla) hat es so viel pauschalierende Diffamierung von Menschen gegeben.

  40. 28.

    Ich bin entsetzt, mit welcher Geste hier einige über entweder den Betrug oder das wissenschaftliche Unvermögen der offenbar ihnen genehmen Kandidatin hinwegsehen. Wenn wir Deutschland auch in Zzkunft als Land des Wissens und der Innovation sehen wollen, darf es nicht egal sein, ob sich jemand als wissenschaftlich klug und intellektuell fähig erweist - oder nur so tut. Außerdem dürfte gerade bei Frau Giffey, die vom Habitus her ja eher im unschuldigen Kindergärtnerin-Sterotyp erscheint (mir zumindest), vor allem in der Anfangszeit ihre vorgeblich wissenschaftliche Arbeit durchaus als politischer Türöffner geholfen haben. Sie ist also m.M.n. zum Teil durch Vorspiegelung einer intellektuellen Reputation in. ihre Position gekommen. Und all das schreibe ich als SPD-Wechselwähler, aber vor allem als jemand, dem Aufrichtigkeit und wissenschaftliche Integrität wichtig sind.

  41. 27.

    Wenn Frau Giffey klug ist schmeißt sie den ganzen Mist hin und sucht sich eine neue Beschäftigung. Sie ist eine intelligente Frau und wir schnell eine neue Tätigkeit finden. Das ist immer noch besser als sich von jedem, der meint einen Stift halten zu können, in übler Form beschimpfen zu lassen. Ich möchte nicht wissen was einige Kommentatoren für einen Abschluss haben und wie sie ihn erreicht haben.

  42. 26.

    Politiker sind grundsätzlich machtgierige Hochstapler und das schon seit eh und je und in jedem Land, egal welche Regierungsform man anschaut.
    Verwundert bin ich nur über den passenden Zeitpunkt der Herren Wissenschaftler an dem so etwas veröffentlicht wird.
    Da wird auf der einen Seite über Kandidaten gestritten während die anderen schon längst gewählt haben und schon werden neue Beweise rausgekramt.
    Da kommt die eine Partei der anderen in den Prozenten zu nah und schon wird die nächste Arbeit angezweifelt.
    Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    Und mal ehrluch. Wer von ihnen erwartet denn heutzutage noch wesentluche Innovationen in Doktorarbeiten, welche nicht im Bereich der Zukunftstechnologien geschrieben wurden.

  43. 25.

    Die Erkenntnis das Frau Giffey geschummelt hat ändert meine persönliche Meinung zu ihr nicht. Ich würde hier auch sagen es ist ein schwacher Grund jemanden nicht zu wählen weil er oder sie in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. Es kommt allein darauf an ob man sich hinter die Ideen und Handlungen stellen kann die Frau Giffey in ihrer politischen Karriere erbringt.
    Für meinen persönlichen Fall kann ich das nicht. Das ihre Doktorarbeit und Masterarbeit nicht mit den richtigen Quellen versehen ist hat daher keinen Einfluss auf meine wahl.

  44. 24.

    Warum sollte Fr. Giffey "durchatmen"? Die Vergangenheit ist und bleibt für sie nicht "astrein" sondern eine Lüge, somit ist wahrlich sie kein Vorbild.

  45. 23.

    Sie haben mit hoher Wahrscheinlichkeit recht. Es haben garantiert viele geschummelt. Bloß in diesem Fall ist es definitiv mit Genugtuung verbunden.

  46. 22.

    Das hat mit Schnüffelei nichts zu tun, sondern stellt eine ganz normale uns ehrenwerte Untersuchung der Glaubwürdigkeit einer Politikerin dar, die ja gerade mit Qualifikation und persönlicher Integrität für sich wirbt.

  47. 21.

    Vor was haben die anderen Parteien Angst, dass Frau Giffey Regierende Bürgermeisterin werden könnte!
    Also schnell alles in den Dreck ziehen. Wen interessiert die Masterarbeit.?Sie hat die Prüfung bestanden und dann haben die Professoren doch alles geprüft und für gut befunden!
    Eine bestandene Prüfung ist eine bestandene Prüfung! Wo kommen wir denn hin , wenn nach Jahren Abitur, Gesellenprüfung usw. überprüft werden , nur weil ich bekannt bin!

  48. 20.

    Nun ja, ganz so ist es ja nun auch nicht. Die Quellen hat sie wohl schon richtig angegeben, allerdings die (in Teilen) wörtlichen Zitate nicht immer als solche gekennzeichnet. Massenhaft einfach Textabschnitte reinkopiert hat sie jedenfalls nicht.

    Falls sie selber mal nachgucken wollen:
    http://herzenssache-wissenschaft.de/zwischenbericht.html#_Fragmente

  49. 19.

    Nur weil der grobe absichtliche Pfusch damals durchging, entbindet das Fr.Giffey nicht von der Verantwortung ihrer Arbeit.
    Das waren keine Leichtsinnsfehler die durchaus passieren können. Dieses vorsätzliche Abschreiben fällt ihr jetzt zu Recht auf die Füße.
    Das nach dem Doktor nun auch der Master wackelt, zeugt von Methode...und nicht von Fahrlässigkeit!

  50. 18.

    Was hat die AfD damit zu tun? In dieser Partei gab es noch nie solche Skandale! Wenn da so etwas vorkommen würde, hätten es ihresgleichen schon längst an die Öffentlichkeit gebracht!

  51. 17.

    Noch nie in der Geschichte von Deutschland, egal ob damals in der BRD oder in der DDR, hat es so viele unfähige, nach Macht gierende Hochstapler gegeben, wie in der heutigen Zeit! Leider werden diese Personen, von den ihnen begleitenden Medien, für das Volk, Politiker genannt. Das traurige daran ist nur, der größte Teil der Bevölkerung glaubt es auch!

  52. 16.

    Das wundert mich auch immer. Egal bei welcher Doktorarbeit, Masterarbeit oder was auch immer. Solange jemand nicht in der Öffentlichkeit steht, schaut sich das niemand an. Sobald mit solchen Vorwürfen Schlagzeilen produziert werden können, wird auf einmal geprüft. Will nicht wissen, wie viele Titel eigentlich aberkannt gehören...

  53. 15.

    Da die Arbeiten damals für rechtens befunden wurden, sind sie auch rechtens, wozu gibt es denn dann die Prüfinstanzen.
    Wenn Frau Giffey Repressalien hinnehmen muss, fordere ich die Entlassung der damals Prüfenden ihrer Arbeiten.
    Was glaubt denn dieser Professor wer er ist? Ein gut bezahlter Informant vielleicht???

  54. 14.

    SPD nix für mich aber heute schon der 2. Artikel beim rbb zum selben Thema und auf der gleichen Seite und hintereinander. Man könnte den Eindruck gewinnen, die SPD ist dem rbb nicht links oder und grün genug.

  55. 13.

    Auf andere zu zeigen macht aus Unrecht auch kein Recht. Auf Bundesebene sind überführte wenigstens zurückgetreten…
    Wie verzweifelt muss die Berliner SPD sein, dass sie eine „Betrügerin“ zur Spitzenkandidatin küren?

  56. 12.

    Interessant. Also auch Doktorschwindler bei der AfD. Wäre net, wenn Sie die Quelle nachreichen. Vom AfD Abgeordneten Curio ist bekannt, er hat gleich zwei Doktoren. Aber echte.
    Ansonsten, was hat denn Söder damit zu tun?

  57. 11.

    Den politischen Gegnern sind offenbar die Argumente ausgegangen. Anstatt zu sagen, wofür sie stehen, wird in Franziska Giffeys Doktorarbeit herumgeschnüffelt. Wie erbärmlich!

    Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CDU im Abgeordnetenhaus, Florian Graf, musste ebenfalls seinen Doktortitel abgeben. Das hat niemanden interessiert. Merkwürdig.

  58. 10.

    Das ist doch total Banane. Lasst die Frau mit solchem Schwachfug in Ruhe. Der Erbsenzähler darf nach Hause gehen. Peinlich solche Schmierkampagnen. Ich lache mich kaputt, 2 Gänsefüßchen vergessen...

  59. 9.

    Eine Nachlässigkeit an der Spitze ihrer Leistungsfähigkeit. Das sollte man mal bedenken. Lasst euch das eine Lehre sein. Wer seine Quellen nicht angibt und dreist alles hinschreibt als wäre es die eigene Arbeit, auf den kommt die Vergangenheit zurück. Das es zufällig im Wahlkampf geschieht sollte man nicht deuten als politischen Angriff. Das nennt sich Karma. Außerdem sind mir Politiker lieber die zu ihren Fehlern stehen. Das würde aber auch Integrität voraussetzen.

  60. 8.

    Ja, solche nicht markierten Zitate sind nach wissenschaftlichen Standards Plagiate.
    Bevor man jedoch den Stein werfe, sollte jeder mal die eigene Abschlussarbeit durchforsten, ob dieser Fehler nicht jedem hier und dort unterlaufen ist.

  61. 7.

    Diese Schnüffelei ist unerträglich.
    Und viele die sich aufregen, sollten mal schnell die eigene Diplom/Master/Doktor/....-Arbeit verstecken...
    Aber da schnüffelt ja keiner!

  62. 6.

    Also liebe Schüler, Abschreiben ist ok. Erwischt werden hat nur bei euch Konsequenzen.
    Tolle Vorbilder in der Politik.

  63. 5.

    Es ist interessant, dass dieser Vorwurf ausgerechnet in der "heißen" Phase des Wahlkampfes auf den Tisch kommt. Ich frage mich, wie bei der Dissertation auch, warum das Plagiat den beiden Gutachter*innen nicht aufgefallen ist. Die hätten dann bei der Bewertung der Masterarbeit ebenfalls einen sehr schlechten Job gemacht. Wie der/die Doktorvater/Doktormutter bei der Dissertation. Es ist seltsam, dass darüber nie gesprochen wird.

  64. 4.

    Mit welchem Recht wird jetzt eine 16 jahre alte Arbeit aufgegriffen? Wenn so grundlegende Fehler sind, dann hat wohl die Hochschule damals ziemlich geschlafen. Vielleicht sollten die Professoren anfangen richtig zu prüfen. Es könnte ja auch mal jemand mal die Arbeiten von Professor Stefanowitsch überprüfen

  65. 3.

    Was soll das auch, ihre Arbeit wurde geprüft und für ausreichend befunden. Da sollte man doch eher die Feage stellen wer und wie hatte hier geprüft.

  66. 2.

    Ich halte nichts von Vorverurteilungen, erinnere aber an das Sprichwort über den, der "einmal lügt".
    Es wäre übrigens angenehm, wenn man mal alle Regierender-Bürgermeister-Kandidaten auf einen Schlag präsentiert bekäme.

  67. 1.

    Dass Dr Helmut Kohls Doktorarbeit nie gefunden wurde interessiert niemanden, warum muss man sich an einer einzelnen Frau abarbeiten? Fragt doch mal nach Herrn Söder oder den Damen und Herren der AFD!

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