Wahlprogramm vorgestellt - Berliner AfD zieht mit kleinem Budget in den Wahlkampf

Kristin Brinker, Landesvorsitzende der AfD Berlin (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Audio: rbb 88.8 | 04.08.2021 | Sabine Müller | Bild: dpa/Annette Riedl

Die Berliner AfD zieht mit einem vergleichsweise kleinen Budget in den Dreifach-Wahlkampf im September. Die Partei kann für ihre Kampagne für die Wahlen zum Bundestag, Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen etwa 600.000 Euro ausgeben, wie Schatzmeister Frank-Christian Hansel am Mittwoch mitteilte.

Zum Vergleich: Die Berliner CDU geht mit einem Budget von 2,9 Millionen Euro in den Wahlkampf, die Grünen mit 2,7 Millionen Euro.

AfD setzt auf Themen wie Innere Sicherheit

Zudem wurde das bereits am 19. Juni beschlossene Wahlprogramm offiziell vorgestellt. Bei ihrem Wahlkampf setzt die AfD auf Themen wie die Innere Sicherheit. Die Kampagne steht unter dem Motto "Berlin. Aber normal." Landeschefin und Spitzenkandidatin Kristin Brinker verlangt unter anderem funktionierende Bürgerämter, gute Schulen, mehr Unterstützung für die Polizei und mehr Wohnungsneubau.

Auf den Wahlplakaten finden sich Forderungen wie "Weniger abschleppen, mehr abschieben", "Bauen statt Stauen" und "Unsere Schulen, unsere Sprache". Insgesamt will die Berliner AfD 40.000 Plakate an Laternen-Masten aufhängen, 100 Großaufsteller sind geplant. An mehr als 400 Infoständen und beim Haustürwahlkampf sollen bis zum Wahltag etwa fünf Millionen Flyer verteilt werden.

Aktuell liegt die AfD in Umfragen ein paar Prozentpunkte unter den 14,2 Prozent, die sie bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2016 geholt hat.

Sendung: Abendschau, 04.08.2021, 19:30 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Das meiste Geld geht wahrscheinlich an die Antifa, Aktivisten und friedlichen Hausbesetzern, damit ein Feindbild aufgebaut werden kann.

  2. 6.

    Wer weiß unter welchen Dumping-Bedingungen in den von der ausländerfeindlichen afd gewählten Ländern zu arbeiten ist.

  3. 5.

    Haha: Genau wie schon gesagt wurde, es wird suggeriert, dass diese Partei keinen Großspender hat, nichts annimmt, so anders ist, als all die andere Parteien und dann kommt nach und nach die Wahrheit heraus. Und wird auch noch gerichtlich festgestellt: Es folgten Straffestsetzungen wegen illegaler Spenden,. Strohmänner und Frauen, ausländische Großspender, illegale Sachspenden und persönliche Einflußnahme stehen im Raum. Und dann die berechtigte Frage: Was macht die Partei denn mit Ihren regulären Einnahmen aus Wahlkampferstattungen etc... Wo geht denn das Geld hin?

  4. 4.

    Ja und dann gibt es zufällig wieder irgendwelche Blättchen oder Plakate, wo für die sog. "AfD" Werbung gemacht wird.
    Davon wissen die Herrschaften natürlich nichts.
    Und das ist natürlich auch keine Parteispende, zumindestens solange nicht, bis die zuständige Verwaltung die Strafgelder erhebt.
    Siehe Weigel, siehe Meuthen und wie sie alle heißen.....
    Und soweit ich weiß hat die sog. "AfD" alle entsprechenden Prozesse verloren.

  5. 3.

    Deutsche Betriebe erhalten durch die AfD keine Unterstützung dabei wäre es jetzt wegen Corona so wichtig."
    Passt scho.
    Warum sollte mit ausländischem Geld inländische Produktion bezahlt werden?

  6. 2.

    Zu berichten wäre auch mal, dass die AFD keinerlei Wahlkampfmaterial in Deutschland herstellen lässt. Alles wird in Polen, Ungarn und Rumänien gedruckt und genäht. Deutsche Betriebe erhalten durch die AfD keine Unterstützung dabei wäre es jetzt wegen Corona so wichtig.

  7. 1.

    Die Berliner AfD zieht mit einem vergleichsweise kleinen Budget in den Dreifach-Wahlkampf im September. "
    Was von den Wahlkampfbudgets der afd zu halten ist, ist hinlänglich bekannt.
    Frau Dr. Weidel, der Herr Prof. Meuthen und der zu Recht völlig unbekannte Herr Reul haben da einschlägige Erfahrungen.

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