Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - Kann sie Osten?

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
Bild: dpa/Kay Nietfeld

Reich an Solar- und Windkraftanlagen, ausgedörrt vom Klimawandel, Modellregion für Strukturwandel und Energiewende: Brandenburg könnte das ideale Bundesland für eine grüne Kanzlerkandidatin sein - wären da nur nicht die Ostdeutschen. Von Hanno Christ

 

Wenn Annalena Baerbock schwungvoll auf den Potsdamer Bassinplatz radelt, um dort mal eben für eine Kundgebung abzusteigen, dann wirkt es, als passten sie und der Osten gut zusammen: Die Wahl-Potsdamerin wohnt nur wenige Minuten mit der Familie vom Zentrum entfernt. Hier habe sie ihr "Herz und Zuhause", sagt die gebürtige Niedersächsin von sich.

Vor Publikum redet die 40-Jährige als eine, die Sorgen und Nöte der Menschen kennt. Baerbock spricht in einer Stadt, die sich in den vergangenen Jahren rasant gewandelt hat, jünger und kinderreicher, geworden ist, ja vielleicht sogar grüner als noch bei der vergangenen Bundestagswahl. Damals bekam Baerbock gerade mal acht Prozent der Erstimmen, weniger als der Kandidat von der AfD. SPD und CDU lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch bei den Zweitstimmen lief es kaum besser.

Anfang Mai erntete sie auf jener Gewerkschaftskundgebung auf dem Bassinplatz viel Applaus. Genauso wie der Redner, der nach ihr die Bühne betrat: Olaf Scholz, der Kanzlerkandidat der SPD und ihr Mitbewerber um ein Direktmandat im Potsdamer Wahlkreis 61.

Keine Ost-Kümmerer?

Dabei hatte sie sich Hoffnung gemacht, dass ein klein wenig Hype auch mal in den Osten schwappen würde. Das magere Plus von 0,8 Prozentpunkten bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war dann keine Bruchlandung, aber eine Art Mauer, gegen die die Bündnisgrünen gerauscht sind. Wie schon so oft im Osten. Und besonders ein Balken der Wahlforscher dürfte Baerbock ärgern: Die Ostdeutschen trauen den Grünen am allerwenigsten zu, sich um ihre Belange zu kümmern – gerade mal ein Prozent, so ergab es eine Umfrage im Auftrag der ARD in Sachsen-Anhalt.

Wer das Wahlprogramm der Grünen liest, findet keine eigenen Kapitel wie sie sich in Ostdeutschland stark machen wollen. Gerade dreimal taucht "Ostdeutschland" auf den 136 Seiten auf. Per Programm scheint die Einheit schon vollendet zu sein. Die Partei, die stolz als einzige die DDR-Bürgerrechtsbewegung noch im Namen führt, profitiert schon lange nicht mehr von ihrer Traditionspflege. Die Bürgerrechtler von einst sind mittlerweile in viele parteipolitischen Richtungen diffundiert. Es braucht mehr, um sich im Osten einen Namen zu machen.

Grünen Themen im Aufwind

Dabei spricht hier vieles auch für einen Aufwärtstrend der Partei. Die Menschen wünschen sich einen Politikwechsel und ein Ende der GroKo. Der Bevölkerungsschwund kommt zum Erliegen. Weil in Metropolen wie Berlin Wohnraum knapp und teurer ist, weichen viele potenziellen Grünen-Wähler ins Umland aus. In Baerbocks Wahlkreis holte bei der letzten Landtagswahl 2019 eine grüne Newcomerin das Mandat. So was hatte es bis dahin noch nicht gegeben – nicht in Potsdam und in Brandenburg schon gar nicht.

In fünf Ost-Bundesländern – Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen – sind die Grünen an Regierungen beteiligt. Die Klimakrise, ein Kernthema der Grünen, ragt immer stärker in das Bewusstsein vieler Menschen. Ein weiterer Hitzesommer und schon könnten die Grünen einen stillen Wahlhelfer haben. Die Landesverbände verzeichnen deutlichen Mitgliederzulauf. Die Sehnsucht nach grüner Landwirtschaft wächst ebenso wie die nach funktionierenden ländlichen Räumen. Der Strukturwandel in den Braunkohleregionen nimmt langsam Fahrt auf, das Ende der Braunkohle rückt näher. Den Grünen kommt vieles entgegen. Nur noch nicht die Gunst der Wähler.

Baerbock – der Pendler-Schreck?

Das mag auch daran liegen, dass die Grünen eine Art Talent haben, die Wähler zu verschrecken. Oder anderen Parteien damit eine Steilvorlage zu liefern. Verbotsdebatten wie beim Veggie-Day sind zwar von gestern oder wurden – wie bei der Diskussion um Sinn und Unsinn von Einfamilienhäusern – schnell pariert. Angst ist in jeder politischen Auseinandersetzung ein gerne eingesetztes Mittel, um Wähler für sich zu gewinnen. Aber nirgendwo scheint das Mittel so schnell zu fruchten wie in Ostdeutschland.

Baerbock und die Grünen setzen auf Veränderungen der Gesellschaft und der Art, wie wir leben. Ihr Fehler ist anscheinend, dass sie auch noch offen darüber sprechen. Im umbruchsgebeutelten Osten erntet eine Politikerin wie Baerbock mehr Verunsicherung als Zuspruch. 30 Jahre Einheit haben bei Generationen von Ostdeutschen ihre Spuren hinterlassen. In vielen Familien pflanzen sich die offenbar die Traumata der Nachwendezeit fort und mit ihnen die Skepsis gegenüber Veränderungen. So war die Forderung von Baerbock nach einer höheren CO2-Bepreisung und steigenden Kraftstoffpreisen nur folgerichtig, wenn Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele erreichen will. Trotzdem kommt das in Pendlerregionen, wie Ostdeutschland sie viele hat, nicht gut an. Mehr als 400.000 Ostdeutsche pendeln in den Westen – die meisten übrigens aus Baerbocks Heimatland Brandenburg heraus. In Richtung Osten sind es gerade mal 178.000. Mag sein, dass Baerbock dabei mit offenen Karten spielte. Andere nennen ihre Äußerungen einen Fettnapf, erst recht so kurz vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt.

Grüne Ideen kapern andere

Dabei könnte der Osten ein Labor für die Grünen sein und ein Beispiel, wie sich Menschen für den Wandel gewinnen lassen. Baerbock ist im Bundestag die Expertin auf dem Gebiet der Energiewende geworden, flankierte in dieser Frage die Verhandlungen für eine Kenia-Koalition in Brandenburg. Der Strukturwandel in der Lausitz findet sozusagen in ihrem politischen Vorgarten statt. Trotzdem strahlt sie damit keine Expertise in den betroffenen Regionen aus, die Ablehnung gegenüber den Grünen ist in der Lausitz groß. Viele Menschen dort sehen nicht die Chancen eines Braunkohleausstiegs, sondern den sozialen Abstieg. Der bislang gut bezahlte Arbeitsplatz in den Kraftwerken und das Kreuzchen bei der AfD sind vielen näher als der Klimaschutz und der Arbeitsvertrag bei einem Windradhersteller.

 

Die Grünen, so belegen es Umfragen aus Sachsen-Anhalt, würden es mit dem Klimaschutz übertreiben. Dabei wird der Braunkohleausstieg unter einer schwarz-roten Koalition im Bund angeschoben, nicht von den Grünen. Die Braunkohle ist nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ein Auslaufmodell – sie ist nicht mehr rentabel. Prognostiziert hatte das Baerbock schon lange. Während sie einen Masterplan für die Lausitz forderte, sprachen Regierungsverantwortliche lieber von der "Brückentechnologie Braunkohle" und zweifelten am klimapolitischen Sinn eines raschen Ausstiegs. Nun naht das Ende der Kohle in schnellen Schritten und die politischen Gegner kapern ihre Ideen. Den milliardenschweren Strukturwandel heften sich derzeit andere an die Brust.

Den Grünen bleibt offenbar die Rolle der Angstmacher – so oft sie auch betonen, den ökologischen Wandel mit der sozialen Frage verbinden zu wollen. Corona, so sagt es auch Baerbock, habe die soziale Spaltung vertieft. Sie wolle für eine solidarische Gesellschaft einsetzen. Einen Einsatz, den viele Wähler den Grünen noch nicht recht abnehmen wollen, einer Partei, die ihre Stimmen noch immer aus einem gut gebildeten, einkommensstabilen Milieu holt.

Braucht sie den Osten?

Der Osten fremdelt mit der Partei, mögen deren Themen noch so passend sein. Am fehlenden Stallgeruch einer Ost-Sozialisation des Führungspersonals kann es nicht liegen. Spätestens die AfD hat bewiesen, dass danach irgendwann nicht mehr gefragt wird. Die Grünen aber haben offenbar noch immer Schwierigkeiten, den richtigen Ton zu treffen. Sie punkten noch immer bei Städtern, jungen Menschen und Akademikern also bei genau jenen Gruppen, die in Ostdeutschland eher unterrepräsentiert sind. Nun wollen sie aufholen, Ostdeutsche in Führungspositionen bringen, Infrastruktur in ländlichen Regionen ausbauen, Gemeinden an Windradgewinnen beteiligen. Ob das für eine grüne Kanzlerin reicht?

 

"Mir ist wichtig, nicht nur dorthin zu gehen, wo ich die meisten Stimmen bekomme", behauptete Baerbock noch vor vier Jahren, lange vor ihrer K-Kandidatenkür. Ob sie heute noch immer so denkt? In Brandenburg stehen einer grünen Kanzlerin viele skeptisch gegenüber. Im Falle einer Direktwahl hätten die Befragten laut einer rbb-Umfrage im Mai mehrheitlich SPD-Mann Scholz gewählt, Baerbock hätte immerhin 19 Prozent bekommen, mehr als CDU-Kandidat Armin Laschet mit 15 Prozent. Die Grünen waren da sogar nahezu gleichauf mit der CDU im Land. Aber wie wichtig ist der Osten und muss Annalena Baerbock wirklich im Osten ankommen? Immerhin leben hier nur 15 Prozent der Wahlberechtigten. Es heißt, im Westen gewinne man Wahlen, im Osten könne man sie aber verlieren. In Ostdeutschland hat Annalena Baerbock nicht viel zu verlieren. Wohl auch, weil sie hier noch nie viel gewonnen hat.

Die Kommentarfunktion wurde am 11.06.2021 um 22:19 Uhr geschlossen

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Beitrag von Hanno Christ

93 Kommentare

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  1. 93.

    "Wir Ossis sind doch nicht dämlicher als andere. Haben hier fast alle zumindest den MR-Abschluss und fast jeder erlernte zumindest einen Beruf."

    Klar und wer beim Trecker das Lenkrad vom Hinterrad untescheiden kann war in der DDR Agrarökonom. Sorry aber mußte ich eben gerade sehr lachen...

    Die meisten Berufsabschlüsse sind nichts wert, weil es mehr auf das Parteibuch, als auf die Qualifikation ankam.

  2. 92.

    "Wenn es irgendeine Partei gibt, die beim Spielen mit Ängsten die größte Expertise hat, sind es die Grünen. Das fing in den 1980ern mit Atomtod und Waldsterben an, ging mit Fukushima weiter (der Tsunami vor dem AKW Brunsbüttel etc. lässt weiter auf sich warten) und konzentriert sich aktuell auf die "Klimakatastrophe"."

    Achja, Innenansichten einer rechtsextremen Echokammer. Was Atommüll etc. und Waldsterben angeht so ist das längst unter allen Parteien Konsens.

    Aber wer schon Klimakatastrophe in Anführungszeichen setzt... euch Klimawandelleugnern kann man eh nicht mit sachlichen Argumenten kommen, s.o.

  3. 91.

    Klar kann man immer glauben, was drin steht...übrigens:
    Wie war es mit der Trittin's Kugel Eis für die Erneuerbaren?
    Aktuell ca 350 Euro.

  4. 90.

    Wer hier „dumm“ ist??
    „Das mit der heißen Nadel gestrickte rot-grüne Alterseinkünftegesetz von 2005 war das Ergebnis eines damaligen Gerichtsurteils des Bundesverfassungsgerichts. Das Gericht betonte seinerzeit, dass der Gesetzgeber darauf zu achten habe, dass es in keinem Fall zu einer sogenannten „doppelten Besteuerung“ kommen darf. Das Gesetz wird diesem Anspruch nun offenkundig nicht gerecht!!!
    Und welche Fakten sind Vorurteile? Vielleicht die Windelbesteuerung? Oder Fahrverbote für VW-Bulli? Warten wir es ab...

  5. 89.

    Klare Frage, klare Antwort: Nein

  6. 88.

    Na Sie kennen sich ja aus. Dass der größte Teil der Klimaforscher noch stärkere Einschnitte als die Grünen fordert blenden Sie einfach aus. Passt grade nicht ins Weltbild

  7. 87.

    Haben Sie außer Falschen Behauptungen und dummen Vorurteilen noch etwas anderes zu bieten? Sie haben auch mitbekommen dass Cdu und Spd auch für Co2 Abgabwn sind? Und das die Grünen nicht die Besteuerung der Renten veralssdt haben sondern das Bundesverfassungsgericht?

  8. 86.

    Das ist absoluter Quatsch. Die Afd und NPD sind zugelassen zur Wahl- aber damit nicht demokratisch. Und wenn Sie Schaumschläger ja im Osten soviel besser erkennen als im Westen- warum bekommt die Fdp unter Lindner oder die Afd überhaupt nur eine Stimme im Osten?

  9. 85.

    Jaja die bösen Westdeutschen die die armen Ossis unterdrücken und ihnen alles vorschreiben wollen. Die meisten haben doch sehr schnell aus: "wir sind das Volk" wir sind ein Volk gemacht. ODER "Kommt die D Mark nicht nach hier gehen wir zu ihr" oder: Helmut nimm uns an die Hand ins Wortschaftswunderland? Können Sie sich auch daran erinnern? Wer hat den damals CDU gewählt? Und wer wählt heute die meist westdeutschen Vorsitzenden der Afd?

  10. 84.

    Wie wäre es denn wenn Sie sich mit dem Wahlprogramm der Grünen beschäftigt hätten.? Da steht drin wie es kompensiert werden soll.

  11. 83.

    Die Grünen wollen endlich an die Macht. Das ist alles. Wir Ossis sind doch nicht dämlicher als andere. Haben hier fast alle zumindest den MR-Abschluss und fast jeder erlernte zumindest einen Beruf. Die Umstellung auf ökologische Energieerzeugung ist hier eingeleitet und wird konsequent weiter entwickelt. Den Bürgern aber keinen Strick um den Hals legen. Im Winter muss nun mal geheizt werden und wer auf ein Auto angewiesen ist, der muss bezahlbaren Sprit tanken. Er steigt auch auf s E-Mobil um. Macht es den Bürgern erst mal klar warum ihr Politiker meist in großen Wohnungen oder Häusern wohnt und weil ihr mit teuren Spritkarossen gefahren werdet. Fliegt nicht so viel in der Welt rum und schließlich: Unabhängig machen von Indien u. China in Sachen Pharmazeutika. Grün macht die Welt nicht grüner. Nur der Verstand.

  12. 82.

    Antwort auf den Headliner: Kann sie nicht. „Die Grünen sind die neuen Schwarzen“ - habe ich zuletzt auf dem Asphalt im Volkspark Hasenheide gelesen. Da ist was dran.

  13. 81.

    Wir brauchen im Osten keine Partei die uns sagt was wir zu tun haben und was wir zu lassen haben wir sind Ostdeutsche wir wollen unser Leben selbst bestimmen .
    Wir haben die Revolution ohne Westdeutsche Parteien geschafft.
    Die hergelaufen Grünen die sich mit fremden Federn schmücken um ihr wahres Gesicht als Juppi Partei
    zu verstecken
    Wir wurden im Osten oft genug betrogen wir haben ein Gespür ob es uns jemand reinlegen will.
    Die Mogelpackung der Grünen wählen nur nicht Ostdeutsche!

  14. 80.

    "Um mehr Ostwähler zu bekommen muss man halt mit Ängsten spielen, sieht man ja bei der AfD. Damit kann man locker 20% bekommt."

    Wenn es irgendeine Partei gibt, die beim Spielen mit Ängsten die größte Expertise hat, sind es die Grünen. Das fing in den 1980ern mit Atomtod und Waldsterben an, ging mit Fukushima weiter (der Tsunami vor dem AKW Brunsbüttel etc. lässt weiter auf sich warten) und konzentriert sich aktuell auf die "Klimakatastrophe".

  15. 79.

    Kann Sie Osten? Meiner Meinung nach kann sie weder das Eine noch das Andere.....Sie erinnert mich stark an Frau Giffey

  16. 78.

    Naja ob sich die SPD mit 2 Hinterbänklern (Originalbezeichnung von Angela Ullrich aus dem RBB Hauptstadtstudio im Info Radio) an der Spitze neu aufbauen kann, kann man nur bezweifeln. Die beiden leben wirklich in ihrer eigenen Welt. Borjans hält 25 % für die SPD für realistisch. Das nur ein Beispiel.

  17. 77.

    "Beim Streitthema Benzinpreise stehen die Grünen im Fokus. Dabei hat die Große Koalition eine Erhöhung des CO2-Preises längst beschlossen. Unionsfraktionschef Brinkhaus stellte das nochmal klar, forderte aber eine angemessene Übergangsfrist."

    https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/klimaschutz-benzinpreis-cdu-101.html

  18. 76.

    Damit ich Sie richtig verstehe. Der Osten ist einfach nicht in der Lage die "richtigen" Parteien zu wählen? Gerade wegen der Erfahrung der Ostdeutschen fallen wir hier auf Blender und Schaumschläger nicht rein. Übrigens habe ich keine nicht demokratische gefunden. Sind alle zugelassen als Demokratisch. Im übrigen, wenn man den Osten dazu erklärt, daß alle Rechte seien, braucht man sich nicht zu wundern wenn dann so gewählt wird. Sie wissen schon selbsterfüllende Prophezeiung.

  19. 75.

    Das könnte gut hinkommen. Bis jetzt habe die Grünen bei allen Landtagswahlen immer ca. 30 % weiniger bekommen als vorausgesagt wurde. Die einzige Ausnahme ist BW, da dort ein Grüner am Ruder ist, der nicht nicht völlig dem grünen Dogmatismus und der ideologischen Verblendung verfallen ist wie der Rest .

  20. 74.

    Grün setzt mit Baerbock ebenso wie die CDU mit Laschet aufs falsche Pferd..... Allerdings reicht es gegen Scholz. Das wird eine komplizierte Regierungsbildung. Ich tippe darauf, dass die FDP das Zünglein an der Waage sein wird. Ähnlich wie nun in Sachsen-Anhalt. Die SPD wird bei Verlust eher in die Opposition gehen und sich neu aufbauen.

  21. 72.

    "Die Grünen zeigen teils ideologische Besserwisserei, ohne wirklich einen Plan von Inhalten zu haben - das stößt bei vielen auf Widerstand, die nicht denselben Pseudo-Gerectigkeits-Krieg führen wollen."

    Wenn es um Ideologie geht dann müßten sie doch im Osten offene Türen einrennen. Für die dunkelbraune Ideologie ist man im Osten sehr empfänglich. Wanderwitz hat recht, ein gewisser Bodensatz ist für die Demokratie verloren.

    Gerade deswegen haben die Grünen im Osten einen schweren Stand. Wie alle anderen demokratischen Parteien auch.

  22. 71.

    Mit dem Gespühr kann es nicht weit her sein, wenn man sich die Erfolge der westdeutschen AfD anguckt.

  23. 70.

    Ja ganz genau das hab ich mich auch schon gefragt . Die sind wahrscheinlich auf irgendeiner Fahrraddemo .(Grins)

  24. 68.

    Ostdeutsche mussten sich lange genug alles vorschreiben lassen was sie tun und lassen sollen.
    Jetzt soll es wieder mit Verboten weitergehen?
    Nein Danke. Wie ist das mit der Demokratie?
    Wir wollen selber entscheiden was gut und was schlecht ist.

  25. 67.

    „Der bislang gut bezahlte Arbeitsplatz in den Kraftwerken und das Kreuzchen bei der AfD sind vielen näher als der Klimaschutz und der Arbeitsvertrag bei einem Windradhersteller.“ Dieser Satz ist unsachlich, verallgemeinernd und tendenziös. Und Akademiker sind im Osten eher unterrepräsentiert. So so. Mir fehlen hier gerade die Worte. Lieber rbb, Ihr seid unter anderem der Regionalsender für Brandenburg - nur so als Erinnerung.

  26. 66.

    Es wird die Umwelt mit Windrädern zugepflastert, die Häuslebauer werden zu Solaranlagen gezwungen... Alles schön und gut. Aber z.B. Arzneimittel, und das in MASSEN (über 80% der in dt. Apotheken verkauften Arzneimittel sind nicht mal mehr europäische Produktin!!) werden aus Indien und China angekarrt, mit Dampfern, die die reinste Umwelthölle sind. Es muss endlich Schluss sein damit, nur Produkte des Preises wegen 1000e Kilometer durch die Welt zu schaukeln. Dazu vermisse ich absolut bei jeder Partei, auch erst recht bei den Grünen, irgendwelche Punkte im Wahlprogramm! Arzneimittelproduktion zurück nach Europa!!!

  27. 65.

    Liebe Anna-Lena ,wenn ihnen wirklich soviel daran liegt das ökologische mit dem sozialen zu verbinden dann kommen sie doch gerne mal nach Marzahn Nordwest und erklären den Leuten doch mal bitte wie Sie ihre hochgesteckten Klimaziele erreichen wollen ohne gerade gering Verdiener noch mehr zu belasten . Viele Leute sind wirklich auf ihr Auto angewiesen oder wollen im Winter eine halbwegs warme Wohnung haben ohne an finanzielle Grenzen zu stoßen. Wenn ich an das letzte Reformprojekt der Grünen in Regierunsverantwortung denke nämlich Hartz 4 dann ist mir heute noch schlecht . Also Anna-Lena auf nach Marzahn und mit den Leuten reden und erst sozial und dann ökologisch denken. Was nützt eine saubere Umwelt den Leuten wenn sie so mit sich beschäftigt sind und sich um ihre Zukunft sorgen. Wenn Sie es den Menschen plausibel darstellen können das Umweltschutz nicht nur was für Besserverdiener ist werden sich ihnen ganz neue Wählerschichten erschließen. Liebe Grüße aus Marzahn

  28. 64.

    Die unrühmliche Rolle der Grünen bei der Rentendoppelbesteuerung ist nicht alles, da geht es nicht etwa darum, dass die fleißigen Einzahler mehr raus bekommen sollen, sondern das die Generation "Travel & Work" den Einzahlern mehr Lebensarbeitszeit "überhelfen" wollen, was eine Rentenkürzung gleich kommt, zugunsten der, die wenig und nicht so lange einzahlen. Mein Vorschlag: Abschaffung des Rentenalters, aber Mindesteinzahldauer (!) und stattdessen Renten nach Lebensarbeitszeit und bis dahin erworbener Punkte...Und ja, wer Klimapolitik will muss liberaler wählen, weil die Grünen nicht ein einziges erfolgreiches Projekt haben: CO2-Steuer; 10H-Regel bei Windrädern "kippen" und "ausspielen" der Betroffenen; Deindustrialisierung wie bei der Pharmaindustrie; Verbrennerverbot ohne physikalische Notwendigkeit, Tierwohl durch Vaggie-Day? usw. usf. Und die Charaktereigenschaften von Annalena - na ja...

  29. 63.

    Dem kann man nur zustimmen.Die Medien(Presse,Rundfunk,Fernsehen)erfüllen ihre Aufgabe als 4.Gewalt im Staat nicht mehr so wie es eigentlich ihre Aufgabe wäre.

  30. 62.

    Sie sagt ja im Zusammenhang mit ihrer Lebenslaufschummelei, dass man keine Personen wählt sondern ein Programm. In diesem hat sich die Nichtperson "Die Grünen" bisher nie groß getan, warum also jetzt.. außer im Wahlkampf.
    Erstmal machen sie alles teurer und verbieten, spalten die Gesellschaft und spielen die Gruppen gegeneinander aus. Wir sehen doch in Berlin aus erster Hand was läuft. Eine Kanzlerin die Politik nur für ihre Freunde macht und alle anderen schikaniert möchte ich nicht.

  31. 61.

    Was für ein Regierungsgespann wird uns, so die Wähler es zulassen, in Aussicht gestellt: in Berlin, eine, die nach "besten Wissen und Gewissen" ihre Doktorarbeit schönte und im Bund eine Kanzlerin ihren Lebenslauf.
    Wenn die Wähler das brauchen, haben sie nichts anderes verdient.
    Letztlich aber bleibt die Frage, wo bleiben die ganzen Claqure, wie Elias, der Bürger aus PM u.a., die den Kritikern die (ihre) Welt erklären.

  32. 60.

    Was für ein Regierungsgespann wird uns, so die Wähler es zulassen, in Aussicht gestellt: in Berlin, eine, die nach "besten Wissen und Gewissen" ihre Doktorarbeit schönte und im Bund eine Kanzlerin ihren Lebenslauf.
    Wenn die Wähler das brauchen, haben sie nichts anderes verdient.
    Letztlich aber bleibt die Frage, wo bleiben die ganzen Claqure, wie Elias, der Bürger aus PM u.a., die den Kritikern die (ihre) Welt erklären.

  33. 59.

    Ich prophezeie für die Grünen 14 - 17% bei der Wahl im September, mehr ist nicht drin. Damit ist die evt. Bundeskanzlerin Baerbock Geschichte.

    Allen ein sonniges WE

  34. 57.

    "Der bislang gut bezahlte Arbeitsplatz in den Kraftwerken und das Kreuzchen bei der AfD sind vielen näher als der Klimaschutz und der Arbeitsvertrag bei einem Windradhersteller." Dieser Satz ist unsachlich, verallgemeinernd und tendenziös. Und Akademiker sind im Osten eher unterrepräsentiert. So so. Mir fehlen hier gerade die Worte. Lieber rbb, Ihr seid unter anderem der Regionalsender für Brandenburg - nur so als Erinnerung.

  35. 56.

    Richtig loslegen werden die Gruenen erst nach der Wahl. Ein Eindruck kann man schon mal in Berlin gewinnen, weil es da genügend von Menschen gibt, die glauben eine Großstadt koennte man zufuss und mit dem Rad bewirtschaften,beteiben, beleben, beurlauben und sonst mit dem Kopf durch Wand bzw. davor fahren.
    Ob alle Menschen das wollen oder nicht.

  36. 55.

    Richtig.
    Dass sie ihr "Herz und …“ im Osten hat, ist eher ein politisches Wunschdenken das Artikelschreibers. Und die Behauptung „ Baerbock ist im Bundestag die Expertin auf dem Gebiet der Energiewende geworden,“ ist der Brüller.

  37. 54.

    Doch Sie kann - mit ihrer Truppe Deutschland zerstören.

  38. 53.

    Wir brauchen im Osten keine Partei die uns sagt was wir zu tun haben und was wir zu lassen haben wir sind Ostdeutsche wir wollen unser Leben selbst bestimmen .
    Wir haben die Revolution ohne Westdeutsche Parteien geschafft.
    Die hergelaufen Grünen die sich mit fremden Federn schmücken um ihr wahres Gesicht als Juppi Partei
    zu verstecken
    Wir wurden im Osten oft genug betrogen wir haben ein Gespür ob es uns jemand reinlegen will.
    Die Mogelpackung der Grünen wählen nur nicht Ostdeutsche!

  39. 52.

    Jawoll, ich sage Ostdeutsche sind Mecklenburger, Vorpommern, Brandenburger, Sachsen-Anhaltiner, Sachsen und Thüringer.
    Man sollte auch langsam mal diesen unmöglichen Ausdruck " Neue Bundesländer" unterlassen.

  40. 51.

    "Ich fühle mich so langsam als Ostdeutsche diskriminiert."
    Nöö, ich nicht. Bin froh Berlin vor Jahren den Rücken gekehrt zu haben.
    Mich wundert dass das Wort "Ostdeutsche" noch benutzt wird. Wollten nicht 300 Grüne das Wort Deutschland aus ihrem Wahlprogramm streichen?
    Grün ist mein Rasen und das reicht mir, grün wählen NEIN danke!

  41. 50.

    Ich kann mich noch lebhaft an die Anfänge der grünen friedenspartei erinnern. Ostermärsche und Demos gegen den Nato Doppelbeschluss, blockade von Kasernen, alle Soldaten sind Mörder. Und kaum war man in Regierungsverantwortung, griff man auf die "Mörder" zurück, und schickte sie, da es ins idiologische Verständnis von humanitärer Hilfe passte, Richtung Balkan. Herr Habeck ist auch schon wieder mit dem Benzinkanister auf Reisen. Frau Pop, Angehörige eines Senats, der die Bedrohung des Virus stets und ständig propagiert, verweigert, trotz gravierender Engpässe an impfstoff, den Ankauf von Sputnik. Aber nicht, weil sie dem Mittel nicht traut, sondern weil sie Herrn Putin nicht mag. Also alles im Sinne der Problemlösung, ich halte die Grünen nicht nur für unfähig, sondern in Teilen sogar für gefährlich, sollten sie als stärkste Kraft die Regierung bilden.

  42. 49.

    „Baerbock und die Grünen setzen auf Veränderungen der Gesellschaft und der Art, wie wir leben. Ihr Fehler ist anscheinend, dass sie auch noch offen darüber sprechen.“ Die geforderten überzogenen!!! Veränderungen sind der Fehler, gepaart mit Arroganz und zum Teil mit erschreckend wenig Allgemeinbildung in den Naturwissenschaften. Die letzte „mathematische“ Glanzleistung vom zweiten Vorsitzenden lässt Schlimmes erahnen. Dass Herr Habeck sich dermaßen von einer karrierebesessenen Frau vereinnahmen lässt ist schade.

  43. 48.

    "Ihr Fehler ist anscheinend, dass sie auch noch offen darüber sprechen."

    Die Ossis wollen lieber weiterhin was von Blühenden Landschaften hören.

  44. 47.

    Kann Sie Osten?

    Sie kann gar nichts!
    Welches politische Amt hat Fr. Baerbock in ihrer politischen Laufbahn eigentlich schon ausgeübt? Mir fällt da gerade keins ein, aber Kanzlerin möchte Sie werden? Sorry Fr. Baerbock, aber lächerlicher kann man sich nicht machen! Der logisch und vernünftig denkende Bürger ist bereits vom Wahlprogramm abgeschreckt. In diesem Programm gibt es nur Vorbote, Preiserhöhungen und noch mehr Verbote!


  45. 45.

    Ich glaube, dass Annalenas größtes Problem ist, dass sie nicht sympathisch, sondern als Überfliegerin rüberkommt. Da hilft dann Fachwissen leider auch nichts. Keine Empathie. Sie wirkt so, wie man es bei vielen Paaren im Park sieht: Die Frau erzählt pausenlos etwas vor sich hin und der Mann hat innerlich schon total abgeschaltet. Und sie wurde von den grünen Gutmenschen zur Quotenfrau gemacht. Der wesentlich erfahrenere und empathischere Habeck musste für sie verzichten. Der schwafelt zwar auch manchmal einen ganz schönen Mist vor sich hin, aber es kommt wenigsten sympathisch rüber. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Grünen dieses elitäre Gehabe lassen, denn bessere Lösungsansätze, die auch für ärmere Bevölkerungsteile wirtschaftlich vertretbar sind, haben sie ja auch nicht. Wenn man Kanzlerin werden will, muss man eben die Mehrzahl der Wähler mit auf die Reise nehmen.

  46. 44.

    Annalena Baerbock ist schon lange in Potsdam verwurzelt und engagiert sich an vielen Stellen in der Stadt, gerade in sozialen Fragen. Sie passt damit viel besser hier hin, als Olaf Scholz, der Mal eben zur Wahl aus Hamburg angeflogen kommt. Ganz zu schweigen vom Rheinländer Laschet, der eher zum Karneval oder zur katholischen Kirche, als hier in den preußisch protestantischen Osten passt.

  47. 43.

    Bezüglich Wirecard muss ihre Verhältnis zur CDU ja noch schlimmer sein. Dann bleibt nur noch die Tierschutzpartei übrig, die sie wählen können.

  48. 42.

    Die Begriffe "Schwarzer", "Neger" und so weiter sind nicht verboten nur als das eingestuft was sie sind: rassistische Begriffe. Der Grund ist ganz simpel man steckt unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen in eine Gruppe um dann ein homogene Gruppe zu simulieren. Das läuft im Normalfall im politischen Rahmen ab und wird zur Diskriminierung benutzt. Ich benutze diese Begriffe noch, allerdings weniger bis gar Nicht im politischen Kontext.

    Ich stimme zu, dass wir inzwischen auch über den interdeutschen Rassismus reden müssen. Der Ostbeauftragte hat pauschalisierte Bilder über "Ostdeutschland" gezeichnet in denen weder ich noch andere mir bekannte "Ostdeutsche" fallen. Mit Diktatursozialisiert hat er den Vogel abgeschossen, da er damit auch die Menschen bezeichnet hat, die nichts von der DDR erlebt haben und im Grunde nur "Weststrukturen" mitbekommen haben. Eines der ersten Dinge nach der Wende war eine Schulreform im DDR-Gebiet. Ist also auch ein BRD Problem.

  49. 41.

    Wer eine lebensbejahende Energiewende will, muss liberaler wählen, auf keinen Fall Grün. Die haben kein einziges Erfolgsmodell zur Zielerreichung - KEINES. Das Klima über unser Gebiet bestimmt wer? Jedenfalls nicht eine Kandidatin mit fehlender charakterlicher Eignung, auf Grund ihrer eigenen Darstellung.

  50. 40.

    Sind sie traurig, dass sie nicht mehr Schwarzer sagen dürfen? Ich glaube, dann es ganz gut, dass sie sich diskriminiert fühlen. Übrigens die Straßen wurden umbenannt, weil es Verbrecher waren. Damit scheinen sie aber kein Problem zu haben. Das man sich über eine Straßenumbenennung aufregt zeugt auch schon von zu viel Langeweile.

  51. 39.

    Keinen vernünftigen Abschluss, Ausbildung und dazu Berufserfahrung……. Nur labern, das hilft Deutschland nicht weiter. Mit grauts wenn solche Menschen an die Führung kommen sollten. Man muss sich im Netz über bestimmte Personen wie Gr. mal Infos holen zu Ihrer Vita durchlesen. Dann weiß man was nicht geht.

  52. 38.

    Die Grünen sind die Partei der Besserverdiener. Und wer ist das im Osten schon......das ist der ganz einfache Grund !!!

  53. 37.

    Liebe Redaktion,

    Wieso unterscheidet ihr nach über 30 Jahren immernoch Ostdeutsche und Westdeutsche?
    Seit ihr in der Vergangenheit stehen geblieben?

    Wir sind eine Einheit!!!
    Wir sind Deutschland!!!
    Egal ob Ost West oder gar integrierte Ausländer.

    Langsam solltet auch ihr das wissen!!

  54. 36.

    Um mehr Ostwähler zu bekommen muss man halt mit Ängsten spielen, sieht man ja bei der AfD. Damit kann man locker 20% bekommt.

  55. 35.

    Dazu müsste es intelligente Wähler geben und das wiederum bezweifle ich sehr stark. Wenn ich mir viele im Alter zwischen 18 - 25 anschaue überkommt mich große Angst vor der Zukunft.

  56. 34.

    - "Baerbock ist im Bundestag die Expertin auf dem Gebiet der Energiewende geworden" - echt jetzt? Lange nicht so gelacht.
    - "Im umbruchsgebeutelten Osten erntet eine Politikerin wie Baerbock mehr Verunsicherung als Zuspruch." - Es handelt sich meiner Beobachtung nach um Ablehnung, nicht um Verunsicherung.
    - "...nur folgerichtig, wenn Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele erreichen will." Vielleicht wäre es korrekter zu schreiben "...wenn Deutschlands Politiker die durch sie selbst gesetzten Klimaziele erreichen wollen."

    Sorry, aber der Artikel wurde wohl von einem Fanboy geschrieben, der selbst nicht wirklich weiß, wie "die" Ostdeutschen" ticken :-).

  57. 33.

    So funktioniert Kampagne:
    Eine Petitesse wird aufgeblasen und alles, was man eh so gegen diese neumodischen Grünen hat hat wird zusammengemixt und durch die Foren gejagt.
    Und Morgen ists ein neues Thema. Es muß nur dazu taugen, das man so richtig von Herzen empört sein kann.

  58. 32.

    Völlig inkompetent, falsch und unglaubwürdig. Eine reine Karrierefrau. Schaut euch bitte die grüne Aussenpolitik an !!! Bitte !!!

  59. 31.

    Die Aufrechterhaltung der Spaltung Deutschlands kommt auch von der Regierung selbst.Auch heute noch darf man in über 30 Jahre alten "neuen" Bundesländern sitzen und in diesen "neuen" Bundesländern darf man immer noch weniger Gehalt bekommen für die gleiche Arbeit als in den alten Bundesländern.Sie wurden bevormundet vor der Wende, nach der Wende und werden auch heute noch nicht ernst genommen. Das erzeugt Verbitterung und diese nutzen die Hetzer aus und diese kommen nicht nur von der einer Partei. Mit dem Begriff "linksgrünversifft", der wie ein Lauffeuer durch verschiedenste Foren seit Jahren geht, wurde ein wunderbares Framing entwickelt, dass nicht nur Anhänger einer bestimmten Partei benutzt haben. Mit diesem Begriff wurde alles belegt was Menschen helfen soll bis hin zu den Menschenrechten. Das verfängt bei vielen Menschen sehr gut und ist so oft wiederholt worden, dass da auf jeden Fall was hängen bleibt. Klimawandel wird einfach zur Lüge definiert bzw zum normalen Naturereignis.

  60. 30.

    Ich glaube, dass Annalenas größtes Problem ist, dass sie nicht sympathisch, sondern als Überfliegerin rüberkommt. Da hilft dann Fachwissen leider auch nichts. Keine Empathie. Sie wirkt so, wie man es bei vielen Paaren im Park sieht: Die Frau erzählt pausenlos etwas vor sich hin und der Mann hat innerlich schon total abgeschaltet. Und sie wurde von den grünen Gutmenschen zur Quotenfrau gemacht. Der wesentlich erfahrenere und empathischere Habeck musste für sie verzichten. Der schwafelt zwar auch manchmal einen ganz schönen Mist vor sich hin, aber es kommt wenigsten sympathisch rüber. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Grünen dieses elitäre Gehabe lassen, denn bessere Lösungsansätze, die auch für ärmere Bevölkerungsteile wirtschaftlich vertretbar sind, haben sie ja auch nicht. Wenn man Kanzlerin werden will, muss man eben die Mehrzahl der Wähler mit auf die Reise nehmen.

  61. 29.

    Ja, das denke ich auch.
    Auch diese halbseidene Entschuldigung, mit der sie erwachsenen Menschen suggerieren will, die hätten doch alles falsch verstanden und überhaupt sei es doch nur eine "komprimierte" Form des Lebenslaufs gewesen, werden sich intelligente Wähler merken.

  62. 28.

    CO2-Steuer; "Kippen" der 10H-Regel bei Windrädern durch ausspielen der Betroffenen, Zulassung von MFH direkt neben Einfamilienhäusern (auch da wo es nicht passt), Bodenverbrauch für Solarmodule und/oder diese auf schattigen Dächern mit Nordausrichtung sollen das Klima über Brandenburg beeinflussen? So wie etwa die Benzinökosteuer, oder der Maisanbau für Biokraftstoff mit all seinen (Flächen-)Nachteilen? Deindustrialisierung und Rentendoppelbesteuerung, Holzkamin verbieten, Steingärten mit Unkrautquote, VW-Bulli im Stadtverkehr verbieten/verteuern, Babywindeln tragen (über 1,5 Jahren) besteuern, "Kippenwegwerfer" den Zugang zu Grundwasser reglementieren bzw. die Reinigung in Rechnung stellen, Veganer bestrafen, die Pflanzen quälen durch abpflücken, statt zu warten bis sie abgeworfen werden, Eltern öffentlich brandmarken, die ihren Kindern Erfolgserlebnisse in der öffentlichen Schule durch gute Noten verweigern, Tätowier- u. Haarfarbeverbot mit Pigmenten usw.usf. oder doch nicht?

  63. 27.

    Lieber rbb24! Glaubt doch bitte nicht das Ammenmärchen, ,,Baerbock wird Bundeskanzlerin" und versucht bitte nicht, dem Leser mit solchen Beiträgen, dass Interesse an der Politik zu nehmen! Sie hat schon vorher ihre Glaubwürdigkeit verloren, genauso wie die Franziska Giffey, die ja immer noch der Meinung als untragbarer Minister vertritt, sie könne Bürgermeister von Berlin werden.

  64. 26.

    "Der bislang gut bezahlte Arbeitsplatz in den Kraftwerken und das Kreuzchen bei der AfD sind vielen näher als der Klimaschutz und der Arbeitsvertrag bei einem Windradhersteller." Dieser Satz ist unsachlich, verallgemeinernd und tendenziös. Und Akademiker sind im Osten eher unterrepräsentiert. So so. Mir fehlen hier gerade die Worte. Lieber rbb, Ihr seid unter anderem der Regionalsender für Brandenburg - nur so als Erinnerung.

  65. 25.

    Sie kann gar nichts!!!

  66. 24.

    Ich habe weder zu Frau Baerbock noch zu Herrn Scholz Vertrauen. Herr Scholz und seine SPD waren jahrelang an der Macht und haben für die neuen Bundesländer wenig Förderliches getan, im Gegenteil. Dazu die mangelnde Offenheit in Sachen Wirecard und Warburg. Wenn Frau Baerbock bei ihrem Lebenslauf Gedächtnislücken hat, was soll das erst als Kanzlerin werden? Ihr Herz für den Osten entdeckte sie auch nur wegen der Wahl. Dazu ihre grünen Freunde die auch nur auf einen Ministerposten spekulieren. Ich habe zu dieser Frau kein Vertrauen und glaube auch nicht das sie die Probleme wirklich kennt und lösen wird. Mit Geschwätz finden wir keine Lösungen.

  67. 23.

    Die Grünen Funktionäre müssen sich beeilen, noch mitzukommen. Laut einer neuen Forsa-Umfrage halten viele Deutsche die aktuellen Kritikpunkte an der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock für schwerwiegend genug, um einen Rücktritt zu fordern.

  68. 22.

    Alle 11 Minuten verliebt sich ein ÖRR Schreiber in Annalena.
    Kein Wort über gefälschte Lebensläufe oder fehlende Ausbildung, kein Wort über Kobolde, die den Strom im Netz speichern, kein Wort über grundlastfähige Tiefkühlbroiler, kein Gedanke an Größenwahn, Betrug, Überheblichkeit, Unwissenheit.
    Die Brandenburger, die Ostdeutschen sind viel intelligenter, als so manch öffentlich-rechttliche Wahlkämpfer vermuten. Und das ist gut so...

  69. 21.

    Ja, das denke ich auch.
    Auch diese halbseidene Entschuldigung, mit der sie erwachsenen Menschen suggerieren will, die hätten doch alles falsch verstanden und überhaupt sei es doch nur eine "komprimierte" Form des Lebenslaufs gewesen, werden sich intelligente Wähler merken.

  70. 20.

    Hoffentlich ! Ich empfinde diese Frau auch so dermaßen unnatürlich und unecht , wenn das unsere Kanzlerin werden sollte , na dann gute Nacht.

  71. 19.

    Politiker verbieten uns z. B. Schwarzer zu sagen. Straßen werden umbenannt aber Ostdeutsche darf gesagt werden. Und es wird immer dann gesagt wenn den Politikern was nicht passt. Ich fühle mich so langsam als Ostdeutsche diskriminiert.

  72. 18.

    Hier im sog. Osten leben zwar nur 15% der Wahlberechtigten, hier kann man also nur 15 % verlieren. Aber: wer hier verliert, lässt extreme Parteien automatisch gewinnen! Und zwar 15 %. Na, nicht ganz, im Berliner Speckgürtel wohnen kaum noch alte Brandenburger... Aber ÜBERALL im sog. Osten leben Pendler. Weil hier nur 15 % der Leute wohnen, aber bei 30 % der Landesfläche, dürfte klar sein, dass hier JEDER einpendelt. Landwirte vor Ort gibts nämlich kaum noch. Oder Läden in den kleinen Orten. Apotheken. Ärzte. NIX! Jeder braucht hier ein Auto - keine Öffis! Und genau das soll teurer werden? Wie blöd ist denn die Ansage!

    Also hier punktet die Grüne nicht. Dafür aber die, die den Westen wieder stören werden. Osten können ist also maßgeblich. Und weder Olaf noch Annalena können Osten. Keiner der 4 Kandidaten aus den großen Parteien kann Osten.

    Der September wird spannend..

  73. 17.

    Was soll denn die bescheuerte Frage, die ja noch nicht einmal einen Sinn ergibt?
    Soll das heißen: "Kann sie in den Osten kommen?" oder "Kann Sie dem Osten helfen?" und was soll denn im Jahre 2021 noch diese alberne Polarisierung? Sind wir nicht seit 1990 eine komplette ganze BRD? Können, dürfen, müssen etc. sind sowas wie Modalverben und bedürfen immer eines anderen Verbs im Infinitiv. Wird Ihnen nicht schlecht, wennse solchen Quatsch lesen? Das sollte doch zumindest beim Redigieren wehtun oder als tadelnswert zurückgegeben werden! Aber Kritik hört ja der RBB24.de sicher nicht so gerne, oder...

  74. 16.

    "Der bislang gut bezahlte Arbeitsplatz in den Kraftwerken und das Kreuzchen bei der AfD sind vielen näher als der Klimaschutz und der Arbeitsvertrag bei einem Windradhersteller." Dieser Satz ist unsachlich, verallgemeinernd und tendenziös. Und Akademiker sind im Osten eher unterrepräsentiert. So so. Mir fehlen hier gerade die Worte. Lieber rbb, Ihr seid unter anderem der Regionalsender für Brandenburg - nur so als Erinnerung.

  75. 15.

    Grün muss man sich leisten können. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Frage ist, was ist uns unsere Umwelt wirklich wert? Ich mag da nicht darüber diskutieren, denn gerade bei den Grünen Themen ist das wirklich eine individuelle Sache der Finanzen.

  76. 14.

    Lieber rbb24! Glaubt doch bitte nicht das Ammenmärchen, ,,Baerbock wird Bundeskanzlerin" und versucht bitte nicht, dem Leser mit solchen Beiträgen, dass Interesse an der Politik zu nehmen! Sie hat schon vorher ihre Glaubwürdigkeit verloren, genauso wie die Franziska Giffey, die ja immer noch der Meinung als untragbarer Minister vertritt, sie könne Bürgermeister von Berlin werden.

  77. 13.

    Gestandene Politiker werben vor der Wahl mit Wohltaten und offenbaren erst nach der Wahl die Fürchterlichkeiten ihres Programms. Die unerfahrene Analena Baerbock verschreckte vor der Wahl mit lauter Fürchterlichkeiten und kündigte keinerlei Wohltaten an. Das konnte nicht gut gehn.

  78. 12.

    "Kann sie Osten?" ist eine Frage, die man der gesamten Partei stellen muss, zusammen mit der akuten Frage, ob diese Partei für die strukturschwache Fläche mit vielen PKW-Pendlern und Landwirtschaft taugt . Die Ergebnisse in ST sollten zu denken geben wie auch die jüngsten Umfrageergebnisse. Die Grünen werden vielfach nur als Umweltpartei wahrgenommen. Ein weiterer Hitzesommer würde wohl eher bürgerliche Wähler ansprechen denn sozial Schwächere oder die, die sich dafür halten. Man schaue nur auf die Diskussion über die Benzinnpreise, wobei die Grünen die nicht viel anders entwickelt sehen wollen als die GroKO, während die Linke dagegen wettert, aber trotzdem jetzt auch öko sein will. Dem gegenüber fordern selbst die Chefes der jungen Grünen, dass man von Image der Belastung vor allem für Lohnabhängige weg kommen muss.

    Selbst in Brandenburg ist abseits des Speckgürtels die Abwanderung keineswegs gestoppt, wobei laut einem RBB24-Bericht insbesondere die jungen Menschen wegziehen.

  79. 11.

    Gebt euch keine Mühe, wir brauchen keine Trickbetrüger. Die kann sich auf Ihre Villa in Potsdam verziehen.

  80. 10.

    Boaahhhh.... Diese dauer Gedönse um den Osten. Am Wenigsten Produktiv, Produziert seit 30 Jahren nur Kosten. Und nun: Extrawürste hier, Extrawürste dort. Angeblich fehlt ihnen die Wertschätzung. Gab es diese denn schon jemals anders rum? Mal ein klein wenig Dankbarkeit für all die Millionen die aus klammen Westgemeinden in den Osten Überwiesen werden mussten? Keiner Würde sich für die "Leistung" der armen Menschen aus dem Osten intressieren. Ist es denn umgekehrt nicht genauso? Mein Vater hat auch seinen Job verloren, als das Werk in welchem er arbeitete nach Sachsen Verlegt wurde. Das ist aber natürlich etwas anderes.

  81. 9.

    Als Partei der Gutverdienenden werden die Grünen auch zukünftig kaum Rückhalt haben. Einzig die Speckgürtel sorgen für ein paar Stimmen. Bezeichnend die persönlich durchgewunkenen Coronagelder aus der Parteikasse, die als Peanuts vergessen wurden, anzugeben.

  82. 8.

    Sie kann weder Osten, noch Politik im Allgemeinen. Da ist Sie bei den Grünen zum Glück allein.
    Und endlich fangen die Menschen an zu verstehen, daß Grün auch keine Alternative ist, nur weil Ich Frust auf die großen Parteien habe.

  83. 7.

    Neben vielem anderen, mit denen Ostdeutsche tendenziell mehr als andere hadern, hilft m. E. ein bloßer und rein oberflächlicher Blick ins Wahlprogramm, jenseits aller Inhalte. Es kommt keine Freude beim Lesen auf, vielmehr ein Stocken von einem Wort zum anderen. Ein Lesefluss will sich ob der Selbstfesselung, alles und wirklich alles in die vermeintlich einzig richtige Form des Genderns zu bringen, nicht einstellen.

    Die Angelegenheit ist wichtig, unabdingbar und überfällig. Ich bin keiner der berufsmäßig Vergrätzten, die andere maßregeln wollen wegen einer unpräzisen Beugung oder Zeitform. Davon laufen genug andere rum. Bezeichnenderweise solche, die jetzt gegen das Sternchen wettern.

    Jede und Jeder sollte frei reden können. Dies kann in weiblicher und männlicher Form geschehen, abwechselnd oder wie auch immer. Die Zusammenziehung und das Auseinanderdividieren bei Allem und Jedem, das ist es, was mir oft genug den Magen zusammenzieht.

    Ich beobachte: Nicht nur mir.

  84. 6.

    Kann sie nicht. Ich habe gestern ard gesehen wo sie nur weichgespült rumgeredet hat wie flächendeckenden Nahverkehr auf dem Land. Wie lange soll das denn dauern aber erst mal alle Kraftstoffe und Heizöle drastisch erhöhen. Der Nahverkehr kann dann noch 10 Jahre warten. Sobald ich das Wort grüne höre muss ich auf meine Brieftasche aufpassen denn da wollen sie ran.

  85. 5.

    Der Klimawandel ist ja nicht das einzige Problem wo die Politik uns sehenden Auges gegen die Wand fahren lässt. Bei den Renten ist es genau das gleiche. Schon lange ist die demographische Entwicklung bekannt und was das für die Rentenkassen bedeutet. Je länger man damit wartet das System grundlegend zu reformieren, desto schmerzhafter wird es am Ende. Aber jede Partei die das auch nur anspricht, kann sich vom Regieren direkt verabschieden.

  86. 4.

    Die Ossis sagen doch immer, dass es kein West und Ost mehr gibt. Jetzt braucht man eine Ossi-Versteherin und eine Ossi-Extrawurst? Sachen gibt's!

  87. 3.

    Anfang Mai erntete Baerbock auf dem Bassinplatz viel Applaus? Von 100 geladenen Teilnehmern der Demo? Mehr waren nicht zugelassen. Ich habe den Eindruck, dass 90 % der grünen Führungsriege aus den Altbundesländern kommen und ihre Klima und Verkehrsexperimente in Berlin und den neuen Bundesländern ausführen möchten. Denn in den alten Bundesländern kommen sie nicht so weit. Siehe Stuttgart 21, Auto Lobbyist Kretschmann in BW, Waffenexporteur Habeck usw.

  88. 2.

    Die Grünen zeigen teils ideologische Besserwisserei, ohne wirklich einen Plan von Inhalten zu haben - das stößt bei vielen auf Widerstand, die nicht denselben Pseudo-Gerectigkeits-Krieg führen wollen.

    Ich habe bei Frau B. Zweifel, dass sie irgendetwas ausreichend kann, was das Amt erfordert, für dass sie sich bewirbt.

    Baerbock wäre also Programm: Die Börse und Wirtschaft würden sich auf die Bärenhaut leben und ansonsten würden wohl ein Bock nach dem andern geschossen werden.

  89. 1.

    Wenn diese Frau stets immer was von "Ostdeutschland" erzählt hört sich das bei ihr immer an, wie als wären die "Neuen Bundesländer" aus ein anderen Land und sie nicht auf deren Stimmen angewiesen ist!
    Ihre Überheblichkeit wird sie im September zu spüren bekommen!

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