Grüne Spitzenkandidatinnen - Frauen ganz nach oben

Collage: Bettina Jarsch, Annalena Baerbock (Quelle: dpa/Kay Nietfeld/Annette Riedl)
Bild: dpa/Kay Nietfeld/Annette Riedl

Mit der Benennung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin setzen die Grünen auch im Bund ihre Linie fort: Frauen an die Macht. Mit der Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch eint Baerbock allerdings noch ein bisschen mehr. Eine Analyse von Iris Sayram

Die Uhr war kaum von 10:59 auf 11:00 Uhr umgesprungen, da verschickte der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, die E-Mail mit der Ankündigung, dass Robert Habeck in Kürze im Namen des gesamten Bundesvorstands Annalena Baerbock als erste grüne Kandidatin für das Kanzler*Innenamt vorschlagen werde. Alles passt perfekt, bestens orchestriert. Im selben Moment stand Robert Habeck auch schon auf der Bühne und rang um die richtigen Worte.

Es war keine ganz große Überraschung, dass sich die Grünen auf Annalena Baerbock verständigen würden. Habeck gilt bei einigen Details manchmal als nicht ganz sattelfest. Es hängt ihm immer noch etwas nach, dass er beispielsweise die Pendlerpauschale in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" nicht richtig erklären konnte. Auch rhetorisch gilt die gerade 40-jährige Baerbock als die Stärkere. Doch bis zuletzt gab es einen Punkt, der von vielen Beobachtern Habeck als Vorteil zugeschrieben wurde: Die Regierungserfahrung. Denn Habeck war in Schleswig-Holstein Landwirtschaftsminister.

Bisher keine Regierungserfahrung

Doch Baerbock hat erst gar nicht versucht, diesen vermeintlichen Malus zu überspielen. Stattdessen ging sie heute in die Offensive: "Ich war noch nie Kanzlerin und ich war noch nie Ministerin", sagte sie. "Ich trete an für Erneuerung. Für den Status Quo stehen andere", so ihre kämpferische Haltung. Sie wolle auch ein neues Verständnis von politischer Führung etablieren.

Die Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch passt in dieses Verständnis nur all zu gut. Auch sie hat noch kein Ministeramt oder Senatorenposten innegehabt, was ihr bei der Nominierung im Ende vergangenen Jahres ebenfalls nicht als Nachteil angekreidet wurde. Es sei vielmehr ein Zeichen von Mut und auch Stärke, sich die Führung eines Landes zuzutrauen, nicht einfach den Männern zu überlassen und für sich zu beanspruchen, erklärt die Grüne Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus Antje Kapek. "Bei einem Mann, wäre sowas doch niemals ein Thema", zeigt sich Kapek sicher. Der Berliner Wahlslogan mit dem "B" für Bettina und Berlin habe heute mit "Baerbock" im Bund jedenfalls noch einmal Rückenwind bekommen, so Kapek. Die Zukunft der Politik sei weiblich.

Mit dem B-Plan ins Wahljahr

Es hätte sich tatsächlich kein Politikberater besser ausdenken können: Baerbock für den Bund, Bettina für Berlin. Aber die beiden Frauen eint mehr. Als Baerbock die Brandenburger Grünen geführt hat, war Bettina Jarasch Mitglied im Bundesvorstand. Sie gelten seither als eng verbandelt. Beide werden außerdem dem sogenannten Realo-Flügel zugeordnet.

Einige Wirtschaftsvertreter schrieben Jarasch allerdings mangelnde Wirtschaftskompetenz zu, nachdem sie den Abriss der A100 forderte. "Aberwitzig" sei es, Deutschlands meistbefahrene Autobahn abreißen zu wollen, empörte sich etwa der Unternehmensverband UVB. "Damit zeigt die Spitzenkandidatin der Grünen, dass sie in Sachen Wirtschaftskompetenz noch viel Luft nach oben hat", zitierte die "Taz" Verbandschef Christian Amsinck. Auch die Berliner CDU attestierte Jarasch, sich mit den jüngsten Parteitagsbeschlüssen aus der politischen Mitte verabschiedet zu haben. Doch das bisschen Gegenwind aus der Wirtschaft kann durchaus der eigenen politischen Positionierung guttun.

Die Grünen müssen Klischees abschütteln

Sowohl Jarasch als auch Baerbock sind studierte Politikwissenschaftlerinnen. Beide arbeiteten zunächst im Journalismus. Baerbock bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", Jarasch bei der "Augsburger Allgemeinen". Beide stammen zudem nicht unbedingt aus Haushalten, wo auf jeden Pfennig beziehungsweise Cent geachtet werden musste.

Das Label "Partei für Besserverdienende" haftet den Grünen ohnehin schon an. Zu teuer sei der von den Grünen propagierte Klimaschutz, zu wenig sozial ausgewogen, heißt es oft. Um als nächste große Volkspartei in Frage zu kommen, dürfte eine Herausforderung auch darin liegen, dieses Klischee abzuschütteln.

Das könnte etwas schwieriger sein, als Hinweise auf die die mangelnde Regierungserfahrung ihrer weiblichen Führungskräfte zu parieren. Letzteres hat zumindest Annalena Baerbock heute schon einmal gut gemeistert.

Beitrag von Iris Sayram

59 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 59.

    Was für Halbwissen, sie weiß das Cobalt enthalten ist. Das ja wohl so offentsichlich, dass kein Kobold(deutsch) im Akku ist. Und jetzt vielleicht mal weiter überlegen, in der Chemie spricht man nur English, und da wird es Kobold ausgesprochen.

  2. 58.

    Ich wusste gar nicht, dass Trash-TV zum Vorbild genommen werden soll. Vielleicht sollten sie mal etwas normales sehen. Gibt da viele Sachen.

  3. 57.

    "nur wegen ihres Geschlechts ... ist dies diskriminierend" Frau Baerbock hat doch nicht wegen ihres Geschlechts die Kandidatur bekommen. Damit zeigen sie ja, dass es ihnen nicht um Kritik sondern Frauen-Bashing geht. Wahrscheinlich nennen sie sich deswegen Preuße, weil sie die alte Zeit herbei sehen, wo Frauen nicht mal wählen durften.

  4. 56.

    Denken sie mal drüber nach: Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Weshalb zeigt man uns immer wieder wie Roberto Geissini mit seiner Familie lebt ? Sollen wir das alle erstreben ? :=0

  5. 55.

    "Bürger doch in der großen Breite viel bescheidener leben" kann ich leider nicht bestätigen. Bleibt wohl Wunschdenken.

  6. 54.

    Oh nein, dass war kein bloßes Verwechseln von Buchstaben. Wäre das nur einmal passiert, könnte man drüber hinwegsehen. Wenn der gleiche Fehler (z.B. Kobold in Akkus) aber gleich mehrfach wiederholt wird, dann ist das kein Versprecher mehr sondern bestenfalls gefährliches Halbwissen. Die Frau kommt ja einigermaßen sympathisch rüber, aber für das Amt der Bundeskanzlerin braucht es doch einiges mehr. Deutschland ist der wohl wichtigste Staat innerhalb der Europäischen Union. Da braucht es eines Kanzlers bzw. einer Kanzlerin mit breitem Wissen über Wirtschaft, Ökonomie, Gesellschaft, aber auch und vor allem internationaler Diplomatie. Ökologie ist auch wichtig, wird aber letztlich von der Ökonomie finanziert. Das vergessen die Grünen gern. Nur starke Volkswirtschaften können sich Umwelt- und Klimaschutz leisten. Jede Schwächung wird von der internationalen Konkurrenz gnadenlos ausgenutzt. Bestes Beispiel war die Produktion von Solarzellen.

  7. 53.

    Wo welches Frauen-Bashing? Sachliche Kritik ist also gleich Frauen-Bashing?
    Wenn Menschen nur wegen ihres Geschlechts und nicht wegen ihrer Qualifikation Jobs bekommen ist dies diskriminierend. Aber wenn es Männer oder Intersexuelle geht ist das bestimmt für sie okay.

  8. 52.

    Nein, dass war mit Sicherheit kein verwechseln von irgendwelchen Buchstaben. Diese Frau ist so. Habe sie öfter in Diskussionen gesehen und gehört. Nicht tragbar.

  9. 51.

    Hast du noch nie die Wechsstaben verbuchselt?
    Kluge Worte sind schwer. Ein einziger Buchstabe kann sie urinieren.

  10. 50.

    Mir ist es ziemlich egal ,ob Männlein oder Weiblein. Wichtig ist Können,Wissen,Erfahrung,REALITÄTSNAH ,wäre auch ganz angebracht. Was ich bei der guten Frau nicht sehe.

  11. 49.

    Dass die FDP nach der letzten Bundestagswahl abgesagt hat, dürfte an Frau Merkel gescheitert sein, die die FDP als reine Mehrheitsbeschaffer gesehen hat und ansonsten nur die Grünen als wirkliche Partner akzeptiert hat. Lindner hat, entgegen aller Kritik, damals richtig gehandelt. Wenn er freiheitliche Positionen nicht hätte durchsetzen können, war Mitregieren keine Option. Dass die Journalisten gern damals schon die Grünen in der Regierung gesehen hätten, ist kein Geheimnis. Denen hat halt Lindner einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    In BW ist die Ampel nicht an der FDP gescheitert, sondern an Kretschmann, der den Schwaben wohl keine Beteiligung der SPD zumuten wollte. Wundert mich bei deren aktueller Ausrichtung auch nicht.

  12. 48.

    Ganz nebenbei ,ich werde niemanden auf die Tasche liegen,denn die Rente , was nur leider zu wenig für 45 Jahre als LKW Fahrer ist.das was ich zu wenig habe ,bekommen unsere neuen Mitbürger,und das nicht gerade wenig.Ohne auch nur ein Handschlag dafür gemacht zu haben.Und wenn sie nicht auf der Hut sind,dann werden sie uns wohl auch auf die Tasche liegen.
    Also nur noch Bei nächster Gelegenheit raus aus Berlin.

  13. 47.

    Machen sie sich mal keine Sorgen um andere.Ich habe 46 Jahre LKW gefahren und habe mir meine Rente warlich verdient und nicht auf kosten anderer gelebt.

  14. 46.

    Bitte, warum nicht jetzt schon? Niemand benötigt sie. Und wahrscheinlich liegen sie uns allen bald auf der Tasche. Ich arbeite lieber für die Rente von klugen netten Menschen.

  15. 45.

    Bitte, warum nicht jetzt schon? Niemand benötigt sie. Und wahrscheinlich liegen sie uns allen bald auf der Tasche. Ich arbeite lieber für die Rente von klugen netten Menschen.

  16. 44.

    Niemand zwingt sie in Deutschland zu bleiben. Türkei, Russland, China..vielleicht besser für sie? Aber Achtung, sie sind dann „Ausländer“. Kann also etwas ungemütlich werden. Und ne andere Sprache müssten sie auch lernen, schaffen sie das denn?

  17. 43.

    Sich versprechen oder zu verschreiben (Autokorrektur) ist natürlich viel schlimmer als Korruption (Masken, Aserbaidschan ect) oder Nazi (AfD) sein. Verstehe.
    Aber war nicht bei den blauen die Maus ausgerutscht, die Tastatur hat geklemmt..ist natürlich besser als ein witziger Koboldt-Versprecher.

  18. 42.

    Oh, das Frauen-Bashing hat schon begonnen. War nu kurz Popkorn holen. Aber was ich so lese..man, ihr müsst ja wirklich ein gestörtes Verhältnis zu euren Müttern haben, dass ihr Frauen diskriminiert.

  19. 41.

    Die FDP will doch gar nicht regieren, haben wir bei der letzten Bundestagswahl doch gesehen. Und das war auch der Grund in BW, dass dort kein Grün-Rot-Gelb zustande kam.
    "Der Staat soll Lenker sein, nicht Bestimmer." Ein Lenker muss etwas bestimmen. Der Satz macht also nicht richtig sinn.
    "Eigenverantwortung" klar, funktioniert aber nicht, sieht man bereits bei einfachen Sachen wie dem Straßenverkehr.
    Wenn der Staat sich nicht in die Wirtschaft einmischen soll, dann könnte man ja mal die Subventionen für Kohle mit denen für Solar gleichsetzen, dann wäre die Kohle aber schnell weg.

  20. 40.

    Etwas krasser und konkreter habe ich ähnliches zum Ausdruck gebracht. Ergebnis: Im Müll gelandet. Es ist doch derzeit nicht mehr so, dass uns irgend ein "Grünling" vorbeten muss wie es um unsere Erde steht. Ich behaupte nach wie vor, dass wir Bürger doch in der großen Breite viel bescheidener leben als Politikbosse aller Parteien. Die brauchen obendrein fast überall Berater. Da würde es eine elektrische Puppe im Kanzleramt auch tun.

  21. 39.

    Die Baerbock... mal überlegen, ist das die Frau, die für die Reinigung "Desifikationsmittel" empfiehlt, für die das Stromnetz ein gigantischer Stromspeicher ist, und die "Kobold" in E-Autos einbauen will? Ist das diese Dame? Wenn sie die Beste ist, die die Grün*Innen haben, dann gute Nacht.

  22. 38.

    Schreibt Frau Sayram auch einen ähnlichen Beitrag, wenn die Damen Weidel und Brinker Spitzenkandidatinnen für Bundestag und Abgeordnetenhaus werden? Oder übernimmt dann wieder der Kollege Sundermeyer?

  23. 37.

    Ach was! So schlimm ist das doch nicht! Vor allem wo wollen Sie denn hin? Meistens tönen doch die am meisten vom weg gehen, die dann hoch hier bleiben. Was ich auch verstehe. Hier ist es noch immer am schönsten. Neuer Wind schadet niemanden.

  24. 36.

    Erinnere mich gerade wieder an das schneidige Auftreten von Exkanzler Helmut Schmidt. Auch wie er mitunter die Presseleute "abrasierte". Die sind ja die reinsten Kletten. Die piepzige hohe Stimme der Baerbock ist dochtgehend; nicht zu ertragen. Da gefällt mir eher der strubblige Boris in GB.

  25. 35.

    Gebt den Grünen doch eine Chance, statt schon jetzt zu kritisieren !

  26. 34.

    Dank dieser Fragwürdigen CDU-Entscheidung Grün als Alternative.....
    ...vielleicht doch besser auswandern!

  27. 33.

    Ìn Bundesbehörden liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen weit unter 50 %. Also keine Ahnung wo sie arbeiten, aber ihr Problem ändert ja nichts an der Tatsache, dass eine Frau als Kanzlerkandidat aufgestellt wurde? Oder wo soll da der Zusammenhang liegen?

  28. 32.

    "Die Grünen müssen Klischees abschütteln"...
    Aber eben nicht an dem Beispiel "Frauen an die Macht"....

    Denn damit wird bei den Grünen seit Jahren eine Diskriminierung vollzogen, die man an sich bekämpfen will.

    Die Idee jedenfalls ist mal einer näheren Betrachtung wert. Jemanden in Verantwortung zu lassen, der gerade nicht schon durch das System assimiliert wurde.

    Es bleibt nur zu befürchten, dass sie viel schneller auf Linie gebracht wird, bevor sie den "neuen Politikstil" umsetzen kann.

    Zumindest wäre mir - als bekennender nicht-Grüner und erst recht nicht-CDU-ler - eine "frische" Baerbock lieber, als der Hauptdarsteller in der Politik-Farce der Woche: Armin Laschet.

  29. 31.

    Zur Erklärung der Kapitulation dieser Politikvertretungen bieten sich diese Frauen auch an; zumal ja Frau Baerbock schließlich Ahnung hat, was sie sagt und was sie machen muß. Denn gerade die Grünen hatten ja auch eine große Kultur an Diskussionsfreude, so dass dann ja jetzt alles klar ist...
    Die jüngere Generation bringt dann ja sicherlich auch die notwendige Nervenstärke dafür mit.

  30. 30.
    Antwort auf [Kopfschüttler] vom 20.04.2021 um 12:39

    Da wurde niemand benachteiligt. Aber für sie gibt es ja wieso sehr viele Männerparteien, da werden sie sich wohl fühlen. Gibt ja sogar einige, die wollen die Hausfrau wieder aufleben lassen.

  31. 29.

    Frischer Wind, ist klar.
    Diejenigen, die noch etwas haben, enteignet.
    Es sei denn, man ist Politiker, Lobbyisten oder unter den oberen 10 Prozent!

  32. 28.

    welche Prioritäten?
    - Arbeit soll sich nicht mehr lohnen
    - Qualifizierung nutzt nix
    - mehr Verbote für alle die uns nicht gewählt haben
    - was wir haben wollen nehmen wir uns einfach von anderen
    - wir vergraulen Investoren und Arbeitgeber
    Wie lange wird es wohl dauern, bis der erarbeitete Wohlstand verschleudert ist?

  33. 27.

    Ich fände es gut, wenn die FDP von diesen Personalien (CDU wie Grüne) profitieren würde. Unser Land braucht dringend wieder mehr Liberalismus, weniger Staatsgläubigkeit. Die erfolgreichsten Jahre der Bundesrepublik waren stets die, in denen ein liberaler Zeitgeist herrschte - egal durch welche Partei, egal ob die FDP dabei mit auf der Regierungsbank saß. Der Staat soll Lenker sein, nicht Bestimmer. Mit den richtigen Vorgaben und Anreizen schaffen es Gesellschaft und auch Wirtschaft von ganz allein, sich in die richtige und gewünschte Richtung zu entwickeln. Freiheitlicher Geist ist bei unseren Politikern jedoch selten geworden, leider aber auch in der Bevölkerung selbst. Verantwortung heißt im Kern immer besonders auch Eigenverantwortung.

  34. 26.

    Endlich kommt frischer Wind in die Politik. Es wird Zeit für einen Machtwechsel und neue Prioritäten in diesem Land.

  35. 25.

    Ein cooles Statement: gefällt mir und so schließe ich mich Ihren Gedanken gern an.

  36. 24.

    Sollten die Günen noch Macht bekommen gibt es unr eins raus aus Deutschland.Früher hat man einen Ausreiseantrag gestellt.Unter den Grünen gibt es kein gutes Leben wie vor 30 Jahren.Man haben die aus DEUTSCHLAND gemascht.

  37. 23.

    Das wird nichts mit den 2 Traumtänzerinnen an der Spitze. Sowohl im Bund ,als auch in Berlin werden Politiker gesucht, die regieren können, egal ob Mann, Frau oder Divers. Grüne machen keine Politik für,s Volk, sondern nur für ihr Klientel, das ist zwar, leider, im Moment noch groß, wird sich aber sicher bis zu den Wahlen rapid ändern.

  38. 22.

    Die Grünen und auch jetzt die CDU haben sich keinen Gefallen getan mit der Ernennung von Laschet und Baerbock als Kanzlerkandidat ihrer Parteien. Warum, ganz einfach, 1. weil Laschet nicht den Kanzlerkandidat der breiten Masse der CDU/CSU Wähler darstellt und 2. weil Baerbock den noch nicht entschlossenen Wählern, die ggf. Grün anstatt CDU und SPD und auch Links wählen würden, mit ihrer Unerfahrenheit in der Führung eines Landes Angst macht und sie deshalb und auch wegen dem Ultraklimawahlprogramm der Grünen, mögliche Neuwähler von anderen Parteien verschreckt Grün zu wählen. Stellen Sie sich vor Baerbock im Kreise von Macron, Putin und Biden, etc. etc. und auch im Bekämpfen der Krise und der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie. Dann jetzt schon lieber den Scholz /SPD oder für ganz Harte den Lindner von der FDP., die beiden werden die Gewinner sein mit ihren Parteien....die Bundeswahl ist so offen wie noch nie, nach diesen CDU/CSU und Grüne internen Personalentscheidungen......

  39. 21.

    Diese Bilder - herrllich - diese verklärten Blicke, haben etwas messianisches - als ob die Grünen die Erleuchtung brächten. Die heiligen Annalena und Bettina - die Heilsbringerinnen der Grünen - niiiieeeedlich......
    Von der Uni - rein ins realitätsferne Politikleben. Ach was freue ich mich auf noch mehr Theorie und Herrlichkeit.

  40. 20.

    Diese Fixierung auf das Geschlecht ist nur noch nervig..
    Solange es gegen Männer geht,kann man anscheinend den größten Blödsinn raushauen,siehe Kapek.

    Frau Merkel ist jetzt fast 16 Jahre Kanzlerin und ich kann mich nicht daran erinnern,dass sie jemals dafür kritisiert wurde eine Frau zu sein.

    Ich bin nicht mehr der Jüngste,aber auch in meiner Generation war das Geschlecht nie Thema. Es wird Zeit,dass die,die sich für modern halten,auch in der Moderne ankommen.
    Kann natürlich auch sein,dass das vor allem ein westdeutsches Problem ist und mir deshalb völlig fremd vorkommt.

  41. 19.

    Frau Baerbock hat nie bei dieser Zeitung gearbeitet, sie hat während des Studiums dort ein Praktikum gemacht, das ist etwas anderes als geschrieben wurde. Auch ist die Überschrift Frauen nach ganz oben ein Alter Hut. Bekanntlich ist Fau Merkel weiblich, was auch für die EU Ratspraesidentin, die Präsidentin der EZB und die Weltbankpraesidentin gilt. Nicht jede der Damen hat ihren Job zufriedenstellend erledigt. Deshalb sollte nicht das Geschlecht entscheidend sein, sondern die Fachkompetenz und Eignung

  42. 18.

    Nachdem in der Union soeben der Klügere nachgab - was das Unions-Wahlergebnis minimieren dürfte - hat Annalena Baerbock beste Chancen aufs Kanzleramt.

  43. 17.

    Trump hatte auch keine Ahnung von Politik,man sieht doch was aus Amerika geworden ist.
    Nun hat der Nachfolger alles was geht in Ordnung zu bringen,vor allem CORONA.
    Und so wird es Deutschland gehen wenn die Grünen an die Spitze kommen.Deutschland ist schon kaputt,Die grünen werden den Rest machen.

  44. 16.

    Herzlichen Glückwunsch Annalena Baerbock und meine Hochachtung gilt Robert Habeck. Gratulation an das gesamte Grüne Team. Ich freue mich auf eine bessere Zukunft für Mensch und Umwelt. Das wird schon gut, wir sind viele.....

  45. 15.

    Und wieso nicht? Was spricht dagegen, wenn es wieder eine Frau ins Bundeskanzleramt an die Spitze schafft? Ich für mein Teil finde es gar nicht mal so schlecht.

  46. 14.

    Genug Werbung werden die Grünen jedenfalls bekommen, die erste Veranstaltung gab es ja gestern bei Pro7, incl Applaus...

  47. 13.

    Wieso Frauen ganz nach oben? Es spielt doch absolut keine Rolle, ob Mann oder Frau. Hauptsache die machen ihre Sache korrekt. Dieses Geschrei nach Frauen nervt.

  48. 12.

    Es gibt nur schwarz oder weiß: hinein ins Matriarchat. Gleichberechtigung gibt es nicht mehr: ich arbeite in einer Bundesbehörde mit nachweislich 75% Anteil weiblicher Belegschaft, auch in "Führung"spositionen - es gibt nach wie vor Gleichstellungsbeauftragte, die in regelmäßigen Verteilern in diskriminierender Weise ihrer Abneigung gegen das männliche Geschlecht freien Lauf lassen und auf höfliche Nachfragen mit der gesetzlichen Grundlage der Gleichstellung von Frau und Mann kommen.
    Ich komme mir diskriminiert vor - und für alle Damen, die jetzt mit Häme kommen wollen: es geht nicht darum, dem einen etwas heimzuzahlen, für das "er" nichts kann - es geht um wirkliche Gleichberechtigung - ich empfinde es immer mehr, als würden sich "Männer" immer duckmäusiger verhalten, weil sie denken, etwas gutmachen zu müssen. Nein - müssen wir nicht, weil unsere Generation nichts für die Dummheiten der Väter und Vorväter kann. Ich brauche mich nicht kleinzumachen - Respekt - den brauchts.

  49. 11.

    Frau Annalena Baerbock hat keine Ahnung vom realem Leben der Bürger, wie viele der Grünen Berufspolitiker. Beispiel Nord Stream 2 anstatt auf eine günstige und von Spannungen in Polen und der Ukraine freie Versorgung zu setzten, sollen weiter mit Milliarden an Transitgebühren die EU-Feinde in Polen gesponsert werden. Gelder welche wir lieber in die Energiewende investieren sollten anstatt EU-Feinde in Polen zu sponsern.

  50. 10.

    Wieder ein Jubelartikel für Frau Annalena Baerbock. Hat was vom Neuen Deutschland in der DDR diese Jubelmeldungen.

  51. 9.

    Die Zeiten, in denen Menschen mit Arbeitserfahrung quasi auf dem zweiten Bildungsweg Politiker geworden sind, sind lange vorbei. Annalena Baerbock ist vor allem Berufaspolitkerin, die während des Studiums kurze Zeit nebenbei als Journalistin gejobbt hatte. Ihre Doktorarbeit hat sie der Politkarriere wegen abgebrochen. Andere wie Kevin Kühnert lassen sogar das Studium gleich vor dem ersten Abschluss deswegen ruhen.

    Warum die vorher in der Öffentlichkeit nur wenig bekannte Frau Jarasch Spitzenkandidatin der Grünen für Berlin geworden ist, war auch Grund für Spekulationen. Wollte oder durfte kein bekannterer Berliner Politiker der Grünen mehr werden als nur stellv. Reg.BM? Insbesondere der Ortsverband Kreuzberg ist auf Landesebene mächtig, spielt aber auch Bundesebene bestenfalls eine untergeordnete Rolle und hat im Bundestag mit Ströbele ein bedeutendes Aushängeschild verloren.

  52. 8.

    Ich kann sie mir gut als Kanzlerin vorstellen , besser als die Politakteure der CDU die ja in wirklichkeit keine Volkspartei mehr ist . Geschützt werden von der CDU die Reichen und Aktionäre sonst gäbe es schon längst eine Transaktionssteuer . Man konnte ja ohne Probleme auch die Sparguthaben besteuern .

  53. 7.

    Warum ist das wichtig? Frausein ist keine Qualifikation.

  54. 6.

    Also wenn ich in den letzten Jahren durch "Frauen ganz oben" etwas gelernt habe, dann dass sie es stellenweise genauso wenig können, wie Männer.

    Frau Merkel (Euro-Rettung, Atomausstieg, Flüchtlingskrise, Lage in Nahost, Lage in Osteuropa, Vergemeinschaftung der EU-Schulen, etc pp), Frau von der Leyen (Drohnen-, Beraterskandale, Bundeswehr weiter abgewirtschaftet, Inpfstoffbeschaffungsdesaster, etc pp), Frau Lambrecht ("die Polizei soll mal richtig knüppeln, aber nicht bei der linken Antifa.. Polizeigewalt und so..), Frau (Dr.?) Giffey und noch viele andere..
    Liebe Frauen.. in Sachen Inkompetenz habt ihr die Gleichstellung zwischen Mann und Frau schon längst erreicht, Glückwunsch!
    Mehr "Frauen ganz oben" sind nicht zwangsläufig gut für unser Land.

  55. 5.

    Der Strom kann im Netz gespeichert werden - Annalena Baerbock

    Habeck hat Regierungserfahrung, Baerbock ist eine Frau.

    Prominente Landesgrüne hatten keine Lust sich in Berlin in der Partei aufzutreiben, also muss die weitgehend unbekannte Jarasch es als Konsenskandidatin richten.

  56. 4.

    Heißt Frau sein, gleich besser sein? Ich sage nein. Mit viel Geld in der Tasche kann ich auch zig Euro im Jahr für Klimaschutz bezahlen. Mit 554,75 Rente nach 38 Jahren Arbeit sieht es da schon schlechter aus.

  57. 3.

    Trotz der Lobeshymne der Frau Sayram auf zwei "grüne Überfrauen" muß man ganz nüchtern konstatieren, daß sie auch nur mit Wasser kochen. Sollten sie beide an die Macht kommen, werden sie im Alltag und Politikgetriebe ganz schnell verschlissen und aufgerieben. Von ihren hehren Versprechungen, Ankündigungen und Visionen bleibt zum Schluß nicht mehr viel übrig.

  58. 2.

    Es scheint ein neuer Trend zu sein. Wo stünden wir, gäbe es die Männer nicht... ;)
    Es wird mir eindeutig zu viel um das Thema Frau gesprochen...das Ergebnis ist entscheidend.
    So, such mir mal ne Partei... ;)

  59. 1.

    Wenn man den Grünen zusehen oder zuhören darf habe ich immer das Gefühl sie kommen aus einer völlig anderen Welt. Ob das der Stopp von Nordstream 2 ist, oder der Rückbau der A 100. Wenn sich dann noch Herr Hofreiter oder Frau Göring Eckard , womöglich noch Frau Roth zu Wort melden und ihre geistigen Ergüsse darlegen, bin ich überzeugt das diese Partei, mit den Führungskräften nie in der Lage sein wird eine ausgewogene Politik zu machen. Die kennen nur Extreme, rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln. Von grüner Politik bin ich jedenfalls geheilt.

Nächster Artikel