Liste für Bundestagswahl - Brandenburger SPD wählt Scholz zum Spitzenkandidaten

Manja Schüle (l), Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, gratuliert Olaf Scholz (r), Bundesfinanzminister und Spitzenkandidat der SPD (Bild: dpa/Soeren Stache)
Video: Brandenburg Aktuell | 02.05.2021 | Studiogespräch Olaf Scholz | Bild: dpa/Soeren Stache

Die Brandenburger SPD zieht mit dem SPD-Kanzlerkandaten Olaf Scholz in die Bundestagswahl. Die Landesvertreterversammlung kürte ihn zum Spitzenkandidaten. Im Wahlkreis Potsdam tritt er gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock an.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist der Spitzenkandidat der Brandenburger SPD für die Bundestagswahl. Der digitale Landesparteitag setzte ihn am Sonntag auf Platz 1 Landesliste für die Wahl im September. Scholz erhielt 92 von 99 möglichen Stimmen (93,9 Prozent).
 
Der Bundesfinanzminister tritt im Wahlkreis Potsdam als Direktkandidat an. Bei der Wahl kommt es dort damit zum Duell von gleich zwei Kanzlerkandidaten, denn auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock bewirbt sich in dem Wahlkreis um ein Direktmandat.

Scholz sagte, im Rennen um die Bundestagswahl sehe er trotz derzeit relativ niedriger Umfragewerte für seine Partei noch alle Chancen für die SPD. "Es ist Bewegung gekommen in die Umfragen und diese Bewegung ist gut für uns."

Scholz will Tarifbezahlung für die Altenpflege durchsetzen

Scholz kündigte an, gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) durchsetzen zu wollen, dass Pflegekräfte in der Altenpflege nach Tarif bezahlt werden. Sie würden sicher stellen, dass Tarifverträge in der Altenpflege Realität werden.

Der Kanzlerkandidat forderte zudem eine bessere Bezahlung für alle Tätigkeiten, die als unabdingbar wichtig in der Corona-Krise gelten. "Sie sind auch nach der Krise systemrelevant, aber auch mit mehr Geld und mehr Anerkennung, als es heute der Fall ist", sagte Scholz weiter.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schwor in seiner Rede seine Partei darauf ein, im Bundestagswahlkampf den Wettbewerb mit den Grünen aufzunehmen. "Klimaschutz ist kein Selbstzweck, Klimaschutz wird nur dauerhaft funktionieren können, wenn wir die Menschen mitnehmen", sagte der SPD-Landesvorsitzende am Sonntag.

Das SPD-geführte Land Brandenburg zeige, wie Klimaschutz mit Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen verbunden werden könne. Mit Blick auf Umfragen, in denen die SPD hinter Grünen und Union liegt, sagte er: "Nichts ist entschieden. Wir werden kämpfen!"

Keine Kampfkandidaturen auf den aussichtsreichen Listenplätzen

Auch um die weiteren vorderen Listenplätze hatte es keine Kampfkandidaturen gegeben und die Kandidatinnen-Vorschläge des Vorstands setzten sich durch. Auf die aussichtsreichen Plätzen zwei bis vier setzte die Partei Ex-Juso-Landeschefin Maja Wallstein (67 Ja-Stimmen), den Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Zierke (82 Ja-Stimmen) und die Bundestagsabgeordnete Sylvia Lehmann (59 Ja-Stimmen).

Derzeit stellt die Brandenburger SPD vier Abgeordnete im Bundestag: Ulrich Freese, Sylvia Lehmann, Dagmar Ziegler und Stefan Zierke. Manja Schüle hatte 2019 auf ihr Mandat verzichtet, weil sie in Brandenburg Wissenschaftsministerin wurde. Sie holte bei der Bundestagswahl 2017 für die SPD das einzige Direktmandat in Ostdeutschland.

Das Ergebnis muss in zwei Wochen noch per Briefwahl bestätigt werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 02.05.2021, 14 Uhr

56 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 56.

    Dann könntest du entweder bei der folgenden Wahl einen andereren Vertreter deiner Interessen wählen oder dich selbst zur Wahl stellen lassen.

  2. 55.

    Wenn ich aber mit meiner Stimme eine Person direkt oder eine Partei wähle und dann diese eine Koalition eingeht, welche ich nicht wählen wollte damit (steht ja auch nicht auf dem Wahlzettel als Auwahl/Einschränkung) - dann kann ich leider nicht meine Stimme zurückziehen.

  3. 54.

    In der Demokaratie entscheidet der Wähler, wen er als seinen Vertreter direkt(Erststimme) oder über die Listen(Zweitstimme) ins Parlament wählt. doch Obacht was nur für wenige gut ist kann für viele schädlich sein, nur was für alle Menschen gut ist wird auch für den Wähler gut sein.

  4. 53.

    Hui, bei Ihnen ist die Farbenlehre eingerostet : Gelb und Blau gemischt ergibt nämlich grün. Rot und grün gemischt ergibt - Überraschung ! - Braun ...

    Tja, wenn es in Potsdam eine Direktkandidatin mit ostdeutschen Wurzeln werden soll, dann fällt nur noch die Wahl zwischen Saskia Ludwig (die meiner Ansicht nach für die falsche Partei antritt) und Linda Teuteburg (deren Partei für die meisten die falsche ist, obwohl die wahrscheinlich die einzige ist, die den Zusammenhang zwischen Geld und Arbeit herstellen kann).

  5. 52.

    "Es ist schon erstaunlich, wie die beiden genannten Parteien dazu beitragen, dass sich der Wähler abwendet. So krass war es lange nicht."
    Aber das war doch nach den Zuständen der letzten 12 Monate nicht anders zu erwarten.
    Die SPD dümpelt ja schon länger unter 20% herum und die CDU ist auf dem besten Weg dorthin.
    Maskenaffäre, Impfstoffbestellung und das Testdesaster wird nun mal dem BMG zugeordnet, und das ist in Händen der CDU.
    Früher schaute der Bürger über Fehler hinweg, Urlaub, Auto, Whg und Job waren sicher.
    Jetzt schaut der Wähler genauer hin und ist anscheinend ziemlich sauer.

  6. 51.

    Liebes RBB Team, Herr Scholz hat wirklich 93,9% bei 92 Ja Stimmen von 99 Stimmen erhalten?

  7. 50.

    Es ist schon erstaunlich, wie die beiden genannten Parteien dazu beitragen, dass sich der Wähler abwendet. So krass war es lange nicht. Und dann gibt es Empörung pur am Wahlabend. - Übrigens, beide genannten Parteien hatten bei der letzten Bundestagswahl bereits erheblich verloren. Weiter so! Oder?

  8. 49.

    Die GroKo-rruption und ihre Spitzenkanditen, in M-V wurde Fipsi Augustathor für die cdU und in Brb Warburg & Wirecard Scholenz für die sPD auf Platz 1 der Landeslisten gewählt.
    Der eine spielte in den sozialen Medien den Vorzeigeempörling, während er sich die Taschen dank geheimer Lobbyarbeit füllte und der andere, behauptet dreist das alles rechtens gewesen sein muss, bei und nach Krisentreffen an die er sich nicht mehr errinnern kann, letzterer will auch noch Bk werden, was angesichts seiner offenbar chronischen Amnesie im Zusammenhang mit Geldproblemen, Zweifel an seine Tauglichkeit, als einen der höhsten Vertreter des Staates, auch im Rahmen von internationalen Gipfeltreffen, nährt.

  9. 48.

    Nö, niemals wollen wir ihn wieder!
    Gut auch, dass er seine Ehefrau Britta Ernst, nachdem sie aus der Hamburger Bürgerschaft ausschied, danach in Schleswig Holstein als Ministerin parkte und nach Abwahl der SPD dort in Brandenburg wieder als Ministerin unterbrachte, mitnahm.
    Wir wollen beide nicht mehr haben.

  10. 47.

    Es gibt keinen Wahlkreis Hamburg, ebensowenig wie es nur einen einzigen Wahlkreis im Land Brandenburg gäbe. Im Grunde genommen sind die jetzt vergebenen Spitzenpositionen für die Bundestagswahl bedeutungslos, weil es - bis auf die bayerische CSU - keine landesgemäßen Ausrichtungen der Bundestagsabgeordneten gibt. Meines Wissens sitzen innerhalb der Fraktion vielmehr kunterbunt durcheinander. Die Spitzenkandidatur ist daher nur symbolischer Natur.

  11. 46.

    Das kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Woidke, wäre er hier in Brandenburg abgehalftert, in Hamburg auf Nr. 1 der Landesliste gesetzt wird. Dass Scholz als Versorgungsfall dem Brandenburger SPD Landesverband übergeholfen werden konnte, der nun überhaupt nichts mit Brandenburg zu tun hatte, ist schon ein beschämendes Zeichen für den Zustand des SPD Landesverbandes von Woidke und die verantwortlichen SPD Berufspolitiker auf der Landesebene , die 93,9 Prozent Scholz in den Sattel gehoben haben, es waren nicht die normalen SPD Mitglieder

  12. 45.

    Ja, ja, "der Wahlkreis Hamburg"... Dann doch lieber der Wahlkreis Brandenburg, wa?
    Man, einige hier sollten sich vielleicht eher aufs Lesen beschränken!

  13. 44.

    Hier geht's doch nicht um die juristische Deutung, ob Scholz als Spitzenkandidat berechtigt ist, das Mandat zur BTW für die SPD im Land Brandenburg übernehmen zu können (intellektuell ist der Hintergrund für eine Aufstellung zur BTW bekannt), sondern um die Authentizität und Ehrlichkeit eines Politikers (siehe Argumente der hier genannten Autoren). Die Bedenken würde es auch in jedem anderen Bundesland geben und deshalb besteht eine grundlegende Abneigung gegenüber Scholz.
    Es braucht keine prophetischen Fähigkeiten, sein Abgang nach der BTW vorauszusagen. Nur schade für die Brandenburger SPD, dass sie unter Umständen den Weg für den Einzug eines ihrer Hoffnungsträger in den DBT damit versagt.

  14. 43.

    Ebenso wie seine Freude über die sehr wahrscheinlich kommende Schuldenunion, die es in den ursprünglichen EU-Verträgen nie geben sollte.

    Deutschland und ein großer Teil der Politiker können es anscheinend gar nicht abwarten, das wir Steuerzahler für die Schulden anderer Bürgen und bei Zahlungsausfall oder dem Austritt der Schuldner aus der EU für deren Schulden aufkommen. Ich finde es Schade das die Bürger hier viel zu wenig informiert werden.

  15. 41.

    Hier geht's doch nicht um die juristische Deutung, ob Scholz als Spitzenkandidat berechtigt ist, das Mandat zur BTW für die SPD im Land Brandenburg übernehmen zu können (intellektuell ist der Hintergrund für eine Aufstellung zur BTW bekannt), sondern um die Authentizität und Ehrlichkeit eines Politikers (siehe Argumente der hier genannten Autoren). Die Bedenken würde es auch in jedem anderen Bundesland geben und deshalb besteht eine grundlegende Abneigung gegenüber Scholz.
    Es braucht keine prophetischen Fähigkeiten, sein Abgang nach der BTW vorauszusagen. Nur schade für die Brandenburger SPD, dass sie unter Umständen den Weg für den Einzug eines ihrer Hoffnungsträger damit versagt.

  16. 40.

    Ich denke, die SPD wird unter bundesweit unter 10% kommen.

    So soll das dann mal sein...

  17. 39.

    Die Wahlverfahren und Veranstaltungen erinnern mich an die Wahlen der SED Funktionäre. Da war auch alles vorhersehbar und nicht nur die Fähigsten bekamen die Funktionen. Seilschaften und gute Freunde ebneten den Weg. Es wiederholt sich halt Vieles.

  18. 38.

    Sie mögen sicher richtig liegen. Viele Brandenburger wollen Herren Scholz trotzdem nicht. Seine Vergangenheit ist mir zu suspekt.

  19. 37.

    Hallo Herr Dr. Vette, es ist klar, dass ihre Anfrage an die höher bestallten SPD Funktionäre in Brandenburg, welchen Bezug der Hamburger SPD Funktionär Scholz eigentlich zu Brandenburg hat, nicht beantwortet wird. Denn die schlichte Antwort lautet, es keinen derartigen Bezug. Das einzige Motiv ist die Versorgung von Scholz mit einer "adäquaten" Funktion, da er in in Hamburg offensichtlich u.A. wegen seiner G20 Pleite nicht mehr haltbar war. Dafür war es nötig, deutschlandweit einen entsprechend schwachen SPD Landesverband zu finden, dem man Scholz überhelfen könnte. Was dann beim m.E. führungschwachen Woidke dann auch so erledigt werden konnte.

  20. 36.

    Scholz der Brandenburger, wie authentisch!

    Gerade bei rbb aktuell: Er kennt BRANDENBURG scon eine Weile, am Ende läuft es darauf hinaus, dass er in Potsdam joggt.
    Aha. Hut ab.
    Ob Herr Scholz schon mal durch die Prignitz gejoggt ist? Oder durch Forst an der Neiße? Oder durch die Dörfer des Ruppiner Lands? Oder durch den EE-Kreis? Ist wahrscheinlich nicht so "schick" und "hipp" wie an den Ufern des Griebnitzsees.
    Aber auch da, an den vergessenen Rändern, weiß man z.B. von cum-ex oder wirecard-Gedächtnis-Lücken, hoffentlich...

  21. 35.

    Mit Scholz, da rollts....den Bach runter.....!

  22. 34.

    Ja, das ist er. Und seine Frau, Britta Ernst, forciert die geschlossene Unterbringung und Langzeitheimunterbringung von Kindern im Bundesland Brandenburg. Das passt doch.

  23. 33.

    Einige Kommentare zeugen von blanker Unkenntnis. Für die Aufstellung in einem Wahlkreis oder auf der Landesliste ist weder Geburtsort noch langjähriger Arbeitsplatz von Bedeutung. Nach dem Wahlgesetz ist lediglich der akuelle Wohnort Potsdam relevant.

  24. 32.

    Ob eine Wahlfunktion für Herrn Scholz das Richtige ist möchte ich bezweifeln. Seine Aussagen im Untersuchungsausschuss zum Thema Wirecard hat gezeigt, dass er unter enormen Gedächtnislücken leidet. Ähnlich war es in Hamburg mit der Warburgbank. Menschen die solche gesundheitlichen Probleme haben, sollten sich nicht solch anspruchsvolle Aufgaben widmen. Er sollte doch mehr auf seine angeschlagene Gesundheit achten. Vielleicht sollte er den Rest seines Lebens mit Britta genießen. Wäre auch besser für das Land Brandenburg. (Ende der Ironie)

  25. 31.

    Ich kann nicht verstehen das so einer mit nachweislichen Gedächnislücken überhaupt zur Wahl gestellt wird.

  26. 29.

    Ich stelle mir gerade eine berechtigte Frage, ob ein gebürtiger Brandenburger in Hamburg der SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis Hamburg geworden wäre? Nie und Nimmer!

  27. 27.

    Hat Dietmar Woidke bei der Einheitsfeier im Oktober 2020 nicht laut getönt, daß es Zeit wird, das Ostdeutsche in Führungspositionen kommen? Scheint wohl wieder einmal eine Sonntagsrede gewesen zu sein!

  28. 26.

    "Was nachdenklich macht ist, dass Scholz eine über 90-prozentige Zustimmung bei den Brandenburger SPD-Genossen bekam: die können doch nicht alle gleichgeschaltet sein wie damals Funktionäre in der "Nationalen Front" ? " Es ist der Tross er Berufsfunktionäre, die Scholz gewählt haben, die noch nicht einmal ein Abbild der Mitgliederstruktur darstellen. Diesen Berufsfunktionären geht es, wie der Volksmund so sagt, der Allerwerteste auf Grundeis. Viele davon leben auf den unterschiedlichsten Ebenen durch oder von dem Berufspolitikerdasein und der Weg zurück in normale wertschaffende Erwerbstätigkeit ist schwierig. Sie klammern sich an die Hoffnung, dass durch den "bekannten" Berufspolitiker Scholz der Kelch an ihnen vorübergeht.

  29. 25.

    Jetzt wo das geklärt ist stellt sich nur noch die Frage wen die Grauen Panther als Kanzlerkandidat aufstellen werden.

  30. 24.

    Der Brandenburger Wähler ist in der Sache Scholz vor allem der Potsdamer Wähler und bei dem Gedanken wird nichts besser. -Dazu noch die überaus kompetente Frau Ernst im Schlepptau.

  31. 23.

    Am Tag, nachdem die SPD ihr Wahlprogramm veröffentlichte, wandte ich mich per e-mail an Herrn Scholz als i Kanzlerkandidaten der SPD mit einer Frage. Eine Antwort bekam ich nicht. Vor 10 Tagen wandte ich mich daraufhin an den SPD-Vorsitzenden mit derselben Frage. Eine Antwort bekam ich nicht. Es ist erstaunlich wie 31 Jahre nach der deutschen Einheit Brandenburger und Potsdamer Interessen vertreten werden (sollen), nun von einem Hamburger. Ist das nicht ein Armutszeugnis für Brandenburger Menschen? - Der Vorhang fällt und alle Fragen bleiben offen. Dr. Dr. Markus Vette, Politikwissenschaftler

  32. 22.

    Gratulation zur Wahl! Es wird ein spannender Wahlkampf im Wahlkreis.

  33. 21.

    Sorry, aber wenn ich an Scholz denke fällt mir nur sein selbstgefälliges Grinsen in der Elbphilharmonie ein während Teile in Hamburg und Polizist massiver Gewalt ausgesetzt waren. So etwas wäre für Helmut Schmidt undenkbar gewesen.
    Und dann die typische Politikeramnesie, wenn auf einmal Daten vom Handy verschwinden, wie in der Bankenaffäre.

  34. 20.

    Olaf Scholz wird nach allen Umfragen mit Abstand niemals Bundeskanzler.
    Dieser Herr Olaf Scholz kann nur Kanzler werden wenn
    Annalena Baerbock ihre Kinder auspeitscht
    und Armin Laschet als Heroindrogendealer verhaftet wird.

  35. 19.

    Was nachdenklich macht ist, dass Scholz eine über 90-prozentige Zustimmung bei den Brandenburger SPD-Genossen bekam: die können doch nicht alle gleichgeschaltet sein wie damals Funktionäre in der "Nationalen Front" ? Wo ist der Widerspruch, die Streit, die Abwägungen von Argumenten? Scholz ist unmöglich der passende Kandidat auf den Posten der Brandenburger SPD. Ein Geschmäckle, vergleichbar mit der Feststellung Söders zur Sache der K-Frage gegenüber der CDU, war Klüngeln im Hinterzimmer der SPD auf mittelmäßigen Niveau, Scholz auf Platz 1 zu setzen.
    Der Landesparteitag war die letzte Chance, Scholz offen für seine bizarren Ausrutscher und Versäumnisse die Stirn zu bieten. Das Ansehen der SPD wird sich nun am Wahltag in "Prozente" ausdrücken, wenn sie sich dem einstelligen Bereich nähert. Die Hoffnung, dass sich gerade die SPD in einem Aufwind befindet, erinnert an die "Titanic" - keine Panik!

  36. 18.

    Was für eine erneute demokratische Farce…. eh Überraschung.

  37. 17.

    Arme Brandenburger ,jetzt müsst ihr wohl was anderes ans den ''G20Experten'' wählen. Ironie aus
    Aber hier in Berlin sieht es genauso düster aus. Nur noch Berufs''lobbyisten'' äh politiker

  38. 16.

    ...ist das der, der den Eltern ihre Kinder entziehen will? "Hoheit über die Kinderzimmer..?"

  39. 15.

    Warten wir doch mal ab was der Brandenburger Wähler dazu meint. Ich könnte mir denken das es hier eine Watschn gibt.
    Auch wären mal neue Umfragewerte über die Arbeit der SPD geführten Regierung in der Pandemie interessant.
    Letzte Umfrage ist von Dez. 2020

  40. 14.

    Nee, nee. Wir wollen den hier sicher nicht wiederhaben.

    Viel Spaß schon mal mit Schröders Büttel (Hartz IV-Arbeitsminister) und passt auf, dass er euer Bundesland nicht auch mit größenwahnsinnigen internationalen Treffen (Stichwort G 20) beglückt, in der Hoffnung, in der Bundespolitik weiter aufsteigen zu können.

  41. 13.

    Der glaubt doch nicht allen Ernstes das er Kanzler wird???

    Scholz, Schulz, Schröder, was macht das für ein Unterschied?

  42. 12.

    Aber was will denn die Brandenburger SPD mit dem Spitzenkandidaten Herrn Scholz erreichen? Wird Herr Scholz denn morgen noch wissen, dass er Spitzenkandidat ist? Bei dem großen Gedächtnisverlust (siehe Warburg Bank, BAFIN/WIRECARD, CUM EX, G 20 Gipfel in Hamburg) kann er sich auch an Nichts erinnern. Aber die Brandenburger SPD setzt lieber auf Importe und schiebt die eigenen Kandidaten in die zweite Reihe. Na ja wir werden sehen, ob die Personalie der SPD gut tut.

  43. 11.

    Scholz, der Ur-Brandenburger, verbrannt in Hamburg wegen CumEx. Letztes Jahr zum 3. Oktober hat Woidke noch mehr Ostdeutsche in Chefetagen gefordert. Verlogener geht es wohl kaum.

  44. 10.

    „SPD Funktionär“ - drückt es passend aus. Unglaubwürdig und nach Macht strebend. Im Untersuchungsausschuss wirkt er auf mich hochnäsig und selbstgefällig. Leider wie so viele Politiker. Der Gedanke der Sozialdemokratie ist meines Erachtens die beste politische Ausrichtung. Die Menschen in Spitzenfunktionen der SPD - und insbesondere Olaf Scholz verkörpern diese für mich leider nicht. Nun noch für Brandenburg sich in ein Mandat zu bewerben zeigt dies noch deutlicher.

  45. 8.

    Ob Scholz oder Baerbock ist mir eigentlich egal. Ich bin nur gespannt wieviel Minister mit ostdeutschen Wurzeln nach der Wahl im Kabinett sitzen werden. Wollte man nicht den Leuten das Selbstbewusstsein zurückgeben??? Aber nein da kommen die Exoten aus den alten Bundesländern hierher und lassen sich hier feiern. Finde ich einfach beschissen.

  46. 7.

    War es nicht ein Richelieu, der unbedingt Elsaß-Lothringen von Deutschland erobern mußte für Frankreich trotz vieler abratender Stimmen und damit ein bleibendes Dauerproblem in der Mitte Europas zwischen Deutschland und Frankreich geschaffen hatte? Ich hoffe mal, daß ein Scholz nicht Schäden ähnlichen Kalibers anrichten kann.

  47. 6.

    Wenn man sich so das Agieren des windigen Scholz im CumEx Ausschuss ansieht, scheint die SPD von allen Geistern verlassen zu sein, ausgerechnet dieser Person in ohnehin prekärer Stimmungslage für die SPD in Brandenburg Scholz als Spitzenkandidat anzubieten. Schließlich ist der Untersuchungsausschuss nicht eingesetzt worden, weil einer der Hauptakteure und Entscheider jener Zeit, der damalige Hamburger Bürgermeister, Scholz, reinen Tisch machen wollte, sondern durch den Umstand , dass die Treffen von Scholz mit den Warburg-Eigentümern Max Warburg und Christian Olearius durch die Veröffentlichung von Tagebucheinträgen in der Presse bekanntgeworden waren. Die Tagebücher gehören Olearius und waren im Zuge der Ermittlungen gegen den Banker wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung sichergestellt worden.
    Die Beantwortung der Frage hier, warum der SPD Funktionär aus Hamburg nun als Spitzenkandidat in Brandenburg fungiert, ergibt sich aus dem zuvor genannten Kontext.

  48. 5.

    Wir brauchen einen zukunftsorientierten Politikwechsel, das geht weder mit Scholz noch der Union.

  49. 4.

    Dank Ihnen brauch ich nicht viel zu tippen....Ihr Statement bringt es auf den Punkt.

  50. 3.

    Unglücklicherweise hat es die Bundes-SPD geschafft, ihren Nachwuchs so zu domestizieren, dass bestenfalls Typen wie Kevin Kühnert dabei rauskommen, aber keine Alternative zu Bearbock & Habeck bilden. Selbst das Duo-Gespann von Esken & Borjans hat man die Kandidatur nicht zutrauen wollen, so dass es auf diesen unsäglichen, in jede Menge Skandale verwickelten Scholz hinauslief. Scholz ist nichts anderes als ein moderner Richelieu: vernetzt, ränkespielerprobt, verlogen (bestes Beispiel: im Untersuchungsausschuss in Hamburg erinnert er sich an nichts konkretes) und als BM ein ziemlicher Schatten seines Vorgängers! Ich empfehle den Delegierten, ihn durchfallen zu lassen. Zwar wäre das ein Eklat, aber dadurch gewinnt die Gesamt-SPD wieder an Glaubwürdigkeit!

  51. 2.

    Aber Herr Scholz ist doch gar kein Brandenburger! Er kommt aus Osnabrück und war eine Großteil seines Lebens in Hamburg. Meines Erachtens würde da die Hamburger SPD naheliegender sein, da ihn viel mehr mit Hamburg als mit Brandenburg verbinden wird.

  52. 1.

    "Sie (Frau Schüle) holte bei der Bundestagswahl 2017 für die SPD das einzige Direktmandat in Ostdeutschland." Prolongiert man die danach erfolgten Landtagswahlen, dort verlor die SPD 5 %, wird es demnächst in Brandenburg für die SPD kein Direktmandat mehr geben. Ob der Import des SPD-Funktionärs Scholz daran was ändern kann, ist die große Frage.