Bundestagswahl - SPD holt sich Direktmandate in Cottbus und Elbe-Elster - knapp vor der AfD

Symbolbild: Wahlurne (Bild: dpa/ picture alliance/ Hauke-Christian Dittrich)
Bild: dpa/ picture alliance/ Hauke-Christian Dittrich

Im Wahlkreis 65 (Elbe-Elster und Oberspreewald-Lauzsitz II)liegt der SPD-Direktkandidat Hannes Walter nach Auszählung der Stimmen mit hauchdünnem Vorsprung vor Silvio Wolf von der AfD. Beide trennen 0,4 Prozent oder anders angesagt: gerade einmal 439 Stimmen zugunsten des Sozialdemokraten.

Auch im benachbarten Wahlkreis 64 (Cottbus - Spree-Neiße) gelingt der SPD mit ihrer Direktkandidatin Maja Wallstein der Einzug in den Bundestag. Die Differenz zum unterlegenen AfD-Kandidaten Daniel Münschke macht hier 1,9 Prozent aus.

Analyse fällt schwer

Dass die SPD auch in Südbrandenburg alle Direktmandate für sich erringen konnte, liege nicht zuletzt am Bundestrend wachsender Zustimmung für Olaf Scholz im Wahlkampf, erklärt das numehr neue SPD-Bundestagsmitglied, Hannes Walter, im rbb-Gespräch.

Um sich noch klarer zu profilieren, müsse man eine gute Politik machen, die auch jeden erreicht, sagt Walter. Das erspare viele Stimmen für die AfD, wenn die Menschen sehen, wir kümmern uns und wir sind da, so dass es gar keine Proteststimmung brauche, analysiert Walter das knappe Wahlergebnis.

2 Kommentare

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  1. 2.

    Wenn die AfD 2. ist, dann ist der so hoch gelobte Wählerauftrag doch eindeutig. Koalition SPD - AfD ;-)

  2. 1.

    Weg mit der Lügenpartei AfD! :)

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