Annalena Baerbock (Grüne) im Sommerinterview von Brandenburg aktuell. (Quelle: rbb/Brandenburg aktuell)
Bild: rbb/Brandenburg aktuell

Brandenburger Bundestagsabgeordnete - Annalena Baerbock soll ins bündnisgrüne Sondierungsteam

Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock ist von der Bundesparteispitze der Bündnisgrünen für das Sondierungsteam vorgeschlagen worden. Baerbock soll damit nach der Bundestagswahl als Mitglied einer 14-köpfigen Sondierungsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen die Gespräche mit den anderen Parteien aufnehmen.

Der Brandenburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Clemens Rostock, sagte in einer Mitteilung vom Dienstag, sein Landesverband empfinde das als große Ehre und Bestätigung der erfolgreichen Arbeit. Mit 5,0 Prozent hätten die märkischen Bündnisgrünen das beste Ergebnis der ostdeutschen Flächenländer erzielt, so Rostock weiter. "Es freut uns deshalb, dass Annalena Baerbock als Vertretung für Ostdeutschland und als Sprecherin für Klimapolitik an den Gesprächen teilnehmen soll. Dies drückt offensichtlich auch Anerkennung für Annalena Baerbocks fachliche Kompetenz aus".

Über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen wird am Samstag ein kleiner Parteitag in Berlin entscheiden.

Baerbock ist seit 2013 Grünen-Abgeordnete im Bundestag. Sie arbeitet als klimapolitische Sprecherin ihrer Fraktion und gehört unter anderem dem Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie an.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

3 Kommentare

  1. 3.

    @ednew/ cottbus
    ...das sollte Sie aber interessieren, weil es naiv ist, davon auszugehen, daß immer alles so bleibt, wie es ist.
    Natürlich werden Großkraftwerke, die fossile Brennstoffe verwenden und die Hälfte der erzeugten Energie sinnlos in die Umgegend abgeben, innerhalb einer Generation in Deutschland keine Zukunft mehr haben. Es macht unbedingt Sinn, sich für die derzeit noch Beschäftigten in der Braunkohlewirtschaft gemeinsam neue Perspektiven zu überlegen. Aber sich krampfhaft am "das war immer schon so, das wird auch in Zukunft so sein..." festzuhalten und dann zu jammern, wenn durch eine neue Bundesregierung oder EU-Vorschriften oder immer extremere Wetterereignisse (Klimawandel) doch der Strukturwandel kommt - was dann?

  2. 2.

    Kompetenz und Sachlichkeit schadet nie - und die zeichnet A. Baerbock aus.

  3. 1.

    ...mit 5% das beste Ergebnis....aber sich als unentbaerlich aufpusten. Die Grünen mit ihrem Kohleausstieg interessieren hier in der Lausitz niemanden!

Das könnte Sie auch interessieren