Rathaus, Zehdenick, Brandenburg (Quelle: dpa/Steiner)
Bild: dpa/Steiner

Stichwahlen in mehreren Kommunen - Brandenburg sucht die Bürgermeister

Zehdenick wählt am Sonntag einen neuen hauptamtlichen Bürgermeister. Zur Stichwahl treten der parteilose Bert Kronenberg und der CDU-Politiker Waldemar Schulz an. In zahlreichen weiteren Kommunen werden ehrenamtliche Bürgermeister bestimmt.

Um Bürgermeister-Posten in Brandenburg zu besetzen, gibt es am Sonntag in mehreren Städten Stichwahlen. Die Kommunalwahlen am 26. April, parallel zu den Europawahlen, hatten dazu kein abschließendes Ergebnis gebracht. [wahlen.brandenburg.de]

So werden ein hauptamtlicher Bürgermeister in Zehdenick (Oberhavel) gesucht, sowie ehrenamtliche in Beetzsee, Wusterwitz, Planebruch (alle Potsdam-Mittelmark), Havelaue und Kotzen (Havelland), Temnitztal und Lindow (Ostprignitz-Ruppin), Burg (Spree-Neiße), Golßen (Dahme-Spreewald), Rauen und Bad Saarow (beide Oder-Spree).

In Zehdenick [externer Link] tritt der zweitplatzierte CDU-Politiker Waldemar Schulz (22,7 Prozent) gegen den parteilosen Bert Kronenberg (43,0) an. Nicht mehr dabei sind Hartmut Leib (SPD) und Sabine Barthel (AfD). Der bisherige Amtsinhaber Arno Dahlenburg (SPD) tritt zum Jahresende zurück.

In Beetzsee [externer Link] schnitt Torsten Richter (Einzelwahlvorschlag) mit 38,6 Prozent am besten ab. Er tritt nun gegen Manfred Gorecki (Bürgerliste Beetzsee, 37,4) an. Der bisherige Amtsinhaber Rainer Britzmann (CDU) bekam 24,1 Prozent.

In Wusterwitz [externer Link] wird es zwischen Amtsinhaber Ronald Melchert (CDU, 37,7 Prozent) und Frank Geue (Freie Wähler/BVB, 44,4 Prozent) eine Stichwahl geben. Ausgeschieden ist Norbert Tikegant (Linke).

In Planebruch [externer Link] treten Amtsinhaber Ulf Dingelstaedt (Einzelwahlvorschlag, 41,0 Prozent) und Andreas Koska (Bündnis 90/Die Grünen; 34,9 Prozent) noch einmal an. Nicht mehr im Rennen: Dirk Borgwardt (Freizeitinitiative Pb).

In Havelaue [externer Link] bestreiten die Stichwahl der Amtsinhaber Guido Quadfasel (CDU, 35,5 Prozent) und Silvio März (FDP, 33,8 Prozent). Bill Neubüser (Linke) war ausgeschieden.

In der Gemeinde Kotzen [externer Link] treten Thomas Behlke (Liste WG: Dorf-Natur-Kultur, 33,4 Prozent) und Franziska Blask (36,94) als Bürgermeister beziehungsweise Bürgermeisterin an. Uwe Kraus lag auf Platz 3.

In der Gemeinde Temnitztal [externer Link] sind die beiden Kanidaten für die Stichwahl Michael Mann (Brandenburgische Gemeinde Temnitztal, 39,29 Prozent) und Martin Bunk (Aktive Bürgergemeinschaft Temnitztal, 33,09 Prozent).

In Lindow [externer Link] gibt es eine Stichwahl zwischen Amtsinhaberin Heidrun Otto (CDU) (38,1 Prozent) und Udo Rönnefahrt (FDP) (37,0 Prozent). Der dritte Bewerber, Gert Wegner von den Grünen, hatte 24,8 Prozent der Stimmen bekommen.

In  Burg [externer Link] stehen zur Auswahl als ehrenamtliche Bürgermeisterin Ira Barbara Frackmann (CDU, 41,2 Prozent) und Petra Krautz (BfB, 35,7).

In Golßen [externer Link] tritt Daniela Maurer (SPD, 39,2 Prozent) gegen den zweitplatzierten Vincent-Julian Fuchs (AfD, 30,91 Prozent) an. Ausgeschieden war Jens Kolan (Unabhängige Bürgerliste (UBL) - Golßen).

In Kasel-Golzig [externer Link] fällt die Entscheidung zwischen dem Einzelbewerber Stefan Eghbalian (39,7 Prozent) und Mirko Puhlmann (WGS, 31,6 Prozent).

In Rauen [externer Link] treten der Erstplatzierte Sven Sprunghofer (41,8 Prozent) und der zweitplatzierte Michael Paul (BewR, 34,3) wieder an, nicht jedoch Marco Genschmar (SPD) und Steffen Köntopp (Raune-Stadtberg-Westend-Kiesweg).

In Bad Saarow [externer Link] gehen Axel Hylla von der Linken (29 Prozent) und Christian Amadeus Schroeder (29,2 Prozent) in ein neues Rennen. Raus sind die bisherige Amtsträgerin Anke Hirschmann (Wählerbündnis Demokratie direkt) und Sylvelin Brinkmann-Eisenberg (Freie Wählergemeinschaft Scharmützelsee).

Korrektur: In einer früheren Version dieses Beitrags haben wir berichtet, dass auch in Uebigau-Wahrenbrück eine Stichwahl stattfindet. Das trifft nicht zu. Aus der Wahl am 26.Mai ging Delf Gerlach mit 54,4 Prozent der Stimmen als Sieger hervor. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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1 Kommentar

  1. 1.

    In Brandenburg wollen die Leute nicht mal Bürgermeister werden! Eigentlich ein schlimmer Zustand.

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