Tabea Kemme und Caroline Siems jubeln über einen Treffe. (Quelle: imago/Foto2press)
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Erster Punktverlust der Saison - Turbine Potsdam spielt Remis in Freiburg

Das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga der Frauen endet 1:1 Unentschieden- und das völlig zurecht. Zwei gute Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. In der Nachspielzeit hätten sich die Potsdamerinnen jedoch fast noch den Sieg geschnappt.

Turbine Potsdam hat am dritten Spieltag in der Frauen-Bundesliga die weiße Weste eingebüßt. Im Spitzenspiel beim punktgleichen SC Freiburg gab es ein am Ende leistungsgerechtes 1:1 (0:0). Allerdings verpassten die Turbinen damit auch im vierten Spiel in Folge gegen die Breisgauer einen Sieg.

Die Anfangsphase gehörte klar den Potsdamerinnen. Sie machten das Spiel breit und ließen den Freiburgerinnen zu keinem Zeitpunkt Raum sich zu entfalten. Hinten sicher stehen und vorne Chancen kreieren - das Plan ging in den ersten Minute voll auf. Das erste richtige Ausrufzeichen setzte Nationalspielerin Felicitas Rauch mit einem Lattenknaller aus 16 Metern.

Wäre der Ball einen Tick tiefer geflogen: Die Freiburger Torwärtin wäre machtlos gewesen. Als sich beide Mannschaften ein wenig mit den Verhältnissen auf dem Spielfeld arrangiert zu haben schienen, tauchte SC-Spielerin Lina Magull vor dem Potsdamer Tor auf. Die Nationalspielerin konnte von Lisa Schmitz gestoppt werden - eine starke Aktion der Turbine-Tohüterin.

Beide Mannschaften mit offenem Visier

Es entwickelt sich in der Folge ein wirklich ansehnliches Fußballspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Halbzeit eine schöne Kombination: Svenja Huth und Jennifer Cramer spielen sich durch die Freiburger Abwehr, als Huth abzieht und die Freiburger Torhüterin Benkarth den Ball nicht festhalten kann. Leider aus Potsdamer Sicht findet sich niemand für den Abpraller. Mit 0:0 geht es dann in die Halbzeit.

Die Freiburgerinnen kommen anschließend besser aus der Halbzeit und bringen das Turbine-Aufbauspiel ins Stocken - Von den Potsdamerinnen kommen kaum mehr konstruktive Angriffe. Doch gerade als das Pendel in Richtung SC Freiburg auszuschlagen droht, kommt es, wie so oft im Fußball, anders.

Tabea Kemme probierte es aus spitzem Winkel von der rechten Seite - und der Ball landet über Benkrath hinweg im Freiburger Tor. Die 1:0-Führung in der 62. Minute. Doch der Vorsprung sollte nur von kurzer Dauer sein. Acht Minuten nach dem Kemme-Tor foult Johanna Elsig ihre Gegenspielerin kurz vor dem Strafraum. Die Freiburgerin Carolin Simon fasst sich ein Herz und verwandelt direkt ins obere rechte Eck - ein Traumtor.

Zum Schlusspfiff drängten beide Teams auf den Sieg. Die größte Möglichkeit vergab die Freiburgerin Kim Fellhauer, die in der 88. Minute völlig frei vor dem Tor den Ball nicht versenken konnte. In der Nachspielzeit schoss Turbine Svenja Huth noch knapp am SC-Gehäuse vorbei. Gerechte Punkteteilung in Freiburg. Für Turbine geht es am 2. Oktober mit einem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen weiter.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.09.2017, 16.30 Uhr

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