Union Berlins Ex-Trainer Jens Keller - noch mit Union-Logo auf der Brust - blickt missmutig drein. (Quelle: imago/Huebner)
Bild: imago/Huebner

Reaktionen auf Keller-Entlassung - "Zu viel Glühwein gesoffen?"

Die Entlassung von Jens Keller als Cheftrainer beim 1. FC Union Berlin sorgt in Fankreisen für heftige Diskussionen. In den sozialen Medien überwiegt Unverständnis, in Fanforen findet sich teilweise auch Zustimmung zu diesem überraschenden Schritt.

Am Tag nach der Entlassung des Cheftrainers Jens Keller gibt es von Seiten des 1. FC Union nach wie vor keine neuen Aussagen. Dafür haben viele Fans und Fußballinteressierte in den sozialen Medien und in Fanforen reagiert. Mit Humor und Emotion nähern sich die Sympathisanten der Eisernen dem heiklen Thema am Dienstag. Dabei lassen sich große Unterschiede zwischen den sozialen Medien und geschlossenen Fanforen feststellen.

Twitter-User RuhrpottSteiger vergleicht die Situation humorvoll mit dem ebenfalls überraschenden Rauswurf Peter Stögers beim 1. FC Köln einen Tag vor dem Keller-Aus.

Andere Union-Fans hinterfragen die Handlungsweise ihres Vereins, der sich in den vergangenen Jahren stets durch Besonnenheit ausgezeichnet hat.

Und natürlich dürfen auch die passenden Videoclips zur Fan-Meinung zum Rauswurf Kellers nicht fehlen. Auch hier überwiegt das Unverständnis.

Auf dem Facebookprofil des 1. FC Union machten sich zahlreiche Fans der Köpenicker und Keller-Sympathisanten aus ganz Deutschland Luft. Von "nicht mehr ganz sauber" über "Glückwunsch zur sinnlosesten Trainerentlassung" bis hin zu deftigen Sprüchen wie "zu viel Glühwein gesoffen" sprachen die User der Vereinsführung jegliche Kompetenz ab.

Diverse Facebook-Posts zur Entlassung von Jens Keller
Bild: eigen

Ausgewogener gestaltet sich die Diskussion auf Fan-Plattformen wie www.unionforum.de. Zahlreiche Fans zeigen sich hier mit dem Schritt einverstanden und ordnen die Entwicklung der letzten Wochen sportlich und atmosphärisch ein. Ein Fan mit dem Usernamen "konzepttrainer" bringt die dezidierte Meinung vieler auf den Punkt: "Es ist im Fußballgeschäft halt eine entscheidende Führungsaufgabe, Struktur zu geben, Druck in Leistung und Energie, ja Motivation und Power umzuwandeln.... Das ist es ja gerade, was dem Trainerteam zuletzt leider zu selten gelungen ist..."

Sendung: rbb UM6, 04.12.2017, 18 Uhr.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ob die zuviel Glühwein gesoffen haben, weiß ich nicht.

    Die glauben, mit Geld den Erfolg kaufen zu können.

    Damit kann ein kleiner Verein nur bruchlanden.

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