Der Regio Cup in der Berliner Max-Schmeling-Halle (Quelle: rbb/Felix Edeha)
Bild: rbb/Felix Edeha

Regio-Cup in der Max-Schmeling-Halle - Der SFC Stern 1900 macht die Überraschung perfekt

Der Steglitzer FC Stern 1900 aus der Berlin-Liga sorgt für eine dicke Überraschung und gewinnt die 40. Auflage des Regio Cups in der Max-Schmeling-Halle. Für Titelverteidiger VSG Altglienicke war im Halbfinale Schluss. Von Felix Edeha

In der mit knapp 3.000 Zuschauern gefüllten Max-Schmeling Halle setzt sich der Steglitzer FC Stern 1900 mit 5:4 im 9-Meterschießen gegen den Oberligisten SV Lichtenberg 47 durch. Nach Ablauf der regulären Spielzeit hatte es 1:1 unentschieden gestanden.

Für Stern 1900 ist es der erste Turniererfolg beim Regio-Cup überhaupt. Der Berlin-Ligist überstand die Vorrunde in Gruppe A auf Platz 2 (7 Punkte) aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem Charlottenburger FC Hertha 06.

Der Regio Cup in der Berliner Max-Schmeling-Halle (Quelle: rbb/Felix Edeha)
Trotz leerer oberer Ränge war die Stimmung gut. | Bild: rbb/Felix Edeha

Im darauffolgenden Halbfinale besiegte Stern den Berliner AK mit 2:1. Der Regional-Ligist war vorher als Tabellenerster der Gruppe B mit neun Punkten ins Halbfinale eingezogen.

Der Zweitplatzierte des Turniers, SV Lichtenberg 47, besiegte den Titelverteidiger und Regionalligisten VSG Altglienicke im anderen Halbfinale nach 9-Meter Schießen ebenfalls mit 5:4.

Für Titelverteidiger VSG Altglienicke ist im Halbfinale Schluss

Die VSG Altglienicke, mit den Ex-Profis Chinedu Ede und Torsten Mattuschka, schloss die Vorrunde in der Gruppe A als Tabellenerster mit acht Punkten ab.

Neben dem temporeichen Fußball auf dem Kunstrasen bot sich für die Zuschauer in der Arena ein seltener Anblick. Denn die Fan-Lager der zehn besten Berliner Amateurmannschaften trafen lautstark aufeinander und sorgten für viel Stimmung. Anders als beim Traditionsturnier am gestrigen Samstagabend blieb der Oberrang der Max-Schmeling-Halle aber leer.

Viel Stimmung in der Halle

Am auffälligsten waren wohl die Fans des Oberligisten Tennis Borussia. Immer wieder setzten sie zu Fangesängen an, sobald ihre Mannschaft auf dem Feld stand. Sportlich gesehen lief es nicht ganz rund. Mit nur vier Punkten aus vier Spielen war bereits in der Vorrunde Schluss.

Die U-19 des 1. FC Union Berlin (A-Junioren-Bundesliga) verpasste in Gruppe B das Halbfinale auf dem 3. Platz.

Zum besten Spieler des Turniers wurde Lichtenbergs Sebastian Reininger gekürt.

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