Fans des SV Babelsberg 03. (Quelle: imago/Sebastian Wells)
Bild: imago/Sebastian Wells

Ultimatum vorerst vom Tisch - Friedensgipfel zwischen Babelsberg und NOFV im März

Mit wenigen Worten viel gesagt: Babelsberg und der NOFV haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung einen Friedensgipfel angekündigt. Somit sind das bindende Ultimatum und der drohende Spielausschluss offenbar vorerst vom Tisch.

Im Konflikt zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) gibt es offenbar eine Annäherung. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten Verein und Verband am Dienstag, "sich auf einen gemeinsamen Gesprächstermin Anfang März verständigt" zu haben. Damit scheint ein vom Verband gesetztes Ultimatum an die Babelsberger, das am 14. Februar abgelaufen wäre, vorläufig vom Tisch.

Der Termin im März biete allen Beteiligten die Möglichkeit "der Vorbereitung einer lösungsorientierten Gesprächsführung", hieß es am Dienstag. Zu Details, was aus der Strafe in Höhe von 7.000 Euro wird und wie der Stand der Dinge bezüglich eines möglichen Spielausschlusses aus der Regionalliga Nordost ist, wollte sich keine der beiden Parteien äußern. "Der SV Babelsberg 03 und der Nordostdeutsche Fußballverband bitten um Verständnis, dass in Bezug auf den Termin keine weiteren Erklärungen erfolgen", hüllen sich NOFV und SV in Schweigen.

Babelsberg fühlt sich ungerecht behandelt

Stein des Anstoßes sind Ausschreitungen im Spiel der Vorsaison zwischen Babelsberg und Energie Cottbus am 28. April. Die Babelsberger wurden für das Abbrennen von Pyrotechnik verurteilt. Weil in der Urteilsbegründung jedoch weitere Vorwürfe gemacht wurden, eskalierte die Situation: So wurden die Babelsberger auch belangt, weil Anhänger als Antwort auf antisemitische Gesten und Äußerungen aus dem Cottbuser Fanblock "Nazischweine raus!" gerufen hatten. Mittlerweile gestand der NOFV einen stilistischen Fehler ein. Die Babelsberger würden ausschließlich für das Abbrennen von Pyrotechnik bestraft werden.

Sendung: rbb UM6, 13.02.2018, 18 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Bei den Personalien beim NOFV kommt das nächste Fehlurteil bei der nächsten Provokation einiger selbstbekennender Nazis bestimmt! Kann man schon drauf warten!

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