Tabea Kemme läuft mit dem Ball am Fuss für Turbine Potsdam über den Rasen.
Bild: Imago

Auch Vertrag mit Kellond-Knight aufgelöst - Turbine Potsdam verliert drei Spielerinnen

Es ist mächtig Bewegung drin in diesen Tagen bei Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam. Das Personal-Karussel dreht sich ungewöhnlich schnell in Brandenburg. Am Dienstag gab der Verein bekannt, dass der Vertrag der australischen Nationalspielerin Elise Kellond-Knight im beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst wurde.

Die Mittelfeldspielerin verlängerte vor gut einem Jahr ihren Vertrag mit Turbine Potsdam bis zum 30.06.2019, "deshalb kam der Wunsch, den Vertrag vorzeitig aufzulösen, auch für uns als Verein überraschend", war in der Mitteliung zu lesen. Die 27-Jährige möchte zurück in die Heimat, um dort in der australischen Liga zu spielen.

Elise Kellond-Knight im Zweikampg mit einer Gegenspielerin. (Qulle: Turbine Potsdam)
Elise Kellond-Knight haut sich rein. | Bild: Turbine Potsdam

Auch Kemme und Wälti verlassen Turbine

Weiter muss der Tabellenvierte der Frauenfußball-Bundesliga am Saisonende den Verlust von Tabea Kemme und Kapitänin Lia Wälti hinnehmen. Das bestätigte Turbine dem Online-Portal "Sportbuzzer". Stürmerin Tabea Kemme und Mittelfeldspielerin Lia Wälti verlängern ihre auslaufenden Verträge nicht.

Für Vereinspräsident Rolf Kutzmutz ist der Weggang der Leistungsträgerinnen ein herber Verlust: "Natürlich hätten wir sie gerne gehalten. Lia und Tabea sind zwei Gesichter, die die Mannschaft in den vergangenen Jahren geprägt haben."

Kemme spielt seit 2006 für Turbine und gewann vier Meistertitel sowie 2010 die Champions League. Die Schweizerin Wälti ist seit 2013 Potsdamerin. Beide stehen wohl vor einem Wechsel ins Ausland.

Sendung: Inforadio, 20.02.2018, 11:15 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Seit rund 6 Jahren keinen Meistertitel mehr eingeheimst, ebenso nicht mehr in der UEFA Champions Women League vertreten, viele Abgänge in den letzten Jahren, die u.a. auch mal mit "pädagogischen Gründen" dem Publikum vermittelt wurden, tja und letztendlich, auch leider, nur noch Mittelmaß im zwar oberen Drittel der Bundesligatabelle, jedoch die Führungsspitze in der Liga schon lange verspielt. Woran liegt`s ? Zu später Weggang von Cheftrainer "Opa Bernd Schr.", der sich heute lieber im salbungsvollen bunten Blättchen der ProPotsdam als "Schröder fragt mal nach" präsentiert ? Oder liegt`s möglicherweise auch am Nachfolgetrainer M. Rudolph, einem hiesigen Gymnasiallehrer mit mehr oder weniger gutem pädagogischem Einfühlungsvermögen ? Bernd Schröder hatte über Jahre hinweg beste Erfolge erzielt, vielfache Deutsche Meisterschaften plus diverse UEFA Champions League Siege. Nur das Abtreten fiel ihm schwer und es kam viel zu spät.Lassen wir uns in der kommenden Saison 2018/2019 überraschen.

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