Turbines Angreiferin Eseosa Aigbogun im Zweikampf gegen Frankfurt(Quelle: imago/foto2press)
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2:0-Erfolg gegen Frankfurt - Turbine Potsdam steht verdient im Pokal-Halbfinale

Turbine Potsdam hat zum 13. Mal das Halbfinale im DFB-Pokal der Frauen erreicht. Mit einem abgeklärten und effektiven Auftritt gewann der dreimalige Pokalsieger beim Dauerrivalen 1. FFC Frankfurt am Dienstag 2:0 (1:0).

Neu-Bundestrainer Horst Hrubesch und Alt-Bundestrainerin Silvia Neid sahen in Frankfurt ein rasantes Spiel, in dem die Frankfurterinnen zunächst besser begannen. Nach zwanzig Minuten tauchte Turbines Rahel Kiwic vor dem gegnerischen Tor auf, verpasste aber knapp den Ball. Die anschließende Ecke trat Svenja Huth und der Ball landete nach etwas Gedränge in der 21. Minute wohl zuletzt auf dem Kopf von Abwehrspielerin Johanna Elsig und dann im Tor.

Kontern, Parieren, Führen

Direkt nach dem Wiederanstoß antworteten die Gastgeberinnen sofort. Lisa Schmitz verhinderte aber mit einer erneut starken Parade den Ausgleich. Frankfurt drückte, Potsdam konterte und konnte sich weiterhin auf Torhüterin Schmitz verlassen. In der 35. Minute spielten die Gäste ihre Stürmerin Svenja Huth wunderbar an, die sich gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte und eiskalt verwandelte. Turbine Potsdam ging also mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Lisa Schmitz als sicherer Rückhalt

In der zweiten Hälfte versuchte es Turbine weiter mit klugem Konterfußball und bekam dadurch weitere Chancen. Doch Svenja Huth konnte als beste Feldspielerin nicht weiter erhöhen. Bei einem Frankfurter Freistoß kurz vor dem Abpfiff zeichnete sich Torhüterin Schmitz ein letztes Mal aus und dann war Schluss. Turbine Potsdam ist damit ins DFB-Pokal Halbfinale eingezogen, das am Montag um 13 Uhr ausgelost wird.

Sendung: rbb aktuell, 13.03.2018, 21 Uhr 45

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